Tübinger Demo
Auf dem Tübinger Holzmarkt versammelten sich am Donnerstag Nachmittag rund
200 Demonstrant/innen, um der Opfer der terroristischen Anschläge in den
USA zu gedenken, aber auch, um vor den bereits angekündigten
"Vergeltungs"-Aktionen der Vereinigten Staaten zu warnen.
200 Demonstrant/innen, um der Opfer der terroristischen Anschläge in den
USA zu gedenken, aber auch, um vor den bereits angekündigten
"Vergeltungs"-Aktionen der Vereinigten Staaten zu warnen.
Aufgerufen hatten
neben dem Tübinger Zentralamerikakomitee (zak) auch die Informationsstelle
Militarisierung (IMI). In Redebeträgen drückten IMI-Sprecher Tobias Pflüger
und Dr. Thomas Nielebock, Politologe an der Uni Tübingen, ihre Anteilnahme
für die Opfer der Anschläge aus, wiesen jedoch auf den politischen Kontext
der Geschehnisse - vor allem die Situation im Nahen Osten - hin und warnten
vor den verheerenden Folgen der erwarteten US-Reaktionen. Eine
zak-Vertreterin fragte: "Muss erst das Wold
Trade Center zu Staub zerbombt
werden und tausende Tote unter sich
begraben, damit man begreift, dass
Millionen von Gedemütigten dieser Welt nicht auf immer ein Leben 'im Staub'
führen werden?" Am Schluß ihrer Rede sagte die Sprecherin: "Wir bleiben mit
unseren Gedanken und unserer Anteilnahme bei allen durch die Anschläge
betroffenen Menschen. Und wir fordern: Keine Vergeltung! Keine militärische
Solidarität mit den USA!"
Siehe auch:
http://www.imi-online.de/2001.php3
neben dem Tübinger Zentralamerikakomitee (zak) auch die Informationsstelle
Militarisierung (IMI). In Redebeträgen drückten IMI-Sprecher Tobias Pflüger
und Dr. Thomas Nielebock, Politologe an der Uni Tübingen, ihre Anteilnahme
für die Opfer der Anschläge aus, wiesen jedoch auf den politischen Kontext
der Geschehnisse - vor allem die Situation im Nahen Osten - hin und warnten
vor den verheerenden Folgen der erwarteten US-Reaktionen. Eine
zak-Vertreterin fragte: "Muss erst das Wold
Trade Center zu Staub zerbombt
werden und tausende Tote unter sich
begraben, damit man begreift, dass
Millionen von Gedemütigten dieser Welt nicht auf immer ein Leben 'im Staub'
führen werden?" Am Schluß ihrer Rede sagte die Sprecherin: "Wir bleiben mit
unseren Gedanken und unserer Anteilnahme bei allen durch die Anschläge
betroffenen Menschen. Und wir fordern: Keine Vergeltung! Keine militärische
Solidarität mit den USA!"
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Ergänzungen
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