Kampagne zu Wahlen und Parlamentarismus in B

Reiner Meier 26.08.2001 14:12 Themen: Soziale Kämpfe
Abgeordnetenhauswahl 2001:
Wahlboykott: Stimme behalten- Kollektiv kämpfen!
Abgeordnetenhauswahl 2001:
Wahlboykott: Stimme behalten- Kollektiv kämpfen!

Der Regierungswechsel und die Neuwahlkampagne haben die in der Bevölkerung breit vorhandene Unzufriedenheit gezeigt. Nicht wenige von den sozialen Angriffen betroffene erhoffen sich von einem scheinbaren Linksruck in der politischen Landschaft Berlins eine tatsächliche Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen bzw. zumindest die Abwehr erwarteter Verschlechterungen. Wir wollen derartige Illusionen in einen linken Regierungswechsel kritisieren und die Notwendigkeit des selbstorganisierten Kampfes für die eigenen sozialen Interessen propagieren.

Die Abwahl der CDU aus der Berliner Regierung ist eine willkommene Stärkung der rot-grünen Bundesregierung und dient gegenwärtig vor allem dazu, die sozialen Angriffe besser durchsetzen und legitimieren zu können. Die Berliner PDS ist sich dieser Konsequenz ihres Machtwillens durchaus bewußt. Ihr Fraktionsvorsitzender Wolf sieht die Aufgabe einer linken Regierung darin, zu erklären wofür dieser Haushalt konsolidiert werden soll, "dann werden die Menschen in unserer Stadt auch bereit sein mit zugehen, auch bei allen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind". Daß die Linke des Kapitals an der Regierung keinerlei Verbesserungen für die Lohnabhängigen bedeutet, hat jüngst schon die rot-grüne Bundesregierung bewiesen, nachdem sie mit Hilfe der "Kohl muß weg!" - Kampagne sowie Gewerkschaftsunterstützung an die Regierung gekommen ist und mit der Anti?CDU?Schwarzgeld-Kampagne stabilisiert wurde, um aktuell zur absoluten Wunschregierung des Kapitals zu avancieren ? die sogar einen Kriegseinsatz des deutschen Imperialismus als antifaschistische Menschenrechtsmission durchsetzen konnte. Kampagnen für Regierungswechsel und Neuwahlen sollen nicht nur Illusionen in eine neue Regierung schüren, sondern vor allem Identifikationen mit den demokratischen Mechanismen schaffen. Dem dient auch die Wahlbeteiligung von Parteien wie der MLPD, die schlicht "neue Politiker" fordert oder der DKP, die konstatiert, daß Geld genug vorhanden ist, nur anders (staatlich) verteilt werden müßte.
Der demokratische Wahlrummel soll die individuelle Unterordnung unter die Ausbeuter absichern. In der Form der Stimmabgabe an nur ihrem Gewissen verpflichtete Parlamentarier ist schon der Inhalt der Entmündigung angelegt. Nicht die kollektive Aktivität der ProduzentInnen des gesellschaftlichen Reichtums für ihre soziale Emanzipation, sondern die individuelle Un-terordnung unter die Gesetze der Warengesellschaft und ihre Verwaltungsinstanzen ist das Wesen der Demokratie. Die politische Zusammenfassung der Bürger unter die Erfordernisse der Kapitalverwertung ist eine Aufgabe des Staates. Die parlamentarische Demokratie ist der adäquate Ausdruck der Warengesellschaft. Sie setzt die "freien Individuen" und den öffentlichen Diskurs in ein positives Verhältnis zu den gesellschaftlichen Verhältnissen, deren Widersprüche und Streitpunkte konstruktiv und verantwortungsbewußt angegangen werden sollen. Jede Debatte wird letztendlich zu einer Debatte im Kapital um die besten Lösungsmöglichkeiten und Weiterentwicklungspotentiale. Im Spannungsfeld der öffentlichen Meinung, zwischen Ver-bandspolitik und Medienmacht und unter Berücksichtigung sozialer Protestpotentiale werden Regierungswechsel vorbereitet und setzten sich diejenigen Parteienkonstellationen durch, welche die anstehenden Aufgaben am besten lösen können. Die absolute Grundlage dieser Gesellschaft sind aber die Gesetze der kapitalistischen Akkumulation, wobei sich nur das durchsetzen kann, was der Verwertung dient und wo die Profite im Mittelpunkt stehen. Egal welche Parteienkonstellation die Regierung bildet, sie kann nur die Interessen den Kapitals verwalten. Der einzige reale Unterschied besteht in ihrer jeweiligen Fähigkeit, der Bevölkerung die scheinbar notwendige Unterordnung unter die Sachzwänge kapitalistischer Finanzpolitik zu vermitteln.
Jede Form von Politik, die auf den Staat einwirken will, um soziale Gleichheit zu befördern, kann sich nur auf der Grundlage der (kapitalistischen) Geschäftsordnung eben jener staatlichen Institutionen bewegen und ist damit funktional für das System. In dieser integrativen und modernisierenden Funktion liegt der Vorteil der bürgerlichen Demokratie für die Herrschaft des Kapitals. Jede positive Bezugnahme auf Parlament und Wahlen befördert nur Passivität und Stellvertreterpolitik, verstärkt die bürgerlichen Vorstellungen in der ArbeiterInnenklasse, die es zu überwinden gilt.
Der Versuch des Staates die besten Rahmenbedingungen für die Ausbeutung zu schaffen findet seine Grenzen an den Schranken der kapitalistischen Akkumulation. Der unmittelbar von Steuereinnahmen abhängige Staat kann nur das verteilen, was er entweder vom kapitalistischen Profit oder dem für die Reproduktion der Arbeiterklasse notwendigen Teil des Kapitals abgezweigt hat. Wo produktive Investitionen stagnieren, Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung zunehmen, da kann es im Interesse des Kapital nur darum gehen, Löhne zu senken und den Staatshaushalt durch Senkung der Sozialausgaben zu sanieren. Damit es mit der Wirtschaft aufwärts geht, muß es mit den Lebensbedingungen der Mehrheit der Bevölkerung abwärts gehen. Sich dagegen zu wehren entspricht dem unmittelbaren sozialen Interesse der Lohnabhängigen und erfordert geradezu eine Verweigerung gegenüber dem wirtschaftlichen Sachverstand des Kapitals.
Es sind nicht zuletzt die Gewerkschaften, welche die ideologische Hegemonie des Kapitals aufrecht erhalten wollen. Wo sich ArbeiterInnen ihrer kollektiven Kraft in der Produktion bewußt werden und diese für ihre Interessen einsetzten, stoßen sie garantiert auf den Widerstand der um Sozialpartnerschaft bemühten Gewerkschaften. Beim Kampf der Piloten um dreißigprozentige Lohnerhöhungen war deren einzige Sorge, daß dies Vorbild für die Kollegen im Niedriglohnbereich sein könnte. Sie taten alles um den Kampf als berufsständischen Egoismus auf Kosten des Tarifgefüges zu verurteilen. Der selbstorganisierte Klassenkampf ist demgegenüber nicht nur die einzige Möglichkeit konkrete Verschlechterungen zu verhindern, sondern die Voraussetzung, um perspektivisch die Stärke zum Erkämpfen einer befreiten Gesellschaft zu entwickeln.

