Kritik an den vetretungskaspern

las kalinkas gegen die vertretungskasper 18.10.2001 22:20 Themen: Globalisierung
gegen eine "anti-globalisierung", die nur das elend verwalten will - fuer globale bewegungen gegen kapitalistischen alltag und krise

Die genuesischen Traenengasschwaden haben sich kaum verzogen, schon liegen WTC und mehrere afghanische Staedte in Schutt und Asche. Selbst in den Berichten der buergerlichen Medien schimmert der Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen durch: die Krise des Kapitalismus. In den letzten Monaten globalisierte sich die Krise der Profite: die Stuetzen der Weltwirtschaft (USA, Japan, Europa) wanken in die Rezession, in anderen Regionen droht bereits der Kollaps (Argentinien, Tuerkei). Die politischen Vertreter dieser Gesellschaft versuchen mit allen Mitteln, der Krise beizukommen: erst mit Zinssenkungen, Haushaltskuerzungen etc. und wenn das nichts hilft, mit Kriegsmobilisierung.
gegen eine "anti-globalisierung", die nur das elend verwalten will - fuer globale bewegungen gegen kapitalistischen alltag und krise

Die genuesischen Traenengasschwaden haben sich kaum verzogen, schon liegen WTC und mehrere afghanische Staedte in Schutt und Asche. Selbst in den Berichten der buergerlichen Medien schimmert der Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen durch: die Krise des Kapitalismus. In den letzten Monaten globalisierte sich die Krise der Profite: die Stuetzen der Weltwirtschaft (USA, Japan, Europa) wanken in die Rezession, in anderen Regionen droht bereits der Kollaps (Argentinien, Tuerkei). Die politischen Vertreter dieser Gesellschaft versuchen mit allen Mitteln, der Krise beizukommen: erst mit Zinssenkungen, Haushaltskuerzungen etc. und wenn das nichts hilft, mit Kriegsmobilisierung.

Es wird sich zeigen, ob die "Anti-Globalisierungsbewegung" bei der Verwaltung der Krise mitmachen wird. Bei ihren offiziellen VertreterInnen ist dies bereits der Fall: z.B. Gruppen wie ATTAC wollen der Krise durch eine andere Steuerpolitik (Tobin-Tax) beikommen, Teile der Tute Bianche beteiligen sich an ihrer lokalen Verwaltung durch Teilnahme an Stadtparlamenten. Ob sie wollen oder nicht, sie beteiligen sich damit an der Aufrechterhaltung eines kriselnden Systems. Denn den VertreterInnen der Ausbeutung fehlt momentan nichts noetiger als eine "innovative Kraft", die, vielleicht in einer (noch) etwas zu verbal-radikalen Form, die Illusion aufrechterhaelt, es gaebe in diesem System noch Moeglichkeiten der Umverteilung und einen Reformweg aus der drohenden Barbarei.

Die FunktionaerInnen dieser Gruppen kaempfen nicht um ihre eigene Befreiung, sondern als VertreterInnen von MigrantInnen, Arbeitslosen, "Prekarisierten", "unterdrueckten Volksgruppen" um einen Platz am Verhandlungstisch. Aus dieser Vertreterposition koennen sie den Kapitalismus nur als ein System begreifen, in dem ihre Klientel zu kurz kommt und dem sie daher regulierend nachhelfen wollen. Auf kurz
oder lang fuehrt dies dazu, die "eigene" Interessensgruppe auch im Opferstatus halten
zu wollen, um in der Verhandlungsposition zu bleiben, was sich z.B. an unseren Gewerkschaften gut sehen laesst. Wir muessen uns fragen, ob wir bei diesem Verwaltungs- und Vertretungstheater weiter durch etwas Randale oder bunten Protest die noetige Kulisse liefern, oder wir nicht eigentlich was anderes wollen.

Wir wollen alles!

