Kamen: Aktion zum Global Action Day
In Kamen fand am 20. August anläßlich des Global Action Days eine Aktion mit 22 TeilnehmerInnen vor einer Sparkasse. Mehrere Tranparente und eine kleine Theateraktion sollte Polizeiterror kritisieren.
Die TeilnehmerInnen trafen sich um halb vier vor der Städtischen Sparkasse in Kamen. Diese wurde ausgewählt, da sie nicht nur das größte Geldinstitut ist, es liegt auch als einziges zentral in Kamen. Die Filiale der Commerzbank beispielsweise liegt so versteckt, dass eine Aktion vor der nicht genügend Leute angesprochen hätte.
So wurde die Sparkasse aber doch mehr als Symbol für das kapitalistische System gewählt.
Die AktivistInnen entrollten ein Transparent mit der Aufschrift "Für die Macht der Reichen gehen Sie über Leichen" vor dem Haupteingang. Und über Leichen mussten die KundInnen der Sparkasse gehen, wenn sie ins Gebäude wollten, denn drei AktivistInnen lagen, mit Kopfschusswunden und Verletzungen geschminkt, vor dem Eingang.
Der Leiter der Sparkasse kam auch nach kurzer Zeit nach draußen und forderte die AktivistInnen zu gehen und den Eingang freizumachen. Er wurde allerdings von einer Angestellten der Bank aufgefordert die Leute doch liegenzulassen, denn das sei doch völlig OK was die machen würden. Sie wurde von einer Passantin unterstützt die sagte "Vor 20 Jahren hätten wir sowas auch gemacht".
Also konnten die Leute liegen bleiben und die Polizei tauchte nicht auf.
Vor dem Nebeneingang wurden zwei weiter Transparente entrollt. Sie hatten folgende Aufschrift "Gegen Polizeistaat und Ausreiseverbot" und "Freiheit für alle in Genua Verhafteten".
Die AktivistInnen hatten außerdem noch Plakate dabei, mit denen die Sparkassen- Aussenwand etwas verschönert wurde oder die auf Holztafeln montiert wurden.
Sie thematisierten vor allem die Polizeigewalt und die Polizeirepression in Genua als auch in der BRD. Außerdem wurde versucht die Leute auch etwas auf Alternativen zu diesem System hinzuweisen, ihnen zu vermitteln das Kapitalismus kein Naturgesetz ist und Sexismus und Rassismus keineswegs "normal".
Die Reaktionen der PassantInnen waren im Durchschnitt positiv, so dass eine Vielzahl an Flugblättern verteilt werden konnte.
Örtliche Presse und Radio (Radio MK- Sendung wird am Donnerstag um 20.04 Uhr ausgestrahlt) waren ebenfalls vor Ort.
So wurde die Sparkasse aber doch mehr als Symbol für das kapitalistische System gewählt.
Die AktivistInnen entrollten ein Transparent mit der Aufschrift "Für die Macht der Reichen gehen Sie über Leichen" vor dem Haupteingang. Und über Leichen mussten die KundInnen der Sparkasse gehen, wenn sie ins Gebäude wollten, denn drei AktivistInnen lagen, mit Kopfschusswunden und Verletzungen geschminkt, vor dem Eingang.
Der Leiter der Sparkasse kam auch nach kurzer Zeit nach draußen und forderte die AktivistInnen zu gehen und den Eingang freizumachen. Er wurde allerdings von einer Angestellten der Bank aufgefordert die Leute doch liegenzulassen, denn das sei doch völlig OK was die machen würden. Sie wurde von einer Passantin unterstützt die sagte "Vor 20 Jahren hätten wir sowas auch gemacht".
Also konnten die Leute liegen bleiben und die Polizei tauchte nicht auf.
Vor dem Nebeneingang wurden zwei weiter Transparente entrollt. Sie hatten folgende Aufschrift "Gegen Polizeistaat und Ausreiseverbot" und "Freiheit für alle in Genua Verhafteten".
Die AktivistInnen hatten außerdem noch Plakate dabei, mit denen die Sparkassen- Aussenwand etwas verschönert wurde oder die auf Holztafeln montiert wurden.
Sie thematisierten vor allem die Polizeigewalt und die Polizeirepression in Genua als auch in der BRD. Außerdem wurde versucht die Leute auch etwas auf Alternativen zu diesem System hinzuweisen, ihnen zu vermitteln das Kapitalismus kein Naturgesetz ist und Sexismus und Rassismus keineswegs "normal".
Die Reaktionen der PassantInnen waren im Durchschnitt positiv, so dass eine Vielzahl an Flugblättern verteilt werden konnte.
Örtliche Presse und Radio (Radio MK- Sendung wird am Donnerstag um 20.04 Uhr ausgestrahlt) waren ebenfalls vor Ort.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
RE: Wo is Kamen?
Was aber ziemlich bekannt ist, ist das Kamener Kreuz (A1/A2), da sind dann auch öfters mal ziemlich große Unfälle.
