Aktion der Linken statt Reaktion der Nato!
Der Schock über die menschenverachtenden Anschläge in den USA sitzten uns allen noch in den Knochen. Der Verteidigungsfall ist festgestellt worden. Wie wird sich die NATO verhalten? Bevor sie wieder drauflosbomben müssen wir handeln! Keine Vergeltung! Es gab schon zuviele Tote!
Die Terroranschläge auf die USA sind ein zu verurteilendes Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Die NATO hat den Verteidigungsfall festgestellt und ein Militäreinsatz (zumindest der USA) ist wahrscheinlich. Aus Afganistan wurden alle UN mitarbeiter abgezogen. Die USA sind in die Enge gedrängt worden - nicht ohne eigene Verantwortung - und werden um das "nationale Selbstwertgefühl" wieder aufzurichten nicht auf einen Vergeltungsschlag - ja, gegen wen denn? - verzichten. Wie immer in solchen Fällen, werden Zivilisten die Hauptlast zu tragen haben. Die interantionalen Folgen eines militärischen Einsatzes sind in der momentanen Situation nicht absehbar. Wir stehen am Anfang eines neuen Zeitalters, der Kriege und des Terror. Lange schon sagten Politikwissenschaftler, Konflikforscher und Sozialwissenschaftler diese Entwicklung voraus. Niemand wollte sich mit diesem Gedanken auseinandersetzen, zu schrecklich ist er.
Innenpolitisch sind gegen alle antikkapitalistischen Gruppen und Personen noch härtere Repressionen zu befürchten. Der vergangene Sommen hat in Folge der Antiglobalisierungsbewegung gezeigt, wie groß die Angst der Regierenden und sog. global players vor der neu entstandenen und entstehenden Sozialen Bewegung ist. Daß auch wir nun noch stärker ins Vesier genommen werden, ist aufgrund der bisherigen Kriminalisierung der GlobalisierungkritikerInnen voraussehbar. In dieser harten Stunde, wo alle (zivilisierte?) Welt den Schulterschluß mit den USA vollzieht, müssen auch wir uns zusammenschließen.
Wir dürfen unsere Kraft nicht unterschätzen, sonst zeigen wir, daß wir nichts aus dem vergangenen Sommer gelernt haben.
Die Forderung der Linken in Deutschland und Weltweit kann nur heißen:
Keine Vergeltung!
Es gab schon zuviele Tote!
Nach Genua stellte sich die Frage nach dem "Wie weiter?", "Wie tragen wir den globalen Protest in unsere Städte?" gestellt.
Es wird allerhöchste Zeit, daß sich die Linke vor Ort eint und sich zeigt. Die einzige Stoßrichtung kann im Moment nur folgende sein:
Bevor die NATO reagiert müssen wir agieren!
Es ist an uns eine breite Bewegung in die Öffentlichkeit zu tragen, die es sich zum Ziel macht eine weitere Eskalation der Gewalt zu verhindern und damit dem Tod weiterer Menschen vorzubeugt.
Alles andere wird sich später zeigen und unsere Kritik verliert darurch nicht einen Deut an Berechtigung.
Heute beginnt um 17.00 Uhr in Berlin die offiziele Trauer- und Solidemo mit den USA.
16.30 HU-Berlin, Unter den Linden 6 ist ein Treffpunkt für friedliebende Menschen, die auf dieser Massendemo vor einem Vergeltungschlag der USA/NATO warnen wollen.
Sa. 22.9.01 14.00 UHr Alexanderplatz ist eine Kundgebung unter demselben Motto "Keine Vergeltung! Es gab schon zuviele Tote!" geplant - in der Hoffnung, daß bis dahin nicht alles zu spät ist, aber aus organisatorischen Gründen erschien uns ein früherer Termin nicht möglich.
