Mediengleichschaltung i.Zeiten d.Terror-Krieg

Subversiver 12.09.2001 03:12 Themen: Weltweit
Ja, es ist schrecklich, dass heute schätzungsweise tausende von Menschen in den USA gestorben sind. Die Ereignisse sind auch unbeschritten beispielslos. Aber...
Ja, es ist schrecklich, dass heute schätzungsweise tausende von Menschen in den USA gestorben sind. Die Ereignisse sind auch unbeschritten beispielslos.Aber mal ehrlich - es sterben ständig tausende von unschuldigen Menschen. Verhungern. Werden in einem sinnlosen Krieg erschossen. Fahren mit einem Auto gegen den Baum. Für jeden ist der Tot gleich schlimm. In den Nachrichten hört man davon höchstens am Rande. Heute hingegen habe ich soviel Nachrichten gesehen wie sonst im ganzen Monat, alle Kanäle, überall das gleiche Thema, die gleichen Bilder. Jetzt weiß ich über alle in den Medien berichteten Details genauestens Bescheid, habe rennende, fallende und schreiende Menschen gesehen, Explosionen, Rauch und Feuer. Mein Gehirn kann sich nicht mehr von den Bildern loslösen. All die anderen Schrecken dieser Welt geraten in den Hintergrund, schrumpfen in ihrer Bedeutung bis sie verdrängt sind. Solange, bis auch der heutige Tag nur noch 'old news' ist und von etwas anderem verdrängt wird.

Aber vielleicht ändert sich ja doch etwas - schließlich deuten die ersten Reaktionen der internationalen Staatenführer darauf hin. Sätze wie "der heutige Tag hat die Welt verändert" konnte man öfters hören. Überall wird höchste Sicherheitsstufe verhängt, die USA kündigen verstärkte Maßnahmen bei der Einreise wie Überwachung und Durchsuchungen an. Wird mir vielleicht dieser offensichtlich leicht zu rechtfertigende Ausnahmezustand in den kommenden Wochen als Normalzustand in das Gehirn gebrannt?

Nur eine der interessanten Fragen, die sich die Massenmedien natürlich nicht trauen zu fragen. Ich verstehe auch nicht, warum das nun hier bei indymedia.de so breit wiederhohlt wird.

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Ergänzungen

Pete 12.09.2001 - 03:25
Da Dein Text eigentlich eher ein Kommentar ist, bleibt er im Open Posting (Da ja eigentlich Berichterstattung nur dahin soll...). Ansonsten stimme ich zu: Wer unterbricht Sendungen und macht Sonderschaltungen, wenn Ähnliches woanders passiert.....
Warum wird auf so üble demagogische Weise in den Medien berichtet und alle finden es normal...

pete 12.09.2001 - 13:29
...aber in einem solchen fall....

12.09.2001 - 13:35
Wo ist bisher auch nur annähernd ähnliches passiert ?

Volle Zustimmung!

smash 12.09.2001 - 13:54
Wenn in Afghanistan, Palästina, Afrika oder Jugoslawien tausende Menschen, vielleicht sogar durch die USA verschuldet sterben, gibt es einen 30 sec Bericht in den Abendnachrichten! Kehrt der Terror aber zu seinem Meister zurück ist das Geschrei groß. Ja wir bauen Waffen um Leute umzubringen aber die dürfen doch dann nicht auch gegen uns eingesetzt werden. Und zu den großen Geldbeträgen über die die Aktionisten angeblich verfügt haben müssen. Waren es die Flugzeuge von Bin Laden Air?! Oder was? So ein Unglück im eigenen Land lässt sich noch über Jahre hinweg benutzen, Terror gegen Frauen und Kinder zu rechtfertigen. Wir werden das erleben. Um das klar zu stellen: Ich finde es grausam auf welche Art und Weise dort MENSCHEN ums Leben gekommen sind, man darf aber nicht ausser Acht lassen, was eigentlich getroffen werden sollte ---> die Kapitalzentrale, die Organisationszentrale für Angriffe auf andere Staaten!
Schmeisse jetzt meinen Fernseher aus dem Fenster!

in welcher hinsicht ´ähnliches´?

