Antiarabische Hysterie
Wiener Polizei überfällt palästinensische Flüchtlinge
In der Nacht vom 12. auf den 13. September umstellte die Wega (Spezialeinheit,
die wegen ihrer Brutalität bei Demonstrationen und gegen Ausländer gefürchtet ist und der rechtsradikale Tendenzen nachgesagt werden) ein Haus im 18. Wiener Gemeindebezirk, in dem in der Folge um 2 Uhr früh eine Wohnung palästinensischer
Flüchtlinge gestürmt wurde. Ein Hinweis, dass die Wohnung stark von arabisch aussehenden Menschen frequentiert würde, war von Nachbarn, die offensichtlich von der Medienhysterie angesteckt wurden, an die Polizei ergangen.
Doch sowohl die Wohnung als die dort untergebrachten Flüchtlinge, einige davon Kinder, müssten den Behörden eigentlich bekannt sein: Es handelt sich um verletzte Palästinenser, die sich mit offizieller Genehmigung zur Behandlung in
Wien befinden. Auch die starke Besuchstätigkeit ist leicht erklärt: Die Bewohner sind schwer Versehrte (einer verlor durch israelische Angriffe ein Bein, einem anderen wurden die Arme abgetrennt), die nur mit Begleitung die Wohnung
verlassen können.
Die Polizei fand an der Wand ein Bild des kürzlich von Israel ermordeten Vorsitzenden der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), Abu Ali Mustafa,
ein Poster Che Guevaras und ein Plakat von Egypt Air, das ein über der Freiheitsstatue fliegendes Flugzeug zeigt - was den Beamten besonders verdächtig erschien.
Die Polizei verhaftete zwei Personen, eine davon scheinbar verdächtig durch die
fehlenden Arme und das verbrannte Gesicht und die andere durch einen vermeintlichen Fluchtversuch. Der Jugendliche hatte aus Angst vor dem
martialischen Auftritt kurzerhand über das geöffnete Fenster Reißaus genommen.
Auf Intervention eines Vertreters der palästinensischen Gemeinde mussten beide
noch in der selben Nacht freigelassen werden.
Gefährliche Stimmung in der Bevölkerung
Dass die Wega die öffentliche Stimmung für Einschüchterungsaktionen dieser Art
nutzen würde, war von demokratischen Beobachtern angesichts zahlloser Übergriffe
vorauszusehen. Bedenklich ist jedoch die hysterisch-chauvinistische Stimmung in
der Bevölkerung, die die mediale Vorverurteilung und Verteufelung alles Arabisch-Muslimischen reflektiert.
Unsere jeden Freitag in der Wiener Schottenpassage stattfindende ?Botschaft der Intifada? wurde heute mehrfach angepöbelt. Bisweilen genügt es schon auf der Straße mit einem Palästinensertuch gesehen zu werden, um sich Beschimpfungen
anhören zu müssen.
Antiimperialistische Koordination Aktuell (leicht gekürzt)
die wegen ihrer Brutalität bei Demonstrationen und gegen Ausländer gefürchtet ist und der rechtsradikale Tendenzen nachgesagt werden) ein Haus im 18. Wiener Gemeindebezirk, in dem in der Folge um 2 Uhr früh eine Wohnung palästinensischer
Flüchtlinge gestürmt wurde. Ein Hinweis, dass die Wohnung stark von arabisch aussehenden Menschen frequentiert würde, war von Nachbarn, die offensichtlich von der Medienhysterie angesteckt wurden, an die Polizei ergangen.
Doch sowohl die Wohnung als die dort untergebrachten Flüchtlinge, einige davon Kinder, müssten den Behörden eigentlich bekannt sein: Es handelt sich um verletzte Palästinenser, die sich mit offizieller Genehmigung zur Behandlung in
Wien befinden. Auch die starke Besuchstätigkeit ist leicht erklärt: Die Bewohner sind schwer Versehrte (einer verlor durch israelische Angriffe ein Bein, einem anderen wurden die Arme abgetrennt), die nur mit Begleitung die Wohnung
verlassen können.
Die Polizei fand an der Wand ein Bild des kürzlich von Israel ermordeten Vorsitzenden der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), Abu Ali Mustafa,
ein Poster Che Guevaras und ein Plakat von Egypt Air, das ein über der Freiheitsstatue fliegendes Flugzeug zeigt - was den Beamten besonders verdächtig erschien.
Die Polizei verhaftete zwei Personen, eine davon scheinbar verdächtig durch die
fehlenden Arme und das verbrannte Gesicht und die andere durch einen vermeintlichen Fluchtversuch. Der Jugendliche hatte aus Angst vor dem
martialischen Auftritt kurzerhand über das geöffnete Fenster Reißaus genommen.
Auf Intervention eines Vertreters der palästinensischen Gemeinde mussten beide
noch in der selben Nacht freigelassen werden.
Gefährliche Stimmung in der Bevölkerung
Dass die Wega die öffentliche Stimmung für Einschüchterungsaktionen dieser Art
nutzen würde, war von demokratischen Beobachtern angesichts zahlloser Übergriffe
vorauszusehen. Bedenklich ist jedoch die hysterisch-chauvinistische Stimmung in
der Bevölkerung, die die mediale Vorverurteilung und Verteufelung alles Arabisch-Muslimischen reflektiert.
Unsere jeden Freitag in der Wiener Schottenpassage stattfindende ?Botschaft der Intifada? wurde heute mehrfach angepöbelt. Bisweilen genügt es schon auf der Straße mit einem Palästinensertuch gesehen zu werden, um sich Beschimpfungen
anhören zu müssen.
Antiimperialistische Koordination Aktuell (leicht gekürzt)
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
George Bush
faschos haben keine eier
HAAALLLLOOOOOOOO
bis ehrlich interessiert
Da brauch mensch nicht mal die Presse ...
Wer rumbomt ist ein Mörder - in Afganistan, Amerika oder sonst wo!!!
@mastermindchaos
Quelle: Habe ich gestern morgen im Radio gehört. Aber nur einmal, seitdem davon nichts mehr.
CNN
genau da drüber reden
AntiKriegsDemo Berlin
19.00 Uhr Versammlungsraum Mehringhof (Gneisenaustr.2a)
Alle gegen Krieg - Vorbereitungstreffen zu einer großen Demonstration gegen
den bevorstehenden Krieg - Kommt alle!
Irrefuehrungen
Dass ihm auf dieser Grundlage ueberhaupt ein derartiger Anruf persoenlich genehmigt worden sein soll, ruft in mir ausserste Zweifel wach.
Ebenso, wie die aueserst schnellen Ermittlungserfolge der offiziellen Behoerden, selbst wenn eine ganze Armada dafuer eingesetzt wird.
Es werden Weltweit Anti Muslimische Progrome
Ösis
Im ORF kam mal ein österreichischer "Skinhead" mit Österreich Flagge an der Jacke (prust) der da meinte: ´Wan sie die Auslääänder auf unser(!) Bankerl hocken dahn stingts.´ So nah war ich noch nie dran den Fernseher einzutreten.
Die in Hamburg festgenommenen waren ja Studenten und außer dem lauten Beten unauffällige Bürger. Also Vorsicht vor allen normalen Bürgern - könnte ein Terrorist sein.