Fuer uns jedenfalls ist der eigene Arsch im kapitalistischen Alltag Grund genug, diesen
in Bewegung zu setzen. Dabei sehen wir andere nicht als "arme MigrantInnen oder Arbeitslose", sondern als Menschen, die wie wir der Ausbeutung und ihrem Verwaltungsapparat ausgesetzt sind und deren Kaempfe wir unterstuetzen. Dabei koennen wir keine Abkuerzungen nehmen und nur die herrschenden Institutionen oder einzelne ihrer Projekte attackieren. Der Kampf um Befreiung ist keine monatliche Demo gegen irgendwelche Bonzentreffen, sondern er findet spontan dort statt, wo wir dem Kapital ausgesetzt sind und/oder seine Macht produzieren: auf oeden Aemterfluren, hinter schmierigen Imbisstheken, in Call Centern oder Stahlwerken. Nur in diesen Auseinandersetzungen koennen wir eine Macht sowohl gegen die Ausbeutung, als auch
gegen die entwickeln, die uns vertreten und verwalten wollen. Nur in den Auseinandersetzungen, die wir selbst fuehren, veraendern wir uns auch selbst und die
Beziehungen zu anderen.

Die Krise kreiselt schneller und wer noch auf die Verwandlung des Staats in eine Vollbeschaeftigungs- und spekulationssteuer-finanzierte Zuckerbrotmaschine hofft, ist selbst Schuld.

* Fuer eine verschaerfte Diskussion innerhalb der Anti-Glob-Bewegung: es geht um die Selbstbefreiung und Abschaffung des Proletariats!

* Stellt eure eigene prollige Existenz in den Mittelpunkt: organisiert euch mit anderen gegen Arbeit und Elend!

* Fuer eine Bewegung, die sich in die alltaeglichen Klassenkonflikte und Kaempfe in der Region einmischt und die Erfahrungen zirkulieren laesst!

las kalinkas gegen die vertretungskasper
 kolinko@koma.free.de

ruhrgebiet.deutschland - 10/2001
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Ergänzungen

Schöne Grüße ins Ruhrgebiet

Søren Jansen, Die Glücklichen Arbeitslosen 19.10.2001 - 00:31
Ganz eurer Meinung! Die Hopperei von einem Event zum nächsten ist allerdings nicht völlig sinnlos, irgendwie muß man sich zwischendurch der eigenen Stärke versichern. Wenn aber nur über weltweite Mobilisierungen über zehntausend Mitstreiter und Mitstreiterinnen auf die Beine zu bringen sind, läuft man leicht Gefahr, sich zu überschätzen. Gerade der der deutsche Teil der Anti-Globalisierungsbewegung bewegt sich lieber im eigenen Sumpf und gibt sich nicht die geringste Mühe, nach Verbündeten zu suchen. Wenn doch, dann wird ausgerechnet mit den völlig bürokratisierten Gewerkschaften oder gar Parteien paktiert – phantasieloser geht es wirklich nicht. Dabei gibt es viele, die auch keinen Bock haben, sich knechten zu lassen. In der Linken werden Prolls meist als potentielle Faschos betrachtet, aber wer sind denn eigentlich Prolls? Der tariflich abgesicherte VW-Arbeiter und die Sekretärin bei Schering? Auch. In Städten wie Berlin jedenfalls gibt es so etwas wie Tarifverträge für die meisten nur noch vom Hörensagen. Call-Center Agents oder Medienarbeiter, die sich wohl niemals so nennen würden, stellen inzwischen, wenn nicht die Mehrheit, so doch einen großen Teil der Prolls. Und ich gehöre da auch zu! Das gilt überhaupt für sehr viel mehr Leute, als sich das eingestehen.
Es gibt genügend Gründe, aus eigener Motivation auf die Barrikaden zu gehen, ohne Forderungen an irgendwelche fernen Mächte, sondern ganz Konkret. Die Gegenwehr gegen die Normalität muß hier verankert werden, sonst ist alles nur Teil eines großen Medienereignisses, heiße Luft.

@Die glücklichen Arbeitslosen

ein unglücklicher Arbeiter 19.10.2001 - 00:35
Ecco!