Frank 12.09.2001 - 13:55
ähnlich in der konzentration des geschehens?
ähnlich in der höhe der möglichen todesopfer?
ähnlich im symbolischen wert der gebäude?

würde mich interessieren, wie erschüttert die
´freie welt´ wäre, wenn in jeder primetime news
die tägliche todesfälle(hunger, mord, krieg)-statistik
der nationen, kontinente oder welt, verlaudet werden
würde

12.09.2001 - 14:01
Wann starben in Palästina innerhalb von ein paar Stunden zehntausende von Menschen ?

f

f 12.09.2001 - 14:02
Subversiver, du bist einfach nur eine arme Sau. Dass hier viel Scheiße aufläuft, ist zu erwarten. Aber dein Müll sticht doch heraus.

blöd oder was?

unkraut 12.09.2001 - 14:11
..."oder fahren gegn einen baum ".wenn ich sowas lese dann frag ich mich doch was bei so leuten wie dir im kopf los ist.

da werden ein paar tausend leute getötet und alles was die deutsche limke zu diskutieren hat sind die "repressinsmassnahmen" und die bevortstehenden "sicherheitsvorkehrungen.daraus ist unter anderem auch zu erkennen , dass es vielen nur um ihren status quo geht und um die eigenen ängste ,wo man es sich doch so gemütlich eingerichtet hat , sich als deutsche linke auch mal gehör verschafft und ja irgendwie ganz deutschland gegn nazis und rassismus ist...
wenn in keinem moment zusammenhänge zum terror gegen israel gesehen werden , wenn missachtet wird , dass vor allem auch die antiisraelische politik der eu eine grosse rolle spielt, denn nur durch sie und den druck der einseitig und zu unrecht auf israel ausgeübt wird werden diese fundamentalisten gestärkt in ihren taten .wenn durch anschläge israel unter druck gesetzt werden kann und dies so ein mittel der politik wird , brauch man sich in europa und auch den usa nicht zu wundern , dass sich dies ausweitet.
hoffe ihr hattet spass heute nacht beim feiern mit euren palästinensischen "genossen".
ihr seid echt das letzte !

Gefundener Text

Anarcho 12.09.2001 - 14:14
Trefferquote: perfect

Die hoechsten Gebaeude von New York sind zerstoert. Tausende, vielleicht
Zehntausende tot, das Pentagon getroffen, der Capitol Hill in Flammen:
Tefferquote: perfect!

Was aber wenn die Ziele keine Symbole sondern taktisch gewesen waeren? Was
wenn ein grosser Staudamm, eine grosse Chemiefabrik oder ein gar
Atomkraftwerk getroffen worden waere? Der letztere Fall ist kaum
auszudenken, aber AtomkraftgegnerInnen haben ihn schon vor 25 Jahren
bedacht und dies oeffentlich gemacht: Atomkraftwerke sind gefaehrliche
Ziele fuer Terroranschlaege oder - abstuerzende Flugzeuge der zivilen und
militaerischen Luftfahrt. Wird das naechste Ziel eine dieser tickenden
Zeitbomben sein? Warum sollten die Angriffe zu Ende sein, solange noch
einer der nun von der ganzen Welt gejagten Attentaeter noch lebt? Und wenn
der letzte zur Strecke gebracht ist - werden der Hydra nicht neue Koepfe
wachsen, genaehrt von neuem Unrecht, neuer Ausbeutung, neuem Schlachten?

Wer eine derartige Tat begeht hat mit seinem Leben abgeschlossen und wird
die gewaltsame Beendigung desselben so teuer wie moeglich verkaufen. Es
ist keine Zeit Angst zu verbreiten, aber es ist Zeit, den Dingen nuechtern
ins Auge zu blicken.
Der Terror der 1. Welt gegen die 2. die 3. und 4. kommt nach Hause
zurueck. Die Herrschenden haben Grund Angst zu haben - und wir, die wir
die Herrschenden dieser 1. Welt nicht imstande waren zu bremsen oder uns
lieber mit ihnen einrichten wollten, wir muessen diese Furcht teilen.

12.09.2001 - 14:46
Es ist eine Katastrophe, daß so ein Text hier öffentlich präsentiert wird. Noch viel schlimmer ist allerdings, daß sich wohl wenige Menschen aufgefordert fühlen, diesem Mist etwas entgegen zu setzen. Der Eindruck wird erweckt , als kümmere sich die gesamte Linke hier nicht um den Tod von wahrscheinlich zehntausenden Menschen. Die Vermutung liegt nahe, daß dies darauf zurückzuführen ist, daß es eben "Amis" waren. Falls dem so ist, kann man dies nicht mehr mit dem Begriff "Antiamerikanismus" fassen.
Die Relativierungen die im obigen Text vorgenommen werden, versuchen ein Unrecht mit dem Anderen aufzurechnen. Auf diese Weise kommt man nicht vorwärts in einer Analyse des Geschehenen und erntet die Früchte dieses Mediums (die eben leider manchmal auch bitter sind): Jeder und Jede kann etwas hier schreiben, also auch solche plumpen Köpfe wie dieser Mensch.

Jihad oder was?

