30.000 DemonstrantInnen in Stuttgart!
Mit 30000 TeilnehmerInnen übertraf die Demo gegen den Vergeltungskrieg von GB und USA alle Erwartungen.
Mehr als 30.000 Friedensaktivistinnen und aktivisten demonstrierten heute in der Stuttgarter Innenstadt für ein Ende der Bombardements auf Afghanistan und gegen einen Kriegseinsatz der Bundeswehr. Eingeladen zu der Friedenskundgebung hatten u. a. das Friedensnetz Baden-Württemberg, verschiedene Gewerkschaften, die ökumenische Aktion Ohne Rüstung Leben, die katholische Friedensbewegung Pax Christi , die Gesellschaft Kultur des Friedens.
"Gewalt ist nicht mit Gegengewalt wegzubomben" erklärte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft DFG/VK: und forderte "Demokratie, die ihrem Namen gerecht werden will, muss demokratische Mittel einsetzen und das Völkerrecht wahren. Bombenterror ist das Mittel bin Ladens und seines Terrornetzes. Mit jeder US-Bombe, die auf afghanische Städte und Dörfer abgeworfen wird ,sterben unschuldige Zivilisten, wird neuer Hass geschürt"
"Unser Mitgefühl gilt den Toten, den Verletzten, den Trauernden und den Geschädigten, so Martin Klumpp, Dekan der evangelischen Landeskirche in Stuttgart. Für Klumpp ist der "kriegerische Terror gegen die USA schrecklich und gewissenlos". Doch genauso gelte: " Krieg ist kein Mittel, den Terror zu überwinden" Damit bringe man so Klumpp weiter "dem Terror nur noch mehr Menschenopfer" Eine "wahre Friedenspolitik" zeichne sich dadurch aus "wenn für Entwicklungshilfe und soziale Krisenprävention" genauso viel Geld ausgegeben werde "wie für Rüstung und innere Sicherheit"
Für die ver.di Landesbezirksleiterin Sybille Stamm droht dieser Krieg einen "Flächenbrand des Hasses zu entfesseln." Der Krieg "koste Menschenleben" Tote, die keinen der im Ground Zero Begrabenen wieder lebendig macht. Die jetzt schon katastrophale Lage der afghanischen Bevölkerung werde "durch die Bombardierung noch bedrohlicher, als sie ohnehin schon war"
Für Jürgen Rose, Oberstleutnant der Bundeswehr ist "das Gemetzel an Unschuldigen wie es in Washington und New York geschah" keine Rechtfertigung dafür "im Gegenzug nun wiederum Unschuldige zu töten" . Bereits seit der Antike wisse "die Menschheit, dass der Umstand erlittenen Unrechts nie und nimmer den eigenen Rechtsbruch" und sei es nur zur Vergeltung "zu rechtfertigen vermag": Nicht Krieg könne den Frieden bringen, sondern allein Gerechtigkeit.
Am Vormittag demonstrierten mehr als 300 Pazifistinnen und Pazifisten mit einer Mahnwache vor dem Zufahrtsweg der Kommandoeinsatz-zentrale der US-Armee für Europa, Afrika und den Nahen Osten in Stuttgart-Vaihingen (EUCOM)
weiter infos:
http://www.friedensnetz.de
http://www.imi-online.de
"Gewalt ist nicht mit Gegengewalt wegzubomben" erklärte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft DFG/VK: und forderte "Demokratie, die ihrem Namen gerecht werden will, muss demokratische Mittel einsetzen und das Völkerrecht wahren. Bombenterror ist das Mittel bin Ladens und seines Terrornetzes. Mit jeder US-Bombe, die auf afghanische Städte und Dörfer abgeworfen wird ,sterben unschuldige Zivilisten, wird neuer Hass geschürt"
"Unser Mitgefühl gilt den Toten, den Verletzten, den Trauernden und den Geschädigten, so Martin Klumpp, Dekan der evangelischen Landeskirche in Stuttgart. Für Klumpp ist der "kriegerische Terror gegen die USA schrecklich und gewissenlos". Doch genauso gelte: " Krieg ist kein Mittel, den Terror zu überwinden" Damit bringe man so Klumpp weiter "dem Terror nur noch mehr Menschenopfer" Eine "wahre Friedenspolitik" zeichne sich dadurch aus "wenn für Entwicklungshilfe und soziale Krisenprävention" genauso viel Geld ausgegeben werde "wie für Rüstung und innere Sicherheit"
Für die ver.di Landesbezirksleiterin Sybille Stamm droht dieser Krieg einen "Flächenbrand des Hasses zu entfesseln." Der Krieg "koste Menschenleben" Tote, die keinen der im Ground Zero Begrabenen wieder lebendig macht. Die jetzt schon katastrophale Lage der afghanischen Bevölkerung werde "durch die Bombardierung noch bedrohlicher, als sie ohnehin schon war"
Für Jürgen Rose, Oberstleutnant der Bundeswehr ist "das Gemetzel an Unschuldigen wie es in Washington und New York geschah" keine Rechtfertigung dafür "im Gegenzug nun wiederum Unschuldige zu töten" . Bereits seit der Antike wisse "die Menschheit, dass der Umstand erlittenen Unrechts nie und nimmer den eigenen Rechtsbruch" und sei es nur zur Vergeltung "zu rechtfertigen vermag": Nicht Krieg könne den Frieden bringen, sondern allein Gerechtigkeit.
