Kampagne zu Wahlen und Parlamentarismus in B
Abgeordnetenhauswahl 2001:
Wahlboykott: Stimme behalten- Kollektiv kämpfen!
Der Regierungswechsel und die Neuwahlkampagne haben die in der Bevölkerung breit vorhandene Unzufriedenheit gezeigt. Nicht wenige von den sozialen Angriffen betroffene erhoffen sich von einem scheinbaren Linksruck in der politischen Landschaft Berlins eine tatsächliche Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen bzw. zumindest die Abwehr erwarteter Verschlechterungen. Wir wollen derartige Illusionen in einen linken Regierungswechsel kritisieren und die Notwendigkeit des selbstorganisierten Kampfes für die eigenen sozialen Interessen propagieren.
Die Abwahl der CDU aus der Berliner Regierung ist eine willkommene Stärkung der rot-grünen Bundesregierung und dient gegenwärtig vor allem dazu, die sozialen Angriffe besser durchsetzen und legitimieren zu können. Die Berliner PDS ist sich dieser Konsequenz ihres Machtwillens durchaus bewußt. Ihr Fraktionsvorsitzender Wolf sieht die Aufgabe einer linken Regierung darin, zu erklären wofür dieser Haushalt konsolidiert werden soll, "dann werden die Menschen in unserer Stadt auch bereit sein mit zugehen, auch bei allen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind". Daß die Linke des Kapitals an der Regierung keinerlei Verbesserungen für die Lohnabhängigen bedeutet, hat jüngst schon die rot-grüne Bundesregierung bewiesen, nachdem sie mit Hilfe der "Kohl muß weg!" - Kampagne sowie Gewerkschaftsunterstützung an die Regierung gekommen ist und mit der Anti?CDU?Schwarzgeld-Kampagne stabilisiert wurde, um aktuell zur absoluten Wunschregierung des Kapitals zu avancieren ? die sogar einen Kriegseinsatz des deutschen Imperialismus als antifaschistische Menschenrechtsmission durchsetzen konnte. Kampagnen für Regierungswechsel und Neuwahlen sollen nicht nur Illusionen in eine neue Regierung schüren, sondern vor allem Identifikationen mit den demokratischen Mechanismen schaffen. Dem dient auch die Wahlbeteiligung von Parteien wie der MLPD, die schlicht "neue Politiker" fordert oder der DKP, die konstatiert, daß Geld genug vorhanden ist, nur anders (staatlich) verteilt werden müßte.
Der demokratische Wahlrummel soll die individuelle Unterordnung unter die Ausbeuter absichern. In der Form der Stimmabgabe an nur ihrem Gewissen verpflichtete Parlamentarier ist schon der Inhalt der Entmündigung angelegt. Nicht die kollektive Aktivität der ProduzentInnen des gesellschaftlichen Reichtums für ihre soziale Emanzipation, sondern die individuelle Un-terordnung unter die Gesetze der Warengesellschaft und ihre Verwaltungsinstanzen ist das Wesen der Demokratie. Die politische Zusammenfassung der Bürger unter die Erfordernisse der Kapitalverwertung ist eine Aufgabe des Staates. Die parlamentarische Demokratie ist der adäquate Ausdruck der Warengesellschaft. Sie setzt die "freien Individuen" und den öffentlichen Diskurs in ein positives Verhältnis zu den gesellschaftlichen Verhältnissen, deren Widersprüche und Streitpunkte konstruktiv und verantwortungsbewußt angegangen werden sollen. Jede Debatte wird letztendlich zu einer Debatte im Kapital um die besten Lösungsmöglichkeiten und Weiterentwicklungspotentiale. Im Spannungsfeld der öffentlichen Meinung, zwischen Ver-bandspolitik und Medienmacht und unter Berücksichtigung sozialer Protestpotentiale werden Regierungswechsel vorbereitet und setzten sich diejenigen Parteienkonstellationen durch, welche die anstehenden Aufgaben am besten lösen können. Die absolute Grundlage dieser Gesellschaft sind aber die Gesetze der kapitalistischen Akkumulation, wobei sich nur das durchsetzen kann, was der Verwertung dient und wo die Profite im Mittelpunkt stehen. Egal welche Parteienkonstellation die Regierung bildet, sie kann nur die Interessen den Kapitals verwalten. Der einzige reale Unterschied besteht in ihrer jeweiligen Fähigkeit, der Bevölkerung die scheinbar notwendige Unterordnung unter die Sachzwänge kapitalistischer Finanzpolitik zu vermitteln.
