Demonstration gegen die Nerzfarm Rossberger

Lumpi 05.09.2001 23:49 Themen: Ökologie
Jeden Monat wieder: Im Rahmen der Kampagne gegen die Nerzfarm von Manfred Rossberger fand auch diesen Sonntag wieder eine Demonstration vor der Farm statt.
Am Sonntag, dem 2.9.2001 demonstrierten circa 30 Leute gegen die Nerzfarm von Manfred Rossberger. Ein Infostand wurde vor der Toreinfahrt der Farm aufgebaut. Am Ende der Demonstration (so gegen 18.30) lies sich auch Manfred Rossberger selber einmal blicken. Unter lautem Rufen und verbalen Angriffen verzog er sich jedoch recht schnell wieder in sein Haus.

Die Nerze sind mittlerweile fast ausgewachsen, in zwei bis drei Monaten werden sie in einer Holzbox mit Gas umgebracht.

Gegen die Herrschaft über Mensch und Tier!

Beteiligt euch an den Aktionen der Kampagne, werdet selbst Kreativ!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

???

lumpi 05.09.2001 - 23:56
Wo ist das Bild hin? Gibt es die Möglichkeit noch nachträglich ein Bild an diesen Beitrag zu hängen?

frage

Tomasz 06.09.2001 - 00:29
Kann mensch Nerze auch essen??

sorry, tomasz

icke 06.09.2001 - 00:34
- aber janz der linke sektier. mag ja sein, daß einige der tierbefreier strange drauf sind, aber wie du die ständig anmachst, find ich dich übler. typisch deutsches nischendenken: ich hab recht, ich weiss alles, ich mach alles richtig. pfui deibel sach ick da nur

sorry....

Tomasz 06.09.2001 - 00:44
... aber in meinen Zusammenhängen haben wir uns, nach langen und aufreibenden Diskussionen, darauf verständigt, zuerst die Menschen zu befreien. Dannach kommen aber sofort die Tiere dran. Versprochen!

noch mal 06.09.2001 - 00:53
dann sei aber so nett zu akzptieren, daß es verschiedene ansätze gibt. für die einen sind mensch und tier wichtig, andere sehen in der tierausbeutung ein wichtiges symptom des kap, auf das gezeigt werden muss. ausserdem: wenn tiere gerettet werden können - warum nicht. wenn du wirklich so elitär denkst und der ansicht bist, deine zusammenhänge hätten die wahrheit gepachtet, dann bist du glaube ich bei indymedia falsch. indymedia ist als teil der weltweiten grassrootsbewegung entstanden. eine einheitslehre findest du eher woanders....

ja sicher.... jawohl...

Tomasz 06.09.2001 - 01:02
Klar, ich äußere etwas Kritik, und werde sofort als fleischfressender Stalinist verbannt (in den Gulag?). Nochmals, auf der Dringlichkeitsstufe der weltweiten Probleme steht die Tierbefreiung wirklich nicht an erster Stelle. Überdies weisen etliche Veganer einen erschreckenden Anti- Hummanismus auf. Die argumentieren frei nach dem Motto: Böse Menschen, liebes Vieh. Gespeist wird dieser Menschenhass durch eine nahezu archaische Zivilisationsfeindschaft. Was soll daran bittesehr progressiv sein, wenn die knappen linken Ressourcen für solchen Schwachsinn verpulvert werden? Um Aufklärung bittend...

Parolen!

Tomasz 06.09.2001 - 01:09
Fleisch ist Mord! Käse ist Betrug! Milch ist Folter! Honig ist Raub! Getreide ist Faschismus! Obst ist Massenfruchthaltung! Gemüse ist Selektion! Essen ein Verbrechen! ...Denken anscheinend auch... bäh..

an tomasz es..

06.09.2001 - 01:51
..sollten aktionen auf allen prolematischen ebenen stattfinden
deshalb ist auch die agrarlobby und ebenso anderes gesocks zu denunzieren und attackieren

klärung?

icke again 06.09.2001 - 02:42
Nein, du hast nicht "etwas Kritik" geäußert, sondern du hast leute lächerlich gemacht, weil sie andere
ansätze haben. Wenn du die parallele zu stalin erkennst, ist das ja schon mal was. Da ich dich nicht kenne,
würde ich da ja auch nicht einordnen. Ich wollte dir nur klar machen, was ich von solchen reaktionen halte.

was du über den antihumanismus schreibst, trifft für bestimmte strömungen unter veganer durchaus zu.
das aber auf alle veganer zu beziehen, ist wie wenn ich sage, alle linken sind stalinisten. meist sind die
dogmatiker nur etwas lauter. das ist überall so. und wenn du vn schwachen linken ressourcen redest, dann
sollte doch klar sein, daß wir unsere kräfte lieber sinnvloller einsetzen, als leute zu bekämpfen, die deiner
ansicht nach einen falschen weg gehen oder die vielleicht ettwas strange rüberkommen. (so wie veganer
auf uns nicht-veganer rüberkommen, kommen einige linke übrigens auch auf normalos rüber)
was die parolen angeht: geh mal auf eine durchschnittliche linksradikale demo in deutschland - igitt. ich
glaube das liegt einfach daran, daß auch oppositionelle "kinder" ihrer kultur sind... das mit der
massenfruchthaltung habe ich so noch gar nicht gesehen.....

Vegan=Antikapitalistisch=Humanistisch

Crust 06.09.2001 - 03:06
Pah, dieses "erst der Mensch, dann das Tier" Gelaber geht mir gehörig auf die Haselnuss ! Das ist doch genau der Grund, warum es mit der Tierausbeutung überhaupt erst soweit gekommen ist ! Verdammt nochmal, wie wollen wir denn eine gerechtere Welt schaffen, wenn wir den Blick auf das -angeblich, für mich ist es zB äusserst wichtig - Kleine völlig vernachlässigen ? Ausserdem sind mir angeblich antikapitalistisch eingestellte Menschen, die Fleisch konsumieren, von vornherein suspekt, Entschuldigung. Wer wissentlich in Kauf nimmt, das für seine eigene Genussucht Tiere verrecken und die Menschen in den Ländern der 3. Welt nichts zu spachteln haben, weil die Fleischindustrie der westlichen Zivilisation den Löwenanteil von dem, was die armen Leute dort anbauen an unsere tollen "Nutztiere" verfüttern, dann frage ich mich doch, wer hier "anti-humanistisch" eingestellt ist. Menschenrechte sind auch Tierrechte !

die gefährliche Konsequenz der Sache

der nestscheißer 06.09.2001 - 09:40
... und nitzscheanisch angehauchte, sich moralisch und kulturell sich über eine verachtete Masse erhebende TierrechtlerInnen-Übermenschen exekutieren dann dasjenige, was sie als Subjekte als Rechte des Objekts Tier ansehen, gegen Menschen. Eine gefährliche, für die ProtagonistInnen aber völlig angenehme Form von StellvertreterInnenpolitik (Tiere quengeln nicht, werden nie dem Menschen gegenüber Subjekt), innerhalb der Linken kann und sollte mensch drauf verzichten ... Sozialismus oder Barbarei!

was auch immer du damit sagen willst...

Heinz 06.09.2001 - 13:34
, aber warum sind Tiere für dich Objekte? Ein Tisch ist ein Objekt, oder ein Polizeischild. Aber ein Tier? Sind subjekte für Dich Grundsätzlich nur die, die sich gegen Herrschaft wehren können und ein kritisches Bewustsein entwickeln können? Wenn ja, warum? Was ist denn dann mit Menschen, die es aufgrund sogenannter "Behinderungen" nicht können? Sind dass dann auch Objekte? Oder Kinder? Dürfen die sich erst Artikulieren, wenn sie so alt sind, das sie übergeordnete Zusammenhänge erkennen und sich am besten in so einer beknackt elitären Sprache wie Du ausdrücken? Warum bist du denn dafür, dass Tiere als Objekte angesehen werden, was versprichst du dir davon?

