Anti-Castor-Demo Karlsruhe 10. November
Zur Castor-Auftaktdemo in Karlsruhe kamen rund 800 Teilnehmer. Zeitgleich demonstrierten tausende Castorgegner in Lüneburg. Nach Karlsruhe hatten die Südwest Initiativen aufgerufen um auch dort Widerstand deutlich zu machen.
Die Demo ging vom Schloßplatz zum EnBW (Energie Baden-Württenberg) Gebäude.Zahlreiche Redner betonten die Gefährlichkeit der Castortransporte.
Eine Rednerin vom Ermittlungsausschuss kritisierte heftig, dass die Sicherheitsbehörden Karteien über AtomkraftgegnerInnen anlegten. Diese würden dann der Diskriminierung der Anti-AKW-Bewegung dienen, so die Sprecherin.
Eine weitere Rednerin lobte die Ankündigung unserer französischen Nachbarn den Castortransport längere Zeit aufhalten zu wollen.
Besondere Kritik zog die AKW Betreiberin EnBW auf sich. Der Betrieb von Atommeilern unter Mißachtung der Sicherheitsvorschriften nannte ein Redner verantwortungslos. Er verglich das Fehlen von genügend geeignetem Notkühlmittel mit einer fehlenden Bremsanlage bei einem Auto, wobei der TÜV bei fehlenden KfZ-Bremsen sehr viel massiver reagieren würde.
Außerdem wies er darauf hin, dass Karlsruhe auf dem sogenannten Ölkreuz liege, aufdem tagtäglich ungeheure Mengen Kerosin und andere hochexplosive Treibstoffe befördert würden. Nicht auszudenken seien die Folgen eines Bahnunfalles mit dem Castortransport.
Applaus erntete auch das Lied "Sonne ist für umme, Atomkraft nur für Dumme" (für nicht-Pfälzer: "Sonne ist umsonst, ...), in dem nicht nur auf die Gefahren der Atomenergie, sondern auch auf die Kriminalisierung der AtomkraftgegnerInnen hingewiesen wurde.
Nach der Beendigung der Abschlusskundgebung wolten zahlreiche Teilnehmer zur Dauermahnwache nach Wörth fahren.
Fotos:


Eine Rednerin vom Ermittlungsausschuss kritisierte heftig, dass die Sicherheitsbehörden Karteien über AtomkraftgegnerInnen anlegten. Diese würden dann der Diskriminierung der Anti-AKW-Bewegung dienen, so die Sprecherin.
Eine weitere Rednerin lobte die Ankündigung unserer französischen Nachbarn den Castortransport längere Zeit aufhalten zu wollen.
Besondere Kritik zog die AKW Betreiberin EnBW auf sich. Der Betrieb von Atommeilern unter Mißachtung der Sicherheitsvorschriften nannte ein Redner verantwortungslos. Er verglich das Fehlen von genügend geeignetem Notkühlmittel mit einer fehlenden Bremsanlage bei einem Auto, wobei der TÜV bei fehlenden KfZ-Bremsen sehr viel massiver reagieren würde.
Außerdem wies er darauf hin, dass Karlsruhe auf dem sogenannten Ölkreuz liege, aufdem tagtäglich ungeheure Mengen Kerosin und andere hochexplosive Treibstoffe befördert würden. Nicht auszudenken seien die Folgen eines Bahnunfalles mit dem Castortransport.
Applaus erntete auch das Lied "Sonne ist für umme, Atomkraft nur für Dumme" (für nicht-Pfälzer: "Sonne ist umsonst, ...), in dem nicht nur auf die Gefahren der Atomenergie, sondern auch auf die Kriminalisierung der AtomkraftgegnerInnen hingewiesen wurde.
Nach der Beendigung der Abschlusskundgebung wolten zahlreiche Teilnehmer zur Dauermahnwache nach Wörth fahren.
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Ergänzungen
Weg mit der unverantwortbaren Atomkraft!
Wir grüßen euch mit den besten atomfeindlichen Grüßen! Widerstand gegen die menschenverachtende, profitorientierte Atomlobby ist Pflicht, vor allem für die Zukunft unserer Kinder.
Servus
Gina (Vorstand)