Polizei-Skandal in Berlin
Es hätte einer der ganz großen Tage für die Berliner Polizei werden können, und das auch noch vor historischer Kulisse. Ort des Geschehens: Checkpoint Charly.
Skandal in Berlin - Deutsche Polizisten schützen Anarchisten !
Es hätte einer der ganz großen Tage für die Berliner Polizei werden können, und das auch noch vor historischer Kulisse. Ort des Geschehens: Checkpoint Charly. Noch vor einer Woche hatte es hier kräftig gestoibert und gemerkelt. Anlass für die unsägliche Steffelei, die sich irgendwann noch nicht mal mehr der Strom anhören wollte, war der 40. Jahrestag des Mauerbaus gewesen. Bei ihrem Gejammer über den SED Unrechtsstaat hatte die CDU/CSU - Spitze jedoch Einiges übersehen. Das Jubiläum hatte im Vorfeld bei so manchem Politiker merkwürdige Rennissancen ausgelöst. So verkündete Inensenator Körting kürzlich das Ende des Rechts auf Ausreise,die gute alte Meldeauflage wurde wiedereingeführt, in Cottbus war es Punx verboten worden, sich in der Stadt aufzuhalten und Innenminister Schily machte sich stark für Datenbanken über Oppositionelle. Wenn das der Genosse Honecker noch mitereben dürfte...
Doch zurück zu den skandalösen Vorgängen des 20.8. In einer öffentlichen Vorankündigung hatte der berüchtigte Schwarze Block mitgeteilt, sich an diesem Tag selbst stellen zu wollen. Etwa 150 Kriminelle hatten sich dann auch nebst Beweismitteln am Ort des Geschehens eingefunden. Auch die Ordnungskräfte waren zahlreich vorhanden, sodaß nun die Gerechtigkeit ihren Lauf hätte nehmen können.
Unverständlicherweise griffen die Grünröcke dann jedoch nicht mit "aller Härte" zu, wie es der Kanzler deutlich verlangt hatte. Mehr noch, immer wieder fielen sie durch unflätige Zwischenrufe in der Gerichtsverhandlung des eigens angereisten italienischen Standgerichts auf. Dies Störversuche wurden von den anwesenden ZuschauerInnen deutlich mit dem Slogan "Deutsche Polizisten schützen Anarchisten" zurückgewiesen.
Die Jünger Justitias indes ließen sich nicht beirren und leisteten eine lupenreine "genuesische Beweisführung". Und in der Tat, die Liste der beschlagnahmten Gegenstände war überwältigend: Neben Flaschen, Streichhölzern und Zigarettenfiltern, bekanntermaßen explizit zur Herstellung von Molotovcocktails gefertigt, fanden sich als elektronische Telefonverzeichnisse getarnte Zeitbomben,ein buntes Kaleidoskop von Schlagwerkzeugen wie Holzflöten, Schraubenschlüsseln und ähnlichem, Verbandszeug zur offensive Kriegsführung und -last not least - ein Berliner Stadtplan, indem die Ausfallstrasse nach Genua eingezeichnet war.Höhepunkt der Prozesse war dann wohl, das einer der Angeklagten, möglicherweise auf eine Kronzeugenregelung hoffend,nicht zögerte, seinen Drahtzieher zu benennen (siehe Foto).
Angesichts der Beweislage in den Beispielfällen verlangten dann auch die restlichen Anwesenden ihre sofortige Verhaftung.Dieser Bitte wurde jedoch nicht entsprochen.
Das Verhalten der Polizei wirft viele Fragen auf. War man vielleicht durch das Auftauchen eines weiteren schwarzen Blocks, der zu früherer Stunde von AktivbürgerInnen dem Innenministerium übergeben worden war, irritiert ? Gibt es keine Solidarität mehr mit den italienischen Kollegen, die noch in Genua nicht lange gefackelt hätten ? Oder müssen wir am stillschweigenden Ignorieren der Forderungen der Anwesenden etwa schliessen, die Berilner Polizei mißbilligt die Art und Weise, wie in Genua "Recht gesprochen" wird ? Wir bitten um eine Stellungnahme !
