Stoppt BAYER-Gentechnik!

Coordination gegen BAYER-Gefahren 10.09.2001 02:07 Themen: Ökologie
Als Querschnittstechnologie dringt die Gentechnik in alle Bereiche unseres
Alltags ein. Über kurz oder lang wird diese neue Technologie ausnahmslos
Jede und Jeden betreffen.
Stoppt BAYER-Gentechnik!

Als Querschnittstechnologie dringt die Gentechnik in alle Bereiche unseres
Alltags ein. Über kurz oder lang wird diese neue Technologie ausnahmslos
Jede und Jeden betreffen. Dabei ist Gentechnik um ein Vielfaches riskanter
und gefährlicher als die Atomtechnologie. Doch angesichts von lockenden
Milliarden-Profiten wird dies von den Gentech-Konzernen mißachtet.
Ihrem Wesen nach bedeutet Gentechnik die Abschaffung des Lebens in seiner
jetzigen Form und Gestalt. Sie stellt nicht weniger als das gesamte Leben,
wie es sich im Laufe der Evolution herausgebildet hat, zur Disposition.
Die Chemische Industrie und vorneweg der BAYER-Konzern spielen die
wesentliche Rolle bei den Umwälzungen hin zur Gentechnik. Der Ursprung der
chemischen Industrie lag in der Erzeugung synthetischer Farbstoffe. Hinzu
kamen künstlich erzeugte Pharmazeutika, chemische Kampfstoffe und andere im
Labor erzeugte Produkte wie Benzin, Pestizide, synthetische Fasern und
Kunststoffe aller Art. Es war das Spiel mit den Bausteinen der Natur, den
Molekülen und Atomen, das die Voraussetzungen für die chemische Industrie
schuf, nun nach dem Leben selbst, nach der DNA, zu greifen und diese der
Produktion einzuverleiben.

ALLEN VORAN BAYER
Die Gentechnik wird von den großen Chemie-Konzernen, allen voran BAYER, mit
atemberaubendem Tempo gegen alle Widerstände durchgesetzt: War es vor zwei
Jahren noch unvorstellbar, daß in 20, ja selbst in 50 Jahren geklonte
Menschen "auf den Markt" kommen, so soll dies entsprechend eines
Gentech-Kongresses in Rom bereits nächstes Jahr der Fall sein.
Erklärtermaßen über alle Bedenken und Verbote hinweg.
BAYER-Vorstandsvorsitzender Dr. Manfred Schneider: "BAYER ist eine der
führenden Gentechnik-Firmen weltweit". BAYER ist mit seinen zahlreichen
Patenten auf Leben, mit seinen Verbindungen zu allen namhaften
Gentechnik-Forschungen einer der maßgeblichen Motoren für den Einstieg in
die Gentechnik. Der Konzern war an der Entwicklung der Gentech-Schafe TRACY
und DOLLY beteiligt. Als Partner der Firma PPL Therapeutics in Edinburgh
trägt BAYER auch Verantwortung für fünf geklonte Schweine, die als
Organspender für Menschen dienen sollen.
Auch die neue Gentech-Wende von Schröder wurde maßgeblich von BAYER
beeinflußt, wurde doch die entscheidende Rede des Bundeskanzlers von
BAYER-Aufsichtsratsmitglied Winnacker geschrieben. Und es ist sicherlich
auch kein Zufall, dass die Stammzellentechnologie ausgerechnet an der eng
mit BAYER verbundenen Universität Bonn mit Unterstützung des eng mit BAYER
liierten Ministerpräsidenten Clement durchgesetzt wird.

SCHRÖDER-REDE BAYER
Bei BAYER und in der gesamten Branche sind die für die Durchsetzung einer
neuen Technologie wie der Gentechnologie in der Tat nötigen Mittel reichlich
vorhanden. Und nach der dem Kapital innewohnenden Logik warten sie geradezu
auf ihre Verwertung in der neuen Gentechnologie. Wobei alle genannten
zivilen Nutzungen ihre - zumeist noch tausendmal profitableren -
militärischen Äquivalente haben.
Und es ist anzumerken ist, dass stets in zweierlei Hinsicht profitiert wird:
Es verdient derjenige, der die Gentechnik einsetzt, aber noch mehr verdient
derjenige, der die jeweiligen gentechnischen Patente hält. Patentinhaber und
gentechnischer Produzent können, müssen aber nicht identisch sein. Der
BAYER-Konzern gehört zu denjenigen Firmen, die weltweit die größte Zahl
getnechnischer Patente hält und zugleich bereits heute umfangreich
gentechnisch produziert.

