Anti-Kriegs Aktionen in Dresden
Nachdem es bereits in der vergangenen Nacht zu spontananen RTS-Spaziergängen mit 150 Leuten gekommen ist, hat heue die "reguläre" Montagsdemo mit mehreren 1000 TeilnehmerInnen stattgefunden. Gegenstand, wie sollte es auch anders sein, war der Überfall auf Afghanistan.
Im Anschluß daran wurde spontan eine Dauermahnwache vor der Semperoper angemeldet, es wurden mehrere Zelte aufgebaut. Dort kann übernachtet werden, die Leute bitten darum, Lebensmittel vorbeizubringen.
Im Gegensatz zu den bisherigen Montagsdemonstrationen fuhren die Bullen massiv (mindestens eine Hundertschaft) auf.
Die Situation ist schwer einschätzbar, es sah aber so aus, als würde die Dauermahnwache akzeptiert. Gut war, das direkt nach der Anmeldung mit dem Aufbau der Zelte begonnen wurde, so dass Tatsachen da waren.
Im Gegensatz zu den bisherigen Montagsdemonstrationen fuhren die Bullen massiv (mindestens eine Hundertschaft) auf.
Die Situation ist schwer einschätzbar, es sah aber so aus, als würde die Dauermahnwache akzeptiert. Gut war, das direkt nach der Anmeldung mit dem Aufbau der Zelte begonnen wurde, so dass Tatsachen da waren.
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Ergänzungen
mind. 2000
auf dresden geschissen
2. zur "Montagsdemo": Da können sich einige sehr freuen endlich "Ihre" Demo wieder zu haben. Montags für den Frieden, wie hüpsch - in der Tradition der erprobten Formierung der "deutschen Voksgemeinschaft" fühlen WIR uns wohl.
Ach und ihr sagt alle dürfen mitmachen ausser "Nazis"? Aber was macht ihr wenn sie nicht wie die REP´s am Montag mit einem Schlid, wo draufsteht wer sie sind, erscheinen? An ihren Inhalten wollt ihr sie doch nicht erkennen.
was`n hier los
gut, daß es jetzt die mahnwache gibt.
es ist echt peinlich, wenn sich gruppen wie der "blaue stern" das recht rausnehmen zu zensieren und zu kommandieren. könnte man ja fast annehmen, die hat man vorsätzlich installiert.
Mahnwache jetzt vor dem Kulturpalast
Heute sollten "Gespräche" mit der Stadt stattfinden. Alternativ wird eine Klage vorbereitet.
ebenfalls viele Grüße
was ist denn ein "überfall auf Afghanistan"?
Der Versuch dem antisemitischen und antiamerikanischen Terror, der am 11. Sept ein Bürohaus und ein Ministerium ins Visier genommen hat, zu begegnen, äussert sich jetzt in Angriffen auf militärische Infrastruktur und dem Versuch einen Machrtwechsel in Afghanistan zu unterstützen. Um nicht missverstanden zu werden: ich halte den "sauberen Krieg" für Illusion, doch warum es so klar sein sollte, dass dieses Vorgehen nicht doch richtig sein könnte, um gegen antisemitische Gruppierungen vorzugehen?
Aber natürlich ist das bei indymedia.DE nicht zu diskutieren, allein die Möglichkeit ins Auge zu fassen, militärisches Vorgehen gegen Antisemiten sei gerechtfertigt, hiesse Bomben auf Dtl. zu befürworten - und hier ganz sicher ohne Schonung der "Zivilbevölkerung". Dieses Dtl. das seine inhaltliche Übereinstimmung mit den Attentätern von New Yorck mit dem Ruf nach Besonnenheit und naiven Pazifismus bemäntelt, sollte endlich wieder ein aircraft carrier in die Ostsee gestellt werden.