Demo gg. Krieg u. Grundrechtsabbau?
Nach dem schrecklichen Anschlag in NY und Washington drohen Krieg und Grundrechtsabbau. Das sollte nicht als notwendige Massnahme durchgehen, sondern mglst. verhindert werden.
Vorab:
Tausende von Menschen sind dem Anschlag auf WTC und Pentagon zum Opfer gefallen - einer Tat, die in ihrer Inhumanität unvorstellbar erschien und weder durch ein politisches Anliegen noch durch den Verweis auf die alltäglichen Opfer des Kapitalismus zu rechtfertigen ist. Mitgefühl und Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen sollten unter Linken selbstverständlich sein.
Konsequenzen:
Es steht zu befürchten, dass dieser Anschlag Konsequenzen haben wird, die uns auf Jahre beschäftigen werden. Dazu gehören:
1. Gefahr eines Krieges der NATO-Staaten gegen oder in einem (oder mehrere) arabische Staaten. Stellungnahmen führender Politiker wie Collin Powell, der von einer lang-andauernden Auseinandersetzung sprach (von Bush` "Kampf zwischen Gut und Böse" ganz zu schweigen) deuten darauf hin. Zudem hat die NATO den kollektiven Verteidigungsfall festgestellt. Abgesehen von Gründen, die gegen Kriege grundsätzlich geltend gemacht werden können (Opfer unter der Zivilbevölkerung, Gewaltspirale...), könnte dieser Krieg zur Eskalation im Nahen Osten führen.
2. Autoritäre Formierung nach Innen: Die Ausweitung von Polizei-und Geheimdienstbefugnissen steht zu befürchten (Otto Schily betreibt seit seinem Antritt Grundrechtsabbau), aus CDU-Kreisen wurde die Forderung laut, die Bundeswehr im Inneren einzusetzen. Verkauft als der Sicherheit dienlich, könnten solche Massnahmen durchaus auf Zustimmung stossen, angesichts der momentanen Stimmung nach den Anschlägen.
3. Hetze gegen Menschen aus dem arabischen Raum, bzw. islamischen Glaubens. Schon jetzt ist vom „Kampf der Kulturen“ und ähnlichem die Rede. Die möglichen Täter werden grundsätzlich im arabischen Raum vermutet (ohne, dass man das irgendwie beweisen könnte), zudem wird ihnen jegliche Menschlichkeit abgesprochen (was auf sog. Unterstützer oder Sympathisanten, was auch immer das dann heißen mag zurückschlagen könnte).
Aktion:
Angesichts dessen könnte eine möglichst große, dem Ernst des Vorfalls und der Situation angemessene Demo noch in der nächsten Woche Sinn machen, eine Demo, deren Botschaft, sowohl das Mitgefühl mit den Opfern, als auch die Absage an Krieg und Grundrechteabbau sein müsste.
Tausende von Menschen sind dem Anschlag auf WTC und Pentagon zum Opfer gefallen - einer Tat, die in ihrer Inhumanität unvorstellbar erschien und weder durch ein politisches Anliegen noch durch den Verweis auf die alltäglichen Opfer des Kapitalismus zu rechtfertigen ist. Mitgefühl und Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen sollten unter Linken selbstverständlich sein.
Konsequenzen:
Es steht zu befürchten, dass dieser Anschlag Konsequenzen haben wird, die uns auf Jahre beschäftigen werden. Dazu gehören:
1. Gefahr eines Krieges der NATO-Staaten gegen oder in einem (oder mehrere) arabische Staaten. Stellungnahmen führender Politiker wie Collin Powell, der von einer lang-andauernden Auseinandersetzung sprach (von Bush` "Kampf zwischen Gut und Böse" ganz zu schweigen) deuten darauf hin. Zudem hat die NATO den kollektiven Verteidigungsfall festgestellt. Abgesehen von Gründen, die gegen Kriege grundsätzlich geltend gemacht werden können (Opfer unter der Zivilbevölkerung, Gewaltspirale...), könnte dieser Krieg zur Eskalation im Nahen Osten führen.