Jede Form von Politik, die auf den Staat einwirken will, um soziale Gleichheit zu befördern, kann sich nur auf der Grundlage der (kapitalistischen) Geschäftsordnung eben jener staatlichen Institutionen bewegen und ist damit funktional für das System. In dieser integrativen und modernisierenden Funktion liegt der Vorteil der bürgerlichen Demokratie für die Herrschaft des Kapitals. Jede positive Bezugnahme auf Parlament und Wahlen befördert nur Passivität und Stellvertreterpolitik, verstärkt die bürgerlichen Vorstellungen in der ArbeiterInnenklasse, die es zu überwinden gilt.
Der Versuch des Staates die besten Rahmenbedingungen für die Ausbeutung zu schaffen findet seine Grenzen an den Schranken der kapitalistischen Akkumulation. Der unmittelbar von Steuereinnahmen abhängige Staat kann nur das verteilen, was er entweder vom kapitalistischen Profit oder dem für die Reproduktion der Arbeiterklasse notwendigen Teil des Kapitals abgezweigt hat. Wo produktive Investitionen stagnieren, Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung zunehmen, da kann es im Interesse des Kapital nur darum gehen, Löhne zu senken und den Staatshaushalt durch Senkung der Sozialausgaben zu sanieren. Damit es mit der Wirtschaft aufwärts geht, muß es mit den Lebensbedingungen der Mehrheit der Bevölkerung abwärts gehen. Sich dagegen zu wehren entspricht dem unmittelbaren sozialen Interesse der Lohnabhängigen und erfordert geradezu eine Verweigerung gegenüber dem wirtschaftlichen Sachverstand des Kapitals.
Es sind nicht zuletzt die Gewerkschaften, welche die ideologische Hegemonie des Kapitals aufrecht erhalten wollen. Wo sich ArbeiterInnen ihrer kollektiven Kraft in der Produktion bewußt werden und diese für ihre Interessen einsetzten, stoßen sie garantiert auf den Widerstand der um Sozialpartnerschaft bemühten Gewerkschaften. Beim Kampf der Piloten um dreißigprozentige Lohnerhöhungen war deren einzige Sorge, daß dies Vorbild für die Kollegen im Niedriglohnbereich sein könnte. Sie taten alles um den Kampf als berufsständischen Egoismus auf Kosten des Tarifgefüges zu verurteilen. Der selbstorganisierte Klassenkampf ist demgegenüber nicht nur die einzige Möglichkeit konkrete Verschlechterungen zu verhindern, sondern die Voraussetzung, um perspektivisch die Stärke zum Erkämpfen einer befreiten Gesellschaft zu entwickeln.
Vom Objekt des Kapitals zum Subjekt durch Klassenkampf!
Interessierte sind eingeladen zu unseren öffentlichen Treffen:
Jeden Freitag um 19 Uhr
im Stadtteilladen Lunte
(Weisestraße 53, Berlin-Neukölln, U-Bhf.Boddinstr.)
Bündnis anti-parlamentarische Linke
August 2001
weitere Infos demnächst unter:
http://www.wahlboykott.f2s.com
Wahlboykott: Stimme behalten- Kollektiv kämpfen!
