no action - der 20.08 in duisburg

irina karrieri 20.08.2001 23:21
am global action day war bis auf eine mahnwache nichts los in duisburg.
von 17 bis 18 uhr fand in duisburg auf dem könig-heinrich-platz eine mahnwache zum gedenken an die ermordung carlo giulianis statt. eine handvoll leute aus dem pds/dkp/jungdemokratInnen-umfeld war anwesend. ein ex-gds-mitglied beobachtete die mahnwache aus sicherer entfernung, ein "rote aktion" - mitglied wurde ebenfalls gesichtet, eine andere person -wohl aus dem umfeld des antifaschistischen komitees- verteilte flyer für eine veranstaltung am 23.08. in duisburg-marxloh. ich würde allen progressiven menschen abraten zu der genua-veranstaltung des antifaschistischen komitees zu gehen. dieses "komitee" setzt sich aus rezisto, rote aktion, türkischen stalinisten und anderen wirrköppen zusammen. jede/r die/der sich etwas in duisburgs linker szene auskennt weiß, dass vor allem die durchgeknallte "antizionistische", anti-imp-gruppe "rote aktion" ausserhalb jedes linken konsenses steht.
dieses jahr war also nichts mit action in duisburg. deshalb: macht jeden tag zum global action day! (aber hört auf bei mc-donalds die scheiben einzuschmeissen, ihr deppen, verkürzte kapitalismus-kritik sux!)
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Ergänzungen

mach dich weg

kobold 21.08.2001 - 00:51
der übliche spalterversuch interessiert hier überhaupt keinen. tragt eure konflikte in duisburg doch bitte INTERN aus. kritik ist OK, aber die schlammschlachten, die ihr dort beinahe ALLE betreibt sind auf dem niveau eines grundschülers.

@ kobold

daniel 21.08.2001 - 12:12
lieber kobold, in duisburg kann mensch gar nichts mehr spalten, das ist praktisch nicht möglich. und wenn jetzt berechtigte kritik an bestimmten gruppen als spalterversuch diffamiert wird: bitteschön, daran ist schön zu sehen welchen politischen kreisen du nahestehst. a propos interne auseinandersetzung: wenn eine gruppe wie die "rote aktion" in aufrufen verkünden lässt, dass nazis und "prozionisten" eins aufs maul bekommen, wenn wenig später "rote aktion" leute jemanden von der antideutschen duisburger antifa tatsächlich eins aufs maul hauen, dann ist es vorbei mit interner auseinandersetzung. basta!

ALSO DIESER BEITRAG IST JA ABSOLUT KLASSE, BE

b. 21.08.2001 - 14:34
SSER HÄTTE MENSCH NICHT ÜBER DIE URSACHEN DER SCHWÄCHE DER DUISBURGER AUFGEKLÄRT WERDEN KÖNNEN!--NEGATIVBEISPIEL VOM
FEINSTEN UND ERKLÄRUNG IN EINEM!

Zweimal schade!

Sabine 21.08.2001 - 16:01
Schade, dass in Duisburg nicht mehr gelaufen ist. Das war ja auch schonmal anders, wenn ich an die Aktion am Hauptbahnhof denke... Schade auch, wenn einige Leute meinen, hier ihren geistigen Müll in Form von Kommentaren abladen zu müssen. Solche Menschen würden wahrscheinlich mit jeder noch so obskuren Sekte kooperieren. Es lebe die Volksfront, Bündnisfähigkeit um jeden Preis, oder wie? Was ist nur mit euch los, Leute? Ach ja, im Kommentierungsformular gibt es ein Feld für den Titel und eins für den eigentlichen Kommentar, ist das so schwer? Und eine "Meinung" komplett in Großbuchstaben ist genauso, als würdest du im real life einen Menschen anbrüllen. Aber wahrscheinlich sind das deine üblichen Umgangsformen, Frau oder Herr b.