Das Bild von der Aktion is übrings gut gelungen!
Gruß, Neid und ein bisschen Kritik
Doch war es nicht so überlegt die ganze Aktion(damit meine ich die Kapitalismus Kritik) neben einer Sparkasse stattfinden zu lassen.
Denn im Unterschied zu normalen Banken ist die Spasskasse eine recht gute Lösung:sie gehört mehr oder weniger der Allgemeinheit und ist dieser auch verpflichtet,darf nur 2% Gewinn machen und muss den Rest lokal spenden.(Das geht dann mehr(Kindergärten, Parks etc.) oder weniger sinnvoll (Schützen-, Kanninchenzüchtervereine etc.) drauf)
Trotzdem Dank und auch weiterhin viel Erfolg.
Grüsse an die üblichen Verdächtigen aus dem Westpark,Dortmund.
In der Vielseitigkeit liegt unsere Stärke!!!
P.S. Auch solche Aktionen bei Indymedia vorher kurz posten.
Sparkasse
Es ist also mehr symbolisch gemeint. Ne Deutsche Bank hätten wir auch toller gefunden, gibt es in Kamen nur nicht.
Außerdem bleibt Bank ja Bank.
liebe Grüsse
Mehr...
Lob an die Leutz aus Kamen!und alle die an der Aktion betteiligt waren!
Auf dem Dorf...
UNite against the isms!
Investoren und Spekulanten
Kein Wunder, daß ihr euch über wohlgesonnene "kritische Stimmen" aus der Bevölkerung freuen dürft. Wenn das deutsche Pack in "Antikapitalismus" macht, dann ist im Spektrum von "Sorge um Arbeitsplätze" über das Herausbrennen des "Krebsgeschwürs der Welt", des "Zinsanteils im Geld" ( auf dem Kirchentag in Frankfurt mittels Feuerzeugen geschehen) bis zur Judenvernichtung so ziemlich alles möglich, aber ganz sicher kein Antikapitalismus in emanzipatorischer, d.h. kommunistischer Absicht. In jedem Fall gehts um den Kampf gegen "Investoren und Spekulanten", denn die haben "Namen und Adressen". da stimmen die Feindbilder. da braucht mensch nicht nachdenken.
Aber bei Indymedia seit ihr auf jeden Fall gut aufgehoben. Auf der "pluralistischen" Plattform für den linken Teil der deutschen Volksgemeinschaft, wo auch die "intelligentesten" elektronischen Filter den miesen Geist ihrer ProgrammiererInnen nicht ausgleichen können und den ärgsten Unflat durchlassen müssen, weil Antisemitismus für die Linksdeutschen kein Thema ist.
Macht ruhig weiter so !
wer sagt, daß die nutznießer des systems scheisse sind, ist gleich ein antisemit ja? hört sich ja ziemlich nach dieser
komischen politsekte aus berlin an, die selbst ein haufen nationalistischer, antisemitischer schwachköpfe sind.....
"Aber bei Indymedia seit ihr auf jeden Fall gut
aufgehoben" - wenn ihr alle linken scheisse findet - warum verpisst ihr euch nicht einfach?
hier hat keiner bock auf sekten und faschos.
@wassili
Wir sind ganz bestimmt keine Antisemiten, wir unterscheiden auch nicht zwischen raffendem und schaffendem Kapital. Kapitalismus ist scheiße, denn dieses System basiert auf Ausbeutung, Herrschaft und Ungerschtigkeit! Das ist unsere Aussage! Wir sind eindeutig anarchistisch und wenn es um Arbeitsplätze geht, so ist das ein Argument gegen Konsumtempel. Wenn es auch nicht das wichtigste ist, so bietet es wenigstens Diskussionsanstoß im Gepräch mit "normalen" Bürgern.
Außerdem finde ich deine Anschuldigungen unter aller Sau!
Falls du es nicht verstehst, uns geht es um die Überwindung diese Systems, nicht bloß um "Zinsen" oder "Arbeitsplätze".
Wir wollen eine gerechte, herrschaftsfreie Welt in der jede/r frei von Rassismus und Sexismus, frei von Ausgrenzung und Verwertungslogiken ein töftes und cooles Leben führen kann!
ebenfalls @wassili
Ich hoffe, dass ist geklärt.
Und noch was:
Wäre nett, wenn du vorher nachdenkst/nachfragst bevor du solche denunzierenden Äusserungen ablässt, die nicht grade förderlich für eine effektive Arbeit sind.
Momentan ist sowieso die totale Paranoya ausgebrochen. Vorsicht und Aufmerksamkeit ist ja richtig und wichtig, damit sich nicht sexistische, rassistische, antisemitische und derartige Sprüche in den Widerstand schleichen können und Bullen es nicht allzu einfach haben, aber momentan fangen bei jedem unklaren Wort sofort mind. 5 Leute an zu schreien:"Bulle!" "Fascho!" "Provokateur!"
Mit anarchistischem Gruß