Repression in Genua, Göteburg, Prag
Spätestens seit Genua wäre es mal an der Zeit darüber nachzudenken, wie der Widerstand angesichts dieser Repressioen weitergehen soll.
Schon in Prag ging es los. Über 850 Menschen wurden eingeknastet, gefoltert und größtenteils ohne verfahren wieder freigelassen. Es sind zwar alle Leute draußen, aber ca.16 nur gegen Kaution. In Göteburg fanden die Repressionen ein etwas anderes Bild. Übelstes Geprügel auf der Straße. mehrere schwerstverletzte durch Schüsse und eine unglaubliche Prozesswelle mit drakonischen haftstrafen. Nach Göteburg wurden die ersten stimmen Laut, die ein härteres Vorgehen gegen die sogenannanten "Polit-Holigans" fordern. Schilly spricht von einer europaweiten Krawallpolizei.
Und dann Genua. Eine Vermischung von beidem. Übelstes Geprügel auf der Straße. Tote(r). Das Stürmen von Unterkünften genau wie in Göteburg, bloß mit noch größerer Brutalität. Und dann, genau wie in Prag, kurz nachdem das treffen vorbei ist, beginnt die große Verhaftungswelle. Und auch wieder systematisches Gefolter im Knast.
Dieser Artikel ist der Versuch einer kleinen Aufarbeitung der geschehenen Repression, und eine versuchte politische Einschätzung. Erst ist ein bisschen aufgegliedert. Zuerst kommen die Fakten, und dann die Auswertung. Er erhebt nicht denn Anspruch auf Vollständigkeit.
eine Bildersammlung von PGA
weitere Features zu Protesten und Repression in Quebec, Göteburg, Genua und anderswo:
- Weltweite Proteste gegen FTAA-Treffen in Quebec
- Göteborg - ein Rückblick
- ED-Behandlung - schon für den nächsten Gipfel?
- Barcelona: Eine andere Welt ist möglich
- aktionstage gegen den european economic summit in salzburg
- EU-Innenminister contra Grundrechte
- Polizeiangriff auf Diaz-Schule, GSF und Indymedia
- Theater als terroristische Vereinigung angeklagt!"
Schon in Prag ging es los. Über 850 Menschen wurden eingeknastet, gefoltert und größtenteils ohne verfahren wieder freigelassen. Es sind zwar alle Leute draußen, aber ca.16 nur gegen Kaution. In Göteburg fanden die Repressionen ein etwas anderes Bild. Übelstes Geprügel auf der Straße. mehrere schwerstverletzte durch Schüsse und eine unglaubliche Prozesswelle mit drakonischen haftstrafen. Nach Göteburg wurden die ersten stimmen Laut, die ein härteres Vorgehen gegen die sogenannanten "Polit-Holigans" fordern. Schilly spricht von einer europaweiten Krawallpolizei.
Und dann Genua. Eine Vermischung von beidem. Übelstes Geprügel auf der Straße. Tote(r). Das Stürmen von Unterkünften genau wie in Göteburg, bloß mit noch größerer Brutalität. Und dann, genau wie in Prag, kurz nachdem das treffen vorbei ist, beginnt die große Verhaftungswelle. Und auch wieder systematisches Gefolter im Knast.
Dieser Artikel ist der Versuch einer kleinen Aufarbeitung der geschehenen Repression, und eine versuchte politische Einschätzung. Erst ist ein bisschen aufgegliedert. Zuerst kommen die Fakten, und dann die Auswertung. Er erhebt nicht denn Anspruch auf Vollständigkeit.
eine Bildersammlung von PGA
weitere Features zu Protesten und Repression in Quebec, Göteburg, Genua und anderswo:
- Weltweite Proteste gegen FTAA-Treffen in Quebec
- Göteborg - ein Rückblick
- ED-Behandlung - schon für den nächsten Gipfel?
- Barcelona: Eine andere Welt ist möglich
- aktionstage gegen den european economic summit in salzburg
- EU-Innenminister contra Grundrechte
- Polizeiangriff auf Diaz-Schule, GSF und Indymedia
- Theater als terroristische Vereinigung angeklagt!"