Heute hier, morgen dort

Liz 06.09.2001 - 13:36
Was die sog. TierrechtlerInnen auszeichnet ist die völlige Abstinenz von Gesellschaftsanalyse (zumindest diejenigen die ihr tun als links bezeichnen), welche sie freudig von den 3:1-Autonomen übernommen haben. So kann sich also jeder sein lieblings-Subjekt auswählen, das es unabhängig irgendwelcher Realitäten zu befreien gilt. Mein Top-Subjekt sind übrigens alles Sorten von Getreide. Auf engstem Raum angepflanzt, und dann mit der Vernichtungsmaschine Mähdrescher niedergemetztelt. Schande über den, der anderes ist als Fallobst. Oder will jemand behaupten Pflanzen wären keine Lebewesen?

re: Heinz

der nestscheißer 06.09.2001 - 13:46
jeder (ja jeder!!!) Mensch ist gegenüber der ihm äußerlichen, als Natur erscheinenden und von ihm (leider im Kapitalismus immanent destruktiv) veränderbaren Welt immer Subjekt; dies gilt auch für die/den TierrechtlerIn gegenüber dem Tier; die Erkenntnis des Subjekts im Objekt ist, wie schon Hegel richtig feststellte, nur eine Projektion eigener Subjektivität.

aber...

Heinz 06.09.2001 - 13:51
warum ist denn ein Tier ein Objekt, also das gleiche wie ein Stein? Zum Kommentra weiter oben: So ein Quatsch, Getreide mit Tieren gleichzusetzen!

Der Vegetarier Hitler und das Mitgefühl

Lin Wei 06.09.2001 - 14:09
Der weltweit bekannteste Vegetarier ist Hitler. Dies zeigt, daß es zwischen Essgewohnheiten und einem bestimmten Verhalten Tieren gegenüber einerseits und politischen oder "menschlichen" Verhaltensweisen andererseits, keinen direkten Zusammenhang gibt. Die revolutionäre Linke sollte sich daher mit der Kritik von Kapital und Staat befassen und ihre Energien nicht mit dem Schutz von "Tierrechten" vergeuden. Aber es ist nicht zu leugnen, daß Tiere Gefühle wie Freude, Angst oder Schmerz empfinden können. Deshalb ist es eigentlich nicht gerechtfertigt, sie einzusperren, zu mißhandeln oder zu töten. Das Töten oder überhaupt der brutale Umgang mit Lebewesen führt zu einer Verrohung derjenigen, die tagtäglich damit zu tun. Deshalb ist es keine bloße Marotte, wenn einige Sozialrevolutionäre bewußt auf das Essen von Fleisch verzichten oder zumindest, so wenig wie möglich davon essen. Für mich hat dies aber nichts mit anti-kapitalistischer und anti-staatlicher Politik zu tun. Ich finde, daß es einfach eine gute menschliche Regung gegenüber anderen Lebewesen ist (Mitgefühl). Walka klas trwa! Der Klassenkampf geht weiter!

Viel Ausdauer

gregor 06.09.2001 - 14:11
Jeden Monat gibt es diese Demos. Ganz schön viel Ausdauer, sich immer mit ein paar Leuten vor die Farm zu stellen und ein Herrschaftsverhältniss anzuprangern, vor dem die meisten Menschen die Augen verschliessen. Ich denke der Grund dafür ist einerseits mangelndes Einfühlungsvermögen, mangelndes Verstehen der eigenen inneren Gefühlswelt. Zum anderen ist es ein Gefühl von Macht, der Triumpf des Menschen über die wilde und primitive Kreatur. Tieren wird alles Übel nachgesagt, Menschen die etwas grausames tun sind wie Tiere. Am erniedrigen der Tiere als unwertere Kreaturen kann der Mensch seine eigene Stärke, seine eigene Vernunft und was er sonst noch als höhere Werte ansieht, hervorheben. Dabei ist kein Lebewesen auf der Welt so rücksichtslos, so grausam, so zerstörerisch wie der Mensch.

Parallele Antifa - Vegan

Berliner 06.09.2001 - 15:10
Interessanter Vorfall: Da werden alle Veganer angemacht, weil es auch welche gibt, die so und so sind. Wenn diese Vorwürfe ehrlich wären, müssten sie differenzierter sein und auch an die Antifa oder andere Gruppen gehen. Dieses Parolenhafte, eindimensionale, "wenn du nicht auf linie bist, dann...", und dieses verstockte, versteifte usw. ist typisch für die deutsche Linke. Das betrifft viele Strömungen. Hier treffen Vertreter verschiedener dogmatischer Strömungen aufeinander und jeder kotzt den anderen an, weil die "Reinheit der Lehre nicht beachtet wird". Und das Lustige: Jeder hat eine andere Lehre.

in england

hakido 06.09.2001 - 19:07
In England müssen anscheinend grosse Teile der radikalen Linken irgendwie verblendet und verblödet sein, da ist es viel selbstverständlicher, dass Tierbefreiung/Tierrechte mit auf der Tagesordnung stehen. Die Frage ist halt nur, woher kommt das? Sind die Leute dort dümmer? Einfühlsamer? Fanatischer? Haben die EnländerInnen wohl ein zu grosses Bedürfniss nach StellvertreterInnenpolitik? Wann gibt es endlich eine Revolution? Ist Leiden ein Kriterium für revolutionäre Politik? Schmeckt Soja überhaubt? Wie heisst der Mörder von KEnnedy? Fragen über Fragen...

in england

hakido 06.09.2001 - 19:07
In England müssen anscheinend grosse Teile der radikalen Linken irgendwie verblendet und verblödet sein, da ist es viel selbstverständlicher, dass Tierbefreiung/Tierrechte mit auf der Tagesordnung stehen. Die Frage ist halt nur, woher kommt das? Sind die Leute dort dümmer? Einfühlsamer? Fanatischer? Haben die EnländerInnen wohl ein zu grosses Bedürfniss nach StellvertreterInnenpolitik? Wann gibt es endlich eine Revolution? Ist Leiden ein Kriterium für revolutionäre Politik? Schmeckt Soja überhaubt? Wie heisst der Mörder von Kennedy? Fragen über Fragen...

wo ist denn diese Farm?

ix 06.09.2001 - 21:33
ich habe dem beitrag leider nicht entnehmen können, wo sich diese farm eigentlich befindet, wäre nett w enn dies n och ergänzt würde

Veganer- Miliz Hessen

Tomasz 06.09.2001 - 22:20
Ich warte schon auf die ersten Bekenerschreiben, die stolz verkünden, das dieser oder jener Tierschänder endlich zur Strecke gebracht wurde. Die Hochsitze von Jägern wurden ja schon von Veganer- Spinnern so angesägt, das es durchaus zu Todesfällen hätte kommen können. Jäger töten um Tiere zu retten - da kommen sciher etlicher Veganer ins grübeln (mit unsicherem Ausgang). Ja lubje Mieso!

....