Die NATO hat den Verteidigungsfall festgestellt und ein Militäreinsatz (zumindest der USA) ist wahrscheinlich. Aus Afganistan wurden alle UN mitarbeiter abgezogen. Die USA sind in die Enge gedrängt worden - nicht ohne eigene Verantwortung - und werden um das "nationale Selbstwertgefühl" wieder aufzurichten nicht auf einen Vergeltungsschlag - ja, gegen wen denn? - verzichten. Wie immer in solchen Fällen, werden Zivilisten die Hauptlast zu tragen haben. Die interantionalen Folgen eines militärischen Einsatzes sind in der momentanen Situation nicht absehbar. Wir stehen am Anfang eines neuen Zeitalters, der Kriege und des Terror. Lange schon sagten Politikwissenschaftler, Konflikforscher und Sozialwissenschaftler diese Entwicklung voraus. Niemand wollte sich mit diesem Gedanken auseinandersetzen, zu schrecklich ist er.
Innenpolitisch sind gegen alle antikkapitalistischen Gruppen und Personen noch härtere Repressionen zu befürchten. Der vergangene Sommen hat in Folge der Antiglobalisierungsbewegung gezeigt, wie groß die Angst der Regierenden und sog. global players vor der neu entstandenen und entstehenden Sozialen Bewegung ist. Daß auch wir nun noch stärker ins Vesier genommen werden, ist aufgrund der bisherigen Kriminalisierung der GlobalisierungkritikerInnen voraussehbar. In dieser harten Stunde, wo alle (zivilisierte?) Welt den Schulterschluß mit den USA vollzieht, müssen auch wir uns zusammenschließen.
Wir dürfen unsere Kraft nicht unterschätzen, sonst zeigen wir, daß wir nichts aus dem vergangenen Sommer gelernt haben.
Die Forderung der Linken in Deutschland und Weltweit kann nur heißen:
Keine Vergeltung!
Es gab schon zuviele Tote!
Nach Genua stellte sich die Frage nach dem "Wie weiter?", "Wie tragen wir den globalen Protest in unsere Städte?" gestellt.
Es wird allerhöchste Zeit, daß sich die Linke vor Ort eint und sich zeigt. Die einzige Stoßrichtung kann im Moment nur folgende sein:
Bevor die NATO reagiert müssen wir agieren!
Es ist an uns eine breite Bewegung in die Öffentlichkeit zu tragen, die es sich zum Ziel macht eine weitere Eskalation der Gewalt zu verhindern und damit dem Tod weiterer Menschen vorzubeugt.
Alles andere wird sich später zeigen und unsere Kritik verliert darurch nicht einen Deut an Berechtigung.
Heute beginnt um 17.00 Uhr in Berlin die offiziele Trauer- und Solidemo mit den USA.
16.30 HU-Berlin, Unter den Linden 6 ist ein Treffpunkt für friedliebende Menschen, die auf dieser Massendemo vor einem Vergeltungschlag der USA/NATO warnen wollen.
Sa. 22.9.01 14.00 UHr Alexanderplatz ist eine Kundgebung unter demselben Motto "Keine Vergeltung! Es gab schon zuviele Tote!" geplant - in der Hoffnung, daß bis dahin nicht alles zu spät ist, aber aus organisatorischen Gründen erschien uns ein früherer Termin nicht möglich.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Ewige Hölle!