2. Autoritäre Formierung nach Innen: Die Ausweitung von Polizei-und Geheimdienstbefugnissen steht zu befürchten (Otto Schily betreibt seit seinem Antritt Grundrechtsabbau), aus CDU-Kreisen wurde die Forderung laut, die Bundeswehr im Inneren einzusetzen. Verkauft als der Sicherheit dienlich, könnten solche Massnahmen durchaus auf Zustimmung stossen, angesichts der momentanen Stimmung nach den Anschlägen.
3. Hetze gegen Menschen aus dem arabischen Raum, bzw. islamischen Glaubens. Schon jetzt ist vom „Kampf der Kulturen“ und ähnlichem die Rede. Die möglichen Täter werden grundsätzlich im arabischen Raum vermutet (ohne, dass man das irgendwie beweisen könnte), zudem wird ihnen jegliche Menschlichkeit abgesprochen (was auf sog. Unterstützer oder Sympathisanten, was auch immer das dann heißen mag zurückschlagen könnte).
Aktion:
Angesichts dessen könnte eine möglichst große, dem Ernst des Vorfalls und der Situation angemessene Demo noch in der nächsten Woche Sinn machen, eine Demo, deren Botschaft, sowohl das Mitgefühl mit den Opfern, als auch die Absage an Krieg und Grundrechteabbau sein müsste.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Demo?
Wichtig wäre vielleicht, wenn Menschen aus den an die Zivilgesellschaft glaubenden Zusammenhängen und Organisationen jetzt schnellstmöglich eine gemeinsame Erklärung verfassen und herausgeben, in der die politische Generalmobilmachung als das was sie ist aufs schärfste verurteilt wird, anstatt wie zB leider auch Ilka Schröder ihre ursprünglich auf mehr demokratische Freiheiten ausgerichteten Werte in Betroffenheit und vorschnellen Ausmachungen der "Schuldigen" zu ertränken.
Und zu überlegen ist auch, andere als die medialen Kommunikationsformen zu nutzen, um mit Leuten über die hysterischen Entwicklungen ins Gespräch zu kommen.
Retten wir, was noch zu retten ist, ich möchte nicht nächste Woche in einer in Reih und Glied formierten kriegführenden Notstandsgesellschaft aufwachen!
mensch, muß halt ne gute demo werden
Vergeltung ist Keine Verteidigung!
Eine gute Idee
Eine gute Idee
Eine Frage der Perspektive?
Menschen umzubringen ist immer der schlechteste Weg. Unbeteiligte umzubringen ist barbarisch, verachtenswert und nicht zu rechtfertigen.
Und pragmatisch gesehen bedeutet der Anschlag einen herben Rückschlag für den zivilen Widerstand in vielen Ländern.
ABER:
1. Niemand kann sich über Jahrzehnte hinweg auf der ganzen Welt Feinde schaffen, ohne das irgendwann eines der Opfer zurückschlägt. Dieser Anschlag ist eine logische Konsequenz der US-Außenpolitik.(Vorausgesetzt die Attentäter kommen überhaupt von außerhalb der USA.)
2. Die Anschläge sind harmlos, verglichen mit den Bombenangriffen auf Wohnviertel, Krankenhäuser und sogar Atomkraftwerke, wie sie die USA weltweit wieder und wieder praktizieren. Die Opfer dieser Angriffe sind genauso unbeteiligt wie die Opfer in NY. Die Zahlen der Toten um Zehnerpotenzen größer. - Und dabei sind die Folgen der nicht militärischen US-Politik noch garnicht erwähnt. Ein Opfer ist nicht beklagenswerter nur weil es in der westlichen Welt zerfetzt wird.
Es sind nicht die vielen Toten die diesen Anschlag beachtenswert machen.
- Hier sind Symbole gefallen, Symbole eines schlechten Systems gegen das die meisten auf diesen Seiten aktiv kämpfen.
mahnwache in stuttgart
"Liebe Freundinnen und Freunde,
Menschen aller Völker, Religionen und Kulturen sind aufgerufen zu unserer "Gemeinsamen Mahnwache" am SONNTAG, dem 16.09.2001, ab 15 Uhr auf dem SCHLOSSPLATZ in STUTTGART (bei den Treppen am Mövenpick). Neben Christen und Muslimen werden auch Freundinnen und Freunde der hiesigen, jüdischen Gemeinde bei uns sein. Mahnwache heißt, dass wir zusammenkommen, Kerzen zur Verfügung stellen, der Opfer gedenken, Flagge zeigen gegen Extremismus, Terror und Gewalt und miteinander reden. Auf jeden kommt es gleichermaßen an, auf eine Rednerliste oder -tribüne wird bewußt verzichtet.