Vertretung und so

vertreter 19.10.2001 - 14:55
mir bleibt bei obigem artikel voellig unklar, was daran schlimm sein soll, auch innerhalb staatlicher institutionen etwas veraendern zu wollen. nein, ne revolution kommt da sicher nicht bei rum, aber trotzdem kann sich das leben ganz konkreter menschen an einem ganz konkreten ort vielleicht ein wenig angenehmer gestalten (z.b. weil sie mit ihren bauwaegen nicht mehr von den bullen durch die halbe stadt gejagt werden). was die ya bastas da jetzt genau in ihren kommunalen institutionen machen, muss man sich vielleicht anschauen, aber DASS sie etwas machen, ist fuer mich erstmal alles andere als verwerflich.
und was soll der quatsch, durch unterstuetzung von z.b. migrantInnen wirke man nur an der aufrechterhaltung dieses systems mit. nennt man das dann verelendungstheorie? oder einfach zynismus? die massen der prolls muessen so weit in der scheisse stecken, dass sie verhungern, damit sie ihr eigentlich doch so revolutionaeres bewusstsein entdecken, oder wie? bisschen daneben, oder?
dies ist keine kritik an dem aufruf, seine eigene gearschtheit und verstricktheit in der kapitalistischen gesellschaft mal genauer unter die lupe zu nehmen und sich dort zu engagieren wo man selbst betroffen ist, anstatt sich mit gutmenschlerischer stellvertreterInnenpolitik das gewiissen zu beruhigen. irgendwie werden da nur verschiedene sachen vermischt: antira-politik z.b. ist zu gutem teil eben nur symptomkuriererei, UND WILL AUCH GAR NIX ANDERES SEIN! ja und, ist sie deswegen weniger links, weniger korrekt, weniger "moralisch hochwertig" (???) als selbstorganisation am arbeitsplatz? was dagegen, das jemand nicht morgen die revolution auf dem terminkalender hat, sondern leuten hilft, in dieser rassistischen gesellschaft besser klar zu kommen?

Revolutionäre gegen Reformisten

Kranaos 19.10.2001 - 15:13
Revolutionäre gegen Reformisten

Die Reformisten mögen zwar das Übel nicht an der kapitalistischen Wurzel packen - doch sie haben
es in erstaunlich kurzer Zeit geschafft, globalisierungskritisches Bewußtsein wirksam in die
öffentliche, politische Diskussion hineinzutragen. Nun, da dieser vielleicht bescheidene, aber
dennoch anerkennungswürdige Erfolg offenbar wird, kriechen die sektiererischen
Permanent-Revolutionäre, sprich die dogmatische Linke, die seit langem an einer beispiellosen
Geschichte der eigenen Wirkungs- und Erfolglosigkeit schreibt, aus ihren miefigen Löchern hervor
und schreien Verrat! Verrat!. Anstatt den Impuls aufzunehmen und ihr intolerantes
Schwarz-Weiß-Denken aufzugeben, klagen sie die absolute Wahrheit fundamentaler
Kapitalismuskritik ein (in deren Besitz sie sich natürlich selbst wähnen) und weisen endlich den
Geknechteten aller Länder und Völker den einzigen Weg zum Heil (den selbstverständlich nur sie
kennen). Da werden dann im Handumdrehen aus den globalisierungskritischen Mitstreitern, die
nicht im gleichen Maß an die propagierten Heilslehren glauben, sie aber dennoch als einen
ernstzunehmenden Ansatz begreifen, die Verräter an der gerechten Sache. Kompromißlosigkeit und
Sektierertum treiben so einen Spaltkeil in die globalisierungskritsche Bewegung, der sie in
ihrer Wirksamkeit und Durchsetzungsfähigkeit durchaus gefährden kann. Die
globalisierungskritische Bewegung wird notwendig von den Prinzipien des Pluralismus und der
Toleranz getragen. Dogmatischen Kleinkrieg und Hick-Hack kann die globalisierungskritische
Bewegung so wenig gebrauchen wie der berühmte Fisch ein Fahrrad oder der Mensch eine dritte
Schulter. Gegen ein "Träumen" von der Revolution ist hingegen nichts einzuwenden.

Keine Funktionäre!

m 19.10.2001 - 16:44
Ja, deshalb ist jetzt auch möglich, sämtlich erkämpfte Rechte wieder abzubauen: Mit dieser Taktik des Einbindens der gemäßigten Teile der Bewegungen wurden diese schon immer zerschlagen. Natürlich muß nicht alles immer gleich superrevolutionär sein, aber wenn Attac zB anfängt sich von SPD/Grüne vereinnahmen zu lassen und nicht Opposition wird, ist "eine andere Welt" nur eine Lüge. Das ist die Lehre aus den 80ern, da haben sich auch die neuen sozialen Bewegungen assimilieren lassen.