Crust 07.09.2001 - 00:41
Blabla Tomasz, Du reitest hier auf den total langweiligen Argumenten rum, was soll das ? Selbst wenn, ich betone SELBST WENN mal so ein Jägersbursche umkommt (was ich 1. bezweifle und 2. natürlich NICHT befürworte), er konnte es sich wenigstens aussuchen, ob er Leben auslöschen will oder nicht (das Grundstatut der Jägerei besagt zB. "Du sollst das Jagen als Erholung und Erlebnis ansehen" -> wenn das nicht pervers ist frage ich mich doch !), die Abermillionen Tiere die jährlich abgeschlachtet werden können sich hingegen nichts aussuchen, sie werden einfach gekillt ! Ich sehe da eklatante Unterschiede, auch wenn Du das in Deinem pseudo-elitären Denken vielleicht nicht nachvollziehen kannst. Ich bleibe dabei: Wer sich konsequent gegen Kapitalismus ausspricht, DARF einfach keine Fleisch- und Milchprodukte konsumieren, sonst verarscht er sich jeden Tag aufs Neue, immer dann wenn er/sie sich zum Essen darniederlässt. Und an den intelligenten Zeitgenossen weiter oben, der da so stümperhaft mit dem armen Getreide argumentieren wollte, was vom bösen Mähdrescher zerfraggt wird: Klar leben Pflanzen, aber sie haben kein ZNS, spüren ergo keinen Schmerz und haben kein Bewusstsein, deswegen kann man sie keineswegs mit Tieren gleichsetzen. Wenn Du das nicht raffst würde ich schon mal für Dich in der Geschlossenen anrufen. Wash the blood from your hands, live vegan !

arme würstchen

icke 07.09.2001 - 00:43
Tmasz ist ja süss. Ich sehe keinen Unterschied zu seinen Kommie-Freunden, die einen Lenin hochleben lassen, der Oppsitionelle an die Wand stellen ließ. Jaja Dogmaten und Ihre reine Lehren... Ihr seid doch nur typische Deutsche, die ihre Gesetze und Regelungen brauchen. Die einen bezeichnen mich als Mörder, weil ich Eier esse, andere wollen mich an die Wand stellen, weil ich Lenin scheisse finde, andere meckern, weil ich kein -Innen schreibe, wieder andere wolln mir meine Nike-Pullover zerreissen, wieder andere verbieten mit was gegen Gewinner des Kapitalismus zu sagen... Die Linke ist ein bizarrer Zoo, bestehend aus therapiebedürftigen Neurotikern. Und die 20 Schimmsten dominieren alles bei Indymedia.

arme würstchen

icke 07.09.2001 - 00:48
...und nicht zu vergesssen; Die sind mittlerweile so aufm Film, daß die es besser finden, wenn eine kleine Gruppe total vegan ist, als wenn alle weniger Fleisch essen, obwohl Letzteres unterm Strich weniger Tiere töten bedeutet. Änlich ist es mit den anderen Automaten hier: Wer nicht bedingungslos für die Weltrevolution ist, wird aufs mieseste angepöbelt und beschimpft..... (ich würde schon fast religiösen Fanatismus bezeichnen)

an icke

Crust 07.09.2001 - 01:00
"die", wer sind denn "die" ? Und woher hast Du diese Info ? Ich bin vegan, meine Freundin ist vegan, viele meiner besten Kumpels sind vegan...aber keiner von uns würde es "besser finden wenn ein paar zum Veganismus wechseln würden als wenn alle weniger Fleisch- und Milchprodukte konsumieren würden". Ich finde es zum Kotzen, wenn solche Anti-Veganer-Weisheiten gepostet werden mein(e) Gute(r) !!!

an icke

Lin Wei 07.09.2001 - 01:10
Icke, ist dir schon aufgefallen, daß du der einzige bist, der auf dieser Seite von Lenin und der Erschiessung von Opositionellen fantasiert?

Sojawürste sind nicht revolutionär!

z. 07.09.2001 - 01:37
In den 80er Jahren, als Ökologie und Umweltschutz im Kielwasser der Friedensbewegung stark an Bedeutung gewannen, wurde das vegetarische Essen salonfähig. Vielen ging es dabei vor allem um eine gesunde Ernährung, etliche hatten auch das Leid von Massentierhaltung vor Augen, das sie durch einen Privatboykott glaubten schmälern zu können. Mittlerweile ist die Friedensbewegung ausgestorben, die Grünen als ehemalige Ökopartei sitzen mit in der Regierung und planen sichere Castortransporte und die vegetarische Lebensweise hat sich zum Veganismus radikalisiert. Während VegetarierInnen lediglich kein Fleisch oder auch keine Eier aßen, verzichten Vegane auf jedes tierische Erzeugnis, sei es beim Essen, bei der Kleidung (Leder, Wolle u.ä.) oder bei sonstigen Gebrauchsgegenständen. Diese Lebensweise, die in den letzten Jahren zunehmend AnhängerInnen gefunden hat, ist oft Gegenstand von Spott und Polemik – Wiglaf Droste beispielsweise fragte sich in Bezug auf Kleidung: „Was aber tragen Vegane? Baströckchen?“. Darum soll es hier aber nicht gehen. Was Menschen Anziehen oder Essen ist ersteinmal ihre Sache. Das unangenehme an VeganerInnen ist nicht ihr Konsumstil, sondern die Begründung, die sie dafür anführen. Slogans wie „Milch trinken ist Raubmord an Kälbern!“, „Fleischfresser sind Mörder!“, „Weg mit den Tier-KZs!“ und „Gleiches Recht für alle!“ – wobei mit „alle“ Menschen und Tiere gemeint sind, was durch eine emporgestreckte Pfote neben einer erhobenen Faust symbolisiert werden soll – machen deutlich, daß hinter dem Keine-tierischen-Produkte-konsumieren der Wunsch steht, die Differenz zwischen Mensch und Natur zur Seite der Natur hin aufzulösen.
Der Mensch unterscheidet sich grundsätzlich vom Tier durch seine Vernunftbegabung. Die Frage, ob wir nicht auch bloß Tiere seien, kann selbst der klügste Affe sich nicht stellen. Nur der Mensch kann über sein Verhältnis zur Natur reflektieren und sich bewußt zu ihr verhalten, indem er sich Zwecke setzt und zielgerichtet in die Natur eingreift, um sie so zu verändern, daß sie ihm als Lebensmittel im weitesten Sinne dient. Schon diese bloße Möglichkeit, die Natur mittels der Vernunft für den Menschen zu nutzen, unabhängig von ihrer konkreten sinnvollen oder kritikablen Ausgestaltung, lehnen die VeganerInnen ab. Stattdessen behaupten sie, daß die Natur ihre eigenen Rechte habe: Das Kalb, das geschlachtet werden soll, ein Recht auf Leben, die Hühner ein Recht auf Freiheit und auf das Ausbrüten ihrer eigenen Eier und vielleicht hat sogar der Löwenzahn ein Recht darauf zu blühen, wo eine Autobahn gebaut werden soll. Hier wird Wesen, die bestenfalls Bedürfnisse haben, ein Rechtsbewußtsein angedichtet, oder sie zumindest zu Subjekten eines Rechts gemacht, das ihnen von Natur aus zukommen soll, aber nicht tut: Recht kann nur willentlich, also nur von Menschen gesetzt werden. Anders ist das mit Naturgesetzen z.B. physikalischer Art, denen die Natur unterliegt, und die von Menschen nur erkannt werden können. Spricht man Tieren also Rechte zu, so haben sie diese doch wieder nicht aus sich heraus. Der Mensch müßte sich also auch noch selbst zum Anwalt der Natur machen, die sich aufgrund ihres fehlenden Selbstbewußtseins nicht selbst für sich einsetzen kann. Eine Lösung im behaupteten Konflikt „Natur gegen Mensch“ hat sich also noch nicht ergeben und soll daher durch folgendes Urteil erreicht werden: Wenn man das Tier nicht zum Menschen erhöhen kann, muß man den Menschen eben zum Tier erniedrigen. Und diese Menschenfeindlichkeit findet sich nicht nur in der Theorie des Veganismus, sie spiegelt sich auch in der daraus resultierenden Praxis wieder. Diese Praxis geht nicht auf die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse, sondern erschöpft sich in der Selbstkasteiung durch den Verzicht auf leckeres Essen und coole Klamotten und in der spießig-moralischen Haltung, die eigene Person von der angeblichen Schuld der Menschheit an der gequälten Kreatur freizusprechen.
Massentierhaltung ist keine schöne Sache, doch sie hat ihren Grund nicht in der verwerflichen Bösartigkeit der Massentierhalter. Diese haben sich nicht das Ziel gesetzt, möglichst viele Tiere zu quälen, sondern sie sind dem gesellschaftlichen Zwang unterworfen, mit ihrem Betrieb Profit zu machen. Tun sie dies nicht, gehen sie pleite und ein anderer Betrieb nimmt ihren Platz ein. Um Profite zu machen werden nicht nur möglichst viele Tiere auf engem Raum gehalten, sondern es werden Menschen ausgebeutet, die ihre Arbeitskraft gegen geringen Lohn verkaufen müssen und sich dabei nicht selten auch körperlich ruinieren. Übrigens nicht nur in der großen Industrie, sondern auch auf Biohöfen die für einen kleinen, zahlungsfähigen Kundenkreis ökologisch angebaute Produkte herstellen. Käme mal jemand auf die Idee, alle Produkte zu boykottieren, die unter Ausbeutung von Menschen produziert werden, würde er nicht mehr lang zu Leben haben. Erst wenn der Kapitalismus abgeschafft ist und die Menschen sich aus eigenem Willen entscheiden können, wie sie ihr Verhältnis zu Natur organisieren wollen, können sie sich auch gesellschaftlich den Zweck setzen, nett zu Tieren zu sein.