Kommunaler Widerstand Duisburg

Bernd 24.08.2001 - 12:18
Ehrlich gesagt, bin ich überrascht, daß überhaupt irgendwas lief - schade, erst jetzt davon zu erfahren. Ein kleines Grüppchen hat sich übrigens an diesem Montag zum "Kommunalen Widerstand Duisburg" zusammengetan und wird am Samstag(25.8.) eine kleine Aktion am Wolfsee (gelbe Brücke) zum Thema `globale Probleme lokal gezeigt` (oder so) durchführen. Das dauernde Herziehen über andere Gruppen find ich übrigens sehr albern, besonders wenn es so inhaltsleer daherkommt. Und unterschiedlicher Meinung kann man ja sein, Hauptsache Bündniss ist da auch daneben. Diskussion schadet selten

Ruhrpott-Prolet 25.08.2001 - 13:57
Es stimmt dass am "Global Action Day" in Duisburg nichts los war.

Und die Mahnwache war so, wie es geplant war. Ein schrecklicher Aufruf, als Unterstützer nur Gruppen, wo "reformistisch" noch viel zu untertrieben wäre. Völlig klar, dass niemand deswegen kommt, höchstens trotz dieser schlechten Bedingungen. Trotzdem finde ich es schade, dass nicht ein paar vernünftigere Leute da waren. Aber bitte nicht so tun, als wären PDS/DKP/JD die einzigen, die sich noch darum kümmern, dass in Genua ein junger Genosse ermordet wurde.

Die Distanzierungsversuche der reformistischen Organisationen und Parteien gegenüber der Militanten ist die Rechtfertigung der Polizeirepression. Daran ändert auch eine Mahnwache nicht viel.

Die Hetze gegenüber der Veranstaltung am 23.08 spricht wieder für sich. So viel Angst, dass auch hier Duisburg Leute miteinander diskutieren, die beim nächsten Gipfel ihren Protest nicht nur durch Flugblätter verteilen zeigen?
Inzwischen gibt es ein Bericht über die Veranstaltung;

 http://de.indymedia.org/2001/08/6761.html

Auch welchen "linken Konsens" du dich beziehst, und wie du darauf kommst, Leuten, die angeblich diesen imaginären Konsens verlassen, als "Wirrköpfe" zu bezeichnen, dass alles ist vollkommen unklar?

Oder wird die linke Doktrin inzwischen in Bahamas-Artikeln festgelegt? Dann erlaubst du doch, dass ich gerne verzichte, an diesen linken Konsens teilzuhaben.

Das Übliche von der schwarzen Front...

Rotkopf 08.11.2001 - 15:20
Wer das Geschwafel von "ausserhalb jedes linken konsenses" und von "durchgeknallte[r] "antizionistische[r]", anti-imp-gruppe "rote aktion"" liest, sieht sich darin bestätigt, dass ein Interesse an inhaltlichen Auseinanderstzungen hier nicht zu bestehen scheint.
Wer mag da Frust und Unlust nicht verstehen, sich in der linken Szene nicht zu betätigen, wenn für solche Leute eine doch so einfache Unterscheidung zwischen Antisemitismus und Antizionismus nicht zu ziehen möglich scheint. Nie mit Zionismus, dessen Geschichte, dessen verbrecherischen Beziehungen zum Hitler-Faschismus bis in die späteren 30er Jahre auseinandergesetzt?
Was macht Ihr, die Ihr die autonome Wahrheit mit Löffeln gefressen habt, mit Euren Pali-Tüchern. Schon verbrannt? Was macht Ihr abends, wenn Ihr im Sessel sitzt und Tagesschau guckt und israelische Panzer völkerrechtswidrig autonome palästinensische Gebiete besetzen und beschiessen? Freut Ihr Euch dann? Seht Ihr den faschistoiden Scharon als lieben Onkel?
Wieviele Flüchtlinge warten darauf, nach Jahren oder Jahrzehnten wieder in ihre Heimat zurückzudürfen? Wißt Ihr das überhaupt?
Natürlich ist es tragisch, wenn die Hisbollah immer mehr Rückhalt in Palästina erhält, und wenn die Linken den israelischen Tourismusminister abknallen (es lässt sich darüber streiten, ob das ein taktischer Fehler war). Ist aber eine Konsequenz des Versagens der Linken in Palästina.

(Und erst recht kotzen kann ich natürlich auch, wenn ich Nazis sehe, die aus antisemitischen Motiven Palitücher tragen und Attentate bejubeln).