Spätestens seit Genua wäre es mal an der Zeit darüber nachzudenken, wie der Widerstand angesichts dieser Repressioen weitergehen soll.
Schon in Prag ging es los. Über 850 Menschen wurden eingeknastet, gefoltert und größtenteils ohne Verfahren wieder freigelassen. Es sind zwar alle Leute draußen, aber ca. 16 nur gegen Kaution. Die Repression hat fast die gesamte Szene in Prag zu Grunde gerichtet. Den Höhepunkt fand das ganze als wenige tage nach dem 26. September das Ladronka, ein besetztes Zentrum in Prag, geräumt wurde.
In Göteburg fanden die Repressionen ein etwas anderes Bild. Übelstes Geprügel auf der Straße. mehrere schwerstverletzte durch Schüsse und eine unglaubliche Prozesswelle mit drakonischen Haftstrafen. Aber hier wurde nicht nur dem örtlichem Widerstand der Prozess gemacht, sonder gleich der kompletten sogenannten Anti-globalisierungs-Bewegung. Viele Internationale AktivistInnen sitzen immer noch hinter schwedischen Gardinen und warten auf ihren Prozess. Die, welche schon verurteilt worden sind, haben jetzt längere Haftstrafen abzusitzen.
Nach Göteburg wurden die ersten stimmen Laut, die ein härteres Vorgehen gegen die sogenannanten "Polit-Holigans" fordern. Schilly spricht von einer europaweiten Krawallpolizei.
Und dann Genua. Eine Vermischung von beidem. Übelstes Geprügel auf der Straße. Tote(r). Das Stürmen von Unterkünften genau wie in Göteburg, bloß mit noch größerer Brutalität. Und dann, genau wie in Prag, kurz nachdem das Treffen vorbei ist, beginnt die große Verhaftungswelle. Und auch wieder systematisches Gefolter im Knast. Mittlerweile sind die meisten Menschen wieder frei. Aber bei denen die noch in den Knästen sitzen lässt die italienische Justiz ihre gesamte Härte spielen.
Und nach Genua werden die Stimmen der Regierungen lauter. "Weil es kann ja nicht so weiter gehen, mit den Polit-Holigans".
Dieser Artikel ist der Versuch einer kleinen Aufarbeitung der geschehenen Repression, und eine versuchte politische Einschätzung. Er ist ein bisschen aufgegliedert. Zuerst kommen die Fakten, und dann die Auswertung. Er erhebt nicht denn Anspruch auf Vollständigkeit.
Prag 26.09.2000 Treffen von IMF/WB
Das anfängliche Staunen über die unerwartete Zurückhaltung der tschechischen Polizei gegenüber den Protestierenden wurde spätestens am 27.9.00, aufgrund des äußerst brutalen und völlig unverhältnismäßigen (Re-)Agieren der Polizei, von wachsendem Erschrecken abgelöst. Abends am 26. ging es los, das sie anfingen die Ersten einzufahren. Dies geschah selten aus einer größeren Menge heraus, sondern meistens aus kleineren Gruppen. Die Greiftrupps der Cops durchstreiften die gesamte Stadt und sackten alles ein was halbwegs links aussah. Auch Leute die nichts mit dem Widerstand zu tun hatten landeten in den Knästen. So kamen innerhalb von 24std 850 Gefangene zu stande. Das was die Polizei auf der Straße nicht rausgelassen hatte, wurde jetzt in den Gefängnissen nachgeholt.
*Frauen wurden von männlichen Offizieren entkleidet, perlustriert und mußten zu deren Unterhaltung körperliche Übungen vorführen.
*Vielen wurde Wasser, Essen und Schlaf verweigert; einigen war es nur gegen Bezahlung der Wächter möglich Essen zu bekommen, Frauen war es noch eher möglich an Wasser zu kommen.
