20.8.: Global.Local.Actionday in Osnabrück
Aufruf zur Kritischen "Anti- Globalisierungsdemo" am 20.8. in Osnabrück
In den letzten Jahrzenten macht sich innerhalb der globalen Wirtschaft eine äußerst negative Entwicklung bemerkbar. Durch die globale Verflechtung von Wirtschaftsinteressen kommt es zu einem zunehmenden Wettbewerb von Wirtschaftsregionen, Firmen, Betrieben, Standorten und auch Staaten.
Nutznießer dieser Entwicklung sind Banken und große, in der Regel sehr mobile Konzerne, welche durch die verstärkte Konkurrenz Druck auf den Staat und dessen Bürger ausüben können, die "Lohnnebenkosten" zu senken.
Weltweit und auch innerhalb der Staaten ist eine Tendenz zu mehr Abbau
von Sozialleistungen und Unternehmenskosten zu beobachten, die in extremen Maßen zu Lasten der Arbeitnehmer gehen.
Von den 100 größten Wirtschaftskorporationen sind heute bereits 51 Unternehmen und nur noch 49 Staaten.
Heute haben Unternehmen wie "Ford" und "General Motors" mit 180 Mrd. US$ einen größeren Umsatz als z.B. Dänemark oder Polen
BIP haben.
Globalisierung, wie sie zur Zeit stattfindet, ist höchstgradig undemokratisch.Mit dem Abbau von Sozialleistungen werden die Interessen einer breiten Minderheit verletzt.Mitspracherecht der Bevölkerung wird als hinderlich angesehen.
Genua: Auch wenn die Ereignisse hinlänglich bekannt sein sollten:
Vom 19-22.7.2001 fand in Genua das Treffen der G8-der reichsten Staaten der Erde statt. Über 200.000 Menschen wollten auf vielfältige kreative und bunte Weise ihren Protest gegen die stattfindende Entwicklung kundtun.
Auf dem Weg nach Italien, an der deutschen Grenze, wurden Leute willkürlich, ohne rechtliche Grundlage an ihrer Ausreise gehindert. Das Schengener Abkommen wurde von Italien außer Kraft gesetzt.
Reisefreiheit für Waren aber nicht für Bürger der EU!
Nicht nur daß im Vorfeld der Demonstrationen die Genueser Innenstadt mittels 5 Meter hoher Zäune unpassierbar gemacht wurde und Bürger durch Straßensperren und Kontrollen eigeschüchtert wurden,
am 20.7. wurden sämtliche Demonstationszüge unterschiedlicher Gruppen
seitens der Polizei massiv mit Tränengas, Gummigeschossen, Flashbangs,
Räumpanzern und Schlagstöcken attackiert.
Die Übergriffe gipfleten in dem Mord an Calo Guiliani, dessen Familie unser
Mitleid gilt.
Dass es nur zu einem Toten gekommen ist grenzt an ein Wunder, 4 weitere Projektile von Polizeikugeln wurden gefunden.
Die am Samstag , den 21.7. ursprünglich genehmigte Großdemonstation wurde erneut von der Polizei in unmenschlicher Weise angegriffen.In der Nacht zum 22.7. wurde eine Schule die als Unterkunft für friedliche Demonstanten diente von der Polizei gestürmt.Von den 52 Insassen mußten 35 anschließend in Krankenhäuser eingeliefert werden.
In den Gefängnissen in Genua wurden Leute gezwungen, den Hitlergruß zu zeigen, wurden geschlagen und teilweise gezwungen 11 Stunden ununterbrochen in ihren Zellen zu stehen.
Wir demonstrieren mittels einer FAHRRADDEMO !!!
Gegen die ausbeuterische "neo-liberale Globalisierung" sowie das brutale Vorgehen der Polizei in Genua.
Am Montag, den 20.8.01 in Osnabrück
Treffpunkt: 14:00 ,Ledenhof
Die Demo soll groß, laut und auffällig werden.
Also, außer Fahrrädern solltet ihr, wenn möglich, Fahnen, Schilder, Trillerpfeifen, Rasseln, etc. etc. mitbringen.