Am Vormittag demonstrierten mehr als 300 Pazifistinnen und Pazifisten mit einer Mahnwache vor dem Zufahrtsweg der Kommandoeinsatz-zentrale der US-Armee für Europa, Afrika und den Nahen Osten in Stuttgart-Vaihingen (EUCOM)
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
30000???
Na ja...
antiamerikanismus strikes back
na na na
Seltsam
Es gibt da ja die ewiggestrigen, die permanent verschiedene "Voelker" und Staaten auf den Plan rufen und fleissig rumkonstruieren. Die einen heissen Nazis, die anderen sind wo anders zu suchen, aber nicht minder seltsam. Sie kehren einfach die Nazilogik 180deg um. Aus "stolzer Deutscher" wird Anti-deutscher. Auch der Rest der Argumentation hat einfach ein Minuszeichen davor. Und letzlich ist der Gemeinschaftssinn dieser Menschen (Anti-deutsche) wieder ein konstruierter, der sie dann genau zu dem macht, was sie so doof finden: typisch deutsch (nach ihrer Definition), mit einer sich am von ihnen daherkonstruieten "Judentum" orientierenden Identitaet.
Von Herrschaftsanalyse keine Spur.
Aber - Schroeder sei Dank - deren Grundproblem - die sog. "deutsche Frage", ist geloest: Wir sind alle Amerikaner! Dabei bleibt offen, ob Frauen ihren deutschen Pass behalten muessen, oder sich zu amerikanischen Maennern umoperieren lassen muessen.
Krieg, Herrschaft, Verwertung, Macht, Gewalt und Diskriminierungen sind scheisse, egal von wem sie sich gegen wen richten.
Kritik sollte aber nicht mir Diskriminierung verwechselt werden.
Fuer eine Welt freier, solidarischer und friedlicher Menschen und Tiere.
Andere Diskussionsbeitraege auf Indy zeigen leider, dass bei der LeserInnenschaft eine ernsthafte und sinnvolle Auseinandersetzung mit den meisten Themen nicht gewuenscht ist. Indymedia verkommt zusehens zu einer linken Bildzeitung.
Ich finde, dass das einem emanzipatorischen Selbstverwaltungsanspruch widerspricht. Es gilt daher, sich zu ueberlegen, ob die eigenen Absichten zum Ziel Indymedias passen, und ob mensch fuer den Erfolg und die Qualitaet des Gesamtprojektes, persoenliche Resentiments und Frustreaktionen nicht lieber zu Hause laesst.
Zu Weilen geben die Seiten ein erbaermliches Bild von in ihren eigenen unfreien Koepfen gefangenen, der patriachalen Logik verfallenen oder diese nicht hinterfragenden GrabenkaempferInnen ab. Ich finde, dass dies nicht sein muss. Das ist antiemanzipatorisch und zeugt von mangelnder Analyse von Patriachat/Herrschaft und dazugehoerenden Verhaltensweisen.
Also, bevor ihr irgendwas anderes befreit, die Welt, einzelne Staaten und andere Konstrukte, andere Menschen oder Tieren: befreit erst mal Eure Koepfe von soviel frustrierter Scheisse.
Und ehe jetzt der "Angriff" (Patriachaler Kampfbegriff)auf mich kommt, ich fuehle mich wohl als "besserer" Mensch: Keineswegs bin ich von all diesem Schwachsinn gefeit. Ich versuche nur, so gut ich es halt kann, hin und wieder anders zu reagieren als in den bekannten, sozialisierten Mustern.
erste Version ist unfertig
Danke.
oleu rose
nur gerechtigkeit kann den frieden bringen.
bloß, wie bringen wir bin laden zur gerechtigkeit, wenn seine freunde von den talibans ihren finanzier nicht ausliefern wollen.
vielleicht schicken wir den oleu rose mit einbem plakat "gerechtigkeit bingt frieden" nach kabul. die leute dort wollen doch auch was zu lachen haben.