Es hätte einer der ganz großen Tage für die Berliner Polizei werden können, und das auch noch vor historischer Kulisse. Ort des Geschehens: Checkpoint Charly. Noch vor einer Woche hatte es hier kräftig gestoibert und gemerkelt. Anlass für die unsägliche Steffelei, die sich irgendwann noch nicht mal mehr der Strom anhören wollte, war der 40. Jahrestag des Mauerbaus gewesen. Bei ihrem Gejammer über den SED Unrechtsstaat hatte die CDU/CSU - Spitze jedoch Einiges übersehen. Das Jubiläum hatte im Vorfeld bei so manchem Politiker merkwürdige Rennissancen ausgelöst. So verkündete Inensenator Körting kürzlich das Ende des Rechts auf Ausreise,die gute alte Meldeauflage wurde wiedereingeführt, in Cottbus war es Punx verboten worden, sich in der Stadt aufzuhalten und Innenminister Schily machte sich stark für Datenbanken über Oppositionelle. Wenn das der Genosse Honecker noch mitereben dürfte...
Doch zurück zu den skandalösen Vorgängen des 20.8. In einer öffentlichen Vorankündigung hatte der berüchtigte Schwarze Block mitgeteilt, sich an diesem Tag selbst stellen zu wollen. Etwa 150 Kriminelle hatten sich dann auch nebst Beweismitteln am Ort des Geschehens eingefunden. Auch die Ordnungskräfte waren zahlreich vorhanden, sodaß nun die Gerechtigkeit ihren Lauf hätte nehmen können.
Unverständlicherweise griffen die Grünröcke dann jedoch nicht mit "aller Härte" zu, wie es der Kanzler deutlich verlangt hatte. Mehr noch, immer wieder fielen sie durch unflätige Zwischenrufe in der Gerichtsverhandlung des eigens angereisten italienischen Standgerichts auf. Dies Störversuche wurden von den anwesenden ZuschauerInnen deutlich mit dem Slogan "Deutsche Polizisten schützen Anarchisten" zurückgewiesen.
Die Jünger Justitias indes ließen sich nicht beirren und leisteten eine lupenreine "genuesische Beweisführung". Und in der Tat, die Liste der beschlagnahmten Gegenstände war überwältigend: Neben Flaschen, Streichhölzern und Zigarettenfiltern, bekanntermaßen explizit zur Herstellung von Molotovcocktails gefertigt, fanden sich als elektronische Telefonverzeichnisse getarnte Zeitbomben,ein buntes Kaleidoskop von Schlagwerkzeugen wie Holzflöten, Schraubenschlüsseln und ähnlichem, Verbandszeug zur offensive Kriegsführung und -last not least - ein Berliner Stadtplan, indem die Ausfallstrasse nach Genua eingezeichnet war.Höhepunkt der Prozesse war dann wohl, das einer der Angeklagten, möglicherweise auf eine Kronzeugenregelung hoffend,nicht zögerte, seinen Drahtzieher zu benennen (siehe Foto).
Angesichts der Beweislage in den Beispielfällen verlangten dann auch die restlichen Anwesenden ihre sofortige Verhaftung.Dieser Bitte wurde jedoch nicht entsprochen.
Das Verhalten der Polizei wirft viele Fragen auf. War man vielleicht durch das Auftauchen eines weiteren schwarzen Blocks, der zu früherer Stunde von AktivbürgerInnen dem Innenministerium übergeben worden war, irritiert ? Gibt es keine Solidarität mehr mit den italienischen Kollegen, die noch in Genua nicht lange gefackelt hätten ? Oder müssen wir am stillschweigenden Ignorieren der Forderungen der Anwesenden etwa schliessen, die Berilner Polizei mißbilligt die Art und Weise, wie in Genua "Recht gesprochen" wird ? Wir bitten um eine Stellungnahme !
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Superidee
Danke an die Leute, die das vorbereitet haben.
Regina
schoener Artikel
Gratulation
genau *so* muss es sein!
Schön