Der Regierungswechsel und die Neuwahlkampagne haben die in der Bevölkerung breit vorhandene Unzufriedenheit gezeigt. Nicht wenige von den sozialen Angriffen betroffene erhoffen sich von einem scheinbaren Linksruck in der politischen Landschaft Berlins eine tatsächliche Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen bzw. zumindest die Abwehr erwarteter Verschlechterungen. Wir wollen derartige Illusionen in einen linken Regierungswechsel kritisieren und die Notwendigkeit des selbstorganisierten Kampfes für die eigenen sozialen Interessen propagieren.
Die Abwahl der CDU aus der Berliner Regierung ist eine willkommene Stärkung der rot-grünen Bundesregierung und dient gegenwärtig vor allem dazu, die sozialen Angriffe besser durchsetzen und legitimieren zu können. Die Berliner PDS ist sich dieser Konsequenz ihres Machtwillens durchaus bewußt. Ihr Fraktionsvorsitzender Wolf sieht die Aufgabe einer linken Regierung darin, zu erklären wofür dieser Haushalt konsolidiert werden soll, "dann werden die Menschen in unserer Stadt auch bereit sein mit zugehen, auch bei allen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind". Daß die Linke des Kapitals an der Regierung keinerlei Verbesserungen für die Lohnabhängigen bedeutet, hat jüngst schon die rot-grüne Bundesregierung bewiesen, nachdem sie mit Hilfe der "Kohl muß weg!" - Kampagne sowie Gewerkschaftsunterstützung an die Regierung gekommen ist und mit der Anti?CDU?Schwarzgeld-Kampagne stabilisiert wurde, um aktuell zur absoluten Wunschregierung des Kapitals zu avancieren ? die sogar einen Kriegseinsatz des deutschen Imperialismus als antifaschistische Menschenrechtsmission durchsetzen konnte. Kampagnen für Regierungswechsel und Neuwahlen sollen nicht nur Illusionen in eine neue Regierung schüren, sondern vor allem Identifikationen mit den demokratischen Mechanismen schaffen. Dem dient auch die Wahlbeteiligung von Parteien wie der MLPD, die schlicht "neue Politiker" fordert oder der DKP, die konstatiert, daß Geld genug vorhanden ist, nur anders (staatlich) verteilt werden müßte.
Der demokratische Wahlrummel soll die individuelle Unterordnung unter die Ausbeuter absichern. In der Form der Stimmabgabe an nur ihrem Gewissen verpflichtete Parlamentarier ist schon der Inhalt der Entmündigung angelegt. Nicht die kollektive Aktivität der ProduzentInnen des gesellschaftlichen Reichtums für ihre soziale Emanzipation, sondern die individuelle Un-terordnung unter die Gesetze der Warengesellschaft und ihre Verwaltungsinstanzen ist das Wesen der Demokratie. Die politische Zusammenfassung der Bürger unter die Erfordernisse der Kapitalverwertung ist eine Aufgabe des Staates. Die parlamentarische Demokratie ist der adäquate Ausdruck der Warengesellschaft. Sie setzt die "freien Individuen" und den öffentlichen Diskurs in ein positives Verhältnis zu den gesellschaftlichen Verhältnissen, deren Widersprüche und Streitpunkte konstruktiv und verantwortungsbewußt angegangen werden sollen. Jede Debatte wird letztendlich zu einer Debatte im Kapital um die besten Lösungsmöglichkeiten und Weiterentwicklungspotentiale. Im Spannungsfeld der öffentlichen Meinung, zwischen Ver-bandspolitik und Medienmacht und unter Berücksichtigung sozialer Protestpotentiale werden Regierungswechsel vorbereitet und setzten sich diejenigen Parteienkonstellationen durch, welche die anstehenden Aufgaben am besten lösen können. Die absolute Grundlage dieser Gesellschaft sind aber die Gesetze der kapitalistischen Akkumulation, wobei sich nur das durchsetzen kann, was der Verwertung dient und wo die Profite im Mittelpunkt stehen. Egal welche Parteienkonstellation die Regierung bildet, sie kann nur die Interessen den Kapitals verwalten. Der einzige reale Unterschied besteht in ihrer jeweiligen Fähigkeit, der Bevölkerung die scheinbar notwendige Unterordnung unter die Sachzwänge kapitalistischer Finanzpolitik zu vermitteln.