Gerade auch von muslimischer Seite haben wir bereits viele Zusagen, denn gerade auch sie sind bestürzt über diesen Vorfall, der mit ihrem empfundenen und gelebten Glauben hier nie in Einklang zu bringen wäre.
Würden wir alle nun unsere demokratischen und toleranten Werte aufgeben oder einschränken, würden wir so handeln, wie die Terroristen es sich wünschen. Wir aber müssen gemeinsam zeigen, dass jedes Menschenleben einzigartig und wertvoll ist, dass es keine Begründungen für Terror & Massenmord gibt und wir unsere Werte nun erst recht leben und nicht aufgeben werden.
Michael Blume
Vorsitzender Christlich-Islamische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. "
einfache slogans
o.ä.
demo?!?
demo?!?
sorry - ich habe oben die spinnerINNEN wie MaMuslima (oder so ähnlich) in einem anderen thread hier vergessen... :-(
gegen die zivilgesellschaft
Schlecht fände ich auch, die Bundesregierung dazu aufzufordern, ihr Bündnis mit den USA aufzukündigen. Politikberatung hat der Linken immer schlecht getan. Man sollte die Bundesregierung zu überhaupt nichts auffordern, immerhin erkennt man damit an, daß der Staat die richtige Adresse für Beschwerden ist. Wer glaubt, daß Deutschland und seine EU-Partner weniger kapitalistisch, imperialistisch als die USA seien, irrt sich und geht der Eigenwerbung dieser Staaten auf den Leim. Ein Austritt Deutschlands aus der NATO kann ebenso wie ein Verbleiben im Bündnis einen Weltkrieg heraufbeschwören. Wer Deutschland dazu auffordert, ein "Gegengewicht" gegen die USA zu bilden, erklärt damit implizit, daß er in einer Konfrontation mit den USA auf der Seite Deutschlands stehen und in der Opposition keine Schwierigkeiten machen würde.
Eine Demonstration wäre nur dann sinnvoll, wenn sie unmißverständlich klar machen würde, daß sie sich weder für die Zivilgesellschaft noch für einen Krieg gegen wen auch immer vereinnahmen läßt. Die Demonstranten müssen sich darüber klar werden, was sie wollen. "gegen einen weltkrieg, für die weltrevolution" fände ich eine gute Parole. natürlich ist es nicht möglich, eine Demo unter diesem Motto anzumelden.
ratlos
ich finde es auch furchtbar was geschehen ist, aber die usa und das imperialistische system wird auch aus dieser situation ihr kapital schlagen!!!!
vorsichtiges Handeln
Wenn man von "Antiimperialismus" und "Globalisierungskampf" in Zusammenhang mit den Anschlägen spricht, dann kann das leicht nach Hinten losgehen. (Bild & Schily hören sicher gerne zu...)
Auch Rufe wie "Deutschland nie wieder" oder solches ist da fehl am Platz.
Jegliche Aufrufe zum Vernichten von was weis ich auch immer (Nazis, Faschismus, etc.) muss man sorgfältig formuliert haben. Alles was nach Radikal oder Extrem klingt oder gar in richtung RZ / RAF einzuordnen wäre ist kontraproduktiv.
Die Innere Stimmung in Europa ist sehr gefährlich geworden.
Die Rufe nach dem "starken Mann" werden wohl lauter werden, und wenn auch nur eine kleine Straftat oder große Provokation auf der Demo verübt wird, wird die Polizei gnadenlos zuschlagen (und auf so eine Gelegenheit warten die innere Sicherheit zu demonstrieren).
Man demonstriert, um die Öffentlichkeit und die Menschen für sich zu gewinnen und nicht um selbige zu provozieren.
Ein "wir werden uns wehren" ist bei einer Demonstration fehl am Platz. Sowas kommt in einen Bekennerbrief.
Man sollte dazu aufrufen, dass die USA keinen Vergeltungsschlag ausführen, denn Vergeltung ist keine Verteidigung.