Wir weisen daraufhin, daß ihr, auch wenn ihr keine Fahrräder besitzt, natürlich ohne Probleme
an der Demonstration teilhaben könnt, da wir welche zur Verfügung stellen werden.
Also: Alle Kommen und Demonstrieren!!
Genua ist überall!!
Eine andere Welt ist möglich!!
Nutznießer dieser Entwicklung sind Banken und große, in der Regel sehr mobile Konzerne, welche durch die verstärkte Konkurrenz Druck auf den Staat und dessen Bürger ausüben können, die "Lohnnebenkosten" zu senken.
Weltweit und auch innerhalb der Staaten ist eine Tendenz zu mehr Abbau
von Sozialleistungen und Unternehmenskosten zu beobachten, die in extremen Maßen zu Lasten der Arbeitnehmer gehen.
Von den 100 größten Wirtschaftskorporationen sind heute bereits 51 Unternehmen und nur noch 49 Staaten.
Heute haben Unternehmen wie "Ford" und "General Motors" mit 180 Mrd. US$ einen größeren Umsatz als z.B. Dänemark oder Polen
BIP haben.
Globalisierung, wie sie zur Zeit stattfindet, ist höchstgradig undemokratisch.Mit dem Abbau von Sozialleistungen werden die Interessen einer breiten Minderheit verletzt.Mitspracherecht der Bevölkerung wird als hinderlich angesehen.
Genua: Auch wenn die Ereignisse hinlänglich bekannt sein sollten:
Vom 19-22.7.2001 fand in Genua das Treffen der G8-der reichsten Staaten der Erde statt. Über 200.000 Menschen wollten auf vielfältige kreative und bunte Weise ihren Protest gegen die stattfindende Entwicklung kundtun.
Auf dem Weg nach Italien, an der deutschen Grenze, wurden Leute willkürlich, ohne rechtliche Grundlage an ihrer Ausreise gehindert. Das Schengener Abkommen wurde von Italien außer Kraft gesetzt.
Reisefreiheit für Waren aber nicht für Bürger der EU!
Nicht nur daß im Vorfeld der Demonstrationen die Genueser Innenstadt mittels 5 Meter hoher Zäune unpassierbar gemacht wurde und Bürger durch Straßensperren und Kontrollen eigeschüchtert wurden,
am 20.7. wurden sämtliche Demonstationszüge unterschiedlicher Gruppen
seitens der Polizei massiv mit Tränengas, Gummigeschossen, Flashbangs,
Räumpanzern und Schlagstöcken attackiert.
Die Übergriffe gipfleten in dem Mord an Calo Guiliani, dessen Familie unser
Mitleid gilt.
Dass es nur zu einem Toten gekommen ist grenzt an ein Wunder, 4 weitere Projektile von Polizeikugeln wurden gefunden.
Die am Samstag , den 21.7. ursprünglich genehmigte Großdemonstation wurde erneut von der Polizei in unmenschlicher Weise angegriffen.In der Nacht zum 22.7. wurde eine Schule die als Unterkunft für friedliche Demonstanten diente von der Polizei gestürmt.Von den 52 Insassen mußten 35 anschließend in Krankenhäuser eingeliefert werden.
In den Gefängnissen in Genua wurden Leute gezwungen, den Hitlergruß zu zeigen, wurden geschlagen und teilweise gezwungen 11 Stunden ununterbrochen in ihren Zellen zu stehen.
Wir demonstrieren mittels einer FAHRRADDEMO !!!
Gegen die ausbeuterische "neo-liberale Globalisierung" sowie das brutale Vorgehen der Polizei in Genua.
Am Montag, den 20.8.01 in Osnabrück
Treffpunkt: 14:00 ,Ledenhof
Die Demo soll groß, laut und auffällig werden.
Also, außer Fahrrädern solltet ihr, wenn möglich, Fahnen, Schilder, Trillerpfeifen, Rasseln, etc. etc. mitbringen.
Wir weisen daraufhin, daß ihr, auch wenn ihr keine Fahrräder besitzt, natürlich ohne Probleme
an der Demonstration teilhaben könnt, da wir welche zur Verfügung stellen werden.
Also: Alle Kommen und Demonstrieren!!
Genua ist überall!!
Eine andere Welt ist möglich!!
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Ergänzungen