*Viele Freigelassene berichteten, daß, bevor sie zur Polizeistation gebracht wurden, einzelne isoliert und heftig geschlagen worden waren.
*Zwei Leute aus Norwegen, die zur Polizeistation Prisparni-Straße in der Nähe von Vlatavska gingen, um ein Handy gestohlen zu melden, wurden ZeugInnen, wie hinter kurz geöffneten Türen, eine Gruppe Menschen mit Handschellen an die Wand gefesselt war und heftig geschlagen wurde. Viele Freigelassene berichteten, daß in den Verhörzimmern Gruppen von 40 bis 60 Personen mit ausgestreckten Armen und Beinen zu liegen hatten, während man sie schlug; ihre Köpfe wurden zurückgerissen und mit Füßen getreten. Einigen Männern wurde in den Unterleib getreten und die Genitalien verdreht. Außerdem wurden mit Handschellen Gefesselte die Stiegen hinunter gestoßen.
*Es gibt einen Bericht, daß 22 Menschen in eine 4-Quadratmeter-Zelle gestopft wurden.
*30 Leute wurden ohne Decken und Essen über Nacht im Hof des Olsanska Gefängnisses eingesperrt. Später brachte man sie nach Balkova, in der Nähe von Pilsen.
*Sieben Leute aus Deutschland, USA, Israel und Italien wurden mittwochs in Lupacova, Prag 3 inhaftiert, wobei der Mann aus Israel besonders brutal geschlagen wurde. Er hat Schwierigkeiten beim Gehen, ein blaues Auge und wahrscheinlich eine gebrochene Rippe. Ihm wurde medizinische Versorgung verweigert.
*Menschen mit Diabetes bekamen nichts zu essen, andere, die Medikamente brauchen, wurden diese verweigert, die britische Botschaft mußte intervenieren um Medikamente ins Gefängnis zu bekommen.
*Eine norwegische Frau, die mit 30 anderen Frauen eingesperrt war, bezeugt, daß einer deutschen Frau mit schwer verletztem Bein medizinische Hilfe versagt wurde.
*Das Recht auf einen Rechtsbeistand und Auskunft, sowie das Recht auf Übersetzung, das Recht auf Essen und Wasser, das Recht auf medizinische Grundversorgung sowie das Recht auf ein Telefongespräch wurden größtenteils verweigert.
*Tschechische und israelische Menschen werden mehr geschlagen und länger festgehalten.
*Viele Internationale wurden von lokalen Polizeistationen ins Gefängnis nach Balkova, in der Nähe von Pilsen, gebracht welches einen der schlechtesten Menschenrechtsberichte in Tschechien hat.
Seit Ende November sind alle Gefangenen wieder draußen. Aber gegen mindestens 16 laufen Verfahren. Die meisten von ihnen kamen nur gegen hohe Kaution wieder frei. Hauptsächlich Leuten aus Prag wird der Prozess gemacht und sie haben mit langen Haftstrafen zu rechnen. Die Polizei versucht hiermit den Prager Widerstand klein zu machen.
Quelle und mehr Infos.
Tatblatt artikel über die Repressionen in Prag
Fortsetzung
Göteburg 14.-16.06.01 EU-Gipfel
Auch von der schwedischen Regierung wurde eigentlich ein anderer Umgang mit den DemonstrantInnen erwartet. Doch die ach so liberalen Schweden langten ordentlich zu. Ein Außerkraft setzen des Schengener Abkommens führte dazu, das viele internationale AktivistInnen Göteburg gar nicht erst erreichten, sondern gleich an der Grenze abgefangen wurden. Diejenigen, welche über die Grenze kamen, wurden zum Teil ca.30 km vor Göteburg abgefangen und dann abgeschoben.
Die schwedische Polizei zeigte gleich auf den Aktionen ihre volle Härte. Höhepunkte waren die Schüsse bei der reclaim the street party am Freitag, bei denen 3 Menschen lebensgefährlich verletzt worden sind. Aber auch ohne Schußwaffen wurde ordentlich geprügelt. Viele Knochenbrüche, Platzwunden und Verletzungen wo die Leute ins Krankenhaus mußten. Auch die Außerkraftsetzung unserer Infrastruktur wurde durch die martialische Räumung einer Schule, die vielen als Unterkunft diente, und das umstellen und räumen des Convergence Centers auf eine neue Qualität gebracht.