Gleichzeitig sollte man sich nicht von den Terroristen unterkriegen lassen und zeigen, dass das Leben trotzdem weitergeht. Man sollte eben zeigen, dass das was in NY passiert ist eben kein Krieg sondern ein Anschlag von Irren ist.
Selbst wenn das ein schiesswütiger, texanischer Cowboy etwas anders sieht. Europa ist nicht USA, und wir sind immerhin noch unabhängig in unserer Entscheidungskraft.
Noch gibt es keine Hinweise, dass es ein Angriffskrieg eines Staates war. Und nur dann tritt der Bündnisfall ein.
Nutzt das Web
Gerechtigkeit kann ohne Krieg hergestellt werden. Und dann Kapitalismus, lerne endlich zu lieben und die Ausbeutung einzustellen, wenn es eine Zukunft in Frieden geben soll.
Krieg und Weltrevolution
an R - gegen nationale Formierung
Krieg und Weltrevolution II
Demo und gemeinsame Erklärung fände ich gut
Gruß
ein Anarchist, um die Schubladen zu bedienen
(aber der Likedeeler ist kein anarchistisches Projekt, sondern ein gemeinsames Projekt mit unterschiedlichen Menschen, ganz nebenbei)
deutsche linke und die USA
als andere Meinungen zu aktzeptieren. .... Die sind genau diejenigen, die immer alles verhindern. Lin Wei würde ich sogar faschistisches Denken unterstellen, da ich die Kommentare schon länger verfolge. Jetzt geht es um Krieg oder Frieden! Dogmaten verhindern Widerstand! .
oben und unten
1,2,3 - Gute Besserung!
kritik ist notwendig
Demo am Branderburger Tor ?
ich fände es gut, wenn am rande der staatlichen demo morgen in berlin (motto: "keine macht dem terror, solidarität mit den vereinigten staaten von amerika") eine linke kundgebung laufen würde, vielleicht unter dem motto "keine macht für niemand, denn jede macht kann missbraucht werden" oder so ähnlich. ich lebe ziemlich weit weg von berlin, deswegen hier auch nur der vorschlag und keine konkrete aktion.
im prinzip stimme ich mit den leuten überein, die hier geäßert haben, dass man bei demos vorsichtig sein muss und keinen anlass für bullenstress geben darf. nur eine friedliche demo kann im moment überhaupt etwas bewirken, und auch vor zu altbekannten sprüchen, die alle sofort mit antikapitalistInnen in verbindung bringen, ist zu warnen, denn da hören viele leute ja doch gleich weg...
logisch
hab mir nochmal die Seite durchgelesen:
Um der Pogromstimmung, die "irgendwer" zu Recht befürchtet, und auch im Artikel im 3. Punkt steht, müßte klar gestellt werden, daß eben nicht "der Araber" der Schuldige ist, und auch der Islam nicht zwangsläufig zum Krieg führt. Gut vermittelt wird dies zum Beispiel bei dem Beitrag von "Jan Rinke", der über die Mahnwache in Stuttgart berichtet. Eine breite Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Religionen und unterschiedlicher Nationalitäten wäre möglich und wünschenswert.
