Berliner Demo gegen den Krieg
Nochmal ein kurzer Bericht zur Demo am Monatg
Nochmal ein kurzer Bericht zur Demo am Montag:
Bereits vor dem offiziellen Termin um 18.00 standen die MLPD und die PDS an der Weltzeituhr, die zur Zeit sich beide im Wahlkampf befinden. Zunächst waren noch nicht so viele Leute da, so dass es doch etwas unangenehm war, dass sich die beiden Parteien ein lautstarkes Rededuell lieferten. Insbesondere die PDS hatte mit ihrem Anmelder Freke Over eine etwas komische Rolle: Er war vom Bündnis gebeten worden als spontaner Anmelder aufzutreten, hatte die Demo aber wohl schon am Vortag mit Route angemeldet. Ausserdem stand ohne Absprache auf einmal der PDS-Lautsprecherwagen ....
Na gut, die Polizei verweigerte die Strecke mit der Begründung, dass angeblich die NPD früher auf die Strecke angemeldet hatte. So war der Kompromiss also Schlossplatz, wo die Politzei dann nach alter DDR-Tradition die Brücke sperrte.
Als es dann endlich mit ca. 3000 Leuten losging, waren immer noch mehr Menschen im kommen. letztendlich war die Strecke zu kurz, denn als die Spitze an der Polizeisperre ankam, war das Ende des Zugs noch am Roten Rathaus. Meine Schätzung zu diesem Zeitpunkt beläuft sich also eher auf 6.000 Personen, die sich dann an der Sperre leider schnell wieder verliefen, da es nich witer ging und der Regen einsetzte.
Insgesamt also eine positve Bilanz, auch wenn die organisatorische Schwäche und Spontaneität den Raum für diesen peinlichen Parteien-Hick-Hack aufgemacht hat. Wie schon auf der letzten Antikriegsdemo war das klassische linksradikale Spektrum nicht anwesend. Relativ kleine Zusammenhänge haben mit der Demo sehr viel rausgeholt, während der Rest mal wieder zu Hause blieb und über die Komplexität der Erdenwelt nachgrübelte ;-))
Schön war noch, dass am Ende viele Leute den Weg zur Friedrichstraße fanden, um die dortigen Antifaschisten zu unterstützen und die NPD nach Hause zu schicken.
soweit die überwiegend positive (!) Bilanz
Bereits vor dem offiziellen Termin um 18.00 standen die MLPD und die PDS an der Weltzeituhr, die zur Zeit sich beide im Wahlkampf befinden. Zunächst waren noch nicht so viele Leute da, so dass es doch etwas unangenehm war, dass sich die beiden Parteien ein lautstarkes Rededuell lieferten. Insbesondere die PDS hatte mit ihrem Anmelder Freke Over eine etwas komische Rolle: Er war vom Bündnis gebeten worden als spontaner Anmelder aufzutreten, hatte die Demo aber wohl schon am Vortag mit Route angemeldet. Ausserdem stand ohne Absprache auf einmal der PDS-Lautsprecherwagen ....
Na gut, die Polizei verweigerte die Strecke mit der Begründung, dass angeblich die NPD früher auf die Strecke angemeldet hatte. So war der Kompromiss also Schlossplatz, wo die Politzei dann nach alter DDR-Tradition die Brücke sperrte.
Als es dann endlich mit ca. 3000 Leuten losging, waren immer noch mehr Menschen im kommen. letztendlich war die Strecke zu kurz, denn als die Spitze an der Polizeisperre ankam, war das Ende des Zugs noch am Roten Rathaus. Meine Schätzung zu diesem Zeitpunkt beläuft sich also eher auf 6.000 Personen, die sich dann an der Sperre leider schnell wieder verliefen, da es nich witer ging und der Regen einsetzte.
Insgesamt also eine positve Bilanz, auch wenn die organisatorische Schwäche und Spontaneität den Raum für diesen peinlichen Parteien-Hick-Hack aufgemacht hat. Wie schon auf der letzten Antikriegsdemo war das klassische linksradikale Spektrum nicht anwesend. Relativ kleine Zusammenhänge haben mit der Demo sehr viel rausgeholt, während der Rest mal wieder zu Hause blieb und über die Komplexität der Erdenwelt nachgrübelte ;-))
Schön war noch, dass am Ende viele Leute den Weg zur Friedrichstraße fanden, um die dortigen Antifaschisten zu unterstützen und die NPD nach Hause zu schicken.
soweit die überwiegend positive (!) Bilanz
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Wo waren die denn alle um 18:00 Uhr?
Nach Hause geschickt haben die auch später niemanden, sondern die NPD Fuzzis konnten da ganz in Ruhe ihre Kundgebung durchziehen, während die Polizei davostand. Wenn man da mal jemand Bescheid gesagt hätte, ja denn hätte man die mit den 3000 Leuten vielleicht nach Hause schicken können.
Der Wahlkampf und die Profilierung als Friedenspartei ist der PDS aber wohl wichtiger ...
pds auch bei anti-nazi-aktion
Na ja
Deshalb liebe Antifa, bitte macht mal was anderes, die paar offenen Kacknasen nerven zwar aber sie sind zur Zeit wirklich nicht die grosse Gefahr - es sind die Nazis in den Innen- und Aussenministerien (und Vorstandsetagen). Aber das habt ihr immer noch nicht begriffen
@Hass: es geht nicht um auf die Fresse hauen!
@web
jajaaa
zurück zum WIR
Alex
Auf dem Bhf. Friedrichstraße waren es gestern ca. 200 Antifas und 40 Nazis. Dazu ein nur ca. 100 Cops. Mit ein bisschen Entschlusskraft wäre eigentlich was gegangen.
@ said
das ist eine aktion des ccc zu deren 20jährigem jubiläum. mehr dazu auf www.ccc.de/xxccc/blinkenlights.html. du kannst sogar eigene entwürfe einreichen, die dann dort erscheinen können. ist also ein offizieller hack.
Schade
jaja
es ist aber eigentlich auch kein wunder, wenn man gegen einen krieg gegen die taliban ist, die doch, waeren sie deutsche relativ leicht in eine faschismustheorie reinpassen wuerden. die nazis haben das begriffen, weshalb sie auch unterstuetzend fuer ihre brueder im geiste auf die strasse gehen. dass eine vor allem deutsche friedensbewegung, die ihr herz fuer eine horde eliminatorischer antisemiten wiederentdeckt hat, dann nichts gegen nazis tut braucht auch niemanden mehr zu wundern. ist aber auch gut, wenn man die nazis dann relativiert indem man schroeder und fischer als solche bezeichnet.
wie waere es denn wenn die tausenden von leuten mal anstatt gegen den krieg gegen rassismus, antisemitismus und die momentane einschraenkung genau der rechte demonstrieren, die die moerder vom 11.09. auch angegriffen haben.
nazis und deutsche auf´s maul.
den taliban die haare scheren.