TAUSENDMAL PROFITABLER
BAYER versucht Gentechnik mit dem wohlklingenden, aber um so irreführenderen
Begriff "LifeSciences" zu verkaufen: Als Rettung der Menschheit vor Hun-ger,
Tod und Krankheit. Doch diese Propaganda ist schon deshalb allzuleicht
durchschaubar, weil der Konzern die Rettung der Menschheit vor Hunger, Tod
und Krankheit bereits vor 100 Jahren bei der Einführung der ersten chemisch
produzierten Pharmazeutika versprochen hat, dies vor 70 Jahren bei der
Einführung der Pestizide wiederum behauptete und vor 50 Jahren bei der
Vermarktung der Kunststoffe das gleiche wiederholte. In allen Fällen löste
sich das Versprechen in Luft auf. Wie wir alle wissen gibt es Hunger, Tod
und Krankheit noch immer!
Der Kampf gegen Hunger, Tod und Krankheit ist für BAYER kein Motiv. Der
derzeitige Vorstandsvorsitzende
Dr. Manfred Schneider selbst sagt: "BAYER ist ein Wirtschaftsunternehmen,
das Einzige, was zählt, ist der Profit." Und an anderer Stelle: "Wir sind
auf Profit ausgerichtet. Das ist unser Job."

FÜR DEN SOFORTIGEN AUSSTIEG!
Ebenso wie bei der Atomtechnologie kann es bei der Gentechnik nur eine
Forderung geben: Sofortiger Ausstieg! Die wichtigsten 10 Gründe dafür haben
wir in einem Offenen Brief an BAYER bereits im August 2000 formuliert:
1. Es liegt in der Natur der Gentechnik, daß es keinerlei wirksame Kontrolle
gibt. Mittlerweile ist sogar klar, daß Gene über unvorstellbare lange Zeiten
nicht sterben und sich als "springende Gene" über die Luft, Wasser, Boden
fortbewegen.
2. Gentechnik ist nicht prognostizierbar, da es absolut nicht vorhersagbar
ist, welche Wechselwirkungen fremde Gene mit dem Erbgut des Organismus
eingehen, in den sie eingeschleust worden sind, geschweige denn was daraus
im Rahmen der in der weiteren Zukunft folgenden zahllosen
Erbgutverschmelzungen folgen wird.
3. Gentechnik ist eine nicht rückholbare Technologie. Einmal freigesetzt,
immer freigesetzt. Egal unter welchen Bedingungen. Es gibt nicht einmal eine
"Halbwertzeit".
4. Die stets - auch unter "kontrollierten Bedingungen" oder im
"Sicherheitslabor" erfolgende - Freisetzung transgener Organismen macht die
Welt unabdingbar zum Freiluftlabor und Mensch und Umwelt zu unfreiwilligen
Mitwirkenden. Es gibt keine sogenannte kontrollierte Freisetzung, es gibt
keine Sicherheit für Gene.
5. Die Folgen von gentechnischen Manipulationen an Organismen werden erst
nach Generationen sichtbar. Die Dauer der Generation kann mitunter viele
Hundert Jahre dauern. Erst jetzt wurde ein Bakterium entdeckt, daß bis zu
500 Jahre lebend überdauert.
6. Gentechnik wird, da Leben zum Produkt wird, jegliche Ethik vernichten.
Leben wird unbedeutsam, weil jederzeit in jeder Form schaffbar.
7. Gentechnik nährt den Größenwahn der Unfehlbarkeit und der absoluten
Machbarkeit.
8. Gentechnik schafft eine völlig neue Qualität der Herrschaft. Über
gentechnisch produzierte Menschen wird geherrscht werden wie über Sachen.
9. Gentechnik wird umfassende Euthanasie schaffen.
10. Gentechnik schafft eine neue Qualität des Leids, des vergewaltigten,
geschundenen Lebens.