Past auf
Lieber Lin Wei
Islamismus und Zivilisation
Sympathien für den Islamismus haben: die Perspektive der islamistischen Bewegung ist nicht Emanzipation oder irdische Befriedigung für alle, sondern es geht um höhere Werte. Der Anspruch auf ein Paradies auf Erden ist aufgegeben, deshalb
wird die Emanzipation ins Jenseits projiziert, in das man kommt, wenn man Heldentaten vollbringt. Entsprechend abstrus sind dann auch die Vorstellungen von Befreiung (ein Selbstmordattentäter in spe gab zum Beispiel an, daß im Himmel 77 Frauen zur freien Verfügung und 6000 Dollar auf ihn warten würden) und entsprechend grausig die Bedingungen, unter denen zu leben man sich zumutet. Dafür braucht man dann Gottesstaat, barmherzige Werke und ähnliches. Ein gutes
Leben für alle ist also nicht das Ziel und wird nicht mehr für möglich gehalten. Das bedeutet konkret, daß der eigene Untergang möglichst aufsehenerregend inszeniert
werden muß. Einem Selbstmordattentäter ist das eigene Leben genauso gleichgültig wie das Leben derjenigen, die er mit sich in den Tod reißt. Diese Gleichgültigkeit ist
nur der Standpunkt des Kapitalismus selbst, der ihn bedroht. Nach dem Motto: wenn schon der Einzelne gleichgültig ist, dann soll wenigstens möglichst schnell alles vorbei sein. Doch selbst darin irrt jemand, der Symbole des Kapitalismus wie das World Trade Center angreift. Die Macht des Kapitals läßt sich nämlich nicht einfach durch Vernichtung einiger seiner Repräsentanten und Verwalter und durch die Zertörung von Gebäuden aus der Welt schaffen. Ihr solltet mal ein bißchen Marx lesen.
@kommunistin
Heiligenschein
wirklichen Elendes und in einem die Protestation
gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seuf-
zer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlo-
sen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist.
Sie ist das Opium des Volks.
Die Aufhebung der Religion als des illusorischen
Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirkli-
chen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über sei-
nen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen
Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die
Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des
Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.
[Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung, S. 3. Digitale Bibliothek Band 11: Marx/Engels, S. 542 (vgl. MEW Bd. 1, S. 378-379)] Klasse gegen Klasse. Für den Kommunismus, für die Anarchie.
an Kommunistin
Toleranz
Religonen
Religonen
An Buenaventura und Islamabad
Was geht ab?
eine kommunistische stellungnahme
Jeden Tag Mahnwache gegen NATO!
Lieber Buenavista
Christentum, Islam, Buddismus, Hinduismus
Das Judentum ist natuerlich keine Weltreligion genau wie der Taoismus/Konfuziusmus selbst wenn hinter dem zum Grossteil die Wirtschaftsmacht Japan steckt.
Und warum stuertzt Indymedia so haeufig ab ?
Islamismus II
Liebe Kommunistin
Ich kann an seinem Beitrag nichts antisemitisches entdecken (dafuer machen seine Anmerkungen zum "Konfuzianismus/Taoismus" keinen Sinn: die Japanische Staatsreligion ist der Shintoismus, Taoistische Tempel oder Prieser gibt es in Japan (in Gegensatz zu China/Taiwan) nicht, und der Konfuzianismus hat als Moralkodex in Japan Einfluss ausgeuebt, er ist dort aber auch keine organisierte Religion). Es nuetzt doch nichts, sich gegenseitig zu beschimpfen, und an den Inhalten vorbeizugehen.
Vielleicht hast du recht
Friedensdemo in Hamburg
Auch in Hamburg wird es am Sonntag Friedensdemonstrationen
gegen eine kriegerische Fortsetzung des aktuellen Konfliktes geben. Initiator ist die Hamburger Sambaband Quinta Feira,
infos gibt es unter
Peace and Love!
Änderung des Kundgebungsortes
Viel wichtiger: DIE KUNDGEBUNG FINDET VOR DEM ROTEN RATHAUS STATT!!!! SOLLTE BIS SAMSTAG EIN MILITÄRISCHER SCHLAG VON SEITEN DER USA/NATO VOLLZOGEN WORDEN SIE, GIBT ES EINE SPONTANE MAHN- UND PROTESTKUNDGEBUNG AN DER WELTZEITUHR AUF DEM ALEX!!!!
Hoffentlich bis Samstag!
Menschlichkeit
So ist das im totalitären System, es ist unmöglich nicht Denkmuster und Begriffe der Herrschenden zu übernehmen.
> THOUGHT CONTROL EMOTION CONTROL <
..heul, heul, die armen Amerikaner
an Lin Wei
Religionskritik & Rassismus - an Buenaventura