Abschalten verboten!
1256 sogenannte Info-Screens hängen in Hamburgs U-Bahn-Waggons. Auf den Bildschirmen ist eine Mischung aus einfachem Entertainment, Kurz-Nachrichten und Werbung zu sehen. Doch die High-Tech Werbeflächen sind nicht jedermanns Sache. Unter dem Motto:"Abschalten verboten!" protestierten heute einige Aktivisten gegen diese Info-Screens.
Stress durch Infoscreens1256 sogenannte Info-Screens hängen in Hamburgs U-Bahn-Waggons. Auf den Bildschirmen ist eine Mischung aus einfachem Entertainment, Kurz-Nachrichten und Werbung zu sehen. Doch die High-Tech Werbeflächen sind nicht jedermanns Sache. Unter dem Motto:"Abschalten verboten!" protestierten heute einige Aktivisten gegen diese Info-Screens. Die Fahrgäste wurden befragt, ob sie das Program sehen wollen. Da dies meist nicht der Fall war, verhüllte die Aktions-Gruppe die Monitore mit Müllsäcken. Zusätzlich wurden Flugblätter verteilt und die verdeckten Mattscheiben mit Papier-Fischen geschmückt. Die zweistündige Aktion wandte sich gegen Reizüberflutung und die Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes. Im morgendlichen Berufsverkehr stieß die Gruppe auf reges Intresse und sah ihr Ziel, zum kritischen Nachdenken anzuregen, erreicht.
-------------------Schnipp---------------------------
Wir acht Personen haben also Heute in der Hamburger U-Bahn ein paar High-Tech-Mattscheiben symbolisch abgeschaltet und in Müllsäcke gepackt, dieReaktion der Leute war sehr unterschiedlich, die meisten waren jedoch mindestens Interessiert. Als taktisch geschickt erwies sich, dass wir die BahnfahrerInnen vorm verhüllen der Screens gefragt haben ob, jemand das Programm sehen möchte. Da die Leute meist schwiegen und einige sogar meinten sie wollen das Programm nicht sehen konnten wir die Bildschirme ohne wiedersprüche verhüllen. Der Text unserese Flugblattes findet sich unter "www.kulinarisches-duett.de/infoscreen/Flugblatt.html".Nur Fotos fehlen, unserer Kameramann ist leider ausgefallen :(
-------------------Schnipp---------------------------
Wir acht Personen haben also Heute in der Hamburger U-Bahn ein paar High-Tech-Mattscheiben symbolisch abgeschaltet und in Müllsäcke gepackt, dieReaktion der Leute war sehr unterschiedlich, die meisten waren jedoch mindestens Interessiert. Als taktisch geschickt erwies sich, dass wir die BahnfahrerInnen vorm verhüllen der Screens gefragt haben ob, jemand das Programm sehen möchte. Da die Leute meist schwiegen und einige sogar meinten sie wollen das Programm nicht sehen konnten wir die Bildschirme ohne wiedersprüche verhüllen. Der Text unserese Flugblattes findet sich unter "www.kulinarisches-duett.de/infoscreen/Flugblatt.html".Nur Fotos fehlen, unserer Kameramann ist leider ausgefallen :(
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Super Aktion,
Beifall Aktion Gut und Billig
Link des Flugblattes
noch mehr so kacke
Tankstellen:Preisanzeige der Kasse mit Infosc
statt der normalen Preisanzeige jetzt so´ne "Infoscreens" angebaut, so dass die Kunden gezwungen sind sich den Müll anzusehen, die eigentliche Preisinformation der Kasse ist dann ganz klein versteckt auf dem Schirm.
Ich finde es klasse, dass sich Leute um diesen Müll kümmern.
auch in Kölle
die dinger gibts in berlin auch
Kommerzkacke
Keine Kommerzialisierung des öffentlichen Raums!
Werbung ist scheiße!
Flatscreens
Dieser psuedomediale Größenwahn hat viele Leute in den Städten und Verbänden erfasst.
Jedes Kaff soll ihre eigene tolle Videowand kriegen, denn das wertet unser Leben ja unheimlich auf. Aber wir sollen ja nicht vergessen: Geld verdienen, Geld ausgeben und das bis zur Rente (wenn überhaupt Rente)
Kaufen, kaufen, fressen, fressen und den Rest der Welt vergessen!
www.betonbrand.de.lv
verpennt
hoert sich ja ganz nach erfolg an! und ich hatte sogar schon meine kamera rausgelegt & akkus aufgeladen -> haette sich ja gelohnt.
aber war ja klar, wenn ihr das SO frueh plant, dass das nicht klappen kann mit dem aufstehen; beim naechsten mal werd ichs wieder versuchen, wieder ohne garantie..
f
scheisse
in berlin gibs diese screens jetzt auch heißen abeer "berliner fenster"
zwischen den beiden screens ist dann ein ca 2mm großes loch wodrin sich eine ccd kamera befindet sodass jeder wagon fast komplett video überwacht ist !
diese warnaufkleber wegen der kameras, gibst seit längerem auch nichtmer !
NO JUSTICE NO PEACE !
sehr schöne aktion, wird hoffentlich
Diese viele werbetafeln hier in berlin sind wirklich psychoterror! mensch sieht sie überall, auch wenn mensch nicht draufschauen will, mensch sieht sie doch an, weil sie so geschickt plaziert sind aber auch aus eignem falschem interesse am konsum und an dem was gerade angesagt ist, um leit- und vorbider zu finden usw. heir in der köpenickerstr. sind diese werbetafeln oft lustig und sinnentstellent besprüht und beklebt. das find ich total schön. Kommunikationguerillamäßig. dazu gibts ein sehr interessantes buch , titel fällt mir grade nicht ein. cover ist gestaltet (fake) wie ein autoreperatut selbsthilfe buch,deswegen haben die macherInnen auch stress gekriegt. da sind vile beispiele und tips drin zur subversiven veränderung von werbung im öffentlichen raum und überhaupt öffentlicher kommunikation.
Interessant . . .
Das alles wäre vielleicht noch unter Schmerzen zu ertragen, würde der HVV nicht auch noch damit anfangen, nach und nach alle Wagen mit "Rundum"-Kameras auszustatten. In einem Artikel dazu, der jüngst im "Hamburger Abendblatt" erschien, äußerte sich der HVV übrigens "erstaunt" darüber, dass es darauf überhaupt keine Resonanz gebe - weder positiv noch (!) negativ.
´Berliner Fenster´- Kommentar
die betreiber dieser überwachung scheinen juristisch nicht gut informiert zu sein. solche kameras müssen für den gefilmten identifizierbar sein. möglicherweise sollte man ihnen einfach helfen: "lach mit bei der versteckten kamera"-aufkleber drucken, und sie dann auf die kamera kleben.
bestes buch wo gibt:
Endlich!