Demonstration in NYC
Bericht vom Sonntag in NYC
Unter dem Motto "Our grief is not a cry for war" riefen am Sonntag zahlreiche Gruppen und Organisationen der "Not in Our Name Coalition", zu einer Demonstration im Rahmen der "Rally against war" in New York auf. Mehr als 12.000 Menschen aller Altersgruppen und Ethnien, von International Socialist Organization bis zur Green`s Party, folgten dem Aufruf und versammelten sich gegen Nachmittag (19:00 MEZ) am Union Square in Manhattan.
Auf der dortigen Auftaktkundgebung sprachen unter anderem Mitglieder der arabischen Gemeinde, Hinterbliebene von Opfern des Anschlages auf das World Trade Center und Kuenstler. Sie alle betonten ihre tiefe Trauer und ihr Bedauern ueber die Geschehnisse des 11. Septembers sowie ihr Mitgefuehl und ihre Anteilnahme fuer die Opfer und deren Angehoerige, uebten jedoch scharfe Kritik gegenueber Bush`s geplanter Militaerangriffe auf Afghanistan.
"Not in our name" lautete die Losung und der Aufruf nach "Justice not vengeance"(Gerechtigkeit statt Rache) fand einen Widerhall in allen Reden, bevor sich der friedliche Demonstrationszug in Richtung Times Square auf den Weg machte . Begleitet wurde dieser von einem minimalen Aufgebot der Polizei und zeitweillig einigen GegendemonstrantInnen, die mit Schildern wie "Bitte laecheln, ihr erscheint im naechsten Talibanpropagandafilm" der Demonstration folgten.
Die TeilnehmerInnen des Protestzuges liessen sich davon jedoch nicht beeindrucken und skandierten lautstark Sprueche wie "They say bombs , we say no, Bushes war has got to go!"waehrend sie den um diese Zeit belebten Broadway entlangzogen.
Erst im Verlauf der Demonstration wurde bekannt, dass Grossbritannien und die USA nur zwei Stunden zuvor mit der Bombardierung von Staedten in Afghanistan begonnen hatten, was mit grosser Bestuerzung aufgenommen wurde.
Nach einem ca. zwei stuendigen Marsch erreichten die DemonstrantInnen schliesslich den Times Square, wo sie unter anderem von den Nobelpreistraegern Mairead Maguire aus Irland und Adoyo Perez aus Argentinien empfangen wurden. Diese zeigten sich solidarisch mit den Forderungen der DemonstrantInnen und forderten ebenfalls eine friedliche Loesung sowie den Stopp aller Angriffe auf Afghanistan.
Sie kritisierten die Doppelmoral der Bushregierung "zunaechst Afghanistan zu bombardieren und im gleichen Atemzug "humanitaere Hilfe" anzubieten" und konstatierten weiterhin, dass dies nur der Auftakt der Proteste sein duerfe und weitere folgen muessten, denn nur gemeinsam "so die DemonstrantInnen "koennen wir diesen Krieg stoppen!
Auf der dortigen Auftaktkundgebung sprachen unter anderem Mitglieder der arabischen Gemeinde, Hinterbliebene von Opfern des Anschlages auf das World Trade Center und Kuenstler. Sie alle betonten ihre tiefe Trauer und ihr Bedauern ueber die Geschehnisse des 11. Septembers sowie ihr Mitgefuehl und ihre Anteilnahme fuer die Opfer und deren Angehoerige, uebten jedoch scharfe Kritik gegenueber Bush`s geplanter Militaerangriffe auf Afghanistan.
"Not in our name" lautete die Losung und der Aufruf nach "Justice not vengeance"(Gerechtigkeit statt Rache) fand einen Widerhall in allen Reden, bevor sich der friedliche Demonstrationszug in Richtung Times Square auf den Weg machte . Begleitet wurde dieser von einem minimalen Aufgebot der Polizei und zeitweillig einigen GegendemonstrantInnen, die mit Schildern wie "Bitte laecheln, ihr erscheint im naechsten Talibanpropagandafilm" der Demonstration folgten.
Die TeilnehmerInnen des Protestzuges liessen sich davon jedoch nicht beeindrucken und skandierten lautstark Sprueche wie "They say bombs , we say no, Bushes war has got to go!"waehrend sie den um diese Zeit belebten Broadway entlangzogen.
Erst im Verlauf der Demonstration wurde bekannt, dass Grossbritannien und die USA nur zwei Stunden zuvor mit der Bombardierung von Staedten in Afghanistan begonnen hatten, was mit grosser Bestuerzung aufgenommen wurde.
Nach einem ca. zwei stuendigen Marsch erreichten die DemonstrantInnen schliesslich den Times Square, wo sie unter anderem von den Nobelpreistraegern Mairead Maguire aus Irland und Adoyo Perez aus Argentinien empfangen wurden. Diese zeigten sich solidarisch mit den Forderungen der DemonstrantInnen und forderten ebenfalls eine friedliche Loesung sowie den Stopp aller Angriffe auf Afghanistan.
Sie kritisierten die Doppelmoral der Bushregierung "zunaechst Afghanistan zu bombardieren und im gleichen Atemzug "humanitaere Hilfe" anzubieten" und konstatierten weiterhin, dass dies nur der Auftakt der Proteste sein duerfe und weitere folgen muessten, denn nur gemeinsam "so die DemonstrantInnen "koennen wir diesen Krieg stoppen!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Cool...
Im TV hat man immer nur New Yorker gezeigt die Für den Krieg sind.
infowar
...Wundert Dich das ?
NYC