US-Zunahme nahrungsbedingter Erkrankungen
Nahrungsbedingte Erkrankungen mit teilweise ernsten Folgen bis him zum Tod sind in den USA in den letzten fünf Jahren um das Zwei- bis Zenfache angestiegen. Die wahrscheinliche Ursache: neue Viren und Bakterien, die durch grüne Gentechnik an Nahrungsmittelpflanzen durchgeführt wurde.
Hierzu Studien aus den USA und Schweden.
Hierzu Studien aus den USA und Schweden.
ISIS Report, 3. November 2001
(übersetzt für die Site von Margot)
Nahrungsbedingte Erkrankungen nahmen in den USA deutlich zu.
Seit 1994 haben genetchnisch veränderte Nahrungsmittel in den USA enorm zugenommen. Zahlen, die Ende 1999 herausgegeben wurden, zeigen eineen zwei- bis zehnfachen Ansztieg bei nahrungsbedingten oder -damit in Verbindung stehenden Erkrankungen verglichen mit 1994. Eine schwedische Studie warf neues Licht und erhob zugleich wichtige Fragen hinsichtlich der Sicherheit von Genfood. Die namhafte Kritikerin der "grünen Gentechnik" und Biowissenschaftlerin Dr. Mae-Wan Ho, Großbritannien, berichtet.
Nahrungsbedingte Erkrankungen sind im wachsen begriffen. Zum jahresende 2000 wurden mehr als 250 nahrungsbedingte Erkrankungen beschrieben, aber in denm meisten Fällen war der ursöächliche Auslöser unbekannt. Durchfall und Erbrechen sind dabei die verbreitesten Symptome mit ernsten Nachwirkungen, die Blutvergiftung, Frühgeburten und Abgang des Fötus, Infektionen, Blut im Urin bis hin zu Tod einschlossen. Chronische Störungen des Herzens und des Nervensystems können gleichfallsals Folge auftreten sowie Gelenkarthrose, Nierenerkrankung und krankheiten des Verdauungssystems [1,2].
Laut eines Berichts, der Ende 1999 [3] veröffentlicht wurde, verursachen nahrungsbedingte Erkrankungen jedes Jahr in den USA etwa 76 Millionen Krankheiten, 325 000 Krankenhauseinweisungen und 5 000 Todesfälle. Bekannte nahrungsbedingte Pathogene wie Solmonellen, Listeria und Toxoplasma töten jährlich 1 500 Menschen, wobei mehr als 75 % von bekannten Pathogenen getötet werden und Campylobacterien, Sakmonellen und Shigella die Liste bei den bekannten Ursachen nahrungsbedingter Erkrankungen anführen.
Um über nahrungsbedingten Erkrankungen einen Überblick zu gewinnen: Gesamterkrankungen (also nicht nur nahrungsbedingte) aus bekannten pKRankheitserrregern nach Schätzungen bei 38,6 Millionen und diese Zahl schließt 5,2 Millionen (13 %) aufgrund von Bakterien, 2,5 Millionen (7%) aufgrund Parasitenbefalls und 30,9 Millionen (80 %) augrund von Viren ein. Die Zahlen für n a h r u n g s bedingte Erkrankungen durch ätiologisch bekannte Wirkstoffe sehen etwa ähnlich aus, mit dem höchsten Anteil bei Viruserkrankungen.
Die Anzahl der nahrungsbedingten Erkrankungen sind etwa doppelt so hoch im Vergleich zu denen des Jahres 1994 [4], die damals zwischen 6,5 to 33 Millionen pro Jahr lagen. Was die Erkrankenshäufigekit anbetrifft, ist die Anzahl von 25 bis hin zu 130 Fällen (je nach Erkrankungsart) pro 1 000 Einwohner im Jahre 1994 angewachsen auf 278 pro 1 000 Einwohner im jahre 1999. In dieser enorme Anstieg über die dem vorausgehenden Zeitraum von 5 Jahren realistisch oder ist dies lediglich auf verbesserte Überwachung und Berichtserstattung zurückzuführen? Zum Vergleich wurde eine schwedische Studie [5] für den Zeitraum 1998-1999 im Stadtbereich der Stadt Uppsala mit 186 000 Einwohnern durchgeführt, basierend auf verbesserter Überwachung und retrospektiven Interviews. Insgesamt wurden 268 Erkrankungsfälle berichtet und 515 Fälle dokumentiert. Dies gibt eine Erkrankungshäufigkeit von 28 pro Tausend, was in das niedrige Zahlenspektrum der US-Spanne von 1994 fällt. Dies bedeutet nun allerdings, dass die Anzahl der nahrungsbedingten Erkrankungen in den USA im Jahre 1999 um das Zehnfache dessen der Zahlen von Schweden beträgt und auch zehnmal höher als im jahre 1994 liegt. Es gibt noch andere Vergleichsaspekte hinsichtlich der USA in der schwedischen Studie. So war in 79 % der Krankheitsfälle die Krankheitsursache unbekannt -eine Proportion, die den 81 %, die aus den USA berichtet wurde, in etwa entspricht.