Reformismus und Gartenteiche

chica 19.10.2001 - 20:03
"Die Reformisten mögen zwar das Übel nicht an der kapitalistischen Wurzel packen - doch sie haben es in erstaunlich kurzer Zeit geschafft, globalisierungskritisches Bewußtsein wirksam in die öffentliche, politische Diskussion hineinzutragen."
Erstens ist das eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Das "globalisierungskritische Bewußtsein" war in der "öffentlichen, politischen Diskussion" solange kein Thema, bis die Demonstrationen die passenden Bilder geliefert haben (Seattle, Prag, Quebec, Göteborg, Genua). Was passiert, wenn es diese Bilder nicht gibt, kann man sich anläßlich der Demonstrationen gegen den EU-Gipfel 1999 in Köln (wie, nie gehört?) oder heute in Gent ansehen. Nur dann, wenn es kracht, wird die Sache medial interessant und dringt ins Bewußtsein der "öffentlichen, politischen Diskussion". Das kann man gut oder schlecht finden, es ist aber eben ein Fakt in der Gesellschaft des Spektakels. Gruppen wie ATTAC sind nicht viel mehr als die Resteverwerterer des medialen Interesses, im Gefolge der Randale.
Zweitens sind reformistische Gruppen à la ATTAC mit ihrer fatal falschen Kapitalismuskritik und ihrem lächerlichen Tobin-Steuerchen genau deswegen für einen Teil herrschenden Systems interessant (und werden deshalb hoffiert), weil man dort spürt, dass man die Scheiße die das System produziert, nicht mehr ganz so widerspruchslos verkaufen kann. Deshalb sucht man nach Ansprechpartmern, mit denen man einige marginale Detailfragen verhandeln kann, um wieder Ruhe in den Karton zu bekommen. Das ist sowohl der Lebenssinn von Politik als auch von Reformismus. Reformismus ist i.Ü. nicht das Durchsetzen von konkreten Verbesserungen, sondern die Forderung nach Verbesserungen als alleinige PERSPEKTIVE.
Drittens braucht man nicht allzuweit in die Vergangenheit zu sehen, um festzustellen, wohin uns Reformisten bringen, die "kritisches Bewußtsein wirksam in die öffentliche, politische Diskussion hineinzutragen". Die GRÜNEN als eine Art ehemalige ATTAC der Anti-AKW-Bewegung bescherten uns z.B. einen "Atomkonsens", Ökosteuer, Krötenwanderwege und Förderprogramme für Gartenteiche. Ist die kapitalistische Verwertungsmaschine dadurch auch nur irgendwie ins Knirschen gekommen? Gewonnen hat alleine das System, das wieder einmal eine Reformbewegung verdaut und für sich nützlich gemacht hat. Und natürlich tausende von GRÜNEN, die mit Jobs an den Freßtrögen der Macht und den damit verbundenen kommunalen (Selbst-)Versorgungseinrichtungen bedacht wurden.
Aber es soll natürlich niemand daran gehindert werden, jeden beliebigen absehbaren Fehler nochmal zu wiederholen.

Die ewigen Berufsrevolutionäre

kranaos 20.10.2001 - 00:14
Die von linken , dogmatischen Hardlinern übel gescholtene, „reformistische“ Gruppe Attac wird ihren Weg weiter gehen und dabei Erfolg haben oder nicht – sie hat zumindest eine Chance. Sie wird die Möglichkeiten der auf ein breites gesellschaftliches Bündnis bezogenen politischen Einflußnahme nützen oder, indem z.B. sich von SPD/Grüne vereinnahmen lassen, wieder im Niemandsland der Wirkungslosigkeit landen. Chancen, Möglichkeiten - das ist genau das, was die sogenannten „revolutionären“ Gruppen nicht haben werden: diese werden mit ihrem dogmatischen und besserwisserischen Gefasel von der „Revolution“, dem „Klassenkampf“, dem „Arbeiterproletariat“ und ähnlichem verstaubten ideologischen Versatzstücken keinen müden Hund hinterm Ofen hervorvorlocken, von ein paar versprengten profilneurotischen Berufsrevolutionären mal abgesehen.