DAS EINZIGE RECHT DAS TIERE HABEN (SOLLTEN) IST GUT ZUBEREITET ZU WERDEN.

immer das gleiche

for animal liberation 07.09.2001 - 01:43
es ist immer das gleiche...
kaum wird auf indymedia oder einem anderen offenem forum was zum thema tierrechten/tierbefreiung veröffentlicht, glauben massenhaft internet-linker ihren scheiß zum besten geben zu müssen. Da wird geschrieben von der Menschen-Befreiung vor der der Tiere, vom Vorrang den nicht die antikap-Arbeit hat etc.
Hab gar keine Lust mir die ganze Kacke durchzulesen, weil ja nur zu offensichtlich ist, daß sich kaum wer von all diesen ´tierrechts-kritischen´ menschen wirklich mit dem thema auseinandersetzen will. wenn das tatsächlich jemand will, kann er/sie das auch in seriöserer form tun, als hier müll zu schreiben (diskussionen dazu gab es u.a. auch schon auf indymedia, im netz
go.to/tbarchiv
www.tatblatt.net nr. 140
www.no-racism.net/MUND archiv
oder auf papier zur genüge
gegengift...)

außerdem will ich darauf hinweisen, daß diese hinweise auf die prioriäten (antikap-arbeit) auch darauf hindeuten, daß jede andere arbeit zeitverschwendung ist. und dazu zähl nicht nur tierrechtszeug, sondern auch anti sexismus arbeit etc., aber daran kritisieren diese leute lieber nichts, weil da könnte mann sich einflußreiche feindInnen machen...

noch kurz zum schluß...um endlich mit dem nur mehr dummen ´Argument´ Hitler sei auch Vegetarier gewesen...1) war auch rosa luxemburg vegetarierin 2) sind wir vegan und nicht vegetarisch und 3) kenne ich genug fleischfresserInnen, die ich für idioten halte. aber deshalb müssen nicht allem menschen, die glauben tote tiere essen zu müssen idioten sein - obwohl ich zweifelsohne eine menge kritik daran hab...

for animal liberation
antispe!

Stellungnahme...

icke 07.09.2001 - 03:18
An Crust: Mit "die" meine ich die Dogmaten, die in jeder Strömung existieren. Ich bin mit vielen Veganern zusammen, die nich so drauf sind. Worauf ich hinweisen wollte war, daß überall (in jedem Zusammenhang) Dogmaten rumlaufen nicht nur wie von den Halbfaschos hier behauptet bei den Veganern. Nehmen wir Lin Wei: Der scheint keint kein Mensch, sondern ein wandelnes Flugblatt zu sein. Das was er Veganern vorwirft (was aber nur auf bestimmte Strömungen zutrifft), trifft auf ihn selbst zu: Alles an Meinung und Wissen ist scheinbar aus Flugblättern und Propagandaschriften angelesen. Es wird nur was an sich rangelassen, was die eigene Meinung bestätigt. (Kronstadt, Frühjahr 1918 oder Ukraine wird entweder für toll umgelogen oder mal so einfach als rechte Propaganda abgetan). Wenn solche Menschen (die sich im Besitz totaler Wahrheit und Weisheit wähnen und andere gegen ihren Willen -streng nach einem Manifest- befreien wollen) an die Macht kommen, ist bekannt was passiert..... Worauf ich hinweisen wollte ist, daß gerade in Deutschland typisch ist, daß Dogmaten dominieren und der Linken schaden, da diese dadurch von aussen als kranker Neurotiker-Haufen wahrgenommen wird. (Lies mal DKP-Flugblätter)..... Diese Dogmaten sollten sich mal (wenn sie sowas überhaupt können) überlegen, was Grassroots oder Indymedia bedeutet und ob sie hier überhaupt richtig sind.

xxx 07.09.2001 - 03:28
...das trifft nich nur lin wei, soondern auch tomasz, sovietstar und die antifaautmaten hier...

Icke

Lin Wei 07.09.2001 - 10:11
Icke, wenn du nicht lesen kannst, warum schreibst du? Was habe ich denn den Veganern vorgeworfen? In meinem Kommentar sind Veganer gar nicht erwähnt. Wieso mußt du hier zusammenhanglosen Mist schreiben? "Dogmaten" der Idiotie, wie du, sollten nicht versuchen, sich mit den Aufständischen von Kronstadt zu schmücken. Daß Sozialrevolutionäre keine Menschen sind, sondern zum Beispiel "wandelnde Flugblätter", ist ein altes und bekanntes bürgerliches Märchen.

Revisionismus

Orwell 07.09.2001 - 13:18
"Daß Sozialrevolutionäre keine Menschen sind, sondern zum Beispiel "wandelnde Flugblätter", ist ein altes und bekanntes bürgerliches Märchen. " - dann sind alle Texte von Lin Wei vn Provokateuren geschrieben, um ihn zu verunglimpfen. Und Kronstadt war ein bolschewistischer Aufstand, der von Bakunins anarchist. Roter Armee niedergeschlagen wurde?

an die lieben Vegan- Spinner

Tomasz 07.09.2001 - 16:19
Tut mir leid, aber eure Wahrnehmung ist jenseits jeglicher Realität. Ich find es einfach nur beklemmend, wieviele Spinner sich hier heruntreiben und auch noch ernst genommen werden. Ich muß mir von etlichen Soja- geschädigten Hirnen vorwerfen lassen, ein Stalinist zu sein, nur weil ich versucht habe, diesen Leuten, deren Warhnehmungsfäigkeit inzwischen ein Nerzniveau unterschritten hat, zu erklären, daß der Wiederspruch zwischen Kapital und Arbeit nicht durch Demos gegen Nerzfarmen aufgehoben wird. Nochmals, für unsere debilen "Tierbefreier" im Hauptsatzstiel: Massentierhaltung ist Symptom des Kaptialismus. Ursache von Massentierhaltung ist Profitstreben. Wenn du Massentierhaltung besetigen willst, dann must du die Ursache des Profietstrebens beseitigen. Die Ursache des Profitstrebens ist das Privateigentum an Produktionsmitteln. Schlußfolgerung: Beseitige das Privateigentum an Produtionsmitteln. Damit wäre nich nur allen Tieren, sondern vor allem auch Menschen geholfen. Haben das jetzt alle Honks kapiert?? Genervt... Tomasz kurva, ile idiotuw jest jeszcze tutaj w niemczech?

Ode an die Vernunft

Tomasz 07.09.2001 - 16:35
Der Beitrag von z. (Sojawürste sind nicht revolutionär) ist zwar lang, aber gut. Es git noch Hoffnung...

07.09.2001 - 16:41
thmasz = lin wei?

re Ix:Wo ist die Farm eigentlich?