Tobbe 12.09.2001 - 14:47
Es ist eine Katastrophe, daß so ein Text hier öffentlich präsentiert wird. Noch viel schlimmer ist allerdings, daß sich wohl wenige Menschen aufgefordert fühlen, diesem Mist etwas entgegen zu setzen. Der Eindruck wird erweckt , als kümmere sich die gesamte Linke hier nicht um den Tod von wahrscheinlich zehntausenden Menschen. Die Vermutung liegt nahe, daß dies darauf zurückzuführen ist, daß es eben "Amis" waren. Falls dem so ist, kann man dies nicht mehr mit dem Begriff "Antiamerikanismus" fassen.
Die Relativierungen die im obigen Text vorgenommen werden, versuchen ein Unrecht mit dem Anderen aufzurechnen. Auf diese Weise kommt man nicht vorwärts in einer Analyse des Geschehenen und erntet die Früchte dieses Mediums (die eben leider manchmal auch bitter sind): Jeder und Jede kann etwas hier schreiben, also auch solche plumpen Köpfe wie dieser Mensch.

Nur mals so...

Carlo 12.09.2001 - 15:03
Es ist zweifelsohne grausam und nicht zu tolerieren, was in den Staaten passiert ist. Ich finde es aber auch krass, dass täglich und das schon über Jahre in der ganzen Welt Menschen verhungern, ohne das ihnen geholfen wird. Es ist nicht möglich, auch nicht mit Gegenschlägen, zu allem entschlossene Selbstmordattentäter aufzuhalten. Die Pauschalverurteilung von "Arabern" oder den "Menschen der nicht zivilisierten Welt" in ALLEN Medien finde ich unglaublich.
Das Resultat dieser Anschläge wird sein, dass Menschen arabischer Herkunft in den USA ein sehr grosses Problem haben werden und das sich die von Schröder bezeichnete "zivilisierten Welt" immer mehr abschotten wird.
Im stillen Gedenken an die Opfer dieser Anschläge aber auch an die Opfer von Kapitalismus, Ausbeutung und Unterdrückung der GANZEN Welt.

12.09.2001 - 15:08
nein, er hat recht. wo war der aufschrei der bevölkerung, der politikerInnen, der medien, als im nordirak zehntausende von kurdInnen mit giftgas ermordet wurden???
das qualitativ andere ist eben, dass das erste mal gezeigt wurde, dass es keine sicherheit gibt, auch nicht in den usa oder hier. in gewisser weise ist der krieg in die metropolen getragen worden. das rechtfertigt aber trotzdem nicht im geringsten den mord an zehntausenden menschen.

Börsencrash

thomaß 12.09.2001 - 15:20
ich gratuliere "smash" und "anarcho" zu ihren kommentaren.
habe gestern abend meine freundin besucht, die z.Zt. in einer anderen stadt lebt.
um 22.00 uhr fragte sie mich was ich von dem attentat halte.
ich hatte noch keine nachrichten gehört.
sie sagte john sei tot.
ich schloß kurz:
john lennon, tot???
hat die RAF wieder einen anschlag verübt???
dann schaltete sie den fernseher an.
ich war nicht einmal sonderlich erstaunt.
allerdins wußte ich nun, wen sie meinte.
john, unseren NY`er freund, der oben im wtc arbeitet.
ich hatte immer sehr große vorbehalte gegenüber den "amis"-
bis ich im winter `99 john kennenlernte.
er ist(?) ein sehr weiser mann, extrem friedensbewegt, fbi bekannter kommunist, mitte 60, großvater einer kubanischen enkelin, lebt ohne tv und microwelle und lud mich im winter `99 in seine whg. ein, als ich nach einem jahr arbeit in nicaragua mittellos in NY ankam.

gestern feierte ich zuerst ein wenig, nachdem ich gehört hatte, daß es einen anschlag dieses ausmaßes auf big brother gegeben hatte.

heute frage ich mich, ..

ß

Die neue "Neue Weltordnung"

Tobbe 12.09.2001 - 15:29
Der Terroranschlag wird zu einer weltweiten Veränderung der jeweiligen nationalen Innen.- und Außenpolitik führen. Reaktionäre Politik wird aufgrung dieses reaktionären Anschlages durchgeführt werden. Rassistische Ideen und Argumentationen werden weitläufig um sich greifen und einen Komplex der "zivilisierten Welt" zusammenschweißen. Das schlimme ist, daß z.B. die Palästinenser (auch wenn es nur 200 Menschen gewesen sein mögen, die auf die Strasse gegangen sind: Wieso haben die anderen nichts dagegen gemacht?) jeglicher Symphatie sich selbst beraubt haben. 3/4 Der palästinensischen Bevölkerung symphatesieren mit Selbstmordanschlägen gegen israelische Zivilisten! Niemand weiß wer hinter den Anschlägen steckt, aber interressant ist, wie alle möglichen Gruppierungen in Betracht gezogen werden. Und zwar von anscheinend durchgeknallten "Linken": Z.B. könnten es Nazis sein!!! Aha. Oder der CIA hat eine Provokation zu weit betrieben, und sie ist ihr aus der Hand geglitten.!!! Auch nicht schlecht, oder? Selbst Nostradamus wird bemüht!!! Er hat es schon gewußt.