unverständnis
du redest wirres zeug, banshee. lies doch mal ein buch was dir wenigsten einen kleinen einblick in nazional- sozialistische denkweisen, philosophie und ihre verbrechen gibt, damit du diese nicht aus blanker dummheit relativiertst.
und was willst du gleich noch mal mit den deutschen frauen - sie sind zu grössten teil ziehmlich scheisse. was israel mit der ganzen sache zu tun hat, darüber kannst du bei linken und rechten "antimps" :-) jede menge verschwörungstheorien erlauschen wenn du darauf stehst ( und ich glaube fast das tust du, hmm)
tschüssi
naja
cool war dass gegen schluss auch ein hiphopper mucke gemacht hat und nicht nur hippiegitaristen..........von irgendwelchen antisemitischen parolen hab ich übrigens nichts mitgekriegt, im gegenteil!
nochmal zu den zahlen
Gezählt
Habe die Teilnehmer des Zuges vom Alex zum Kundgebungsplatz "gezählt".
Mich also an die Wegstrecke gestellt und den Zug in Blöcke von 100 Demonstranten eingeteilt (natürlich geschätzt), und dann die Anzahl dieser Blöcke gezählt.
Hat übrigens fast ne Stunde gedauert, bis der ganze Zug an mir vorbei war...
Und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
211 * 100 Menschen macht 21.100 Menschen.
Also 21000. Fehler natürlich wie bei allen Schätzungen recht groß.
Sagen wir mal +- 5000. Also zwischen 16.000 und 27.000.
Dazu kamen noch 1 1/2 andere Demonstrationszüge, die jedoch deutlich kleiner gewesen sein dürften. Zum offiziellen Beginn waren an der Friedrichstraße keine hundert und am Brandenburger Tor etwa 1200 Menschen, wie dies später aussah kann ich nicht beurteilen.
.
Quo vadis Friedensbewegung?
Bedenklich war aber die Ausrichtung der Veranstalter, was sich vor allem in den Reden zeigte:
Die ver.di Landesbezirksleiterin Sybille Stamm sprach davon, daß man mehr Polizei einsetzen müsste, um die Sicherheit zu gewährleisten. Kein Wort von der anlaufenden Rasterfahndung und der weiteren Verschärfung der "Ausländergesetze".
Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft DFG/VK sprach unreflektiert von dem "Terror Israels" und beschwor mal wieder das Selbstbestimmungsrecht der Völker herauf. Zuspruch war ihm sicher, neben Plakaten mit der gleichen Aussage waren auch palästinensische Fahnen zu sehen.
Schließlich wurde dann noch Jürgen Rose, Oberstleutnant der Bundeswehr, ans Rednerpult gelassen. Mehr als platter Antiamerikanismus war dann auch nicht zu hören, was aber anscheinend gut ankam. Auf einer Friedensdemonstration einen Bundeswehr-Menschen sprechen zu lassen ist so ziemlich das Übelste was ich bisher mitbekommen habe: einen Vertreter genau derjenigen Organisation, die weltweit deutsche Interessen gewaltsam durchsetzen soll, natürlich als "humanitären Einsatz" getarnt. So wenig Analysefähigkeit ist dann doch recht erschreckend! Fehlt nur noch, daß nächstes Mal Scharping oder Fischer auftaucht, und von Konzentrationslagern oder einem zweiten Auschwitz in Afghanistan redet...
mlpd linksruck sav kpd....
Die demo war schon zimmlich groß.
Die mlpd-Frau die bei mir immer rumlief rief meist durch ihr megaphon.
"USA -Taliban - Raus aus Afghanistan"
glaub ich
schläft die links szene
Omikron - Mikrobenhirn
wühlmaus Oberleutnant Rose
wenn Du geschwiegen hättest, wärst Du ein Philosoph gewesen.
Jetzt hast Du den Oberleutnat Rose vor den Schergen des Systems demaskiert. Ist er ein Maulwurf oder ein Schläfer? wir werden es wohl nie erfahren.
Er hat sich recht simpel ausgedrückt - wann darf ein Oberleutnant schon vor so viel Leuten reden - und ist eben ein recht einfaches Gemüt. Ihm sollten wir den Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan anvertrauen. Dann glaubt keiner mehr, dass die Deutschen gefährlich sind.
Ich seh ihn schon mit erhobenem Zeigefinger dastehen und die Talban ermahnen, wenn sie gerade eine Frau wegen Ehebruchs erschießen. Dann werden die das schon bleiben lassen und Bin Laden wird sich in Sack und Asche hüllen ob seiner mahnenden Worte.
@ "TOM"
via Brief oder Email demonstrieren
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Gibt "unseren" Politikern Argumente