Lumpi 07.09.2001 - 16:49
Ups, hab ich wohl vergessen, die Farmanschrift ist Im Eschert 7, 47877 Willich-Schiefbahn, das ist in der Nähe von Neuss. Es gibt auch noch alte und ausführlichere Berichte zur Farm als diesen, nutze doch einfach die Suchfunktion von Indymedia.

nein admin

Tomasz 07.09.2001 - 16:49
nope, Tomasz ist nicht Lin Wei. Wir kommen nur beide rein zufällig aus Polska. Übrigens, danke daß du nach reiflicher Überlegung dich doch noch durchdergungen hast, meinen Kommentar zu Posten. Lang lebe die Meinungsfreicheit!

shit talking

Revolution 07.09.2001 - 16:52
An den Autor von dem Beitrag, der die Dreistigkeit hatte, nadir als SEINE oder IHRE homepage anzugeben, du bist ein looser. Vegan Revolution!

re: tomasz

Alfred Biolek 07.09.2001 - 17:30
Hallo, Tomasz, um noch einmal auf deine Eingangsfrage einzugehen, natürlich kann man Nerze essen: 500 g gut abgehangenes, mageres Nerzfleisch (Rücken) auf kleiner Flamme mit Thymian und Wacholderbeeren und Zwiebeln gute 20 Minuten lang dünsten, dazu am besten Salzkartoffeln und einen trockenen Rotwein. Guten Appetit!

Ihr benehmt euch...

Hannibal lector 07.09.2001 - 17:44
Als würden wir euch jeden Moment aufessen, als wären wir die Feinde der Menschen und die Fruende der Tiere und der Natur. Und o.k., ich gebe es JETZT UND FÜR IMMER ZU: Wir Wolen alle Menschen aufessen! Wir hassen die Menschen und wir hassen alles was Menschen machen, wir lieben die Tiere, wir werden die Menschen auslöschen, harharhar, die Veganer kommen ist nicht etwa der furchtbare Titel eines schlechten Kinofilms, sondern GRAUENHAFTE Realität, wir werden euch verspeisen, das ist unser Plan! Und weil der Begriff in dieser Diskusion noch nicht gefallen ist, wir sind nicht nur Spinner, wie Thomasz es schon(vollkommen zu recht natürlich, wir sind nämlich einfach doof!!!!)schrieb, nein, wir sind auch noch FASCHOS! Wir sind alles irgendwelche verqueren heimatliebenden Nazis! Das Kind(welches natürluich nicht von uns Verschont bleibt) beim Namen nennen! Wer zuviel Möhren isst, wird halt grausam! Wer sich retten will, muss noch mehr Flöeisch essen, sich dafür einsetzen, das NOCH MEHR Tiere umgebracht werden, MUSS GEGEN VEGANERINNEN KÄMPFEN!!!!Muss noch mehr Tierversuche machen, denn was wäre eine Revolution OHNE Tierversuche, ohne Wurst und Käse, von den Lederschuhen ganz zu schweigen! Sie wäre NICHTS! Also: NIEDER MIT DEN VEGANERINNEN! RETTER DIE MENSCHEN VOR DEN TIEREN UND DER ERDE, DIESE SIND ES 1.) NICHT WERT DARÜBER NACHZUDENKEN und 2.) WOLLEN SIE UNS NUR SCHADEN! Los, das wär doch was für euch! Fangt an, zeigt euer wahres Gesicht, macht mehr veranstalltungen mit Bratwurstbuden und coolen Filme von Tierversuchen oder Autobahnbauten, das ist COOL!
Ich muss sagen, ich werde auch sofort aufhören Vegan zu sein, um mit sensiblen Menschen wie euch mein Leben zu verbringen, ihr seid die Hoffnung, VeganerInnen sind einfach dumm.

Linktip

vegetarische Revolutionärin 07.09.2001 - 19:22
Interessanter Artikel zu den Folgen des Fleischkonsums (für Mensch und Tier).

an: Alfred Biolek

Tomasz 07.09.2001 - 20:22
Hey, das hört sich ja lecker an, danke für den Tipp. Mjam, mjam, majm...

XXX 08.09.2001 - 16:39
vielen dank tomasz für deine argumente, warum kmmies sO kacke sind!

Kurt Tucholsky sagte einmal:

Blutwurst 08.09.2001 - 18:27
"Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben"

ja, ja, ja... wo ist sie denn?

Tomasz 08.09.2001 - 23:51
Wo ist denn jetzt diese Nerzfarm? Ich will mein Nerzsteak haben! Sofort! Unverzüglich! Vielleicht könnte mir jemand von den Demonstranten, die am Samstag dort vorbeischauen, ein schönes, saftiges Stück Nerzfleisch nitbringen...

an Tomasz

Crust 09.09.2001 - 21:30
Tomasz, Du bist so armselig dass es mir kalt den Rücken runterläuft. Eigentlich könnte es mir scheissegal sein, was solche geistigen Schwachmaten wie Du machen, aber es ist verdammt nochmal auch meine Welt, die Du mit Deinem verkackten Fleisch-konsum mitzerstörst, und ich sage Dir und Deinen Sympathisanten eins: Wenn solche Typen angeblich auf "meiner", also der antikapitalistischen und im weitesten Sinne "linken" Seite sind, dann läuft hier irgendwas verquer, denn das was Du ablässt ist nicht nur tierverachtend, sondern auch menschenverachtend; hirnverbrannt, plump provokativ und sinnentleert. Wenn solche Pappnasen wie Du irgendeinen revolutionären oder überlegten Gedanken repräsentieren, dann schäme ich mich ab heute dafür, ein Teil davon zu sein oder zumindest sein zu wollen. DU KOTZT MICH AN !!!

.

... 10.09.2001 - 00:35
tja, dieser tomasz ist halt so´n linksfascho, der nicht nur tiere schlachten will. wahrscheinlich hat er
irgendwelche komlexe. ick sach nur: fuck lenin - wir brauchen keine führer

Lenin der Nerzfresser

Lin Wei 10.09.2001 - 19:50
Veganer, wieso könnt ihr eigentlich nicht eure Essgewohnheiten begründen, ohne hysterisch zu werden oder Lenin zu erwähnen? Was hat Lenin mit Tomasz´s Zuneigung zu Nerzfleisch zu tun? Wieso ist man ein "Linksfascho" (was auch immer das sein mag), wenn man sich über einen Nerzbraten freut? Das mag zwar geschmacklos sein (über Geschmack läßt sich streiten) ist aber ansonsten völlig "unpolitisch". Der "Führer Lenin" frisst Nerzfleisch. Immerhin, der Führer Hitler hätte nie und nimmer Nerzfleisch gefressen.

Lin Wei,

blutwurst 10.09.2001 - 20:53
ich empfehle dir ´nen Schnelltest auf BSE ...

xxx 10.09.2001 - 20:57
also ich bin kein veganer, ess ab und zu fleisch und habe trotzdem probleme mit euch linksfaschisten! wenn ihr einen führer braucht, bitte. ich brauch keinen. du solltest dich mal informieren, was lenin mit dn sozialrevolutionären gemacht, nachdem er seine diktatur eingerichtet hat du scheiss mitläufer!

an Lin Wei

Crust 10.09.2001 - 21:10
Was ist los mit Dir, Lin Wei ? Wo bin ich hysterisch ? Und warum muss ich meine Essgewohnheiten begründen ? Bist Du wirklich so doof dass Du nicht kapierst dass Veganismus die einzig wahre Alternative ist, wenn man eine bessere Welt für alle schaffen möchte ?

.. 10.09.2001 - 21:24
Lin Wei plappert eh nur die Parteipropaganda nach. Da ist nichts mit selber denken oder so. Weiter oben steht glaube ich alles, was gesagt werden musste. Wir sollten uns von solchen Faschos, die sich Besitz der absoluten Wahrheit wähnen nicht ärgern lassen. Die wirds immer geben.

