600 Menschen auf Solidemo in Bremen
Hier eine Presseerklärung des Solibündnisses zur Demo am Global Action Day in Bremen
Solidaritätsbündnis "Freiheit für die Gefangenen von Genua" ,
St.-Pauli-Str. 10-12, 28203 Bremen
Fax: 0421 - 75682
Tel.: 0162 / 3800398
e-mail:
solipresse.hb@web.de
Presseerklärung vom 20.08.01 zum Global Action Day
Demonstration mit ca. 600 TeilnehmerInnen in der Bremer Innenstadt
Heute, am 20.08., fand im Rahmen des weltweit angekündigten Global Action Days in Bremen eine Demonstration statt. Unter dem Motto: "Freilassung aller Gefangenen von Genua! Gemeinsam gegen die Repression!" zogen die DemonstrantInnen durch das Viertel, am Sitz des Innensenators vorbei zum Bahnhof und von dort weiter zum Wall.
Auf Höhe der Sögestraße entschloß sich ein Großteil der TeilnehmerInnen zu einem spontanen Einkaufsbummel in der Bremer City. Daraufhin wurde die Demonstration vorzeitig für beendet erklärt.
Im Verlauf dieses Einkaufsbummels kam es zu Übergriffen von Seiten der Polizei. Unter anderem wurden ca. 100 Menschen in der Innenstadt zeitweise eigekesselt. Bisher kam es zu mindestens 4 Festnahmen/Ingewahrsamnahmen.
Zur Zeit bewegen sich einige hundert Menschen, begleitet von einem lächerlich großen Polizeiaufgebot, wieder in Richtung Viertel, um auf dem Ziegenmarkt noch eine Kundgebung abzuhalten.
In Redebeiträgen und Sprechchören wandten sich die DemonstrantInnen gegen die Repression und Polizeigewalt in Genua und anderswo sowie gegen die kapitalistische Globalisierung und forderten die sofortige Freilassung der Gefangenen von Genua. Sie begreifen sich als Teil der weltweiten Bewegung gegen die kapitalistischen Verhältnisse - gegen Ausbeutung, Armut und Unterdrückung.
Nach wie vor befinden sich noch mindestens 15 Personen in italienischen Gefängnissen, darunter auch drei Menschen aus Bremen.
Alle Gefangenen sind nach Beendigung der Proteste gegen den G 8 - Gipfel in Genua verhaftet worden, teilweise schon weit außerhalb der Stadt aus auf der Heimreise. Keiner/keinem werden konkrete Straftaten vorgeworfen, sondern lediglich die "Mitgliedschaft" im "Schwarzen Block", der von Staatsanwaltschaft und Teilen der Presse gerade zur "krimminellen Vereinigung" aufgebaut wird.
Als "Beweise" müssen Werkzeuge zur Autoreperatur, Campingutensilien sowie dunkle Kleidungsstücke herhalten.
Wir schließen uns den Forderungen der DemonstrantInen an:
Sofortige und bedingungslose Freilassung aller Menschen, die nach den Protesten in Genua verhaftet wurden!
Gegen die Globalisierung des Kapitals - Für die Globalisierung des Wiederstandes!
St.-Pauli-Str. 10-12, 28203 Bremen
Fax: 0421 - 75682
Tel.: 0162 / 3800398
e-mail:
solipresse.hb@web.de Presseerklärung vom 20.08.01 zum Global Action Day
Demonstration mit ca. 600 TeilnehmerInnen in der Bremer Innenstadt
Heute, am 20.08., fand im Rahmen des weltweit angekündigten Global Action Days in Bremen eine Demonstration statt. Unter dem Motto: "Freilassung aller Gefangenen von Genua! Gemeinsam gegen die Repression!" zogen die DemonstrantInnen durch das Viertel, am Sitz des Innensenators vorbei zum Bahnhof und von dort weiter zum Wall.
Auf Höhe der Sögestraße entschloß sich ein Großteil der TeilnehmerInnen zu einem spontanen Einkaufsbummel in der Bremer City. Daraufhin wurde die Demonstration vorzeitig für beendet erklärt.
Im Verlauf dieses Einkaufsbummels kam es zu Übergriffen von Seiten der Polizei. Unter anderem wurden ca. 100 Menschen in der Innenstadt zeitweise eigekesselt. Bisher kam es zu mindestens 4 Festnahmen/Ingewahrsamnahmen.
Zur Zeit bewegen sich einige hundert Menschen, begleitet von einem lächerlich großen Polizeiaufgebot, wieder in Richtung Viertel, um auf dem Ziegenmarkt noch eine Kundgebung abzuhalten.
In Redebeiträgen und Sprechchören wandten sich die DemonstrantInnen gegen die Repression und Polizeigewalt in Genua und anderswo sowie gegen die kapitalistische Globalisierung und forderten die sofortige Freilassung der Gefangenen von Genua. Sie begreifen sich als Teil der weltweiten Bewegung gegen die kapitalistischen Verhältnisse - gegen Ausbeutung, Armut und Unterdrückung.
Nach wie vor befinden sich noch mindestens 15 Personen in italienischen Gefängnissen, darunter auch drei Menschen aus Bremen.
