03.11. in Leipzig - Worch & Freunde Vol. II
da der link auf nadir nicht funktioniert und es eh noch ein paar ergänzungen gibt - hier noch mal unser aufruf.
ACHTUNG!es gibt für den 03.11. noch eine weitere mobile infonnummer:0163-64 24 003
ACHTUNG!es gibt für den 03.11. noch eine weitere mobile infonnummer:0163-64 24 003
Sieg in Leipzig? - Worch & Freunde Vol.II
Erst am 1. September diesen Jahres gab es in Leipzig einen Aufmarsch der Freien Kameradschaften. Die Stadt Leipzig hatte bis zuletzt - wohl in Erinnerung an den 1. Mai 1998 - versucht dies zu verbieten.
Als dieses Verbot vom OVG wieder aufgehoben wurde, rief sie, vertreten durch den OBM u.a. zum „Gesicht zeigen gegen Nazis“ auf den Augustusplatz auf.
Der Effekt war in etwa derselbe, als wenn man die Bürger dazu aufgefordert hätte, zu Hause zu bleiben und dort ihr Gesicht zu zeigen. Effekthascherei statt reellem Widerstand.
Glücklicherweise gab es aber noch aktivere Menschen, die auf verschiedenste Weise, den Aufmarsch direkt zu be- und verhindern versuchten.
Die Polizei merkte bald, dass sie den Aufmarsch nicht ungehindert würde durchprügeln können und war wohl eher geneigt das ganze schnell zu beenden. Letztendlich aber, waren die national gesinnten Sportsfreunde dann aber selbst an ihrer Niederlage, d.h. dem vorzeitigen Ende, schuld, indem sie, sogar über Lauti, Parolen riefen („Ruhm und Ehre der Waffen - SS“), welche selbst deutschen Polizisten die Schamröte ins Gesicht trieben.
Nachdem in den ersten Tagen nach dem 01.09. noch von einem „Sieg in Leipzig“ die Rede war, hat man sich nun doch aufs Ningeln verlegt und beklagt die regelmäßigen Repressalien durch deutsche Polizeikräfte (nicht durch schwarzgekleidete Sozialhilfeempfänger!) bei Aufmarschversuchen in Leipzig. Am 03.11. wollen sie die jahrelange Unterdrückung unter dem Motto „Für Versammlungsfreiheit - gegen Repression“) anprangern und vielleicht auch mal einen wirklichen „Sieg in Leipzig“ erringen. Das Demonstrationsmotto der Heulsusen ist auf alle Fälle erst mal o.k., allerdings läßt sich die Forderung nach Rede-, Versammlungs- und sonstigen Freiheiten, nicht unbedingt mit einer von diesen Leuten propagierten nationalen Ideologie, mit deutlichem Bezug zur NS – Diktatur, vereinbaren - ja widerspricht ihr grundsätzlich.
Wenigstens die Polizei und die staatlichen Schnüffler konnten einen bedeutenden Erfolg verbuchen, dienen ihnen doch die mehr oder weniger unbeholfenen Gegenaktionen am Rande des 01.09. als Legitimation für noch mehr Repressionen gegen die linke Szene. So wurde, beinahe sofort danach( in welcher Schublade lagen diese Pläne wohl schon vorher..) eine Sonderkommission Autonome Gewalt (MAG) als Pendant zur „Soko Rex“ ins Leben gerufen.
Eine „Soko MAG“ , welche es sicher schon lange vor dem 01.09. in ähnlicher nicht offizieller Form gab, ist wohl kaum geeignet, um effektiven Widerstand gegen einen Aufmarsch der ewig Dumpfbackenen zu verhindern. Linker Widerstand ist nötig; wir rufen alle am „Abloofen“ der Freien Kameradschaften Interessierten dazu auf, am 3.November nach Leipzig zu kommen!
Aufgrund mangelhafter Unterstützung können wir leider nur Infostrukturen und EA anbieten.
Weiterhin rufen die AG Junge Genossen der Bund der Antifaschisten, die AG Tollwut und Solid am 3.11. von 9-11 Uhr unter dem Motto „Zum Gedenken an die Opfer des Faschismus“ zur Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz auf.
Die AG Tollwut wird am 2.11. ab 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz eine Info-Party (mit Musik, Performances, Filmen und Infos zum Naziaufmarsch und Gegenaktionen) machen.
Wir sehn uns in Leipzig!
offenes antifaplenum leipzig
Kontakt & Infos:
ohahpee@hotmail.com, Tel: 0163- 64 24 003 oder
Antifa Infotelefon Leipzig: 0341- 3 06 82 35, www.left- action.de (leipzig-termine)
Erst am 1. September diesen Jahres gab es in Leipzig einen Aufmarsch der Freien Kameradschaften. Die Stadt Leipzig hatte bis zuletzt - wohl in Erinnerung an den 1. Mai 1998 - versucht dies zu verbieten.