Jede Form von Politik, die auf den Staat einwirken will, um soziale Gleichheit zu befördern, kann sich nur auf der Grundlage der (kapitalistischen) Geschäftsordnung eben jener staatlichen Institutionen bewegen und ist damit funktional für das System. In dieser integrativen und modernisierenden Funktion liegt der Vorteil der bürgerlichen Demokratie für die Herrschaft des Kapitals. Jede positive Bezugnahme auf Parlament und Wahlen befördert nur Passivität und Stellvertreterpolitik, verstärkt die bürgerlichen Vorstellungen in der ArbeiterInnenklasse, die es zu überwinden gilt.
Der Versuch des Staates die besten Rahmenbedingungen für die Ausbeutung zu schaffen findet seine Grenzen an den Schranken der kapitalistischen Akkumulation. Der unmittelbar von Steuereinnahmen abhängige Staat kann nur das verteilen, was er entweder vom kapitalistischen Profit oder dem für die Reproduktion der Arbeiterklasse notwendigen Teil des Kapitals abgezweigt hat. Wo produktive Investitionen stagnieren, Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung zunehmen, da kann es im Interesse des Kapital nur darum gehen, Löhne zu senken und den Staatshaushalt durch Senkung der Sozialausgaben zu sanieren. Damit es mit der Wirtschaft aufwärts geht, muß es mit den Lebensbedingungen der Mehrheit der Bevölkerung abwärts gehen. Sich dagegen zu wehren entspricht dem unmittelbaren sozialen Interesse der Lohnabhängigen und erfordert geradezu eine Verweigerung gegenüber dem wirtschaftlichen Sachverstand des Kapitals.
Es sind nicht zuletzt die Gewerkschaften, welche die ideologische Hegemonie des Kapitals aufrecht erhalten wollen. Wo sich ArbeiterInnen ihrer kollektiven Kraft in der Produktion bewußt werden und diese für ihre Interessen einsetzten, stoßen sie garantiert auf den Widerstand der um Sozialpartnerschaft bemühten Gewerkschaften. Beim Kampf der Piloten um dreißigprozentige Lohnerhöhungen war deren einzige Sorge, daß dies Vorbild für die Kollegen im Niedriglohnbereich sein könnte. Sie taten alles um den Kampf als berufsständischen Egoismus auf Kosten des Tarifgefüges zu verurteilen. Der selbstorganisierte Klassenkampf ist demgegenüber nicht nur die einzige Möglichkeit konkrete Verschlechterungen zu verhindern, sondern die Voraussetzung, um perspektivisch die Stärke zum Erkämpfen einer befreiten Gesellschaft zu entwickeln.
Vom Objekt des Kapitals zum Subjekt durch Klassenkampf!
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Bündnis anti-parlamentarische Linke
August 2001
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
"Politik im Interesse der Berlinerinnen und Berliner, kann nicht auf parlamentarische Vertretung beschränkt werden. Eine solche Politik hat unter den herrschenden Bedingungen zur extremen Verschlechterung der Lebensbedingungen einer Mehrheit der Bewohner unserer Stadt, nicht aber zu Verbesserungen geführt.
Die DKP fordert unter anderem das volle Wahlrecht für alle Menschen, die in unserer Stadt leben und arbeiten, unabhängig von ihrer Herkunft und Staatsbürgerschaft bei den BVV- aber auch bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus!
Wer seine Interessen verwirklicht sehen will, darf sich jedoch nicht einfach nur durch Parlamente "vertreten" lassen. Wer hier lebt, der muß sich selbst ständig ein-mischen. Wer hier lebt, der darf sich nach der Wahl nicht einfach nach Hause schicken lassen. Der muß auf der Straße bleiben um Rechte durchzusetzen, Druck auf die Parlamente auszuüben."