Vom Objekt des Kapitals zum Subjekt durch Klassenkampf!

Interessierte sind eingeladen zu unseren öffentlichen Treffen:
Jeden Freitag um 19 Uhr
im Stadtteilladen Lunte
(Weisestraße 53, Berlin-Neukölln, U-Bhf.Boddinstr.)

Bündnis anti-parlamentarische Linke

August 2001

weitere Infos demnächst unter:  http://www.wahlboykott.f2s.com
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Ergänzungen

SovietStar 26.08.2001 - 15:06
Die Position der DKP zu den Wahlen wird meiner Meinung nach verfälscht dargestellt. Auf www.waehltdkp.de ist zu lesen:
"Politik im Interesse der Berlinerinnen und Berliner, kann nicht auf parlamentarische Vertretung beschränkt werden. Eine solche Politik hat unter den herrschenden Bedingungen zur extremen Verschlechterung der Lebensbedingungen einer Mehrheit der Bewohner unserer Stadt, nicht aber zu Verbesserungen geführt.
Die DKP fordert unter anderem das volle Wahlrecht für alle Menschen, die in unserer Stadt leben und arbeiten, unabhängig von ihrer Herkunft und Staatsbürgerschaft bei den BVV- aber auch bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus!
Wer seine Interessen verwirklicht sehen will, darf sich jedoch nicht einfach nur durch Parlamente "vertreten" lassen. Wer hier lebt, der muß sich selbst ständig ein-mischen. Wer hier lebt, der darf sich nach der Wahl nicht einfach nach Hause schicken lassen. Der muß auf der Straße bleiben um Rechte durchzusetzen, Druck auf die Parlamente auszuüben."

26.08.2001 - 15:10
Da gibts nur ein Problem: Wahlbykott ist zwar schön und gut, aber wenn niemand wählen geht, haben die Rechten/Nazis rießig Stimmengewinne. Und dann wir dauch wieder rumgejammt.

Der Text ist nicht Schlecht

E T 26.08.2001 - 15:48
aber ein wenig sauer kann man schon sein, das ihr der DKP und der MLPD solche Anarchistisch Revolutionären Thesen zuschreibt.

Ja die Erfahrung mit den Grünen

systemchrash 26.08.2001 - 16:00
hat doch gezeigt, das man das was auf deren Plakaten steht, getros, unter Irreführung der Bürger verzeichnen kann.

wahlboykott... ach nöööö

Tomasz 26.08.2001 - 16:18
Tja, liebes "Antiparlamentarisches Bündniss", die USA müßten für euch ein Paradies sein. Dor sind Wahlbeteiligungen von ca. 30% die Regel - und was bringt das? Nichts! Absolut rein gar Nichts. Also sowas von überhaupt Nichts! Der Kapitalismus ist - entgegen mancher linksradikaler Simplifizierung - ein komplexes Gesellschaftssystem. Hieraus ergeben sich etliche Hebel, mit denen Mensch in die gesellschaftlichen Abläufe eingreifen kann. Der Parlamentarismus ist ein solcher Hebel. Ihr pöbelt jetzt abfällig gegen den Versuch von liken Kräften in die Parlamente reinzukommen, aber im Zusammenhang mit der Genua- Repression waren die meisten von euch doch ganz glücklich, als Ströbele und Lipmann-Karsen rüberfuhren und etwas Druck auf die Italo-Justiz ausübten. Mein Vorschlag zur Güte: Wählt das "geringste Übel". Zur Auswahl stehen nach meinem Dafürhalten PDS, DKP, MLPD. Immer zum Nachdenken anregend, Tomasz

Ja tommasz

sytemchrash 26.08.2001 - 16:33
Mit deiner Aussage hast du bis jetzt und in naher Zukunft noch Recht, bis sich der Anarchismus durchgesetzt hat, dann brauchste Keine Parteien mehr.

indymedia und die deutsche linke

zwei 26.08.2001 - 16:37
ist ja richtig ekelhaft, wie die parteisoldaten indymedia für ihren wahlkampf benutzen! ich wähle bestimmt niemanden,
der sich auf den massenmörder lenin beruft und ich wähle niemanden, der ein hierarchisches system durch ein
anderes ersetzen will!

an et: was du im ersten kommentar meinst, ist billiger populismus. erzähl dem wähler was er will. wobei, die
parteikommies wollen tatsächlich freiheit - für alle, die der selben meinung sind natürlich. wobei ich würd die auch
nich in einen topf werfen: kommie is nich gleich kommie. es gibt auch libertäre und rätebefürworter unter denen.
allgemein: ich glaube es gibt immer gründe für und wider wahlen - die müssen sorgfältig abgewogen werden. da
hilft kein pauschalisieren.

viele alternativen

rfo 26.08.2001 - 16:45
wenn sich der "anarchismus durchgesetzt hat", dann braucht es auch kein bündnis zum wahlboykott und keine diskussion darüber :-)

aber wenn jetzt keineR wählen geht, kommt die npd doch ins parlarment und kann ihre rassistische propaganda verstärkt unter die leute bringen. ausserdem wird es dann mit deren verbot schwieriger und die bekommen noch mehr geld.
die haben auch eine wahlseite im internet, dort haben sie auch ihr programm für berlin als pdf datei - furchtbares pamphlet, südafrika war zur apartheid noch ein fortschrittliches regime im vergleich zu dem, was die machen wollen.
 http://www.berlinwahl-2001.de
Sollten alle lesen, die diese Partei als "harmlos" ansehen
wahlen ändern nix, sonst wären sie verboten - wahlboykott bringt noch weniger sonst hätten wir wahlpflicht.


es gibt in berlin genug linke alternativen zum wählen, wenn sie zugelassen werden.