Rechtsentwicklung

Tobbe 12.09.2001 - 15:39
Es war kein Anschlag auf Big Brother, sondern auf die amerikanische Bevölkerung. Und was sollte es da zu feiern geben? Es ist unglaublich. Eine linke Position kann nur heißen: Gegen Terrorismus, politischen wie islamischen und staatlichen. Veränderungen werden nicht herbeigebombt, sondern kommen durch massenhafte Selbstaktivität zustande. Die Auswirkungen des Anschlags wird eine massive Entwicklung nach rechts sein. Wobei hier die Betonung auf Auswirkung liegt. Es ist nicht die Ursache. Bush und andere Herrschenden können nun ihre imperialistische Politik unter ganz anderem Vorzeichen forcieren.

24000 Tote

Beitrag war richtig 12.09.2001 - 15:41
24000 Tote pro TAG, durch HUNGER. Wen interessiert das? Hat das nur annähernd dieselbe Medienwirkung?

Da kann ich nur zustimmen

McH 12.09.2001 - 16:12
Klar ist das krank was in NY passiert ist - aber es passiert taeglich ueberall auf der Welt (leider).
Mich kotzt das an dass alle so austicken und ein riesen Hype entsteht.
Mich kotzt es an das das TV nicht anmachen kann weil ich mit Horrorbildern ueberschuttet werde und jeder Mutmassungen anstellt. Jede verdammte Politikersau muss irgendwas dazu sagen und Labern. Alle tuen bestuerzt.
Ich halts nicht mehr aus.
mfg McH

Schröder

A. N. Griff 12.09.2001 - 16:20
sprach in seinem ersten Statement davon, daß das gesamte deutsche Volk seine Solidarität bekundet und geschlossen an der Seite der Amerikaner steht. Das ganze? Wohl kaum! Jedenfalls kann ich da (nicht nur) mich ausklammern. Selbstverständlich empfinde ich Trauer, Wut, Verwirrung und Ohnmacht und selbstverständlich fühle ich mit den Opfern und ihren Angehörigen. Aber von Solidarität kann keine Rede sein. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Unglück wie dieses geschieht. Zu lange haben sich die USA überall auf der Welt Feinde gemacht. Irgendjemand sagte heute sinngemäß "Heute sind wir alle Amerikaner." Das ist genauso hohl wie die JFK-Floskel "Ich bin ein Berliner." Wir werden sehen, wohin uns dieser Anschlag bringen wird. Konsequenzen sind schon jetzt absehbar. Gegen Abend, als es nichts neues mehr zu berichten gab, wandte man sich der Börse zu. Und siehe da - überall wurde sie geschlossen, außer in Frankfurt. Kurse fielen ins Bodenlose, der Preis für Erdöl stieg um mindestens 10% an. Hmm, wem könnte das wohl nutzen?! Fakt ist, sollte es mit einem Wahnsinnigen wie Bush am Drücker zu Vergeltungsschlägen kommen, und das wird es, werden wir noch einiges erleben. Die Truppen werden mobilisiert und erste Raketen (angeblich der afganinschen Opposition) sind auch schon geflogen. Der Djihad wird in den Massenmedien propagiert und die Taliban denken über eine Auslieferung von Bin Laden nach, wenn ihm doch eine Tatbeteiligung nachgewiesen werden kann. Schadensbegrenzung um Vergeltungsschlägen aus dem Weg zu gehen? Wer weiß. Ich warte jetzt darauf was noch kommt. Vielleicht flattern uns ja bald die Einberufungsbescheide zur Reservistenübung ins Haus? ;-) Antifaschistische Grüße,

Plantagen

Feldb. 12.09.2001 - 16:47

WER TERROR SÄT, ERNTET TERROR.


Deutschland halt´s Maul

- 12.09.2001 - 17:08
Dies ist nur Resultat eines zuende Gedachten Anti-Imperialismus. Der immer schon die kapitalisitsche Realität auf ein Problem von Amerika-3.Welt reduziert hat. Und so nur im völkischen anti-amerikanischen Terror enden kann.

Tot und Leid ist IMMER schlimm..