Der Text ist nicht Schlecht
Ja die Erfahrung mit den Grünen
wahlboykott... ach nöööö
Ja tommasz
indymedia und die deutsche linke
der sich auf den massenmörder lenin beruft und ich wähle niemanden, der ein hierarchisches system durch ein
anderes ersetzen will!
an et: was du im ersten kommentar meinst, ist billiger populismus. erzähl dem wähler was er will. wobei, die
parteikommies wollen tatsächlich freiheit - für alle, die der selben meinung sind natürlich. wobei ich würd die auch
nich in einen topf werfen: kommie is nich gleich kommie. es gibt auch libertäre und rätebefürworter unter denen.
allgemein: ich glaube es gibt immer gründe für und wider wahlen - die müssen sorgfältig abgewogen werden. da
hilft kein pauschalisieren.
viele alternativen
aber wenn jetzt keineR wählen geht, kommt die npd doch ins parlarment und kann ihre rassistische propaganda verstärkt unter die leute bringen. ausserdem wird es dann mit deren verbot schwieriger und die bekommen noch mehr geld.
die haben auch eine wahlseite im internet, dort haben sie auch ihr programm für berlin als pdf datei - furchtbares pamphlet, südafrika war zur apartheid noch ein fortschrittliches regime im vergleich zu dem, was die machen wollen.
Sollten alle lesen, die diese Partei als "harmlos" ansehen
wahlen ändern nix, sonst wären sie verboten - wahlboykott bringt noch weniger sonst hätten wir wahlpflicht.
es gibt in berlin genug linke alternativen zum wählen, wenn sie zugelassen werden.
p.s. das kleinere übel wählen heißt ja nun nich unbedingt, das prinzip anzuerkennen, sondern einfach erstmal, die möglichkeiten zu nutzen, die uns das system (noch?) gibt, um wenigstens an der tendenz zu basteln.
p.p.s. ich geh aber trotzdem nich hin, siehe oben
Ja Ich stehe sowieso Nur für Anarchismus
Sinnloser Dogmatismus?
Ja ich gehe ja auch seit Jahren nicht hin
Sinnloser Dogmatismus?
Natürlich ändern Wahlen nichts und keine Partei wird die Revolution für uns machen. Ich sehe auch Parteien als falsches Organisationsmodell und halte Parlamentarismus für undemokratisch. Aber ein Wahlboykott? Warum die Kräfte auf etwas konzentrieren was nichts bringt? Was bringt es wenn 1000 Leute mehr oder weniger nicht wählen gehen?
Die Frage ist ja auch nicht ob sie wählen gehen oder nicht, sondern ob sie sonst noch irgend etwas politisch aktiv machen. Darauf kommt es an und das ändert sich nicht durch einen Wahlboykott.
Abgesehen davon bin ich keine Masochistin und streite mich daher lieber mit der PDS um irgendwelche Sachen, als mit der CDU. Auch das Argument mit dem Übergewicht der extremen Rechten ist nicht ganz von der Hand zu weisen...
Und es gibt auch immer wieder Situationen in denen die Bewegung nicht ohne gewisse Parlamentarier und Abgeordnete auskommt: für gewisse parlamentarische Nachfragen, um Aufmerksamkeit zu erregen, um einen Schutz zu haben (z.B. bei kritischen Demos als AnmelderInnen...).
Meiner Meinung nach ist es eine taktische Frage und keine moralische zu der eine orthodoxe Haltung eingenommen werden muss.
Ich denke: Keine Hoffnung in Wahlen, aber das "kleinste Überl" wählen. Ansonsten "für Bewegung sorgen" und Basisarbeit machen. Organisierung von unten!
Ja Helen, aber du bekommst mich trotzdem
Wenn Kinder auch nicht Geschäftsfähig
Und ich fordere ein Wahlrecht für Alle!
Wahlrecht für Alle!
Und ich forder die Aufhebung
Ich fordere die Aufhebung der Listen Wahl
Zur Zeit dürften sich die Parlamente
Und ob Wahlen was verändern!
