1.000 in Wien gegen US-Aggression
Rund Tausend Menschen folgten heute dem Aufruf der Plattform „Stoppt den Krieg der USA und Nato“ am Tag nach dem Angriff zu demonstrieren.
Die Plattform wird von mehr als einem Dutzend Organisationen der Linken sowie auch von islamischen Kräfte unterstützt. Auffällig war die starke Beteiligung von Jugendlichen und Schülern.
Politisch hat die Anti-Kriegsbewegung mit der Demonstration einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Konnte die Antiglobalisierungsbewegung noch eine unbestimmte Position zum Widerstand der unterdrückten Massen in der kapitalistischen Peripherie vertreten, die von einem klaren Antiimperialismus, über die Neutralität zwischen dem Westen und der „Dritten Welt“ bis zu einem karitativen Pietismus, der dem „humanitären Menschenrechts“-Imperialismus Tür und Tor öffnet, reichte, so wurde mit dieser Demonstration klar der Westen, die USA und ihre Verbündeten, als wesentlich Verantwortliche für Krieg, Terror und Elend herausgestellt.
Ausdruck findet dies auch in der Tatsache, dass die starke Beteiligung von Arabern sowie immer wieder zu hörende pro-palästinensische Losungen diesmal Konsens waren. Besonders laut wurde immer wieder „Intifada, Intifada“ skandiert. Wichtig war auch die Beteiligung verschiedener afghanischer Kräfte, die von ehemaligen Anhängern der PDPA (Demokratische Volkspartei, kommunistisch) bis zu Hekmatyar-Leuten (ehemalige, von den USA über den pakistanischen Geheimdienst ISI unterstützte antikommunistische Mujahedin) reichte, die allesamt nun den Widerstand gegen die US-Aggression in den Vordergrund stellten.
Die Antiimperialistische Koordination (AIK) nahm an der Demonstration mit einem Block mit folgenden Transparenten teil:
Stoppt die imperialistische Aggression gegen Afghanistan!
Freiheit für Palästina!
Stoppt das Embargo gegen den Irak!
AIK, Wien, 8.10.01
Politisch hat die Anti-Kriegsbewegung mit der Demonstration einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Konnte die Antiglobalisierungsbewegung noch eine unbestimmte Position zum Widerstand der unterdrückten Massen in der kapitalistischen Peripherie vertreten, die von einem klaren Antiimperialismus, über die Neutralität zwischen dem Westen und der „Dritten Welt“ bis zu einem karitativen Pietismus, der dem „humanitären Menschenrechts“-Imperialismus Tür und Tor öffnet, reichte, so wurde mit dieser Demonstration klar der Westen, die USA und ihre Verbündeten, als wesentlich Verantwortliche für Krieg, Terror und Elend herausgestellt.
Ausdruck findet dies auch in der Tatsache, dass die starke Beteiligung von Arabern sowie immer wieder zu hörende pro-palästinensische Losungen diesmal Konsens waren. Besonders laut wurde immer wieder „Intifada, Intifada“ skandiert. Wichtig war auch die Beteiligung verschiedener afghanischer Kräfte, die von ehemaligen Anhängern der PDPA (Demokratische Volkspartei, kommunistisch) bis zu Hekmatyar-Leuten (ehemalige, von den USA über den pakistanischen Geheimdienst ISI unterstützte antikommunistische Mujahedin) reichte, die allesamt nun den Widerstand gegen die US-Aggression in den Vordergrund stellten.
Die Antiimperialistische Koordination (AIK) nahm an der Demonstration mit einem Block mit folgenden Transparenten teil:
Stoppt die imperialistische Aggression gegen Afghanistan!
Freiheit für Palästina!
Stoppt das Embargo gegen den Irak!
AIK, Wien, 8.10.01
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Ergänzungen
bitte keine vereinnahmungen
es gibt genug leute, die selbst denken koennen und nicht auf irgendwelche aufrufe von antiimps oder sonstigen besserwisserInnen angewiesen sind. wenn ihr nicht akzeptieren koennt, dass leute anderer meinung sind als ihr und vielleicht ein wenig differenzierter an die sache herangehen, dann sollte euch klar sein, dass ihr die autonomie der leute nicht akzeptiert. frag mich echt, was es soll, einerseits die autonomie zb eines "freien" palaestina zu fordern, andererseits aber immer wieder allen die eigene autonomie abzusprechen.
und damit ich nicht vergess: ein etwas undogmatischerer bericht ueber die demo wurde bereits gestern auf austria.indymedia.org gepostet. dort konnte ich jedenfalls nichts von eurem herbeigeschworenen konsens lesen. das TATblatt berichtete über "eine dubios widersprüchliche themenvielfalt. die parolen reichten von pazifistischen und antimilitaristischen über antiimperialistische bis zu anti-us-amerikanischen und auch antiisraelischen."
scheiße man
Querfront stinkt!
Volkspartei, kommunistisch) bis zu Hekmatyar-Leuten (ehemalige, von den USA über den pakistanischen Geheimdienst ISI unterstützte antikommunistische Mujahedin) reichte, die allesamt nun den Widerstand gegen die US-Aggression in
den Vordergrund stellten.
Seid noch ganz bei Trost? Gemeinsame Sache machen mit diesen Riesenarschlöchern von der Glaubenskriegerfront? Demnächst bindet ihr noch jeden dummen Nazi mit ein, nur weil mittlerweile "Gegn den US-Imperialismus!" zu brüllen gelernt hat. Querfront stinkt!