Lelle 12.09.2001 - 17:47
Eines sollte doch vor allen anderen Dingen gesagt werden: Das so viele Menschen sterben ist einfach furchtbar und grausam. Gerade für "uns", die nicht in nationalen Schranken denken, sollte es da egal sein, ob es Amis waren oder nicht. Ein Tod von Amis ist nicht weniger schlimm als der von anderen, aber auch nicht mehr. Und das Gefühl habe ich einfach bekommen. Täglich sterben auch tausende Menschen an den Folgen der kapitalistischen Weltordnung, aber es kümmert keinen, jetzt aber, wo die großen USA getroffen wurden, wo die "zivilisierte Welt", wie es von den Politikern immer gerne gesagt wird, angegriffen wird holen alle die Taschentücher raus. Wer nicht über die Hungertoten weint, über die Opfer dieses Systems, der sollte auch nicht über das gestrige Ereignis weinen. Das jetzt auch über die Konsequenzen nachgedacht wird ist doch auch logisch. Ich hab weder Bock auf einen 3. Weltkrieg, noch auf einen Law and Order-Staat, der ja jetzt von vielen als nötig herbeigeredet wird.
Meiner Meinung nach ist es aber absoluter Unsinn von einem Rückschlag der 3. Welt gegen die 1. Welt zu reden. Wenn es islamistische Fanatiker waren, dann kämpfen sie nicht für Gerechtigkeit und gegen die Ausbeutung, sondern für ihre verwirrten religiösen Einstellungen und Religion ist Opium fürs Volk und die Situation in den islamischen Staaten find ich auch sehr verurteilenswert.
Wollen wir nur hoffen, dass sich so etwas nicht wiederholt und dass Bu$h nicht austickt..

nur eine frage der zeit...

future revolution 12.09.2001 - 18:22
krasse sache das alles. aber ich schliesse mich den posts derer an, die meinen, das das ganze von den medien zu unrecht gehypt wird ( angesichts der tausenden toten der 3.welt, die jeden tag elendig verrecken und die, die die usa auf dem gewissen haben -indirekt oder direkt- ---> die scheinen keine sau zu interessieren... ). die amis in ihrer unendlichen arroganz trennen in die "zivilisierte" und "unzivilisierte" welt und hetzen pauschal gegen alle die nicht "auf ihrer seite" stehen (araber/anhänger des islam/palästinenser...). schröder, unser bundestrottel, schwingt grosse reden (die D. bestimmt auch ein paar raketen einbringen...) und alle tun sonstwie betroffen und lallen von gut und böse blablabla. der schmalz trieft aus meinen tv-boxen. nicht das ich die tausenden toten/angehörigen und deren leid vergesse, aber die verhältnismässigkeit der berichterstattung stimmt vorn und hinten nicht. und mit entsetzen denke ich an die oben schon angedeuteten konsequenzen. auch über die "unschuldigen" opfer (pentagon/wtc) könnte man diskutieren...

wäre ich persönlich betroffen, würde ich sicher anders denken, so hält sich mein mitleid in grenzen.

ein schlag in die arrogante fratze der usa.

.......

Kobold666 12.09.2001 - 21:49
Irgendwie muß ich mich ja hier dochmal spontan einklinken. Normalerweise ist es ja nicht meine Art ohne vorherige Überlegung hier einfach meinen Senf dazu abzugeben, aber dass was ich hier an Kommentaren zu lesen bekomme, nötigt mich dann doch dazu.
Ich habe nur eine kurze und knappe Frage an all die , die hier von den 20000 Menschen spechen, die taglich an Krieg, Hunger und Unterdrückung in der Welt sterben, und die täglich "Vergessen" werden. Sind die 20000 Menschen, die vieleicht bei diesen Anschlägen gestern starben deshalb "weniger Wert" ? (tschuldigung wegen dieser Ausdrucksweise, aber das scheint bei einigen die Logik zu sein). Sicher kommt jetzt das Argument, dass es diesmal vielleicht die TäterInnen traf und ansonsten immernur die Opfer. Sicher sind die USA mit ihrer Weltmachtstellung der Hauptverantwortliche für die Lage auf diesem Planeten und ich hasse diesen Staat dafür, aber seid ihr sicher, dass die Menschen die dort ums Leben kamen wirklich alle TäterInnen waren ? Jetzt bitte keine nationalistischen auf Stattenzugehörigkeit basierenden Plattheiten wie "warn alles Amis", das überlasst doch bitte den Nationalisten.
In meinem Kampf für eine bessere Welt, für die Hausfrau von nebenan oder wie ihr (wir) uns auch immer definieren sind die USA einer meienr Hauptgegner. Ich mag sie nicht, ich hase sie, aber mein Antiamerikanismus richtet sich gegen die imerialistische, ausbeuterische, kapitalistische sexistische und rassistische Weltordnung, die nicht zuletzt durch die USA besteht und erhalten wird. Sie richtet sich gegen politische WEltanschauungen und staatliche Syteme, nicht jedoch unmittelbar gegen Menschen (Zivilbevölkerung) des jeweiligen Staates), sondern gegegen deren Einrichtungen und Institutionen ( oder allenfalls gegen die Kader und Eliten). Dabei lehne ich Gewalt gegen Sachen und Personen nicht ab! Jedoch blinde Gewalt, ohne klaren politischen Erwartungshorizont, nein danke. ABer darauf will ich gerade garnicht hinaus. Eigentlich wollte ich euch nur annimieren, dass ihr mal hinterfragen solltet, in was für eine platte Argumentation ihr hier verfallt. Wenn ihr nichtmehr zwischen Mneschen und Staatssystemen unterscheidet. Es gab hierzu mal ne spannende Diskussion in der Interim (damals, als in der linken noch Bewegung war) über Gewalt gegenüber Bullen. Ein interessanter Satz heirbei war: "Wenn er/sie mir bewaffnet gegenübersteht, verkörpert er all das was ich hasse/wogegen ich bin, wenn er/sie aber am Boden liegt, dann ist er ein Mensch (ein "Famileinvater/mutter Bruder, Schwester oder was auch immer). Kurz um, kann mensch dies als Charaktermaske beschreiben. Auf der Straße verkörpert der Bulle für viele "alles Böse" auf der Welt, da er mittelbar dafür verantwortlich ist und an der Erhaltung oder dem Schutz der Ausbeutung maßgeblich anteilig ist und den ich das auch unmittelbar spüren lassen will. Trotzdem steckt hinter dieser Charaktermaske ein Mensch. Dies sollte ich niemals vergessen. (Ende der Interim) Eine sehr interessante Erkenntnis der autonomen Bewegung. Wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Institutionen und allenfalls gegen deren RepräsentantInnen. Die Welt ist nicht schwarz weiß, sondern hat viele Grautöne. Leute denkt nach und verfallt nicht in so billige Argumentationsmuster. Ich will eine aufgeschlossene, interessante bewegte Linke und nicht einen so dumpfen Plapperhaufen!

