militante Demo in Basel
Gestern fuhren wir von Deutschland aus nach Basel zu einer Demo anlässlich des Global Action Days. An der Grenze wurden wir rausgezogen und komplett samt Auto gefilzt während ein autoritäres Arschloch mit Hund uns die Aufgabe hatte uns davor zu bewaren ihn zu erschiesen jedenfalls benahm er sich so. Nach einer dreiviertel Stunde durften wir dann weiter. An der Demo beteiligten sich ca 800 Leute. Die Verhältnisse waren komplett anderst als in Deutschland. Schon zu beginn der Demo zogen sich die ersten Leute ihre Hassis auf was uns total erstaunte da so etwas bei uns ja nicht einfach Problems möglich gewesen wäre. Es waren jedoch auch keine Bullen zu sehen bis auf 2 Dorfcops, so sahen sie jedenfalls aus, die sich mit Wasserpistolen besprizen liesen und völlig überfordert waren. Währen der Demo wurde die ganze Zeit gesprüht so ziemlich jede Bank musste dran glauben. Die Demo war auch spaßig da Arbeiterliederklassiker gesungen wurden was wirklich cool war. Als wir dann an der italiensichen Botschaft vorbei kamen flogen Flaschen und Steine. Wieder waren fast keine Cops am Start bis auf 10 Stück oder so die in der Botschaft standen und sich bewerfen liesen. Danach zog die Demo weiter ein paar Leute schlugen dann noch die Fenster von UBS ein und ein Stoffkörper der mit G8 Fahnen gespickt war brannte. Wir Deutschen warteten die ganze Zeit darauf dass die Bullen angreifen würden nachdem wir dann ein paar Schweizer fragten warum dies nicht der Fall war meinten die dass die Cops doch keinen Grund hätten weil die Demo doch friedlich sei. Was uns echt in Erstaunen versetzte weil bei uns so etwas wirklich nur ein mal in hundert Jahren möglich ist ohne dass man von den cops plattgemacht wird. Nach der Demo fuhren wir dann wieder nach Hause und kamen auch problemlos über die Grenze. Meiner Meinung sollten sich einige Leute aus Süddeuschland das nächste mal überlegen ob sie nicht lieber in die Schweiz, anstatt nach Berlin fahren.
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Ergänzungen
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Ihr Faschos
Wir müssen Euch leider entäuschen
Wir müssen Euch leider enttäuschen. In der Schweiz ist es zwar noch nicht so krass wie in Deutschland, aber auch hier kann eine kleine Glasscherbe sämtliche Tränengas- und Gummischrotlager leeren. Es kommt immer auf das Konzept der Bullen drauf an. Mal machen sie einen auf hart und darfst nicht mal furzen, mal kannst du tun und lassen was du willst (fast natürlich...). Eskalations- oder Deeskalationsstrategie - je nach Lust und Laune, bzw. je nach genauer Einschätzung der Bullenchefs. Je "randständiger" die Demo, desto härter die Einsätze - nicht immer, aber immer öfters. Je publikumswirksamer die Demos, desto deeskalativer das Bullenkonzept.
In Bern z.B. waren an der letzten Genua-Demo sogar gar keine Bullen zu sehen. Dafür war die Demo die ganze Zeit in einem weiträumigen Bullenkessel, if you know what we mean...
In Basel wurden nach der Demo willkürlich 40 Leute verhaftet - nur um eure Illusionen definiv zu zu zerstören. We´re so sorry.
Einige SchweizerInnen
Provokateur!
naja
Wieso Provokateur?
also ich als schweizer ...
das war ziemlich hart, oder siehe davos ! bei -20 grad und wasserwefer, oder 1. mai zürich und bern ? gints halt gewisse städte die sowas halt noch nich kennen und auch nicht für den ernstfall bereit sind ! basel hat nun was dazu gelernt ... und ja, basler-faschos sind pfeiffen, die scheissen sich gleich in die hose wenn ihr ihnen nur schon droht *lol*
ejjj CH
häääääääää
seid ihr doof oder was ?
schade
Was ist mit den Verhafteten?
Hilfe!
An CH
Was man so hört ist es in D-Land wirklich viel schwieriger irgendwas Militantes zu symbolisieren. Von daher, genau richtig erkannt, Anonymer.
wie bidde?
das neue syndrom der provokateure
zwar muß ich auch zugeben, daß der text grammatikalisch und auch inhaltlich extrem schlecht war (sorry an den/die schreiber/in), aber auf jeden fall nicht von einem/r provokateur/in stammt. aus eigener erfahrung weiß ich (nach mehrmaligen demobesuchen in der schweiz), daß in ch die verhältnisse für riots bzw. militante demos das 80er Jahre niveau oftmals erreichen und daß dieser zustand einigen genossen /innen aus der brd besonders anspricht. wo sollen denn die jungen (und meißtens) unerfahrenen genossen/innen ihre erfahrung im straßenkampft bzw. mit militanz erfahren können wenn es in deutschland nicht mehr geht, mal abgesehen vom ritualisierten 1. mai in berlin oder sporadischen riots sonstwo ?
wir sollten uns deshalb hüten alles auf die provokateure zu schieben, bzw. solche menschen (genossen übrigens) als hools oder nazis zu diffamieren. also, das ist echt vällig spekulativ und sogar kontraproduktiv.
ansätze einer diskussion sollen nicht im dunkeln mythischen zuweisungen entwickelt werden, sondern um die frage nach der militanz innerhalb der linken. die linke muß sich die frage stellen, warum denn in deutschland nicht mehr zu militanten aktionen kommt und wie das wieder erreicht werden kann. zumindest mal einen kleinen start...
gruß an die genossen/innen und freunde/innen, die in basel und auch anderswo militant ihre solidarität mit den gefangenen in göteborg und genua gezeigt und ein fanal gegen den mord an carlo gesetzt haben.
schoen dass es cool war, was bleibt sonst noc
andere sicht...
es war schon im vorfeld der demo klar das diese ausser sprühereien und kleinigkeiten friedlich bleibt.
so wie ich das mitbekommen habe ging auch nicht "jede bank kaputt", was durchaus schön gewesen wäre.
an der italienischen botschaft knallte es kurz und es flogen etliche sachen. danach ging die demo aber recht schnell weiter.
es war schon erstaunlich das so wenige bullen sichtbar waren, habe ich in der schweiz aber auch schon anderst mitbekommen (davos, 1.mai,...). es kam ja dann wohl auch im anschluss an die demo zu verhaftungen.
ausserdem finde ich es schwachsinn von uns deutschen zu sprechen und aufrufe and die "süddeutschen" lasse ich auch mal...
fotos der demo...
Süddeutsche Dorftrottel