Die Zusammensetzung hinsichtlich der b e k a n n t e n Auslöser unterscheidet sich nun allerdings in erheblichem Maße in beiden Ländern. In Schweden waren es Bakterien, die 10 $ der Erkrankungen und 25 % der dokumentierten Fälle verursachten, verglichen mit 13 % in den USA. Viren nun allerdings verursachten nur 9 % von sowohl Erkrankungshäufigkeit als auch dokumentierten Fällen in Schweden, verglichen mit 80 % in den USA. Da es keinerlei Hinweise dafür gibt, dass die Länder sich in der Fähigkeit, Viren auszumachen, unterscheiden, könnte diese Diskrepanz sehr wohl signifikant sein.
Die schwedische Studie legt nahe, dass die Häufigkeit nahrungsbedingter Erkrankungen in Schweden der in den USA im Jahre 1994 durchaus entsprach, was nicht überraschend ist, da beide Länder wohl vergleichbare Standards in der Nahrungsmittel-Hygiene haben. Aber nach 1994 steigerte sich die Erkrankungshäufigkeit in den USA um das Zwei- bis Zehnfache. So ein dramatischer Abstieg verdient sicherlich eine gründliche und sorgfältige Untersuchung.
Seit 1994 haben aber gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, von denen nun allerdings die Vertreiber darauf bestehen, es gäbe keinen Hinweis dafür, dass diese irgendwelche Gesundheitsschäden verursachten, enorm in den USA zugenommen. Die Gesundheitsbehörden sollten aber nach neuen Viren und Bakterien Ausschau halten, die sich bei dem horizontalen Getransfer und der Rekombination viraler und bakterieller Gene bei gentechnisch veränderten Anbaupflanzen entwickelt haben könnten.
Quellen:
1.. "Foodborne infections", CDC Press Release December 2000.
2.. Lindsay JA. Chronic sequelae of foodborne diseases. Emerging Infectious
Diseases 1998, 3 www.cdc.gov/ncidod/EID/vol3no4/lindsay.htm
3.. Mead PS, Slutsker L, Dietz V, McCaig LF, Bresee JS, Shapiro C. Griffin
PM and Tauxe RV. Food-related illness and death in the United States. Emerging
Infectious Diseases 1999, 5, 607-25.
4.. Foodborne Pathogens: risk and consequences. Ames (IA): Council of
Agricultural Science and Technology, 1994.
5.. Lindqvist R, Andersson Y, Linkback J, Wegscheider M, Eriksson Y,
Tidestrom L, Lagerqvist-Widh A, Hedlund K-O, Lofdahl S, Svensson L and Norinder
A. A one-year study of foodborne illnesses in the municipality of Uppsala,
Sweden. Emerging Infectious Diseases 2001, 7
www.cdc.gov/ncidod/eid/vol7no3_supp/lindqvist.htm
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Dieser Beitrag kann auf der Website von I-SIS auf
http://www.i-sis.org/FoodborneIllnesses.php
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PO Box 32097,
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Tel: 44 -020-7380 0908
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Nahrungsbedingte Erkrankungen nahmen in den USA deutlich zu.
Seit 1994 haben genetchnisch veränderte Nahrungsmittel in den USA enorm zugenommen. Zahlen, die Ende 1999 herausgegeben wurden, zeigen eineen zwei- bis zehnfachen Ansztieg bei nahrungsbedingten oder -damit in Verbindung stehenden Erkrankungen verglichen mit 1994. Eine schwedische Studie warf neues Licht und erhob zugleich wichtige Fragen hinsichtlich der Sicherheit von Genfood. Die namhafte Kritikerin der "grünen Gentechnik" und Biowissenschaftlerin Dr. Mae-Wan Ho, Großbritannien, berichtet.
Nahrungsbedingte Erkrankungen sind im wachsen begriffen. Zum jahresende 2000 wurden mehr als 250 nahrungsbedingte Erkrankungen beschrieben, aber in denm meisten Fällen war der ursöächliche Auslöser unbekannt. Durchfall und Erbrechen sind dabei die verbreitesten Symptome mit ernsten Nachwirkungen, die Blutvergiftung, Frühgeburten und Abgang des Fötus, Infektionen, Blut im Urin bis hin zu Tod einschlossen. Chronische Störungen des Herzens und des Nervensystems können gleichfallsals Folge auftreten sowie Gelenkarthrose, Nierenerkrankung und krankheiten des Verdauungssystems [1,2].
Laut eines Berichts, der Ende 1999 [3] veröffentlicht wurde, verursachen nahrungsbedingte Erkrankungen jedes Jahr in den USA etwa 76 Millionen Krankheiten, 325 000 Krankenhauseinweisungen und 5 000 Todesfälle. Bekannte nahrungsbedingte Pathogene wie Solmonellen, Listeria und Toxoplasma töten jährlich 1 500 Menschen, wobei mehr als 75 % von bekannten Pathogenen getötet werden und Campylobacterien, Sakmonellen und Shigella die Liste bei den bekannten Ursachen nahrungsbedingter Erkrankungen anführen.