Alle Menschen sind gleich...

Subversiver 12.09.2001 - 22:55
... also ist auch jeder plötzliche Tod gleich tragisch. Macht in meinen Augen wirklich keinen Unterschied. Jemand, der bei einem Autounfall stirbt, hat die gleichen Ängste auszustehen, wie jemand, der in einem entführten Flugzeug abstürzt. Und beidesmal trifft es nicht die ´richtigen´, denn die gibt es gar nicht. Wie Kobold666 richtig aufgezeigt hat, ist jeder Mensch, egal was er macht oder wo er herkommt, zuallererst ein Mensch.

Deswegen finde ich diesen ganzen Hype auch so seltsam, ja fast surreal.

?!??!?!

MuslimMama 13.09.2001 - 01:07
Was wundert ihr euch über geschlossene Berichterstattung und Trennung in Zivilisation/Barbarei in den Medien?

Habt wohl vorher noch nicht weit genug gedacht?

Übrigens: Von Geschwätz in sowieso fast niemand lesenden Medien (diese Seite) und anderem Sesselfurzer-Getue hat sich noch nie was geändert. Handelt wirklich mal eine Gruppe und zwar konsequent so wie in NY dann heult ihr rum. Glaubt ihr denn die Kapitalisten (die Guten..hoho) lassen sich von Argumenten überzeugen? Die wirklich Mächtigen reden doch gar nicht mit euch. Für die seit ihr Abschaum,
abgespeist mit liberalen Moralgetue in ihrem kleinen Horizont. Die Alternative? Kämpfen? Werdet ihr wohl keine Chance haben geschweige sowieso viel zu dekadent sein.

... in the name of viet cong ...

"Es gibt keine Information ohne Zweck"

Jens 13.09.2001 - 12:22
Kobold 666, ich bin bei dir. Viel zu schnell fällen die Menschen ein Urteil. Ein wesentlichens Problem dieses Systems ist genau diese Doppelmoral, die du beschreibst. Respekt den Toten, allen Toten, die unschuldig sterben. Sie haben nichts weiter getan, als dem System gedient, Tag für Tag. Sie haben buchstäblich funktioniert und hatten nichts davon, nur´n bischen Kohle.- Die einen mehr, die anderen weniger.
"Wacht auf..."