volle 26.08.2001 - 16:49
is ja richtig, dass "demokratische" wahlen nichts verändern, sonst wärs ja verboten. und ich geh da auch nich hin, weil ichs einfach für energieverschwendung halte. aber ich hatte noch nie das gefühl, mit wahlkboykott irgendetwas bewirkt zu haben, siehe die nicht-folgen von 30% wahlbeteiligung in den us of a. also haltet mal den ball ´n bissel flacher, bei dem thema.
p.s. das kleinere übel wählen heißt ja nun nich unbedingt, das prinzip anzuerkennen, sondern einfach erstmal, die möglichkeiten zu nutzen, die uns das system (noch?) gibt, um wenigstens an der tendenz zu basteln.
p.p.s. ich geh aber trotzdem nich hin, siehe oben

Ja Ich stehe sowieso Nur für Anarchismus

E T 26.08.2001 - 16:57
Der Anarchismus ist Überall, der Anarchismus heisst bei den Ausbeutern Profit Center, Der Anarchismus heisst bei den Etablo Parteien Parteilos, der Anarchismus heist bei der Kirche gewählte Kirchenvertreter, der Anarchismus heisst Armut in Verbohrten Diktaturen, der Anarchismus heisst Totalitäre Diktatoren und Regime, gleich Welcher Art, ob Offen (Iran) oder Getarnt (USA) zu beseitigen, Information ist die Waffe, die Anarchie ist Überall, die Anarchie ist die Regierungsform der Zukunft.

Sinnloser Dogmatismus?

Helen 26.08.2001 - 17:29

Ja ich gehe ja auch seit Jahren nicht hin

ideefix 26.08.2001 - 17:35
ich habe Sämtliche Einladungen laminiert, damit ich sie in die Badewanne mit nehmen kann, aber ich will auch nicht die Leute die noch dran glauben demoralisieren, sollen sie doch, oder sollen sie es bleiben lassen, sich darum die Köppe ein zu hauen bringt nichts, ich finde bloss der Aufruf zum Wahlboykott, kann evtl. Problematisch für den Betreffenden werden, ich kenne mich da nicht so Genau aus, aber den Zeugen Jehovas, die warens glaub ich, wollen sie deswegen nicht den Status als Kirche zu gestehen, weil die in ihren Statuten irgend etwas Wahlfeindliches haben.

Sinnloser Dogmatismus?

Helen 26.08.2001 - 17:36
Ich verstehe nicht welchen Sinn ein Wahlboykott machen soll.
Natürlich ändern Wahlen nichts und keine Partei wird die Revolution für uns machen. Ich sehe auch Parteien als falsches Organisationsmodell und halte Parlamentarismus für undemokratisch. Aber ein Wahlboykott? Warum die Kräfte auf etwas konzentrieren was nichts bringt? Was bringt es wenn 1000 Leute mehr oder weniger nicht wählen gehen?
Die Frage ist ja auch nicht ob sie wählen gehen oder nicht, sondern ob sie sonst noch irgend etwas politisch aktiv machen. Darauf kommt es an und das ändert sich nicht durch einen Wahlboykott.
Abgesehen davon bin ich keine Masochistin und streite mich daher lieber mit der PDS um irgendwelche Sachen, als mit der CDU. Auch das Argument mit dem Übergewicht der extremen Rechten ist nicht ganz von der Hand zu weisen...
Und es gibt auch immer wieder Situationen in denen die Bewegung nicht ohne gewisse Parlamentarier und Abgeordnete auskommt: für gewisse parlamentarische Nachfragen, um Aufmerksamkeit zu erregen, um einen Schutz zu haben (z.B. bei kritischen Demos als AnmelderInnen...).
Meiner Meinung nach ist es eine taktische Frage und keine moralische zu der eine orthodoxe Haltung eingenommen werden muss.
Ich denke: Keine Hoffnung in Wahlen, aber das "kleinste Überl" wählen. Ansonsten "für Bewegung sorgen" und Basisarbeit machen. Organisierung von unten!

Ja Helen, aber du bekommst mich trotzdem

Asterix 26.08.2001 - 18:00
Nicht hin, genauso wie Millionen Andere Bundesbürger, die Wahlbeteiligungen sprechen da wohl eine Deutliche Sprache, das sind Wahlbeteiligungen von 40% Tendenz sinkend, das sind 40% von Echten Wahlfähigen Bundesbürgern, also Alle die du auch mit nem Partei Mobil, Kranken Bahre, mit Händchen führen, zum Kreuzchen machen kriegst, das ist auf Keinen Fall der Wahre Bevölkerungs Wille manifestiert, dazu fehlen noch Millionen von Bürgern, die sich hier aufhalten, und von den Ermächtigungen der Paar Extremisten im Reichstag betroffen sind, im Gros noch Viel Betroffener als die wählen dürfen, da sind die Zig Millionen von Kindern und Jugendlichen, um deren Zukunft es ja geht, da sind Etliche denen die Bürgerrechte aus irgendwelchen Gründen aberkannt wurden, da sind die Millionen Europäischen Nicht Bundesbürger, die hier leben müssen, das sind die Millionen Asylis, die hier Jahrzehntelang auf dem Sprungbrett in die Heimat hier leben müssen, und noch Viele Andere die ich Hier nicht aufführen will, wenn du das mal Durch kalkulierst, wirst du auf ne Wahlbeteiligung kommen, die so ca. bei 10% bis 20% kommen, und das will ich nicht weiter kommentieren.

Wenn Kinder auch nicht Geschäftsfähig

Asterix 26.08.2001 - 18:25
sind, dann sollen sie Wenigstens solange bis sie es blicken, das wählen können, was ihre Eltern ihnen raten.

Und ich fordere ein Wahlrecht für Alle!

ideefix 26.08.2001 - 18:30
Ich fordere ein Wahlrecht für Alle Menschen die sich für den Zeitraum der Gültigkeit der Wahl, im Bereich der Bundesrepublik Deutschland aufhalten!

Wahlrecht für Alle!

E T 26.08.2001 - 18:32

Und ich forder die Aufhebung

redpanther 26.08.2001 - 18:55
der Grundrechtswidrigen Fünf Prozent Hürde für Parteien, wenn die Macht geht vom Volk aus gehen soll, dann muss das Volk auch in den Parlamenten sitzen!