Wo wir beim Vergleichen sind

Vegan 10.09.2001 - 22:47
Fleisch essen ist ungefähr so unpolitisch wie Pornos gucken.

ich krieg das kotzen...

rolle rückwaerts 10.09.2001 - 23:51
... wenn ich die kommentare der fleischfresserInnen hier lese. aus dem geistigen dünnschiss, den ihr hier absondert, spricht die pure ignoranz. auf diesem themengebiet bewegt ihr euch ungefähr auf dem niveau irgendwelcher mackermässigen oberprolls, die sich über die verrücktgewordenen vegetarierInnen (von veganerInnen ganz zu schweigen) lustig machen und die ihr unterbewusstes wissen von der vielleicht-nicht-ganz-so-korrektheit ihrer ess- und diverser anderer gewohnheiten hinter einer jämmerlichen maske der überheblichkeit zu verstecken suchen. noch mal für die ganz bekloppten zum mitschreiben: der mensch unterscheidet sich vom tier unter anderem dadurch, dass er seine umwelt kritisch reflektieren kann. das heisst aber auch, dass er die wahl hat, was er als nahrung zu sich nimmt. um uns gesund zu ernähren benötigen wir weder fleisch, noch eier, milch oder sonstige tierlichen produkte. und tatsächlich, auch für die eier"produktion" werden tiere getötet. oder was glaubt ihr spackos, was mit den hühnern passiert, die keine eier mehr legen, bzw. mit den männlichen küken, die nicht im "produktions"prozess benötigt werden? und zu eurem küstlichen eingeteile in haupt- und nebenwidersprüche: was spricht denn bitte dagegen, dass ich mich mit zb subjektkonstitution in der warenförmigen vergesellschaftung im kapitalismus auseinandersetze und gleichzeitig vegan bin, bzw was ist so komisch daran, wenn ich, nachdem ich eine elsässer-veranstaltung zum krieg gegen serbien besucht habe, einen hochsitz umsägen gehe? ach ich hab keinen bock mehr hier zu schreiben, eure beschränkte überheblichkeit kotzt mich an.

Faschismusvorwürfe

der nestscheißer 11.09.2001 - 00:03
Da scheinen einige TierrechtlerInnen keine Ahnung zu haben, was Faschismus (und seine deutsche Form, den Nationalsozialismus) historisch sowohl als Bewegung wie als Regime ausgezeichnet hat (einige Literaturtips: Erich Fromm: Die Furcht vor der Freiheit - Leo Trotzki: Schriften über Deutschland - Primo Levi: Ist das ein Mensch? - Nicos Poulantzas: Faschismus und Diktatur - Mosche Postone: Antisemitismus und Nationalsozialismus - Herbert Marcuse: Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung - Christopher Browning: Ganz normale Männer - Helmut Dahmer: Antisemitismus, gestern und heute - etc.), ansonsten würden sie hier nicht Linke als (Links-)FaschistInnen beschimpfen. Es regiert bei einigen dieser tierfixierten Pseudolinken wohl eher die Devise: "Faschismus ist das, was mir nicht gefällt" (führt nicht gerade dazu, konkreten Faschismus analysieren und daraus abgeleitet bekämpfen zu können, vgl. die Wirkung der inflationären Verwendung des Faschismusbegriffes ("Sozialfaschismus", "Zentrumsfaschismus", etc) durch die stalinisierte KPD zwischen 1928-34), verbunden mit einigen im Laufe ihrer Sozialisation in Schule, Elternhaus, Fernsehen oder Bürgerpresse aufgelesenen Ideologiefragmenten. Auch scheint hier die gerade in deutschen Landen allzuweit verbreitete, vor allem von rechten ProfessorInnen, Verfassungsschutz und konservativer Presse propagierte Totalitarismustheorie, frei nach dem Motto "Ich bin die dümmste Nuß im Reiche - weil ich rot mit braun vergleiche" durch. Na ja, zumindest bin ich ganz zufrieden, daß mensch in der praktischen Antifa-/Antira-Arbeit zumeist nicht mit solchen tiervergötternden TotalitarismusapostelInnen konfrontiert ist, da die werten Gestalten wahrscheinlich die Wahl, ob ihnen Menschen oder Tiere wichtiger sind, genau wie ich bereits getroffen habe - mit umgekehrten Ergebnissen. --- Sozialismus oder Barbarei!!!

... 11.09.2001 - 00:27
huch jetzt haben die veganen gegenstücke zu lin wei gesprochen. aber gute frage das mit dm faschismus. wer sagt, daß faschisten wie stalin, mao oder musolini links seien? nur weil sich ein paar linke die als helden suchen? dann mpüsste auch der "nationalrevolutionäre" flügel der nsdap als links gelten. es ist verkürzt hier in parolen zu agitieren. und gefährlich ist es zu sagen, das dritt reich war faschistisch. denn es war mehr als "nur" faschistisch. nationalsoz. ging noch einen schritt weiter. mussolini und franko waren nicht wie hitler, aber trotzdem faschisten. auch mao und stalin ordneten alles dem staat und geheiligtem führer unter. millionen wurden ermordet. rechte kreise versuchen dies zu nutzen, um links und rechts gleichzusetzen. aber die raktion der linken ist hier nicht unbedingt klug, wenn die verbrechen stalin/maos (und lenins) relativiert werden. für mich haben die nichts mit linken ideen zu tun. es sei denn staatskapitalismus und führerkult und arbeitslager sind links.

hmmm....

Tierfreundliche KommunistInnen Bonn 11.09.2001 - 00:27
mit den meisten analysen aus dem umfeld der bahamas, der antideutschen kommunistInnen berlin etc, und ungefähr da würde ich auch thomasz und lin wei verorten, stimme ich oft in weiten teilen überein.
was ich allerdings nicht verstehen kann, sind die aus dieser richtung abgesonderten plattheiten, wenn es um veganismus (oder auch solche "nebenwidersprüche" wie sexismus etc.) geht.

ok, ich sehe das ein, es gibt einen grossen teil bürgerlicher "tierrechtlerInnen", die sich mit ihrer tier-kz-rethorik sehr wohl im schoss der wiedererwachten volksgemeinschaft fühlen. auch mit vielen der sich als linksradikal verstehenden "tierrechtlerInnen" kann ich nicht viel anfangen - was unter anderem an einem erschreckend weitverbreiteten mangel an fundierter gesellschaftskritik und an einem ziemlich bürgerlich-ahnungslosen antikommunismus liegt. allerdings finde ich diese beiden punkte bei vielen sich als anarchistisch definierenden menschen vor, egal ob vegan oder nicht, weshalb ich es für falsch halte, dies der "tierrechtsszene" vorzuwerfen.

ich glaube die rundumschlagmässige ablehnung, die veganismus bei vielen linksradikalen (peinlichstes beispiel: jutta "alles nazis ausser ich" ditfurth) erfährt, ist unter anderem auch in der beharrlichen weigerung eben dieser begründet, politische ansprüche ins "private" leben zu übertragen, womit sich auch wieder die parallele zum umgang mit sexismus (armseligstes beispiel hier: bahamas und umfeld) ziehen lässt.

menschen, die an einer tatsächlcihen auseinandersetzung interessiert sind, empfehle ich die reader "vegan quo vadis" sowie "leiden beredt werden zu lassen ist bedingung aller wahrheit", letzterer herausgegeben von der tierrechtsaktion nord, welche auf ihrer internetseite (siehe link) einige z. t. recht gute texte bereitstellt.

