Göttinger Aktionen zum Castor
Kurzer Bericht zu den Aktionen in und um Göttingen (Castor-Transport November 2001):
Kleingruppenkonzept, Bullen-Verwirrspiel und mehr
Kleingruppenkonzept, Bullen-Verwirrspiel und mehr
+++ Kleiner Rückblick auf die Castor-Aktionen in Göttingen +++
Auch dieses Mal hat sich wieder gezeigt, dass sich der Widerstand nicht nur auf die Strecke Lüneburg-Gorleben beschränkt, sondern in ganz Frankreich und Deutschland aktiv ist. Dies war ja bei diesem Transport auch ein erklärtes Ziel gewesen, so auch in Göttingen.
Hier gab es ein Kleingruppenkonzept in noch nie dagewesener Weise. Alle AktivistInnen wurden aufgefordert, sich in Kleingruppen von 6-12 Leuten zusammenzuschließen. Diese Kleingruppen fuhren dann auf Fahrrädern kreuz und quer durch Göttingen, waren aber immer telefonisch informiert, wo viel oder wenig grün war, wo Personenkontrollen stattfanden und wo die Schienen frei waren. Das Ziel dabei war, die Bullen so sehr zu verwirren, dass auch "richtige" Aktionen stattfinden können würden.
Aus sicheren Quellen ist zu erfahren, dass Göttingen ursprünglich als Transportroute gedacht war. Doch dann war den Bullen offenbar das Chaos zu groß, so dass doch die Ausweichstrecke über Kassel gewählt wurde, wo auch wiederum erfolgreiche Blockaden stattfinden konnten. Dies zeigt, dass es 250 Leute schaffen können, die Staatsmacht zu überlisten, ohne dass diese etwas dagegen tun können.
Atomfeindliche Grüße aus Göttingen!
Auch dieses Mal hat sich wieder gezeigt, dass sich der Widerstand nicht nur auf die Strecke Lüneburg-Gorleben beschränkt, sondern in ganz Frankreich und Deutschland aktiv ist. Dies war ja bei diesem Transport auch ein erklärtes Ziel gewesen, so auch in Göttingen.
Hier gab es ein Kleingruppenkonzept in noch nie dagewesener Weise. Alle AktivistInnen wurden aufgefordert, sich in Kleingruppen von 6-12 Leuten zusammenzuschließen. Diese Kleingruppen fuhren dann auf Fahrrädern kreuz und quer durch Göttingen, waren aber immer telefonisch informiert, wo viel oder wenig grün war, wo Personenkontrollen stattfanden und wo die Schienen frei waren. Das Ziel dabei war, die Bullen so sehr zu verwirren, dass auch "richtige" Aktionen stattfinden können würden.
Aus sicheren Quellen ist zu erfahren, dass Göttingen ursprünglich als Transportroute gedacht war. Doch dann war den Bullen offenbar das Chaos zu groß, so dass doch die Ausweichstrecke über Kassel gewählt wurde, wo auch wiederum erfolgreiche Blockaden stattfinden konnten. Dies zeigt, dass es 250 Leute schaffen können, die Staatsmacht zu überlisten, ohne dass diese etwas dagegen tun können.
Atomfeindliche Grüße aus Göttingen!
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Ergänzungen
Wers glaubt wird seelig
tnt
atom- und kriegsstrategen das handwerk legen!
willmersdorfer Wittwen
kalt und doof
noch ´n Senf dazu
Vielen Dank an diesen "Wespenschwarm", die die "Polizeihunde" verrückt gemacht haben!
Früher war alles besser
Also ich finde ...
Genau
super konzept
Sicherer mit engagierten denkenden Menschen
Ziel erreicht.
Zivis auf Fahrrädern in Goe
Bisher bekannte Details:
- Schwarze/ "unauffällige" Kleidung
- Funtkionsfahrräder
- mindestens einer war über 30
Wenn ihr selber als Kleingruppe unterwegs wart, und euch die Zivi-Gruppe aufgefallen ist, sie mit euch ins Gespräch gekommen sind, o.ä., schreibt doch bitte noch mehr Details ans AntiAtomPlenum oder sonst eine vertrauenswürdige Stelle. Auf der angegebenen Internet-Seite könnt ihr ganz anonym sagen, was ihr wisst. Ich will hier jetz auf keinen Fall wilde Verdächtigungen auslösen, aber falls genug Einzelheiten zusammenkommen, könnte man ja vielleicht ein paar Personenbeschreibungen veröffentlichen...
Bis zum nächsten Mal, ihr wart einfach genial!!!
nachtrag zum castor
Insgesamt kam es zu drei Ingewahrsamnahmen, die aber alle nach ein paar Stunden wieder draußen waren.
Wegen der Unübersichtlichkeit durch das Kleingruppenkonzept haben die Bullen diesmal auch ihren Schlagarm nicht voll einsetzen können, so daß uns von Verletzten nichts bekannt ist.
Da AntiAtom-Proteste aber immer mal wieder zu Verfahren führen, hier noch der dezente Hinweis auf das lokale Soli-Konto der Roten Hilfe Göttingen, aus dem Betroffene von AntiAtom-Verfahren unterstützt werden:
Rote Hilfe Göttingen, Konto 350 670 309, Postbank Hannover, BLZ 250 100 30, Stichwort: CASTOR
Solidarität ist eine Waffe und so weiter, ihr wißt schon.
Grüße an die Krallen-Freunde aus Berlin!
is doch garnich so schlecht gewesen
also ich war persönlich nur im wendland bei diesem transport, komm ja auch nich aus der gegend, aber das kleingruppenkonzept hat echt seine vorteile...
habt die bullen ja ganz schön auf trab gehalten und immerhin dafür gesorgt, dass der zuch nich durch göttingen fuhr, meinen glückwunsch dazu.
wenn dieses konzept auch in anderen orten angewendet wird, dann werden die bullen beim nächsten mal wirklich ein riesiges problem haben.
wie frustrierend es sein kann, dass man nur mit wenigen agieren kann weil zu wenige da sind, hab ich beim waa-transport im oktober gemerkt, doch auch da ham wir es ja mit sage und schreibe 8 leuten geschafft, den zug für 20 min. zu stoppen.
Das nur so als motivationsgedanke, selbst eine winzige gruppe kann viele bullen auf sich lenken.
macht was draus, vielleicht unterstützt ihr uns ja auch beim nächsten waa-transport, wenn da so viele blockieren wie jetzt bei den gorleben transporten dann steht der zug... und zwar nicht nur fürn stündchen...
wir sehn uns beim nächsten transport,
grüne grüße,
dekan
Witz
Spielt weiter in Eurer Sandkastentruppe!!!