Die ewigen Berufsrevolutionäre

kranaos 20.10.2001 - 00:16
Die von linken , dogmatischen Hardlinern übel gescholtene, „reformistische“ Gruppe Attac wird ihren Weg weiter gehen und dabei Erfolg haben oder nicht – sie hat zumindest eine Chance. Sie wird die Möglichkeiten der auf ein breites gesellschaftliches Bündnis bezogenen politischen Einflußnahme nützen oder, indem sie sich z.B. von SPD/Grüne vereinnahmen lassen, wieder im Niemandsland der Wirkungslosigkeit landen. Chancen, Möglichkeiten - das ist genau das, was die sogenannten „revolutionären“ Gruppen nicht haben werden: diese werden mit ihrem dogmatischen und besserwisserischen Gefasel von der „Revolution“, dem „Klassenkampf“, dem „Arbeiterproletariat“ und ähnlichem verstaubten ideologischen Versatzstücken keinen müden Hund hinterm Ofen hervorvorlocken, von ein paar versprengten profilneurotischen Berufsrevolutionären mal abgesehen.

@kranaos

beta 20.10.2001 - 01:43
Wer Revolution als "Gefasel" bezeichnet und sich damit in der Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Barbarei für letztere entschieden hat, soll konsequenterweise bei den Jusos oder den Jung-GRÜNEN eintreten und zusehen, dass er sich rechtzeitig die Darmwindungen der Macht hocharbeitet, um ein Pöstchen im Elend des Machbaren zu ergattern.

fruitloops 20.10.2001 - 13:46
ideologie: "reformisten" und "verräter", die mit irgendwelchen komischen steuern oder gar gesprächen versuchen, etwas an den realen lebensbedingungen zu ändern, wollen nur druck ablassen aus einem kessel, der mehr und mehr unter druck steht, und bald zu der lange erwarteten revolution führen wird.
realität: jahrelanges sektierertum a la zeugen jehovas mit von studenten verfassten arbeiterzeitungen und müden theoriegebirgen, die keiner noch überschauhen mag, mit verzweifeltem radikalismus als antwort auf eine komplexe welt und möglichst unmöglichen maximalforderungen haben seit 68 keine größeren teile der bevölkerung mehr angesprochen.
eine verbreitete kritik an der weise, wie die globalisierung gesteuert und gewünscht wird, ist aber gerade im entstehen; und dadurch, daß kritik und forderungen von betroffenen selber kommen und sich an den gegebenheiten des 21. jahrhunderts orientieren, erweist sie sich als weitaus erfolgreicher. folge: eifersucht der ideologie auf die realität. vorschlag: die reformisten, denen lenin wurst ist,
und attac etc. machen ihr ding, und die konservativen kommunisten und brauchtums-anarchisten machen ihrs, der erfolg soll entscheiden, warum muss man sich denn in die quere kommen? auf der suche nach anhängern? die haben selber augen und hirne und stimmen mit den füssen ab.

20.10.2001 - 22:00
"vorschlag: die reformisten, denen lenin wurst ist, und attac etc. machen ihr ding, und die konservativen kommunisten und brauchtums-anarchisten machen ihrs, der erfolg soll entscheiden, warum muss man sich denn in die quere kommen? auf der suche nach anhängern? die haben selber augen und hirne und stimmen mit den füssen ab."

Ganz meine Meinung! Und bitte etwas mehr Verständnis und Toleranz für unterschiedliche Positionen zwischen "Reformisten" und "Revolutionären". Die Gegner stehen wahrlich woanders.

Die Gegner an und für sich

goldie 21.10.2001 - 14:22
"Ganz meine Meinung! Und bitte etwas mehr Verständnis und Toleranz für unterschiedliche Positionen zwischen ´Reformisten´ und ´Revolutionären´. Die Gegner stehen wahrlich woanders".
Das gleiche Argumente habe ich damals, als es mit den GRÜNEN losging, auch gehört. Und heute sitzen Sie (in ihren Niedrigenergiehäusern mit Feuchtbiotop im Garten) genau da, wo der Gegner ist...

kakerlake 22.10.2001 - 00:42

Die Grünen sitzen zumindest am Feuchtbiotop - die dogmatischen Linken seit jeher auf dem Trockenen!