Ich fordere die Aufhebung der Listen Wahl

E T 26.08.2001 - 19:23
Ich fordere die Aufhebung der Listenwahl und die Aufhebung der Fünf Prozent Hürde für Parteien, die Parlamentarier sollen Direkt und Persönlich in die Parlamente in Berlin, und in die Regionalen Parlamente gewählt werden, ausserdem dürfen Keine Staatsdiener (Beamte die die Politik beschliessen, die sie durchsetzen) dem Parlament angehören.

Zur Zeit dürften sich die Parlamente

E T 26.08.2001 - 20:10
über den Daumen gepeilt, aus so ca. 70 Prozent - 80 Prozent Beamten, oder Personen aus Vergleichbar Sozial Gesicherten Personen zusammen setzen, das soll nicht heissen, das Viele dieser Personen, schon beim Einzug in die Ortsräte, oder Regionalen Parlamente schon diese Absicherung hatten, viele Parlamentare der Unteren Ränge und Parlamente überbrücken Karriere Pausen, auch indem sie wieder in ihren Ämtern bis zur Nächsten Listenwahl, bei der sie ganz Oben stehen, ein Paar Jährchen Sozialamts, Arbeits Amts oder Polizei Revier Leiter sind.

Und ob Wahlen was verändern!

linker Demokrat 26.08.2001 - 20:34
Und ob Wahlen was verändern!

Hessen 1999
Österreich 1999
Italien 2001

Schon vergessen?

na ja

zecke 27.08.2001 - 00:28
selbst die drei genannten wahlen haben nur verändert, dass koruption, rassismus und staatsterror jetzt von der öffentlichkeit (zu min ein wenig) besser als solche wahrgenommen werden! in berlin sind SPDler genauso korupt wie koch, scharping und schily sind genauso rassistisch wie haider und in göteborg haben sozialdemokraten statt neofaschisten, den schießbefehl gegeben! wo ist der unterschied? ps: das soll jetzt nicht nur gegen sozialdemokraten gehen, mir sind nur grad keine anderen beispiele eingefallen.

Wie viele Wahlperioden hat es gedauert

Grünkern 27.08.2001 - 01:40
bis die Demokratisch Gewählten Abgeordneten der Grünen, von den Lebenslänglichen Etablo Partei Berufs Politikern, ihnen ihr Verfassungsmässig ihnen Zustehender Sitz in den Aufsichts Gremien für die Geheimdienste BND, MAD, Verfassungsschutz zugestanden wurde, voraus gegangen waren Jahrelange Entwürdigende Sicherheits Diskussionen um die Demokratische Gesinnung Vieler Verschiedener Mitglieder der Grünen, das waren Unglaubliche Vorgänge, die sich die Arroganten Totalitären Berufs Abgeordneten sich mit Mitgliedern einer Demokratisch Gewählten Partei geleistet haben, die es in einer Demokratie nicht gibt, und ich muss sagen, wäre ich Grüner oder Überhaupt Parteisoldat, ich hätte die Diktatorischen Etablos dafür zerhackt, das sich Heute nur noch die Wahl zwischen Grüne, Grüne, Grüne, und Grüne stellen würde, aber das mit den Grünen, hat sich ja seit der Letzten Wahl, und Schily inzwischen auch geregelt.

Gesetzesvorschlag

loi 27.08.2001 - 02:11
Euch sollte man eh von der Wahl ausschließen. Und dann würde sich "auch mal was ändern"...
Am meisten ändern die Wahlen, bei denen nicht wirklich gewählt wird. Die meisten Leute wählen ja,DAMIT sich nix ändert. Drum muss man Wahlen überhaupt abschaffen oder durch eine Akklamation ersetzen, bei dem das Volk seine Verbundenheit mit der charismatischen revolutionären Führung enthusiastisch zum Ausdruck bringt.

Dann bin ich ja Genau Richtig

Asterix 27.08.2001 - 02:28
aber was für ein Fähnchen soll ich mir für die nächste Entusiastische Orgie kaufen.

ha ha

Ein Wähler 27.08.2001 - 11:53
Hurra...Endlich mal eine Meckerecke bei Indymedia gefunden. Na und ich dachte schon soetwas würde es hier nicht geben. Meckern...inhaltlose Phrasen dreschen...das tut ja auch mal gut...Also irgendwie baue ich auf euch. Vielleicht schafft es die DVU ja auch mal in Sachsen Anhalt auf 40% und nicht wie bisher auf 12 oder 13%. Tja dann wird es wohl demnächst auch keine Anarchos mehr geben...denn Dank euch Nichtwählern wird man sie dann zusammen mit Sozialhilfeempfängern in Arbeitslagern finden...daß Menschen hier Asyl finden können, wird dann mit Sicherheit auch nicht mehr möglich sein...Armut auf der Welt ??? ach was soll´s kann ich sowieso nicht ändern...alle andern sind sowieso korrupte und übermächtige Kapitalisten...wie gut daß ihr nicht wißt, wie die Karten gemischt sind ... es könnte sonst passieren...daß jemand einen Weg herausfindet etwas besser und anders zu gestalten...furchtbare Vorstellung ... und überhaupt - ist besser sich querzustellen - egal ob man der Gerechtigkeit ein Stück näher kommt - Hauptsache dagegen

ha ha

Ein Wähler 27.08.2001 - 11:57
Hurra...Endlich mal eine Meckerecke bei Indymedia gefunden. Na und ich dachte schon soetwas würde es hier nicht geben. Meckern...inhaltlose Phrasen dreschen...das tut ja auch mal gut...Also irgendwie baue ich auf euch. Vielleicht schafft es die DVU ja auch mal in Sachsen Anhalt auf 40% und nicht wie bisher auf 12 oder 13%. Tja dann wird es wohl demnächst auch keine Anarchos mehr geben...denn Dank euch Nichtwählern wird man sie dann zusammen mit Sozialhilfeempfängern in Arbeitslagern finden...daß Menschen hier Asyl finden können, wird dann mit Sicherheit auch nicht mehr möglich sein...Armut auf der Welt ??? ach was soll´s kann ich sowieso nicht ändern...alle andern sind sowieso korrupte und übermächtige Kapitalisten...wie gut daß ihr nicht wißt, wie die Karten gemischt sind ... es könnte sonst passieren...daß jemand einen Weg herausfindet etwas besser und anders zu gestalten...furchtbare Vorstellung ... und überhaupt - ist besser sich querzustellen - egal ob man der Gerechtigkeit ein Stück näher kommt oder nicht - Hauptsache dagegen

Wer zum Wahlboykott aufruft soll sich ...

