ERLÄRUNG: AG SOZIALES ZENTRUM!!!20.8.01
SOZIALES ZENTRUM "CARLO GIULIANI" vorläufig GESCHLOSSEN.
Wir haben heute ein Haus in der Andreasstraße 71-73 besetzt und das "Carlo Giuliani"-Zentrum eröffnet.
Wir wollten damit einerseits gegen die staatliche Repression in Italien gegen G8-Protestierer demonstrieren und unsere Solidarität aller im Zuge des G8-Gipfel Verhafteten ausdrücken. Andererseits wollten wir einen Ort für Kommunikation und linke Strukturen schaffen, der über den Aktionstag hinausbestehen sollte. Auch Globaler Widerstand von Unten braucht Infrastruktur, wie Büros, Konferenzsääle und dergleichen. Leider hatten wir kein Kapital zur Verfügung.
Gegen 12 Uhr besichtigten wir unser temporäres Domizil und sicherten es provisorisch gegen eventuelle Eingriffe der Ordnungshüter ab. Nebenbei schmückten wir die Hausfassade. Die (Zivil)-Polizei bemerkte das aber erst als eine größere Gruppe UnterstützerInnen eintraf. Als sie uns wesentlich später aufforderten zu gehen versuchten wir den Eigentümer für Verhandlungen zu begeistern. Dessen Vertreter redete aber nur mit den inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten, die erfolglos probierten das Haupttor zu öffnen. 14.40 Uhr wurden die Personalien sämtlicher, sich vor dem Haus befindenden, Personen kontrolliert. Es kam Verstärkung, die war aber auch nicht stark genung das Tor zu öffnen. Nach einer weiteren dreiviertel Stunde Öffnungsversuchen klappte das doch. Umringt von grün Uniformierten saßen wir vor dem Tor und wurden einzeln zum Foto-shooting gebracht. Freundlicherweise unternahmen sie mit einigen von uns eine Kremserfahrt in die Wuhlheide um die Wiedereröffnung zu verhindern ("Verbringungsgewahrsam").
Der Versuch das soziale Zentrum zu schaffen, war nur teilweise ein Erfolg, aber die Zukunft ist ungeschrieben...
Wir wollten damit einerseits gegen die staatliche Repression in Italien gegen G8-Protestierer demonstrieren und unsere Solidarität aller im Zuge des G8-Gipfel Verhafteten ausdrücken. Andererseits wollten wir einen Ort für Kommunikation und linke Strukturen schaffen, der über den Aktionstag hinausbestehen sollte. Auch Globaler Widerstand von Unten braucht Infrastruktur, wie Büros, Konferenzsääle und dergleichen. Leider hatten wir kein Kapital zur Verfügung.
Gegen 12 Uhr besichtigten wir unser temporäres Domizil und sicherten es provisorisch gegen eventuelle Eingriffe der Ordnungshüter ab. Nebenbei schmückten wir die Hausfassade. Die (Zivil)-Polizei bemerkte das aber erst als eine größere Gruppe UnterstützerInnen eintraf. Als sie uns wesentlich später aufforderten zu gehen versuchten wir den Eigentümer für Verhandlungen zu begeistern. Dessen Vertreter redete aber nur mit den inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten, die erfolglos probierten das Haupttor zu öffnen. 14.40 Uhr wurden die Personalien sämtlicher, sich vor dem Haus befindenden, Personen kontrolliert. Es kam Verstärkung, die war aber auch nicht stark genung das Tor zu öffnen. Nach einer weiteren dreiviertel Stunde Öffnungsversuchen klappte das doch. Umringt von grün Uniformierten saßen wir vor dem Tor und wurden einzeln zum Foto-shooting gebracht. Freundlicherweise unternahmen sie mit einigen von uns eine Kremserfahrt in die Wuhlheide um die Wiedereröffnung zu verhindern ("Verbringungsgewahrsam").
Der Versuch das soziale Zentrum zu schaffen, war nur teilweise ein Erfolg, aber die Zukunft ist ungeschrieben...
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
ort
Nett und wichtig