Coordination gegen BAYER-Gefahren
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Fon 0211-333911
Fax 0211-333940
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Ergänzungen

hab selten...

geist 10.09.2001 - 19:19
so ein demagogisches, fundamentloses Gewaesch gelesen.

Frager 10.09.2001 - 22:33
Warum kommt sowas auf die Startseite? Das ist einfach ein Flugblatt von durchgeknallten Leuten. Wenn man sowas schreibt, sollte man wenigstens ein ganz bischen Hintergrundwissen haben. Sonst ist es wie Esoterik.

he leute

nasowas 10.09.2001 - 23:31
Aber inhaltlich ist das schon richtig. Man kann ganze Landwirtschaftsbereiche abhängig von Firmen machen, die das Patent für Genmanipuliertes Saatgut haben, welches steril ist. Und das ist wirklich eine Horrorvorstellung.

gewaesch?

gen-ethisch? 10.09.2001 - 23:50
Auch wenn das oben in Kurzform ziemlich unglaublich klingt (wie, dass Gene auf andere Pflanzen ueberspringen koennen) stimmt es doch.
Guenstig waer allerdings der Hinweis auf eine Seite mit mehr Informationen.

Inhalte statt Rumgerülpse

ghostbuster 11.09.2001 - 00:05
1. kappier ich die beiden ersten Kommentare nicht, aber das ist ja bei den Kommentaren, die so häufig auf Pöbel/Randale-Talkshow Niveau sind sowieso nicht so wichtig.
2. kam im Radio das Donnerstag Bayer Aktionärstagung ist !
(leider nicht wo) -
hab ich auf  http://www.bayer.de jedoch nicht gefunden.Die wollen anscheinend unter sich bleiben.
Auch auf  http://www.kritischeaktionaere.de war dazu nichts.
3. findet in Berlin aus Anlass des sog.  http://www.Wissenschaftssommer2001.de eine Anti Gentech Kundgebung statt, siehe dazu  http://www.dosto.de/gengruppe

inhaltlich richtig

naschi 11.09.2001 - 00:07
was sollen und die ersten beiden kommentare sagen. anstatt inhaltlich auf den text einzugehen, werden die autoren auf primitive weise denunziert. inhaltlich ist an dem papier nichts auszusetzen und wenn doch, dann nichts wie her mit den argumenten.

NAtuerlich...

geist 11.09.2001 - 11:23
...waere es besser, auf einen Text mit Argumenten einzugehen. Bei diesem hier ist das im wesentlichen nicht
moeglich, da er selbst keine Argumente enthaelt, sondern nur
eine Ansammlung von Mutmassungen und unheilvollen Prophezeigungen. Im uebrigen ist der Autor beschraenkt und
inkompetent. Das sei hier nur an wenigen Beispielen dargestellt, da er nicht wert ist, dass man sich lange mit
ihm beschaeftigt.
1. Gene koennen nicht springen, sich nicht selbst vermhehren
und schon gleich gar nicht sterben. Mit diesen Begriffen stellt der Autor sie in eine Ecke mit gefaherlichen Krankheiteserregern, die dies koennen, um beim Leser entsprechende Assoziationen zu wecken.
2. Dass die Tatsache, dass Bakterien 500 Jahre leben sollen,
so was besonderes sein soll, is lachhaft. Jeder der nur ein bisschehn Ahnung hat, weiss das manche viele 1000 JAhr ueberleben.
3. Dass Gentechnick Leben in der jetzigen Form abschafft, ist Kaese, weil sie auf Vorgaenge und BAusteine des Lebens
in seiner jetzigen Form angewiesen ist. Nicht son Gewaesch!
4. Die 10 "Gruende" sind keine Gruende, sondern eine Mischung aus schwammigen Vermutungen und unheilvollen, nicht begruendeten Horrorzenarien.
5.Das erste Schneider Zitat ist in keiner Weise al Beleg
fuer die Behauptung davor geeignet. Miese Schreibe!
Ein Gentechniktext kann ja interessant sein und auch KRitik
ist durchaus (vor allem an manchen Auswuechsen angebracht),
aber bitte etwas qualifizierter.

eine reaktion auf den vorherigen kommentar:

naschi 16.09.2001 - 01:33
eine reaktion auf den vorherigen kommentar:

