jetzt aber richtig-action in münchen am 20. 8

comrade 17.08.2001 13:57
+++ 200.000 Menschen protestierten gegen den G8-Gipfel in Genua +++ Die Polizei veranstaltete Hetzjagden auf
die Gipfel-GegnerInnen +++ Der 23jährige Carlo Giuliani aus Genua wurde von einem Carabiniere durch zwei
Kopfschüsse aus nächster Nähe ermordet +++ Demonstrationszüge wurden mit Tränengasgranaten beschossen
+++ Insgesamt wurden auf dem G8-Gipfel etwa 500 Menschen verletzt +++ über mehrere Wochen waren zig
Menschen inhaftiert gewesen und noch heute sind nicht alle in Freiheit +++ In Göteborg sitzen noch immer vier
Jugendliche Haftstrafen ab +++ Italienische Sondereinheiten stürmten Unterkunft der DemonstrantInnen +++ Die
Polizei prügelte willkürlich auf schlafende Menschen ein +++ Fast alle wurden verletzt +++ einige lebensgefährlich.
+++ Insgesamt kamen 50 Menschen in Untersuchungshaft +++ Viele wurden gefoltert +++

Widerstand ist nötig, nicht kriminell


Sofortige Freilassung aller noch inhaftierten GipfelgegnerInnen!

Untersuchung der Polizeiübergriffe durch eine unabhängige internationale
Kommission!

Die Regierungschefs der reichen und mächtigsten Staaten sind verantwortlich für die Ausplünderung der Welt durch
die Multis und Großbanken, für die zunehmende Umweltzerstörung und für die wachsende Kluft zwischen dem
Reichtum einiger Weniger und der Verschärfung von Armut, Hunger und Elend für Millionen in allen Ländern der
Erde. Gegen diese Politik formiert sich breiter und internationaler Widerstand. Zu Recht!

Die Antwort der Herrschenden auf die Massenproteste in Genua war mörderischer Polizeiterrror. Bundeskanzler
Schröder rechtfertigte diese staatlichen Gewaltakte als „legitime Härte“. – Nach Genua schmiedet Innenminister
Schily Pläne für eine europäische Polizei-Eingreiftruppe, die speziell gegen Demonstrierende eingesetzt werden
soll.

Schon heute werden Ausreiseverbote verhängt, und Leute, die sich bereits an Protesten beteiligt haben,
vorbeugend inhaftiert.

Einen Monat nach dem Mord in Genua an Carlo Giuliani:

Global Action Day – Kundgebung am Montag, 20.
August 2001 ab 17 Uhr auf dem Marienplatz in
München

Unterstützer: AMAK; Arbeitskreis Internationalismus des ASTA der Geschwister Scholl Universität;
Antifaschistisch Kämpfen München (AKM); Münchner Bündnis gegen Rassismus; Partei des Demokratischen
Sozialismus- München (PDS- München); Revolutionär Sozialistischer Bund IV Internationale (RSB)

Spendenkonto:

Rote Hilfe e.V.: Post Bank Dortmund; BLZ 440 100 46; Kto.-Nr.: 19 11 00 462; Stichwort: Genua -Gefangene

Verantworlich im Sinne des Presserechts: Claus Schreer, Johann-von-Werth-Straße 3, 80639 München

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Und ein Ausführlicheres Flugblatt als RTF Datei Ladbar genua.rtf
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Ergänzungen