Den Beitrag von "eine Kommunistin" finde ich gut bis auf die Sache mit der "Zivilgesellschaft". Es mag spitzfindig sein, aber die Zivilgesellschaft ist für mich nicht der Staat oder das Kapital, sondern die Menschen, nennen wir sie spaßeshalber Arbeiter und Bauern - ich will sagen unsere potentielle Basis. Von ihnen mehr und mehr zu gewinnen ist die Voraussetzung dafür, daß den sozialen Errungenschaften die emanzipatorischen nicht hinterherhinken, wie es bei den bisherigen sozialistischen Staaten gewesen ist. "R" stimme ich in diesem Sinne voll zu und lehne den Beitrag von "jemand" ab. Die Weltrevolution braucht man dann nicht einzufordern, sie kommt, wenn es an der Zeit ist. (Man, was ich heute für Phrasen zusammenschreibe...) Dabei steht außer Frage, daß es Propaganda ist, wenn von einer Kriegserklärung angeblicher Barbaren gegen eine angebliche Zivilgesellschaft gefaselt wird, wie auch "Win Ley" bemerkt. Ihren Beitrag finde ich auch gut, wenngleich mir das mit der internationalen Arbeiterklasse als ominöse Kraft zu abstrakt ist. (Ach, und ich glaube wirklich nicht, daß der Islamismus aus der Zivilgesellschaft entstanden ist)
Das Motto der morgigen (staatlichen?) Demo in Berlin, denke ich, ist für uns nicht tragbar: "Keine Macht dem Terror! Solidarität mit den Vereinigten Staaten von Amerika!" (aus dem Kommentar von "@") Ich glaube aber auch nicht, daß die Bürgers, die da hingehen alle davon überzeugt sind. Ein guter Teil ist vermutlich geschockt von dem Terror, will sich mit den Opfern solidarisieren und lehnt eine Eskalation des Konfliktes ab. Dies wäre für mich eine gemeinsame Basis für eine evtl. spontane Beteiligung von Leuten aus diesem Forum, die gerade in Berlin sind. Hier könnten soziale und emanzipatorische Alternativen zur staatlichen "law and order" - Willkür - Politik (Punkte 1 u. 2 des Artikels) vermittelt werden. Eine klare Distanzierung von den Terroristen halte ich für notwendig. Nicht aus taktischen Gründen, sondern aus vollem Ernst! Auch Gedanken, wie WIR uns den Umgang heute mit Terroristen vorstellen, halte ich evtl. für angebracht - auch wenn vermutlich dazu kein Konzept in der Schublade liegt. Eine Konfrontation mit der Demo halte ich für falsch, eine alternative Demonstration daneben für riskant, aber bei klarem Standpunkt und guter Organisation nicht für verkehrt. Brennende USA - Flaggen u.ä., die auch Dagobert nicht haben will, können meiner Meinung nach nicht bei diesen Aktionen toleriert werden.
Die Argumentationslinien von "think about" finde ich verständlich, aber kontraproduktiv. Das viele Bürgers bei anderen Opfern nicht aufhorchen oder protestieren, legitimiert nicht, daß wir jetzt UNSEREN Protest zu den Opfern aussetzen. Vielmehr könnte jetzt die Möglichkeit bestehen, einige der jetzt bewegten Menschen dauerhafter für politische Themen zu sensibilisieren, unsere Positionen zu vermitteln oder ihnen auch nur anzudeuten, daß wir in ihrem Sinne Politik machen - mit ihnen und nicht gegen sie.
Nochmal: "eine Demo, deren Botschaft, sowohl das Mitgefühl mit den Opfern, als auch die Absage an Krieg und Grundrechteabbau sein müsste" fände ich super!
Wir würden gerne die Organisierung unterstützen!
So, genug gefaselt.
Tschüß
nächste woche berlin?
wie wärs mit berlin ende nächste woche?
Mahnwachen für Frieden
Und das wirst du machen. Mit der Kerze in der Hand?? Jaja.
Und dem Rest. Fickt eure Ideologien.
Wie wärs ihr die nächsten Wochen Flüchtlinge aus Nahost nach Deutschland einschleust und ihnen Unterschlupf bietet.
Zu gefährlich wie?
LOL
Fakt ist, dass das ganze Friedensgelaber mich sehr stark an den katholischen Schmarrn von "wenn dir einer auf die linke Wange schlägt, halt ihm auch die rechte hin".
Natürlich sind militärische Aktionen nur als finales Instrument anzusehen - sollte sich aber herausstellen, dass die Taliban - Afghanistan - oder sonst irgend ein anderer Staat an den Vorbereitungen beteiligt war bzw. die Terrorgruppe(n) unterstützt hat, handelt es sich um einen kriegerischen Akt - dementsprechend sollten die USA und die Nato auch mit aller Härte reagieren. Und wie man Terroristen effizient ausschaltet, beweist der Mossad in Palästina - und seit mir nicht böse, aber für einen Terroristen vergieße ich keine Träne(n).
p.s. An den Admin - wäre dankbar wenn Du mein Posting nicht löscht, auch wenn es nicht meinungskonform mit diesem Forum ist. Thx.
@Jan Rinke& Anarchist: DEMO!