Um über nahrungsbedingten Erkrankungen einen Überblick zu gewinnen: Gesamterkrankungen (also nicht nur nahrungsbedingte) aus bekannten pKRankheitserrregern nach Schätzungen bei 38,6 Millionen und diese Zahl schließt 5,2 Millionen (13 %) aufgrund von Bakterien, 2,5 Millionen (7%) aufgrund Parasitenbefalls und 30,9 Millionen (80 %) augrund von Viren ein. Die Zahlen für n a h r u n g s bedingte Erkrankungen durch ätiologisch bekannte Wirkstoffe sehen etwa ähnlich aus, mit dem höchsten Anteil bei Viruserkrankungen.
Die Anzahl der nahrungsbedingten Erkrankungen sind etwa doppelt so hoch im Vergleich zu denen des Jahres 1994 [4], die damals zwischen 6,5 to 33 Millionen pro Jahr lagen. Was die Erkrankenshäufigekit anbetrifft, ist die Anzahl von 25 bis hin zu 130 Fällen (je nach Erkrankungsart) pro 1 000 Einwohner im Jahre 1994 angewachsen auf 278 pro 1 000 Einwohner im jahre 1999. In dieser enorme Anstieg über die dem vorausgehenden Zeitraum von 5 Jahren realistisch oder ist dies lediglich auf verbesserte Überwachung und Berichtserstattung zurückzuführen? Zum Vergleich wurde eine schwedische Studie [5] für den Zeitraum 1998-1999 im Stadtbereich der Stadt Uppsala mit 186 000 Einwohnern durchgeführt, basierend auf verbesserter Überwachung und retrospektiven Interviews. Insgesamt wurden 268 Erkrankungsfälle berichtet und 515 Fälle dokumentiert. Dies gibt eine Erkrankungshäufigkeit von 28 pro Tausend, was in das niedrige Zahlenspektrum der US-Spanne von 1994 fällt. Dies bedeutet nun allerdings, dass die Anzahl der nahrungsbedingten Erkrankungen in den USA im Jahre 1999 um das Zehnfache dessen der Zahlen von Schweden beträgt und auch zehnmal höher als im jahre 1994 liegt. Es gibt noch andere Vergleichsaspekte hinsichtlich der USA in der schwedischen Studie. So war in 79 % der Krankheitsfälle die Krankheitsursache unbekannt -eine Proportion, die den 81 %, die aus den USA berichtet wurde, in etwa entspricht.
Die Zusammensetzung hinsichtlich der b e k a n n t e n Auslöser unterscheidet sich nun allerdings in erheblichem Maße in beiden Ländern. In Schweden waren es Bakterien, die 10 $ der Erkrankungen und 25 % der dokumentierten Fälle verursachten, verglichen mit 13 % in den USA. Viren nun allerdings verursachten nur 9 % von sowohl Erkrankungshäufigkeit als auch dokumentierten Fällen in Schweden, verglichen mit 80 % in den USA. Da es keinerlei Hinweise dafür gibt, dass die Länder sich in der Fähigkeit, Viren auszumachen, unterscheiden, könnte diese Diskrepanz sehr wohl signifikant sein.
Die schwedische Studie legt nahe, dass die Häufigkeit nahrungsbedingter Erkrankungen in Schweden der in den USA im Jahre 1994 durchaus entsprach, was nicht überraschend ist, da beide Länder wohl vergleichbare Standards in der Nahrungsmittel-Hygiene haben. Aber nach 1994 steigerte sich die Erkrankungshäufigkeit in den USA um das Zwei- bis Zehnfache. So ein dramatischer Abstieg verdient sicherlich eine gründliche und sorgfältige Untersuchung.
Seit 1994 haben aber gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, von denen nun allerdings die Vertreiber darauf bestehen, es gäbe keinen Hinweis dafür, dass diese irgendwelche Gesundheitsschäden verursachten, enorm in den USA zugenommen. Die Gesundheitsbehörden sollten aber nach neuen Viren und Bakterien Ausschau halten, die sich bei dem horizontalen Getransfer und der Rekombination viraler und bakterieller Gene bei gentechnisch veränderten Anbaupflanzen entwickelt haben könnten.
Quellen:
1.. "Foodborne infections", CDC Press Release December 2000.
2.. Lindsay JA. Chronic sequelae of foodborne diseases. Emerging Infectious
Diseases 1998, 3 www.cdc.gov/ncidod/EID/vol3no4/lindsay.htm
3.. Mead PS, Slutsker L, Dietz V, McCaig LF, Bresee JS, Shapiro C. Griffin
PM and Tauxe RV. Food-related illness and death in the United States. Emerging
Infectious Diseases 1999, 5, 607-25.
4.. Foodborne Pathogens: risk and consequences. Ames (IA): Council of
Agricultural Science and Technology, 1994.
5.. Lindqvist R, Andersson Y, Linkback J, Wegscheider M, Eriksson Y,
Tidestrom L, Lagerqvist-Widh A, Hedlund K-O, Lofdahl S, Svensson L and Norinder
A. A one-year study of foodborne illnesses in the municipality of Uppsala,
Sweden. Emerging Infectious Diseases 2001, 7
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