Frischfleich für die Zyniker

Hanka 11.09.2001 - 00:45
Hört endlich auf euch selbst zu verarschen. Glaubt ihr dran, dass ihr die Auserwählten seid, die Welt von Kapitalismus und Herrschaft zu befreien? Da könnt ihr euren Arsch theoretisch wie praktisch noch so lange aufreißen.
Wenn wir wirklich was für diese Welt tun wollen, dann sollten wir sie erstmal von uns selbst befreien. Dann wärens vorerst ein paar Unterdrücker weniger. Und wenn das nicht drin ist bin ich für Schadens(Leidens-)begrenzung auch wenn das Leipziger Wertkritikern und-innen zu reformistisch erscheint. Zu Schadensbegrenzung zählt für mich z.B. auch Veganismus rational betrachtet als folgerichtige Reaktion auf eine subjektiv gesehen falsche Situation.
Bezug zu Z.:leckeres Essen und coole Klamotten dienen, um mal zu reflektieren, dazu ein durch Hersteller und Medien construiertes Bedürfnis zubefriedigen und somit irgendein psychisches bzw. soziales Problem, resultierend aus unserer gesellschaftlichen Realtität, zu compensieren. Also Z. wenn du und andere meinen auf Abschaffung von Kapitalismus und dem restlichen Dreck bestehen zu müssen, solltet ihr,anstatt euch vom Konsum dämpfen zu lassen, es vielleicht doch mal mit Selbstkasteiung probieren.Eure entfesselten Psychosen helfen euch bestimmt dabei.Viel Spass bei der Weltrevolution.

tierisch historische Dialektik

Ententiger 11.09.2001 - 00:49
Die Diskussion um die Alternative, Sozialist zu sein oder Tierschänder, geht an Realitäten vorbei:
Der Mensch lebt nie ganzheitlich als moralisches Wesen, also moralisch perfekt - der Sozialist ist nicht fertig gebacken, um dem Kapitalismus in jedem seiner perversen Bereiche zu trotzen. Die Menschen sind hin und hergerissen in Lebenspraktiken dieser ihrer Verhältnisse. Also kann ein Sozialist in seiner Ess-Praxis Tierzerstörer und -schänder sein und!!! ist trotzdem Sozialist in Fragen der Sozialpolitik. Die Möglichkeit, Sozialismus als eine tier-gerechte Gesellschaft zu gestalten, gründet sich auf erstens die Lernfähigkeit aller Menschen und zweitens auf die Konsequenz der Unterdrückungsbekämpfung: Wer alle Wesen von Unterdrückung befreien will, der wird nach der Befreiung von den größten Lasten der Unterdrückung sehen können, daß da auch andere Wesen sind, die Opfer der alten Unterdrückung waren und noch sind. Dann kann er lernen, daß das auch ihn belastet.
Die tierfressenden Sozialisten sind in ihrer Küche tatsächlich keine Helden der Emanzipation. Doch aber sind sie Sozialisten, wenn sie politische Verhältnisse von Unterdrückung angreifen. Wir gehen tagtäglich mit Arbeit und Konsum Verhältnisse ein, die nicht sichtbare oder sichtbare Ungerechtigkeiten in sich bergen: Kinderarbeit, Billiglohnarbeit, Steuerabfuhr für Gewaltinstitutionen, die wir schon beim Einkauf mitbezahlen, nicht artgerechte Tiernutzung (trifft sogar Bioladen-Nutzer) und sonst was alles - wer kann erstmal alles in seiner Moral und Kenntnis ordnen und dann "perfekt-richtig" leben? Nur Idealisten und Moralkateschisten. (Vorsicht - lebensfeindlich!) Darum: Maximalismus versperrt den möglichen Weg. Unsere Gesellschaft reproduziert tagtäglich Tierverwertung und Tierhaß. Darum ist nicht zu erwarten, daß eine Mehrheit in dieser Gesellschaft "reift", die auch den Rest der Gesellschaft zur Tierliebe umerzieht. Darum, leider leider, haben Sozialisten ihren Finger auf einem schmerzlichen Punkt: Tierbefreiung setzt die Befreiung von perversen menschlichen Beziehungen wie Ausbeutung, Unterdrückung, Frauen- und Fremdenfeindlichkeit voraus. (10.9.2001)

Religiöser Revolutionsglaube?

Erich Mühsam-Leser 11.09.2001 - 01:07
Dem was Hanka schreibt kann ich nur zustimmen. Zu Ententiger: Das was Du schreibst ist eine Rechtfertigung, nicht an sich zu arbeiten.... Denn (wie Du schreibst) ist es unmöglich im Kapitalismus moralischer zu handeln (also haben Menschen keinen freien Willen?) und wenn die große Weltrevolution gekommen ist (???) wird sowiso alles gut. Tschuldigung, daß ich es überspitzt habe. Aber in diese Richtung ging es nun mal. Die Geschichte wiederlegt Dich! Warum geht es uns denn -verglichen mit 1821- heute etwas besser? Bestimmt nicht weil es ein Geschenk der Macht ist. Hierfür haben Menschen gekämpft! Auch in heutigen Kämpfen kann etwas erreicht werden - und wenn es das Retten von Leben durch Verhindern einer Abschiebung ist. Eine Revolution sehe ich momentan nicht kommen. Wenn wir kein Geld für Pelze ausgeben und weniger Fleisch kaufen (wir müssen ja nicht gleich vegan werden) werden weniger Tiere zur "Verwertung" gehalten. Siehe die längerfristigen Auswirkungen der BSE-Hysterie. Wenn Das wahr ist, was Du sagst, ist es also wertlos, daß in vielen Großstädten die Nazis zurückgedrängt worden sind? Ist es Ablehnenswert, wenn Menschen solidarisch und offen und "menschlicher" werden, da wir nach der großen Revolution ja automatisch so werden?
Ursache und Wirkung: Revolutionen fangen im Kopf an. Wenn die Menschen unmdenken ist es möglich eine "andere" Welt zu schaffen - nicht umgekehrt. Marxens Kritik des Kapitalismus in allen Ehren - von Lenin würd ich doch etwas loslassen..

...

Crust 11.09.2001 - 01:34
Was mich auch mal interessieren würde ist, warum denn nur immerfort von der Anti-Veganer-Front so sehr darauf hingewiesen wird, dass man sich doch bitteschön "erstmal um die Probleme der Menschen" kümmern sollte ? Wo stellt sich denn die Schwierigkeit, beides gleichzeitig zu machen ? Mich nervt dieses Geheuchel so ungemein, das könnt ihr euch nicht vorstellen ! Wenn ich mich vegan ernähre, habe ich wohl weniger Zeit mich mit den Ungerechtigkeiten, die Menschen widerfahren zu befassen oder wie soll ich das verstehen ? Hm, der Naturkostladen ist bei mir noch ein paar Meter näher als der Supermarkt, am Einkaufsweg kanns nicht liegen...vielleicht an der Dauer der Zubereitung meiner Mahlzeiten ? Hahaha, ich bitte euch, merkt ihr nicht wie doof das alles ist, was ihr hier von euch gebt ? Der übermässige Verbrauch von Fleisch, Eiern und Milchprodukten in den Ländern der westlichen Zivilisation untersteicht am deutlichsten die ungerechte Verteilung der Nahrungsmittel auf unserer Erde, weil unsere Überflussgesellschaft nicht nur ihre Mitglieder, sondern darüber hinaus auch noch riesige Populationen sogenannter Nutztiere durchfüttert. Gegenwärtig bevölkern ca 1,3 Milliarden Rinder die Erde, welche ca. 25% der Landfläche unseres Planeten beweiden, und die Getreide in einer Menge konsumieren, die ausreichen würde, um hundert Millionen Menschen zu ernähren. Zur Produktion eines Pfundes Sojabohnen werden 2000 Liter Wasser benötigt, zur Produktion eines Pfundes Rindfleischs 10000 Liter. Seit 1950 hat sich die Fleischproduktion weltweit vervierfacht. In Ländern wie Belgien und Frankreich produzieren Tiere mehr Dung, als die Böden vertragen können. Weltweit sind 73% der Weideflächen überstrapaziert, und ihre fortschreitende Vergrösserung ist die Hauptursache für die Zerstörung der Wälder Lateinamerikas. Die moderne Tierhaltung ist ein Hauptverschmutzer unserer Gewässer. Eine einzige Milchproduktionseinheit von Kühen besitzt das Verschmutzungspotential einer Kleinstadt. Die riesigen Rinderherden stossen Methangas aus, welches als Treibhausgas 20-25mal schädlicher als CO2 ist. Und bedenkt, dass das alles nur Bruchteile der Argumentenmasse sind, die ich hier anbringen könnte. Solange die Gesellschaft sich nicht scheut, Tiere am Fliessband zu schlachten, Vivisektion zu betreiben oder sich an den mitleiderregenden Possen der Zirkustiere zu ergötzen, wird es weder Gerechtigkeit noch Frieden geben. Vegan zu leben wäre vielleicht der wirkungsvollste Einzelschritt, den ihr zur Verbesserung des Lebens sowohl der Tiere als auch der Menschen tun könntet, ein Schritt, der weder einen Mehraufwand an Zeit noch an Geld erfordert. "Die Menschen werden erst dann Frieden finden, wenn sie ihr Mitgefühl auf alles lebende ausgedehnt haben" (Albert Schweitzer). Dankeschön, gute Nacht.