Als dieses Verbot vom OVG wieder aufgehoben wurde, rief sie, vertreten durch den OBM u.a. zum „Gesicht zeigen gegen Nazis“ auf den Augustusplatz auf.
Der Effekt war in etwa derselbe, als wenn man die Bürger dazu aufgefordert hätte, zu Hause zu bleiben und dort ihr Gesicht zu zeigen. Effekthascherei statt reellem Widerstand.
Glücklicherweise gab es aber noch aktivere Menschen, die auf verschiedenste Weise, den Aufmarsch direkt zu be- und verhindern versuchten.
Die Polizei merkte bald, dass sie den Aufmarsch nicht ungehindert würde durchprügeln können und war wohl eher geneigt das ganze schnell zu beenden. Letztendlich aber, waren die national gesinnten Sportsfreunde dann aber selbst an ihrer Niederlage, d.h. dem vorzeitigen Ende, schuld, indem sie, sogar über Lauti, Parolen riefen („Ruhm und Ehre der Waffen - SS“), welche selbst deutschen Polizisten die Schamröte ins Gesicht trieben.
Nachdem in den ersten Tagen nach dem 01.09. noch von einem „Sieg in Leipzig“ die Rede war, hat man sich nun doch aufs Ningeln verlegt und beklagt die regelmäßigen Repressalien durch deutsche Polizeikräfte (nicht durch schwarzgekleidete Sozialhilfeempfänger!) bei Aufmarschversuchen in Leipzig. Am 03.11. wollen sie die jahrelange Unterdrückung unter dem Motto „Für Versammlungsfreiheit - gegen Repression“) anprangern und vielleicht auch mal einen wirklichen „Sieg in Leipzig“ erringen. Das Demonstrationsmotto der Heulsusen ist auf alle Fälle erst mal o.k., allerdings läßt sich die Forderung nach Rede-, Versammlungs- und sonstigen Freiheiten, nicht unbedingt mit einer von diesen Leuten propagierten nationalen Ideologie, mit deutlichem Bezug zur NS – Diktatur, vereinbaren - ja widerspricht ihr grundsätzlich.
Wenigstens die Polizei und die staatlichen Schnüffler konnten einen bedeutenden Erfolg verbuchen, dienen ihnen doch die mehr oder weniger unbeholfenen Gegenaktionen am Rande des 01.09. als Legitimation für noch mehr Repressionen gegen die linke Szene. So wurde, beinahe sofort danach( in welcher Schublade lagen diese Pläne wohl schon vorher..) eine Sonderkommission Autonome Gewalt (MAG) als Pendant zur „Soko Rex“ ins Leben gerufen.
Eine „Soko MAG“ , welche es sicher schon lange vor dem 01.09. in ähnlicher nicht offizieller Form gab, ist wohl kaum geeignet, um effektiven Widerstand gegen einen Aufmarsch der ewig Dumpfbackenen zu verhindern. Linker Widerstand ist nötig; wir rufen alle am „Abloofen“ der Freien Kameradschaften Interessierten dazu auf, am 3.November nach Leipzig zu kommen!
Aufgrund mangelhafter Unterstützung können wir leider nur Infostrukturen und EA anbieten.
Weiterhin rufen die AG Junge Genossen der Bund der Antifaschisten, die AG Tollwut und Solid am 3.11. von 9-11 Uhr unter dem Motto „Zum Gedenken an die Opfer des Faschismus“ zur Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz auf.
Die AG Tollwut wird am 2.11. ab 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz eine Info-Party (mit Musik, Performances, Filmen und Infos zum Naziaufmarsch und Gegenaktionen) machen.
Wir sehn uns in Leipzig!
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Ergänzungen
wann geht wo was??
wir brauceh unbedingt infos!!
Gericht erlaubt Nazi-Marsch
Die Nazis dürfen marschiren, und zwar ihre vorgesehene Route.
Das heißt nach ihrer Anmeldung, um 12 Uhr vom Bahnhof aus zum Völkerschlachtdenkmal.
Geplant ist um 9Uhr eine Mahnwache vor dem Bahnhof zum Gedenken an die Opfer der Faschisten. Das soll sich dann evtl zu einer Besetzung des Bahnhofsvorplatz entwickeln. Das könenn wir aber genau erst am Samsatg vormittag sagen, mal schauen wie die Polizei drauf ist. Ein andere Sach die 5 vor 12 Aktion auf dem Augustusplatz, und von da aus loszulaufen und die Nazis zu blockieren, keiner hat so eine richtige Ahnung was geschehen wird?!
Ich empfehle allen die von außerhalb Leipzig mit dem Zug kommen, schon etwas früher auszusteigen und dann mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln ind die Stadt zu kommen, denn der Hauptbahnhof wird mehr grün als Bahnhof sein.
Ich hoffe die Infos helfen euch
Eure tuntige Locke