1. das gene "springen" ist sicherlich ein vereinfachendes bild, aber es ist nicht falsch. in der wissenschaft spricht man von gentransfer. und das wiederum sorgt dafuer, das die folgen der freisetzung genmanipulierter organismen definitiv nicht einschaetzbar und deswegen unverantwortlich ist. niemand kann mit gewissheit negative folgen vorraussagen, aber ausschliessen kann sie halt auch niemand. dewegen sollten wir die finger davon lassen, denn es ist eben nicht ausgeschlossen, das sich z.b. neuartige krankheitserreger bilden.
2. das mit dem abschaffen des lebens in seiner jetzigen form ist kein kaese. es werden neuartige lebewesen gewchafffen, die weder durch natuerliche prozesse noch durch klassische zuechtungen moeglich waeren. dabei ist es schon jetzt moeglich erbgut von pflanzen und tieren oder auch von tieren und menschen miteinander zu vermischen. das ergebnis sind z.b. mischwesen zwischen mensch und tier. und wir sind hier erst am anfang. bei der philosophie der gentechnik geht es darum, auch die natur nach den beduerfnissen des menschen (oder besser des kapitals) auf dem reissbrett zu entwerfen und entsprechend zu veraendern. ob und wieweit das wirklich moeglich ist wird erst die zukunft zeigen. auf jeden fall eine beaengstigende vorstellung. die zurichtung des lebens nach profitinteressen.
3. die wunschvorstellungen der gentechnologen sind tatsaechlich hororvorstellungen und die veraenderungen bei einer vollstaendigen durchsetzung der gentechnik ebenfalls, deswegen gilt es dem widerstand entgegenzusetzen.

Eine Reaktion auf den vorherigen Kommentar:

MaPe 17.09.2001 - 01:33
Vorsicht vor neuen Technologien schön und gut, aber wenn wir von allem was eventuell schief gehen könnte die Finger lassen würden, lebten wir immer noch in der Steinzeit und würden an einer Blinddarmentzündung sterben.Eine solche äußerst fragwürdige Auffassung finde ich so unproduktiv wie fortschrittsfeindlich. Man sollte vielmehr einmal den positiven Seiten einer neuen Technik, wie z.B. neue Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten oder Therapien für HIV-Kranke eine gerechte Chance einräumen, anstatt diese von Grund auf zu verteufeln.

gene sind kleine fiese viecher

phreak 12.04.2002 - 12:56
gene sind crass giftig.
es ist krieg und die bonzenschweine zocken uns raffgierig ab und wollen uns mit gentechnik ruhig stellen.
erst neulich ist wieder ein nigerianer, der heimlich in einem deutschen labor gefangen gehalten wurde gestorben, als er von einer ausgebrochenen genratte gebissen wurde. der mann hatte tagelang von genverstrahltem soja leben muessen und hatte einen zerfresenen magen. die firma warf die leiche einfach auf die naheliegende autobahn um einen unfall vorzutaeuschen.

das restrisiko ist zu gross , was muss noch alles passieren damit der genmafia das handwerk gelegt wird. austieg aus
der gentechnik!

Gen Manipulation

Theo Schiller 05.05.2002 - 19:26
Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich beziehe mich hier auf den Beitrag von "phreak 12.04.02"
Dieser Mensch hat zwar eine etwas außergewöhnliche Art zu formulieren, aber er spricht Tatsachen aus.
Die anderen Kommentatoren, die mehr Hintergrund Informationen verlangen, geben damit indirekt zu, daß sie so gut wie nichts wissen!
Man muß, und das nicht nur in der heutigen Zeit, immer Augen und Ohren offen halten!
Es geschieht sehr viel hinter dem Rücken der Menschen!
Und das Erwachen wird für sehr viele sehr hart und grausam sein!
Wer es nicht verstanden hat, sollte den Beitrag noch einmal lesen. Der Autor hat absolut Recht!
Aber da die meisten Zeitgenossen fast nichts mehr im Kopf haben, und ignorant und bequem sind, ist es eben dieser Mafia möglich zu tun und zu lassen was sie will!
Und da spreche ich nicht nur von BAYER! Augen und Ohren auf! Ich möchte sagen, es nicht Fünf vor Zwölf, sondern schon Fünf nach zwölf!
Aber zum Abschluß möchte ich sagen, wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen!
Theo Schiller