Jens Raeder 27.08.2001 - 12:10
... nicht wundern, wenn faschistoide Parteien in Parlamente kommen und Hass in die Köpfe sähen. Jeder mit einem gewissen Fanatismus für die "Idiologie" (vielleicht auch den Namen) wird immer die alte Partei wählen, bestimmt auch schon aus Gewohnheit... .

Also finde ich, wer zum Boykott aufruft legt die Zukunft unserer "Mitmenschen" in die Hand von Leuten die nicht die Masse haben will.

Bei uns im Landkreis wird gemauert, positive Entwicklung blockiert und verhindert. Aufgrund der "Pro-Atomhaltung" der Grünen in der Bundesregierung, haben sich "unsere" regionalen Grünen in der "Grüne Liste Wendland" neugegründet und die halte ich nötig zu unterstützen, weil sie für die Themen die sie vertreten einstehen und wirklich versuchen es durchzusetzen, leider sind die derzeitigen 18(%) immer noch zu wenig ...

Ich wünsche mir jedenfalls den Wechsel zu wirklich grünen Idiologie, weil sich sonst nie etwas ändert.

Viele Grüße
Jens/daopan

Du Wähler Du

Aristo 27.08.2001 - 13:05
Die Letzen Revolutionäre, die mit Ökoschlappen, Rolli, Palästinenser Tuch, Turnschuhe, und Baby auf dem Arm, ins Parlament eingezogen sind, haben Wirklich Alles verändert, einer hat sich Andrs angestrichen, und macht nun ein auf Fürcterlich Revolutionär Demokratischen Inneminister, das Revolutionärste war bis jetzt, das Reiseverbot für Bundesbürger nach dem Vorbild der DDR, ausserdem war er bei der Ermächtigung der Diktatur Kohl zum, Grossen Lauschangriff auch dabei, weiter Revolutionäre Neuerungen dieser Grünen Anarcho Truppe, sind die Festschreibung, der Ungstörten Nutzung der AKW s nach Vorstellung EON, und Ständige Kriegs Einsätze der Bundeswehr im Ausland, das könnt nun noch über Zig Seiten So weiter gehen, aber das spar ich mir.

Hallo jens da teilen sich die Meinungen

E T 27.08.2001 - 13:20
Ich bin der Meinung, dieses Parteiensystem ist am Ende, wenn du am Beispiel einmal mit bekommen hast, wie die Schmierigen Etablos, die Grünen, mit Hilfe des Verfassungsschutz Knüppels, auf ihre Schmierige Diktatoren Mafia Etablo Linie zurecht korrumpiert haben, dann weist du es ist Ende der Fahnenstange, und helfen kann nur eine Wirkliche Revolution, die Schmierigen Mafia Etablos kassieren mit ihren Geheimdiensten Alles Demokratische, oder Undemokratische ob es von Rechts, Links, Oben, Unten, Hinten, oder Vorn kommt, der Richtige Aufsichtsrats Posten für den, ne Illegale Verfassungschutz Überwachung für den konkurrierenden Mitbewerber einer Anderen Partei, ich will hier nicht wieder nach Thüringen abschweifen, aber was Hier her muss ist eine Revolution, die Anarchie Immer und Überall!

Erklärung

Reiner Meier 27.08.2001 - 13:45
Erst einmal betrachte ich es als großes Lob, dass unsere Kampagne von AnarchistInnen als kommunistisch und von KommunistInnen als anarchistisch bezeichnet wird. Unsere MitgliederInnen sind eine bunte Mischung aus beidem.

Dann einmal ein Rechenbeispiel: wenn in Berlin 2.000.000 Menschen wählen gehen und eine Partei bekommt 4 % davon = 80.000 Stimmen eine andere Partei bekommt 50% = 1.000.000 Stimmen. Wenn jetzt wegen unserer Kampagne nur noch 1.900.000 Menschen wählen gehen, dann macht bekommen diese Parteien nun 4,2 bzw. 52,6 Prozent Stimmen. Uns nun zu unterstellen, wir würden mit unserer Kampagne Nazis unterstützen ist völliger Unsinn. Hat die Wahlbeteiligung von 30 % in den USA dazu beigetragen, dass jetzt Nazis an der Regierung sind?

Wir fordern nicht einfach einen Wahlboykott. Wir wollen den Menschen die Illusionen nehmen, dass sich durch die Teilnahme am Parlamentarismus irgendetwas verändert. Die Politik des kleinen Menschen wird auf der Straße gemacht und nirgendwo sonst. Deshalb müssen sich die Menschen selber organisieren. Wenn wir wie in dem Rechenbeispiel oben erreichen, dass 100.000 aufgrund unserer Kampagne nicht wählen gehen, dann werden sich von diesen sensibilisierten Menschen ein kleiner Prozentteil, vielleicht einige hunderte Menschen, selber organisieren und das wäre doch ein Erfolg.

Wir werden den Erfolg von unserer Kampagne nicht am NichwählerInnentum messen, sondern daran, ob wir Leuten die Illusionen am System nehmen konnten, ob wir Leute politisieren konnten, ob sich Leute selber organisieren.

Ich will noch einmal auf das Beispiel DKP eingehen. Was soll es bringen als DKP anzutreten? Der einzige Sinn ist meiner Meinung nach, politische Propaganda zu machen und das geht mit unserer Kampagne doch viel glaubwürdiger oder wer glaubt, dass eine DKP-Regierung die ArbeiterInnenklasse in den Sieg führen wird? Kommunistische Parteien haben auf der ganzen Welt versagt, entweder weil sie zu einer Sekte verkommen sind oder weil sie Teil des Systems geworden sind.

Achso weil ich noch lese Italien oder Österreich: Was hat sich dort genau verändert? Hätten die bürgerlich-rechten Regierungen dort durch einen Wahlboykott "unterstützt" werden können? Oftmals ist es für uns als Linkradikale sogar wesentlich einfacher, die kapitalistische Politik solcher Regimes zu kritisieren als die eines "antifaschistischen" Schröder-Fischer-Regimes in der BRD, das bald wieder Kriege in aller Welt führen will. Übrigens wurden 1933 Massendemos, Generalstreik etc. damals von der SPD unter Berufung auf den Parlamentarismus strikt abgelehnt. Warum hat denn niemand 1933 den Arsch hochgekriegt obwohl die KPD auch nicht gerade schwächste Partei war?