Hessen 1999
Österreich 1999
Italien 2001
Schon vergessen?
na ja
Wie viele Wahlperioden hat es gedauert
Gesetzesvorschlag
Am meisten ändern die Wahlen, bei denen nicht wirklich gewählt wird. Die meisten Leute wählen ja,DAMIT sich nix ändert. Drum muss man Wahlen überhaupt abschaffen oder durch eine Akklamation ersetzen, bei dem das Volk seine Verbundenheit mit der charismatischen revolutionären Führung enthusiastisch zum Ausdruck bringt.
Dann bin ich ja Genau Richtig
ha ha
ha ha
Wer zum Wahlboykott aufruft soll sich ...
Also finde ich, wer zum Boykott aufruft legt die Zukunft unserer "Mitmenschen" in die Hand von Leuten die nicht die Masse haben will.
Bei uns im Landkreis wird gemauert, positive Entwicklung blockiert und verhindert. Aufgrund der "Pro-Atomhaltung" der Grünen in der Bundesregierung, haben sich "unsere" regionalen Grünen in der "Grüne Liste Wendland" neugegründet und die halte ich nötig zu unterstützen, weil sie für die Themen die sie vertreten einstehen und wirklich versuchen es durchzusetzen, leider sind die derzeitigen 18(%) immer noch zu wenig ...
Ich wünsche mir jedenfalls den Wechsel zu wirklich grünen Idiologie, weil sich sonst nie etwas ändert.
Viele Grüße
Jens/daopan
Du Wähler Du
Hallo jens da teilen sich die Meinungen
Erklärung
Dann einmal ein Rechenbeispiel: wenn in Berlin 2.000.000 Menschen wählen gehen und eine Partei bekommt 4 % davon = 80.000 Stimmen eine andere Partei bekommt 50% = 1.000.000 Stimmen. Wenn jetzt wegen unserer Kampagne nur noch 1.900.000 Menschen wählen gehen, dann macht bekommen diese Parteien nun 4,2 bzw. 52,6 Prozent Stimmen. Uns nun zu unterstellen, wir würden mit unserer Kampagne Nazis unterstützen ist völliger Unsinn. Hat die Wahlbeteiligung von 30 % in den USA dazu beigetragen, dass jetzt Nazis an der Regierung sind?
Wir fordern nicht einfach einen Wahlboykott. Wir wollen den Menschen die Illusionen nehmen, dass sich durch die Teilnahme am Parlamentarismus irgendetwas verändert. Die Politik des kleinen Menschen wird auf der Straße gemacht und nirgendwo sonst. Deshalb müssen sich die Menschen selber organisieren. Wenn wir wie in dem Rechenbeispiel oben erreichen, dass 100.000 aufgrund unserer Kampagne nicht wählen gehen, dann werden sich von diesen sensibilisierten Menschen ein kleiner Prozentteil, vielleicht einige hunderte Menschen, selber organisieren und das wäre doch ein Erfolg.
Wir werden den Erfolg von unserer Kampagne nicht am NichwählerInnentum messen, sondern daran, ob wir Leuten die Illusionen am System nehmen konnten, ob wir Leute politisieren konnten, ob sich Leute selber organisieren.
Ich will noch einmal auf das Beispiel DKP eingehen. Was soll es bringen als DKP anzutreten? Der einzige Sinn ist meiner Meinung nach, politische Propaganda zu machen und das geht mit unserer Kampagne doch viel glaubwürdiger oder wer glaubt, dass eine DKP-Regierung die ArbeiterInnenklasse in den Sieg führen wird? Kommunistische Parteien haben auf der ganzen Welt versagt, entweder weil sie zu einer Sekte verkommen sind oder weil sie Teil des Systems geworden sind.