Derzeit rollt eine Welle der emotionalisierung -nicht nur-über Deutschland, und das ist nichts anderes als Kriegsvorbereitung. Die Mahnwachen, das Betroffenheitsgelaber und die Kirchenhudelei sind allsamt teil davon. Das Konzept heißt trauern, um später nach Rache schreien zu dürfen. Und wenn diese Welle erst mal richtig im Rollen ist, platzt der demokratische Lack von der westlichen Zivilisation und die selbstproduzierte Barbarei kommt hervor: DAS ist Krieg.
Unsere Aufgabe jetzt kann nur sein, die Läute aus der Gefühlsduselei ins Denken zurückzuholen, und zwar mit der Aufforderung: macht die Augen auf! Wenn die Barbarei kommt, dann durch die Reaktion des Westens, nicht durch die Terroristen.
Wer jetzt in "die Stille" geht, wer auf das lautstarke Argument verzichtet, spielt dem Krieg in die Hände!
Dummes Geschwätz
Ewige Hölle
Islamismus und Zivilisation
Was ist mit dem Frieden
durch die Menhge der Beiträge3 konnte ich leider nicht alle lesen, aber mir ist eines Aufgefallen, und zwar dass viele meinen, sich nicht auf irgendeine Seite zu stellen oder es schlimm wäre 100%ige Solidarität zu leisten. Gerade in dieser Situation ist es doch wichitg, dass eine Demonstration kein Aufruhr Verursacht. Ich bin auch der Meinung, das hundertprozentige Solidarität falsch ist, aber 50 % sind schon okay, meiner Meinung nach. Was nicht angesprochen wurde(ich hab leider vielleicht einiges nicht gelesen), sind unsere Grundrechte, die eventuell in Gefahr sind, durch totale Überwacheung und Kontrolle zur Sicherheit der westlichen Welt. Ich bin für eine Demo, aber nur für eine sehr friedliche, eine, die für Frieden, und Persönliche Freiheit(was das mit dem Grundgesetz beinhalten würde). Ich bin kein Linker und cih verstehe euch vielleicht nicht, aber wenn ihr friedlich bleibt, werde auch ich kommen und mit mir vielleicht noch mehr Nicht-Linke. Wenn die Linke Seite friedlich demonstriert, lenkt dass doch vielleicht viel mehr Aufmerksamkeit zur Demo.
Wenn eine Demo nur gemacht wird um Grundbedürfnisse, also Frieden und Freiheit zu sichern und wenn man auf kleinigkeiten verzichtet(das kann man immernoch mahen), dann kann man damit vieleicht mehr erreichen.
Der Umgang mit den Terroristen
Ja wie denn? Mir ist noch keine gute Lösung eingefallen!
Hat da mal jemand Vorschläge?
Auch über den oben erwähnten Mossad in Palästina und warum der eine Lösung bietet, bin ich ignoranterweise herzlich wenig informiert, und wäre sehr dankbar, wenn mich jemand aufklären könnte.
Vielleicht gehts anderen auch wie mir. Ich weiß nur, daß ich keine Rachefeldzüge, Gewaltspiralen, Massen unschuldiger Opfer, ökonomische Bereicherung der westlichen Systeme und dergleichen Müll will, aber nicht wirklich wie eine gelungene Alternative aussehen soll!
- And it does my head in!!!
P.S.: Mossad
Demonstration gegen den bevorstehenden Krieg
Samstag - 22. September 2001
14 Uhr - Rotes Rathaus (Berlin)
Mossad
Zugegeben, nur Gewalt ist keine Lösung, dessen bin ich mir durchaus bewußt, aber ob radikale - welcher gesinnung, welchen glaubens auch immer - mittels "einfühlsamer" Gespräche und Diskussionsrunden zur Räson zu bringen sind, wage ich sehr zu bezweifeln.
Daher glaube ich die Meinung vertreten zu können, dass es ein Ansatz ist, führende Terroristen auszuschalten, salopp gesagt, ihnen einen vorzeitigen Abgang zu verschaffen, um die Organisations- und Führungsstruktur ebenjener Organisationen zu zerschlagen.
Das sich zusätzlich auch die Politik des Westens in Hinsicht auf den Umgang mit anderen Kulturen und Nationen ändern sollte, ja, muss, sollte jedem vernünftigen Menschen schon lange klar sein.