Nur für Idealisten!

systemchrash 27.08.2001 - 14:03
Die Derzeitigen Parlamente sind Derzeit nicht so Rechts, weil es Ihre Ideologie so ist, die Parlamente sind so Rechts, weil es dem Kapital Gut in den Kram passt, weil es Gut Gegen Arbeitslose (die Erpresser Kalkulation des Kapitals mit den Hundert Arbeitslosen vor dem Werkstor, Scheint aus dem Ruder zu laufen), und Gut Gegen Asyslbewerber ist, (die brauchen wir ja nun auch nicht mehr, weil da stehen ja Genug vor dem Werkstor).

Die Reale Zahl der Arbeitslosen

trash 27.08.2001 - 14:24
ist Erheblich Höher, bei den 3,5 Millionen Bedauernswerten Mitbürgern handelt es sich Lediglich um Arbeitslose, die Unter Einem Jahr arbeitslos, sich in Keiner ABM, Reha, Renten Erwartungs Massnahme befinden, Langzeit Arbeitslose, sowie Obdachlose, Nicht Sesshafte, oder Leute die es Überhaupt aufgegeben haben, sowie Leute die sich für den Weg der Kriminalität, oder Andere Fragwürdige Wege zum Brötchen verdienen entschieden haben, jedoch zu den Arbeitslosen zu rechnen sind, sind seit Helmuts Gesetzlichen Lügen Korrekturen, nicht mehr erfasst.

dann doch lieber

rfo 27.08.2001 - 15:21
ich kann ja verstehen, wenn linke keine linken pateien wählen wollen, weil ihnen dl, dkp, pds oder mlpd nicht behagen, doch ich erinner mich an eine partei, die irgendwann in den 90ern zu den bundestagswahlen angetreten ist:
Autonome Liste - die unregierbaren. Eine Partei für wahlboykott, eine partei, die in ihren wahlspots zum nichtwählen aufgerufen hat.

und nochmals auf zahlenspielchen zurückzukommen, wenn eine nazipartei ihne boykott 0,9 % hat, bekommt sie keine Wahlkampfkosten rückerstattung, wenn sie dann aber durch den boykott auf 1& kommt, bekommen sie geld. alleine dies reicht, meiner meinung nach schon aus, um zur wahl zu gehen.

es gibt genug zur auswah, sei es die s.e.d., eine der linken parteien oder arebitslosenpartei oder sonstwas.

ich sehe auch nicht, dass mit der initiative viele leute ausserhalb der "scene" angesprochen werden.

und nochmals auf die usa vergleiche, die hinken, weil die ein ganz anderes wahlsystem haben. schliesslich ist bush jr. präsi geworden obwohl er nicht die mehrheit der gültigen, abgegebenen stimmen hatte.

wahlen ändern nix - sonst wären sie verboten - wahlboykott ändert auch nix - sonst hätten wir wahlpflicht.

Liebe Wahl Boykottler

systemchrash 27.08.2001 - 16:29
Das ih uns mit der DKP in einen Tpf werft und uns als Politische Organisation darstellen wollt ehrt und Ungemein, aber entspricht nicht der Realität, Anarchisten tollereieren Keine Führer! weiter brauche ich das wohl nicht aus zu führen, Anarchisten sind als Gruppe auch nicht Fest Ideologisch ein zu ordnen, Anarchisten haben eigentlich Keine Ideologie, sonst wärens Keine Anarchisten, aufgrund der Thematik die Anarchisten behandeln, kann man sagen, das die Meisten Anarchisten Links Orientiert sind, aber es gibt auch sehr Viele Liberale, die den Anarchismus nur der Freiheit wegen aus üben, aus diesen Beschreibungen kannst du schon ersehen, das es auf Keinen Fall Kommunistische oder Rechte Anarchisten geben kann, Anarchisten zeichnen sich Meist durch ihre Intakte Persönliche Urteilsfähigkeit gegenüber Vorgegebener Politischer Richtlinien (Ideologien )aus, aus diesem und der Sprichwörtlichen Allergie gegen Führer und Hirachien Anarchisten, suchst du Anarchisten auch vergeblich Aktiv in Gruppierungen, wie Parteien Vereinen usw. das Motto der Anarchisten ist Getrennt marschieren, Gemeinsam wirken, also deine Ansichten über Anarchisten etwas korrigieren, die Anarchie ist erheblich Weiter verbreitet als etwa die DKP, oder der Kommunismus oder Sonstige Institutionen, eigentlich kann man sagen die Anarchie ist Überall, die Anarchie tolleriert und hat Keine Führer, und fällt ein Anarchist aus, stehen doch Tausende Andere an seiner Stelle.

soso

Ein Wähler 27.08.2001 - 16:53
Ok Ok Also kein Nazi-Alarm... Aber mal angenommen niemand geht wählen, dann bleiben trotzdem noch welche übrig. Das sind nämlich die Parteimitglieder selber. Es liegt nunmal in der Natur der Sache, daß sie wählen gehen, sonst wären sie nicht in der Partei. Dieses bedeutet also, daß die Nichtwähler den folgende Parteien durch Nicht-Wählen ihre Stimmen gaben:
gerundet SPD=20000, PDS=16000, CDU=15000, Grüne=3500, FDP=2800, REP=605 (Zahlen entnommen bei  http://www.berlin.de/jump/ZahlenFakten/http://www.statistik-berlin.de/Kbst/kbst.htm). SPD und PDS würden sich mit
36 000 Stimmen sehr freuen über die Nichtwähler. Ob ihr nun wollt oder nicht -schreit oder euch bockig in die Ecke stellt. Am System der Wahlen kommt man nicht vorbei ohne das Grundgesetz zu ändern. Dieses ist glücklicher Weise auch nicht so einfach möglich. Ihr solltet nicht die Menschen gegen etwas mobilisieren sondern für etwas. Ein Tip: Nehmt alle Themen was euch an dieser Regierung oder am System anstinkt und formuliert diese positiv um und bewerbt euch zu den Wahlen. Mit euern 100 000 Stimmen könnt ihr ja das Parlament auflösen und ein buntes Berlin entstehen lassen.(hi hi) Viel Spaß dabei.