Achso weil ich noch lese Italien oder Österreich: Was hat sich dort genau verändert? Hätten die bürgerlich-rechten Regierungen dort durch einen Wahlboykott "unterstützt" werden können? Oftmals ist es für uns als Linkradikale sogar wesentlich einfacher, die kapitalistische Politik solcher Regimes zu kritisieren als die eines "antifaschistischen" Schröder-Fischer-Regimes in der BRD, das bald wieder Kriege in aller Welt führen will. Übrigens wurden 1933 Massendemos, Generalstreik etc. damals von der SPD unter Berufung auf den Parlamentarismus strikt abgelehnt. Warum hat denn niemand 1933 den Arsch hochgekriegt obwohl die KPD auch nicht gerade schwächste Partei war?
Nur für Idealisten!
Die Reale Zahl der Arbeitslosen
dann doch lieber
Autonome Liste - die unregierbaren. Eine Partei für wahlboykott, eine partei, die in ihren wahlspots zum nichtwählen aufgerufen hat.
und nochmals auf zahlenspielchen zurückzukommen, wenn eine nazipartei ihne boykott 0,9 % hat, bekommt sie keine Wahlkampfkosten rückerstattung, wenn sie dann aber durch den boykott auf 1& kommt, bekommen sie geld. alleine dies reicht, meiner meinung nach schon aus, um zur wahl zu gehen.
es gibt genug zur auswah, sei es die s.e.d., eine der linken parteien oder arebitslosenpartei oder sonstwas.
ich sehe auch nicht, dass mit der initiative viele leute ausserhalb der "scene" angesprochen werden.
und nochmals auf die usa vergleiche, die hinken, weil die ein ganz anderes wahlsystem haben. schliesslich ist bush jr. präsi geworden obwohl er nicht die mehrheit der gültigen, abgegebenen stimmen hatte.
wahlen ändern nix - sonst wären sie verboten - wahlboykott ändert auch nix - sonst hätten wir wahlpflicht.
Liebe Wahl Boykottler
soso
gerundet SPD=20000, PDS=16000, CDU=15000, Grüne=3500, FDP=2800, REP=605 (Zahlen entnommen bei
36 000 Stimmen sehr freuen über die Nichtwähler. Ob ihr nun wollt oder nicht -schreit oder euch bockig in die Ecke stellt. Am System der Wahlen kommt man nicht vorbei ohne das Grundgesetz zu ändern. Dieses ist glücklicher Weise auch nicht so einfach möglich. Ihr solltet nicht die Menschen gegen etwas mobilisieren sondern für etwas. Ein Tip: Nehmt alle Themen was euch an dieser Regierung oder am System anstinkt und formuliert diese positiv um und bewerbt euch zu den Wahlen. Mit euern 100 000 Stimmen könnt ihr ja das Parlament auflösen und ein buntes Berlin entstehen lassen.(hi hi) Viel Spaß dabei.
Also Wähler
Hallo Wähler du wirst lachen aber
und noch vergessen
Und Lieber Wähler dann noch
e.t. oha
Für den Wähler
5% Hürde
Lieber Wähler das mit der Berliner FDP
Die Technologie
Tut mir Leid das ichbei den Letzten Beiträgen
jetztWIR whlen in Berlin
wahlboykott = Egozentrisch?
wenn sich dann mehr für politik interessieren (nicht nur labern wie scheisse alles is)kommen auch neue parteien von gleichgesinnten.dann müssten nur noch die diäten und hohen gehälter der po-pieker dem des Volkes angeglichen werden, damit die herren sich auch mal in unsere lage versetzen können. da wird sich dann die spreu vom weizen trennen und man sieht, wer politik fürs volk macht und wer fürs geld------peace!
Nieder mit den machtversesenen Kommunisten
guckt euch dochmal die kommunistischen staaten an bzw dort wo es kommunismus gab.
und dann kommen solche leute an und reden die ddr und den stalin schön. oh man.
ob rot oder braun ist beides gleich !
eure ziele sind die gleichen, nur die formeln der unterschied
NIEDER MIT DEN ROTLACKIERTEN FASCHISTEN !
GR(A)SWURZEL REVOLUTION FÜR EINE TOLLERANTE, FREIE, GERECHTE UND UNPARLAMENTARISCHE GESELLSCHAFT !
Noch ein Link dazu
Na ja, fast alles... ;-)