Warum zieht ihr euch nicht einen Rock an??

Dicker Metzger 11.09.2001 - 12:45
Hallo, ich möchte hier für niemanden Partei ergreifen, ich wollt nur mal eins loswerden, ihr verblödeten Veganer müßte man die ganze Zeit mit dem Kopf gegen die Wand schlagen damit eure beschissene rassistische Meinung aus den Ohren rauskommt. Ihr seit doch wirklich Wohlstandsmüll ihr blöden Sojafresser.


Veganer, ich seh euch in der Hölle braten



Soso...

Veganer 11.09.2001 - 13:24
Ich bin dafür, dass der Beitrag von Metzger gelöscht wird. Zum einen wegen seines Plump-agressiven Inhaltes, zum anderen, wegen seiner heterosexistischen Überschrift.

,HA,HA,

Dicker Metzger 11.09.2001 - 15:40
HA,HA,HA,Danke, daß es euch gibt, was würde mein Humor ohne euch machen???

herzattacke galore.

rolle r. 12.09.2001 - 02:35
yo dicker metzger, weisste was das coolste is?
das idioten wie du höchstwahrscheinlich ziemlich früh anner herzattacke wegen überfettung der blutgefäße sterben.

an den Metzger

Crust 12.09.2001 - 10:40
Hi Dickerchen, wie sieht´s denn aus, willst Du denn nicht mal Deine Mail-Addy hinterlassen, dann schreib ich Dir und wir können uns gegebenfalls mal treffen, dann kannst Du ja mal versuchen "mich mit dem Kopf an die Wand zu schlagen", mich, den "blöden Soja-Fresser". Würde mich freuen ! Ausserdem, wenn alle Karnivoren so dämlich sind wie Du dann gibt mir das doch eh nur mal wieder Extra-Bestätigung in meinem Lebensweg, Du armseliger Wichser ! Du hast wieder mal gezeigt wie´s aussieht, die einzigen die nicht argumentieren können, das seid ihr, ansonsten brüllt ihr doch immer nur rum dass die Veganer keine Argumente hätten, dabei habt ihr doch unterbewusst schon längst begriffen das wir recht haben und fahrt deswegen die peinliche Provokationsschiene...bah, ihr seid so eklig, jedes weitere Wort ist ZUVIEL !!!

Einige Fragen

Felix 12.09.2001 - 11:12
Hallo, bin leider nicht in diese Diskussion invloviert. Hätte trotzdem ein paar Fragen an die "Veganer".
Wie seht ihr euch eigentlich im gesellschaftlichen Konsens? Haltet ihr euch für revolutionär, im Sinne von dem was revolutionär heißt, oder seht ihr euch eher mit der Hardcore Straight Edge Scene verbunden, oder vielleicht als von Gott ersehene Elite wie die Zeugen Jehovas? Warum gibt es so heftige Streitereien über das was man isßt, sollte man nicht lieber froh darüber sein, daß man überhaupt was zu essen hat?

Dies soll kein böser Diss sein sondern lediglich Interesse an euer Lebensform bekunden. Deshalb würde ich mich über eine wert und emotionalfreie Antwort sehr freuen.
CIh möchte mich auch nicht in ihre Streitereien einmischen, bin nämlich eher per Zufall auf diese Seite gekommen.

Bis bald

an Felix

Crust 12.09.2001 - 12:23
Nun Felix, die Bedeutung Deines Satzes "sollte man nicht froh sein überhaupt etwas zu essen zu haben" verstehe ich nicht, soll das irgendein Argument für Fleischkonsum sein ? Sollte der Mensch Deiner Meinung nach froh darüber sein, Teil einer Ausbeutungsmaschinerie zu sein zu "können", die täglich tausenden von Tieren entsetzliches Leid und Qual bereitet ? Ich für meinen Teil bin jedenfalls nur froh darüber, mich von diesem entsetzlichen Symbol des Kapitalismus und der seelenlosen Habgier des Menschen losgesagt zu haben. Ich bin "froh darüber", dass ich nichts vom Tier esse. Und wo ich mich politisch sehe, dass beantwortet obiger Satz ziemlich deutlich denke ich. Ich sehe mich nicht als "besseren Menschen", jedoch halte ich es für zwingend notwendig, dass noch viel mehr Leute aufwachen und aufhören Tierprodukte zu konsumieren. Einige wenige, aber meiner Meinung nach absolut schlagkräftige Argumente (auch aus ökonomischer Sicht) stehen bei meinem längeren Beitrag weiter oben. Den Streit um das was man isst schüren übrigens solche Typen wie der Metzger mit seinen Provokationen mehr als Leute wie ich, ist ja wohl eindeutig. Also wende Dich was das angeht besser an ihn. Der HC-Szene fühle ich mich übrigens tatsächlich verbunden, das dürfte wohl so manchem Veganer so gehen, der SE-Szene auch, allerdings bin ich nicht SE. Einfach aus dem Grund, weil ich es nicht als sonderlich wichtig für die Welt erachte, keinen Alkohol zu trinken (oder nicht zu rauchen). Den Schaden habe nur ich, und nicht andere (sowohl Menschen als auch Tiere), deswegen ist es relativ (!) egal. Klar weiss ich dass ich zB. dadurch dass ich Kippen kaufe dem Staat einen Haufen Kohle in die Tasche wirtschafte, jedoch ist diese Tatsache sehr geringfügig im Vergleich zu der Fleisch- und Milchprodukte-Problematik, denn an diesem ernährungsmässigen Konsumverhalten verdienen sich die grossindustriellen Konzerne dumm und dämlich. Ich hoffe ich konnte Deine Fragen halbwegs beantworten. Es ist sowieso momentan alles recht nebensächlich, wenn ich mal daran denke was gestern bei den Amis passiert ist und was das bei Mister "iron will" Bush für Konsequenzen haben kann und wahrscheinlich auch wird...

an Felix, an Crust

Lumpi 12.09.2001 - 18:57
Also ganz kruz was zu dem was crust hier vor mir geschrieben hat: Rauchen betrifft nicht nur Dich, sondern auch die Menschen um Dich herum. Ich kenne ein paar Leute, die gehen nicht auf Konzerte, weil da geraucht wird und dann der ganze Raum verqualmt ist. Passivrauchen ist hier das Stichwort, eine Freundin von mir hatte schon öfter schlimme Asthmaanfälle weil sie sich in zugequalmten Räumen aufhalten "musste". Zu Felix: Ich für meinen Teil fühle mich der HC-Szene nicht verbunden. Die Frage, ob ich mich für revolutionär halte, will ich mal so beantworten, dass ich es für einen zwingenden Bestandteil von Herrschaftskritik sehe, auch die Herrschaft von Menschen über Tiere abzulehnen und anzugreifen. Dies ist zwar ganz klar nur ein Teilbereich. Jedoch lehne ich eine Hierarchisierung von Widersprüchen in Haupt,- und Nebenwidersprüche ab, nach dem Motto ERST die Menschen, DANN die Tiere. Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Suspekt?

Döner 12.12.2001 - 12:20
"Ausserdem sind mir angeblich antikapitalistisch eingestellte Menschen, die Fleisch konsumieren, von vornherein suspekt, Entschuldigung."

Menschen die für eine bessere Welt kämpfen, aber keine Ahnung von Genuss haben sind mir widerum suspekt.