Also Wähler

E T 27.08.2001 - 17:44
Meine Meinung ist, wenn du mal Genau nach rechnest, wirst du bei den derzeitigen Wahlbeteiligungen, so auf die Zahl Aller Partei gebundenen Mitglieder Familien Angehörigen Vettern usw. kommen, von den so oft geschilderten Anstürmen auf die Wahlbüros, habe ich in Letzter Zeit immer Weniger mit bekommen, jedenfalls müsste man da mehr Leute auf der Strasse sehen, bei uns zumindest, und wenn das das Spiel ist, das die Herrscher sozu sagen sich selbst wählen unter zu Hilfename von Familienangehörigen und Freunden, ist der Nächste Führer nicht mehr Weit, um da wieder Linie rein zu bekommen, muss da Endlich mal ne Linie rein, das man sagt, es wird so lange gewählt bis die Wahlbeteiligung über Meinetwegen 80 Prozent liegt (Gesunde Zahl) oder wir müssen an der Regierungsfindung etwas ändern, jedenfalls, so wie es im Moment aussieht, das sich mit Geschönten Zahlen, wie bei der Arbeitslosigkeit, so eine Elitäre Herrscher Clique selbst an die Macht bringt und da hält,geht es nicht weiter, Wahlbeteiligungen von 40 Prozent, davon sind in Alterheimen und Krankenhäusern vielleicht noch zwei bis drei Prozent dubios entstanden, das hat doch nicht mehr mit Volkswillen und Demokratie zu tun, also gegen den Lausch Angriff hatte dieser Herrscher Apparat doch bestimmt eine Opposition gehabt die sich so um die 95- 98 Prozent bewegt haben dürfte, und die ganzen Reform Pakete und Eurofigther von dürften genauso Beliebt beim Volk gewesen sein, was meinste warum die nicht an Volksentscheide ran wollen, das die Bürger mit sowas umgehen können, hast du ja in Österreich gesehen, aber das ist der Hohn wenn ich die bei 40 Prozent in die Kamera grinsen sehe.

Hallo Wähler du wirst lachen aber

E T 27.08.2001 - 17:59
das mit der Partei habe ich in dem Frühling der Parteien, aus Nächster Nähe mit beobachten können, deswegen bin ich ja so Fuchtig, weil ich das kenne, wie Kleine Neue Parteien, vor Unüberwindlichen Hürden standen, im Parteipolitischen Medien Konsens zu Schnecke gemacht Tot geschwiegen, Einfach Unter den Tisch gekehrt wurden, obwohl es Einige davon Etliche Tausender Zehntausender oder Viel mehr gekoste haben dürfte, die Grünen sind die Einzigsten, die noch Partei werden konnten, weil sie sich aus einer Riesen Umweltbewegung (die nun nicht mehr haben) rekrutiert, und sich von ihr Hoch tragen lassen haben, du kannst mir glauben für Normale Bürger ist es in der Bundesrepublik so ziemlich Unmöglich eine Partei, ins Parlament zu bekommen, und sollte es Irgendwer schaffen, ist er Verfassungsfeindlich, in der Entwicklungs Geschichte, und Überwachungsbedürftig, wenn er es ins Parlament geschafft hat, Demokratie, ist in der Bundesrepublik Verfassungs Feindlich, und ich meine damit nicht die Braunen, ich meine damit die Grünen, und die PDS, und die DKP sowieso.

und noch vergessen

E T 27.08.2001 - 18:40
Es gibt da auch noch Demokratische Strategen, die treten Schnell und Massenhaft in Kleine Parteien ein, zum Beispiel die FDP, und wollen so Demikratie machen ohne den Aussichtslosen Weg über Partei Gründung und so, war in Berlin, die musste mal fragen wie das so war, auf den Versammlungen, die waren für Stolze Mitglieds Beiträge, Zuschauer auf den Versammlungen, Ohne Stimmrecht und was sonst dazu gehört, das haben die Gelben Führer einfach mal so aus dem Handgelenk gemacht, die Führungs Elite weiss sich schon ab zu schotten.

Und Lieber Wähler dann noch

E T 27.08.2001 - 20:06
Nix mit Parlament umwerfen, das Palamentarische System der Bundesrepublik und seine Verfassung bis 96 ist schon ganz in Ordnung, und könnte ganz Gut funktionieren, bis auf die Herrscher Clique die sich dessen bemächtigt haben, mit ihrer Ämter Patronage, Ämterhäufung, da gibt es Leute, die sind vom Örtl. Stadtrat über die Länder Parlamente bis zum Bundestag, und ein Paar Aufsichtsrats Posten, Überall Gleichzeitig vertreten, die müssen Jede Menge Klone haben, wenn das Parlamentarische System funktionieren soll, wie es die Genialen Erfinder es sich gedacht haben, muss es wieder so hergerichtet werden wie es erdacht war, es müssen diese von den Korrumpis Selbst Gepflochtenen Zöpfe fallen, das heisst aber noch Lange nicht, das Parlamentarische System umwerfen.

e.t. oha

Ein Wähler 27.08.2001 - 21:53
Oha - das Thema scheint dein Herz ja auf 180 zu bringen. Stehst ja anscheinend ziemlich in der Materie. Teilweise kann ich auch zustimmen. Klar...es ist schon so, daß wir uns auf ein Zwei-Parteiensystem zubewegt haben und der "Wille des Volkes" (sofern es den gibt / oder das Volk überhaupt einen hat) kaum vertreten wird. Trotzdem werde ich meine Stimme abgeben - jedoch wird sie nicht an eine dieser großen verfilzten Parteien gehen. Und ich glaube, wenn die Leute die nicht zur Wahl gehen (40 teilweise 60%)sich ein wenig über die Parteien und Personen informieren würden und dann ihre Stimme abgeben würden, sähe es vielleicht schon anders aus. Tja - allerdings nur vielleicht. Darüberhinaus bin ich auch gegen eine Ämterhäufung. Aber warum die 5%-Hürde abgeschafft werden soll verstehe ich nicht. Wie war das eigentlich mit der FDP gemeint (war ziemlich unverständlich)

Für den Wähler

E T 27.08.2001 - 23:10
Die Fünf Prozent Hür muss fallen, damit es in den Parlamenten Bunter wird, damit Gute Leute, die das Nach Oben Arsch kriechen, in den Parteien nicht mögen, auch ne Chance haben, nämlich solche Kariere Arschkriecher, sind Unterwürfige Ja sager, Total Unbrauchbar, Eigenständig Ressorts zu leiten, wie du bestimmt bemerkt haben wirst, rücken immer mehr Leute auf Minister Ämter bislang noch für Grosse Parteien, die aber in Wirklichkeit Parteilos sind, warum sollen die nicht gleich ohne Partei, in die Parlamente, dann sind die Völlig Unabhängig, und Keine Partei die sie Protegiert hat, kann sie irgendwie Kariere mässig unter Druck setzen, irgendwann wird dann das Parlament bestimmt Komplett, aus Unabhängigen Fachleuten bestehen, dann kann man sich ja Gedanken machen, ob das mit den Wahperioden noch so in Ordnung ist, oder ob man das Ganze Parlament, nicht wie einen Dienstleister auslegt, so wie es zwischen Stadtrat, und Stadtverwaltung läuft, und wenn einer aus der Verwaltung versagt, wird er halt ausgewechselt, kontrolliert von einem EDV Parlament, vielleicht so wie indy, aber nicht Anonym, sondern mit Persönl. Zugangsberechtigung, für Jeden Bürger.