ist mir unklar

clar 13.09.2001 - 12:24
wieso hier einige behaupten in den Kommentaren würde das Leben der "Amis" als weniger wert betrachtet. Ich finde die usa-kritischen Kommentare differenziert. Es IST schrecklich, das dort soviele Menschen getötet wurden und niemand hier sagt etwas anderes. Das zumindest muß man dieser Berichterstattung malzugute heissen,wir hier bekommen mal eine Mini-Ahnung davon was es heißt dieser Art Gewalt ausgesetzt zu sein.
Ich bin mir sicher, das das Entsetzen genau so groß gewesen wäre, wenn vergleichbare Bilder z.B. vom Golf Krieg in dieser Breite über die Sender gegangen wären. Trotz all meiner Betroffenheit und das-nicht-gutheissen-können dieser Aktion, hätte ich gestern kotzen können über die Medienberichterstattung. Hier wird doch klar gemacht was wertes und unwertes Leben ist. Es ist einfach egal, ob da irgendsolche 3. Weltländler durch das Amibombardement sterben, egal wieviel Unschuldige dazwischen sind. Da werden die Ergebnisse der Bundesliga breiter getreten. Da wird durch Verschweigen verhindert, das die Leute emotional werden, vielleicht genau so geschockt auf die Strasse gehen würden um ihre Trauer und auch Ablehnung zu zeigen. Ich freue mich nicht über diesen "gelungenen Schlag" gegen die Amis, aber ich finde politisch verantwortlich sind die Regierenden der U.S.A. die seit Jahren eine unglaubliche Ignoranz und Weltherrschaftsgetue an den Tag legen.
Ausserdem teile ich nun gar nicht die Meinung, das hier einfach irgendwo in die Leute gebombt wurde. Im Gegenteil, ganz in der Sprache der "Zivilisierten" haben sie angriffsrelevante Objekte gewählt. Die U.S.A. sagt in dem Fall immer zynisch: Das Zivilisten getötet wurden war nicht beabsichtigt, aber nicht vermeidbar.
Diese Denk- und Handlungsweise finde ich egal mit welcher politischen Motivation zum kotzen. Die manipulative Berichterstattung dient aber nicht dazu Unrechtsbewußtsein zu schärfen, sie dient dazu Emotionen zu schüren um so nicht nur Vergeltungsschläge auch gegen "Unbekannt" nur aufgrund von Vermutungen zu legitimieren, sondern auch um "mit allen Mitteln" die Vormachtsherrschaft der U.S.A. und ein bisschen auch derer "Freunde" zu stärken. Auf Deutschland bezogen nun endlich aus dem kollektivem Gefühl der Empörung über das Geschehene all die Repressions- und Überwachungsmaßnahmen durchzudrücken an denen sie schon so eifrig strickten.
By the way, wer glaubt ernsthaft, Leute um bin Laden würden Anleitungen zum Flugzeug führen irgendwo liegen lassen, so blöd wären ja noch nicht mal wir...

Wo ist DAS Netz unabhängiger Medien

Sofia 13.09.2001 - 23:30
Spannende diskussion, jedoch zuwenig konkretes, selbst wenn es um etwas so "unkonkretes" wie Medienrezeption geht..
Die vielen medialen schnellschüsse, Dementis etc. bringen Verwirrung und Lähmung, wer war es, was soll man tun, wieviel Mitleid mit welchen Opfern darf sich wer leisten ...
Mein Vorschlag: ein Netzwerk freier Medien, wie Freie Radios, unabhängige kritische zeitungen, Netzseiten usw. Gründen. Eine Informationspolitik von links, die sich durch staatsferne und unabhängikeit vom Mammon auszeichnet, dabei aber so konkret und sachlich auf die Ereignisse reagiert und vor allem schneller, als es bisher der Fall ist. Dazu müßte die verschlafene europäische Linke endlich mal feststellen, wo sie sich eigentlich befindet.
Der antisemitismus ist genauso kurzgedacht und einäugig, wie die verdammung der menschenverachtenden Fundamentalisten.
Mit offenen augen den Tatsachen ins Gesicht sehen, können wir doch erst, wenn wir Informationen möglichst aus erster und noch besser aus eigener Quelle bekommen.
Auch in New York habe ich Freunde und in Washington und aus Jerusalem und Hebron.
Wir müssen uns endlich zusammentun!!!
Wer von uns kennt und interessiert sich wirklich für die ausländischen Mitbürger, an denen wir täglich vorbeilaufen. Nur beim "Inder" essen gehen reicht eben nicht.
Sprachen lernen, in die Länder fahren zu Leuten, sehen was dort passiert, versuchen zu verstehen und das alles mitbringen.
Zuletzt, ich bin skeptisch, wie weit die Trauer und das Mitleid mit den Opfern vom 11.9.2001 reicht und ob das a nicht in Aggression in die eine oder andere Richtung umschlägt. Es darf kein Schuß mehr keine Bombe kein Flugzeug fallen, es reicht.