Alle Gefangenen sind nach Beendigung der Proteste gegen den G 8 - Gipfel in Genua verhaftet worden, teilweise schon weit außerhalb der Stadt aus auf der Heimreise. Keiner/keinem werden konkrete Straftaten vorgeworfen, sondern lediglich die "Mitgliedschaft" im "Schwarzen Block", der von Staatsanwaltschaft und Teilen der Presse gerade zur "krimminellen Vereinigung" aufgebaut wird.
Als "Beweise" müssen Werkzeuge zur Autoreperatur, Campingutensilien sowie dunkle Kleidungsstücke herhalten.
Wir schließen uns den Forderungen der DemonstrantInen an:
Sofortige und bedingungslose Freilassung aller Menschen, die nach den Protesten in Genua verhaftet wurden!
Gegen die Globalisierung des Kapitals - Für die Globalisierung des Wiederstandes!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
aaahhh
lt. Bullenfunk 31 in Gewahrsam...
wieso 600 leute?
Tolle Sache das. Mich würde mal interessieren, wie Ihr 600 Leute mobilisiert habt. War das mit Attac, Gewerkschaft, etc?!?
mal nich untertreiben!
No Justice - No Peace - Destroy the Police!!!!
noch detailz
ansonsten wars heute wohl ein voller erfolg, wenn auch einige bullen wirklich ueberaschend krass drauf gewesen sind, aber in bremen laeuft wohl alles ein stueck anders.. :)
Fight the Police
.. im Übrigen die erste Linksruck-freie Demo seit langem..
mindestens 600!!
ohne jetzt falsche aussagen machen zu wollen, war das demobild, meiner ansicht nach, hauptsächlich von autonomen gruppen geprägt. black bloc, pink bloc und viele andere haben sich zu einer kraftvollen demonstration zusammengefunden!!
von gewerkschaften, jusos, linksruck, usw. war meiner meinung nach wenig zu sehen!!
ein gelungener tag, so wie viele aktionen am heutigen tage auf der gesamten welt!!!
no border, no nation, stop deportation!!
no justice, no peace, fight the police!!
auf nach brüssel im dezember zum eu-gipfel!!
wir lassen uns nicht einschüchtern!!
Sorry
natürlich haben wir mitgekriegt, daß ihr gekesselt, durchsucht und genervt wurdet - nochmal ein großes Danke aus Bremen - ohne Euch wär es nur halb so klasse gewesen. Ist in der Pressemitteilung schlicht vergessen worden. Ansonsten zu den Fragen: Die Demo war ausschließlich vom Solidaritätsbündnis für die Gefangenen von Genua organisiert und keine Bündnisgeschichte mit attac oder sonstwem. Wir waren tatsächlich für Bremen viele, entschlossen und laut - das soll so bleiben. Unser neuer Innensenator - der Restposten aus Berlin - Kuno Böse soll sich schon mal was Warmes für den Herbst kaufen...
Kritische Gemeinsamkeit
die Demo am 20igsten war in der Tat kraftvoll und besonder durch Pink´ Siver sehr witzig.
Allerdings ist es auf die Dauer etwas müssig nur gegen staatliche Repression zu sein, so schlimm die auch war und werden wird. Jetzt brauchen wir wieder mehr Argumente gegen Deregulierung, Sweetjobs, gegen weltweite Ausbeutung. Dazu sollten wir auch mit Gewektschaften und Attac zusammenarbeiten. Statt sich abzugrenzen ist es klüger, die guten Argumente von Attac aufzugreifen und durch unsere radikale Kritik zu ergänzen. Gerade Bremen braucht mehr Gemeinsamkeit. Reformistische Forderungen können ein taktiktischer Zwischenschritt auf dem Weg zu sozialer Revolution sein. Für eine andere Welt.
Liebe und Kraft für alle die mal neue Farben ausprobieren!!
Verletzte vergessen?
oma umgerannt
ist da überhaupt was dran???
in frankfurt/m haben im frühjahr bei einer fascho-demo die bullen einen opa über den haufen gerannt und in der zeitung hiess es die demonstranten warns!!!!
ältere Frau umgerannt
bitte bei der Wahrheit bleiben
deine Interpretation des Vorfalles mit der alten Frau klingt politisch ganz symphatisch: klar die Polizei war schuld.
Leider war es nicht so, ich habe es gesehen. Die Frau wurde umgerannt als der Pink´Silver Block ofensiv durchstarten wollte, um in der Loydpassage in ihrer typischen Art zu tanzen und Parolen zu shouten. Die alte Frau wurde dabei schlicht übersehen. Das ist sehr sehr bedauerlich und hat mit der Intetion der AkteurInnen ganz bestimmt nichts zu tuen. Ich habe den Eindruck denen tats echt leid; aber es war ihre Verantwortung. Politisch finde ich es richtig Verbote zu übertreten und mitten im Konsumtempeln Parolen zu shouten, wäre prima gewesen, den die Polizei hätte das zu verhindern versucht.
Wie auch immer, gute Besserung an die Frau, (ich habe gehört sie wurde heute aus dem Krankenhaus entlassen)
aber man sollte doch bei der Wahrheit bzw. den beobachtbaren Tatsachen bleiben, auch wenn sie einem nicht genehm sind. Gerade dann, wenn man für eine anders Gesellschaftmodlel einritt.
P. S. sorry für die Tiypfehlar