5% Hürde

xyz 27.08.2001 - 23:13
Lieber Wähler, warum die Fünfprozenthürde abgeschafft werden soll, fragst Du? Denke bitte einmal darüber nach! Einer der wesentlichen GEdanken der repräsentativen Demokratie ist "One Man, One Vote". Im GG ist das als Wahlrechtsgrundsatz der Gleichheit verankert. Nun haben sich die beiden großen Parteien (ich glaube war in den Sechzigern) mal was nettes überlegt, um mehr Sitze zu kriegen. Sie führten die 5%Hürde ein. Die FDP ist beinahe ausgerastet und sah sich schon politisch tot. Die Begründung der neuen Regelung? Irgentein Gefasel von Weimar. Völlig unhaltbar, oder kann irgentwer einen namhaften Historiker zitieren, der das Argument Weimar sein an der Zersplitterung des Parlamentes gescheitert, einsthaft vertritt? Praktisch ist das Ergebniss, das ein Teil der Wähler trotz abgegebener gültiger Stimme nicht vertreten wird. (Überleg mal was passiert, wenn 5 Parteien je 4,9% bekommen. Richtig, ca. 25% der Wähler werden nicht vertreten, weil ihrer Partei einige Stimmen fehlten). Der Hammer der ganzen Sache ist außerdem, dass den Parteien im Parlament die Sitze zufallen, sie also von dieser Praxis profitieren. Das, und nicht ein Verhindern der Zersplitterung ist der Grund für diese Regelung. Womit auch deutlich wird, dass das Parlament nicht die Bevölkerung und die Regierung nicht notgedrungen die Mehrheit des Volkes (bzw. des wahlberechtigten Volkes, das einen gültigen Stimmzettel abgiebt) vertritt. Also, die 5%Hürde ist selbst dann, wenn mensch das System der BRD als "demokratisch" betrachtet schlicht ein Witz.

Lieber Wähler das mit der Berliner FDP

E T 27.08.2001 - 23:18
Das musste dir am Besten von den Berliner Studenten erzählen lassen, bei den Letzen Wahlen, hat eine Gruppe von Studenten versucht durch Massenhafte Eintritte die Berliner FDP zu beeinflussen, sind auch rein gekommen, aber abstimmen durften se bei den Versammlungen Nix,die Bonzen haben gleich auf ganzer Linie Dicht gemacht, und Gegenmassnahmen herbei gefleht.

Die Technologie

E T 27.08.2001 - 23:45
dafür ist doch schon vorhanden, UMTSInternet, da bekommt jeder sein Laptop und UMTS Handy, und dann bekommt Jeder Bürger Jeden Tag so Zehn oder Zwanzig Sachen in seine Mailbox, zehn Sachen mit Erklärung auf Gemeinde Ebene, zehn Sachen mit Hintergründen, auf Bundes Ebene, und die werden dann erst mal abgestimmt, entweder kann er vorher mit seinem Handy nicht mehr quatschen, oder er hat Steuerliche Vergünstigungen oder Nachteile, so bekommst du Garantiert Jeden Bürger zum Mit machen, und vor Allem weiss Jeder Bürger, was in Seinem Namen gerade läuft, kannste dir so eine UMTS Abstimmung zum Grossen Lausch Angriff, oder zum Nato Einsatz vorstellen, ich glaube was Demokratischeres gibt es doch wohl nicht.

Tut mir Leid das ichbei den Letzten Beiträgen

E T 28.08.2001 - 02:34
etwas neben mir stand, aber wenn ich sehe wie Fest die auf den Nadeln der Rüstungs und Energie Konzerne stecken, könnt ich aus der Haut fahren, nun ist da in Mazedonien Wirklich einer zu Tode gekommen, und die beraten immer noch, ob sie Unsere Jugendlichen dahin schicken, ausserdem kotzt es mich an, wenn ich mit bekomme, wie meine Rente Milliardenfach, für Sinnlose Auslands Kriegs Einsätze, und Eurofigthers verschleudert wird, und ich im Alter den Kitt aus den Fenstern des Sozial Amtes nagen darf.

jetztWIR whlen in Berlin

28.08.2001 - 10:37
ok, statt nicht zu wählen, wällt lieber in berlin jetztWIR - Jugend.Macht.Politik

wahlboykott = Egozentrisch?

peacejunk 19.10.2001 - 00:30
wahlboykott find ich nich so gut. das ist gleichgültigkeit den anderen bürgern gegenüber. schliesslich sind die, die nich wählen auch ne masse - die den sinn der derzeitigen regierung nicht sehen, aber verändern wollen durch nichts tun? dies is nunmal ne demokratische wahl(auch wenn man dabei verarscht wird)und da sollte man jede stimme nutzen, um wenigstens in die richtige richtung zu rutschen.
wenn sich dann mehr für politik interessieren (nicht nur labern wie scheisse alles is)kommen auch neue parteien von gleichgesinnten.dann müssten nur noch die diäten und hohen gehälter der po-pieker dem des Volkes angeglichen werden, damit die herren sich auch mal in unsere lage versetzen können. da wird sich dann die spreu vom weizen trennen und man sieht, wer politik fürs volk macht und wer fürs geld------peace!

Nieder mit den machtversesenen Kommunisten

Anarcho 10.11.2001 - 00:55
die dkp is jawohl das letzte. juuhuuu zurück in die ddr !
guckt euch dochmal die kommunistischen staaten an bzw dort wo es kommunismus gab.
und dann kommen solche leute an und reden die ddr und den stalin schön. oh man.

ob rot oder braun ist beides gleich !
eure ziele sind die gleichen, nur die formeln der unterschied

NIEDER MIT DEN ROTLACKIERTEN FASCHISTEN !

GR(A)SWURZEL REVOLUTION FÜR EINE TOLLERANTE, FREIE, GERECHTE UND UNPARLAMENTARISCHE GESELLSCHAFT !

Noch ein Link dazu

Michael Winkelmann 16.02.2002 - 18:23
Alles, was man über dieses verrottende System der BRD wissen muss, findet sich unter  http://www.2c4.de

Na ja, fast alles... ;-)