ich weiss nicht,

steve 14.09.2001 - 01:34
hier wird mehrfach erwähnt, dass mensch nicht so betroffen wäre, wenn durch hunger, krieg, terror oder die logik des systems täglich tausende sterben. bei mir ist das anders. immer wenn solche nachrichten über den schirm flackern könnte ich trauern, golfkrieg91 oder erdbeben in der türkei haben bei mir ähnliche emotionen des mitleids mit den opfern ausgelöst. nur eins ist diesmal anders, nämlich dass ich irgendwo tief drin diesmal ein ganz kleines lachendes auge habe, was mir sagt, eigentlich ham die amis es verdient, mal am eigenen leib zu erfahren, was terror, gewalt und massenmord bedeuten. wäre an stelle des wtc allerdings das weisse haus oder das cia-hauptquartier getroffen worden, und wären dadurch weit weniger unschuldige getötet, verletzt, verstümmelt, etc. worden, wäre mir vermutlich deutlich wohler dabei. grundsätzlich muss ich als überzeugter pazifist und kdv auch sagen, dass dies unter keinen umständen solche verbrechen rechtfertigt. das leid was durch so eine tat verursacht wird kann vor allem aber auch nicht durch rache oder vergeltung gelindert werden. im gegenteil, auch an der israelischen politik der gezielten liquidation von "mutmasslichen" terroristen und der spirale der gewalt nicht nur im nahen osten, sondern auch in nordirland z.b. sieht man doch, dass es dadurch nur noch schlimmer wird. und gerade das macht mir auch ein wenig angst. wenn man heute bereits bilder von übergriffen weisser amis auf arabischstämmige amerikaner sieht, oder wie frenetisch gejubelt wurde, als das fbi einen araber in der öffentlichkeit verhaftete, dann kann man jetzt schon erkennen, dass diese anschläge auch massive auswirkungen auf "unseren" alltag und vor allem den solcher minderheiten haben werden. man denke nur mal an die eh schon komplett kriminalisierten "pkk-terroristen", an jeden einzelnen kurden hier im land. warten wirs ab und hoffen das beste.

Die Medien der zivilisierten Welt...

mysterium 14.09.2001 - 14:39
Der Tod von ziviler Bevölkerung ist immer grausam. Ich persönlich lehne Gewalt als Mittel politischer oder ideologischer Agitation grundsätzlich ab. Allerdings finde ich eine Gegenüberstellung der getöteten Amerikaner und täglich verhungernden Menschen für fragwürdig. Zwar ist mit bewußt, daß die USA durch die von ihr ausgeführte strukturelle Gewalt zigmal mehr Menschen auf dem Gewissen hat, als die Flugzeugentführer von Dienstag, trotzdem ist ein so entschlossener Terror ein für mich niemals zu akzeptierendes Statement. Da es hier um Medien gehen soll:

Die Art und Weise, in der in den letzten Tagen Stimmung gemacht wurde, ist fast schon beängstigend. Ständig wird erneut die Rethorik vom "Kampf der Kulturen" bemüht, ganz im Widerspruch zur sonst so hoch propagierten Globalisierung.

Anstatt informative Hintergrundberichte über die Ursachen und Gründe des schwierigen Verhältnisses USA-Taliban etc. zu bringen sah man Dienstag nichts anderes als sich freuende Palästinenser. Jaja, die zivilisierte Welt und die Barbaren...
Man kann sich förmlich vorstellen, wie es in zigtausend miefigen Wohnzimmern geraunt hat: "Guck mal die bekloppten Moslems, die sind alle nicht ganz dicht..."

So ist das also mit den Zivilisierten und den Barbaren.

Das hier vor ein paar Jahrzehnten auch unzählige Deutsche begeistert ihr Leben für eine Sache geopfert haben, kann das in einem Zusammenhang stehen ?
Dies ist nicht als nörgeliger Diskussionsgedanke zur Erbschulddebatte zuverstehen, nur:

Einem Land mit der deutschen Vergangenheit stünde eine differenziertere Berichterstattung gut zu Gesicht. Die Rhetorik der letzten Tage jedoch, die aus einer völkerkundlichen Abhandlung des 19. Jahrhunderts stammen könnte, peinlich, peinlich...

Schwarz und Weiss

Snake 14.09.2001 - 15:59
in was für einem erbärmlichen zustand die linke sich befindet, sieht man z.Z. in allen foren und newsgroups einschlägiger seiten.
anstatt nur für einen kurzen moment mal inne zu halten, wird selbst dieses schlimme desaster dazu benutzt den doofen amis eins auf die glocke zu geben.
wie kann man denn den hunger auf der welt oder sonstiges elend mit diesem desaster vergleichen? natürlich ist es total falsch jetzt von gegenschlägen oder ähnlichem scheiss zu reden, aber sollte man nicht mal 2 oder 3 tage abwarten bevor man irgendwelche verwegenen verschwörungstheorien in die welt setzt. wir sind doch alle keine 16 mehr...
links zu sein bedeutet doch nicht schwarz und weiss zu denken.

WOHIN??

mensch 14.09.2001 - 21:36
wer hat bei diesen bildern eigentlich nicht auch an us-actionstreifen wie independece day (...)gedacht?
vielleicht liegt hier der grund für die "wahnsinnige" anteilnahme der westlichen welt.mit diesem terroristischen supergau wurde sicher einigen klar, dass diese apokalyptischen fiktionen eine reale dimension bekommen können. die grenze zu den perversen träumen scheint überschritten...und (das denken sicher alle)bestimmt nicht zum letzten mal.
der marionettenbush jedenfalls will den kreuzzug. also leute kauft rüstungsaktien ,steckt euch die gewinne in den arsch und lauft...lauft bis ans ende der welt...da ist sicher kein krieg