Quellen und mehr Infos.
Aktueller Stand in Göteburg
Solikonto
Genua 19.-22.07.01
Berlusconi hatte zwar schon angekündigt das er hart Durchgreifen werde, aber mit dem was passiert ist hätte niemand gerechnet. Angefangen hat es schon im voraus. Polizeibekannte AktivistInnen hatten für die Zeit des G8-Gipfels Meldeauflagen gekriegt, so das sie ihren Heimatort nicht wirklich verlassen konnten. Und auch hier wieder ein außer Kraft setzen des Schengener Abkommens, allerdings nicht so stark wie erwartet.
Die ersten Versuche den Widerstand zu unterbinden startete die Polizei schon in den Tagen vor dem Gipfel mit den Versuchen mehrere Camps zu räumen und zu durchsuchen.
Die erste Großdemo am 19.07. verlief noch weitesgehend ruhig. Am 20.07. dann bei der Demo, die den Gipfel blockieren sollte, griff die Polizei hart durch. Auf allen Routen griff sie massiv mit Tränengas an. Auch die NGO´s wurden eingenebelt. Oft wurden einzelne Leute hinter eine Polizeikette gezogen und verprügelt. Die Polizei trieb die Menschen in Gruppen durch die Straßen und erlaubte oftmals auch den Rückzug nicht. Denn ersten traurigen Höhepunkt erreichte die Repression mit der Erschießung des Demonstranten Carlo. In der gleichen Situation wurde auch eine Frau von einem Panzer angefahren und bis heute ist nicht klar ob sie ihren schweren Verletzung erlegen ist. Aber dies war noch nicht alles. In der Nacht vom Sa. auf So. wurde das Gebäude des Genova Social Forum´s geräumt. Wie schon in Göteburg sollte die Struktur des Widerstand gebrochen werden. Doch in Genua ging die Polizei mit einer viel größeren Gewalt vor.
Hierzu gibt es einige sehr ausführliche Artikel.
Polizeiangriff auf Diaz-Schule, GSF und Indymedia
Ausfuehrlicher Bericht ueber den Ueberfal
Doch mit dem Überfall auf die Schule Diaz war es noch nicht zu Ende. Die Menschen die in den Tagen davor, in der Schule und in den Tagen danach verhaftet wurden, wurden auf den Polizeiwachen übelst gefoltert. Viele schwere Verletzung bis hin zu lebensgefährlich und ähnlicher Psycho Terror wie in Prag.
*Scheinhinrichtungen
*sexuelle Mißhandlungen
*Nahrungs und Wasser Verweigerung
*Tränengas Einsätze direkt in die überfüllten Zellen.
*19std mit ausgestrecktem Armen und ohne zu trinken an der Wand stehen
*Zwang den Hitlergruß zu zeigen
diese Liste ist bei weitem nicht vollständig und wird sich in den näxten Wochen noch erweitern
Momentan sitzen noch 46 menschen in Haft und ca.100 werden vermisst.
Letzter Bericht des EA Milano
Vermistenliste
Ein nicht unwichtiger neuer Aspekt in der Repression nach Genua ist die Konstruktion des schwarzen Block als terroristische Vereinigung. "Der" schwarze Block wurde viel als Begründung für Verhaftung genommen. Aus dem Boden gestampft wurde er unter anderem mit dem Bild, das 10 Blockler in eine Polizeiwache laufen und sie zu klump hauen. Angeblich wirklich passiert stellt sich hier schon die Frage, inwieweit der schwarze Block aus Provokateuren bestand. Mal davon abgesehen, dass es "den" schwarzen Block gar nicht geben kann. Das was in Genua auf der blau-schwarzen Route lief war eine Zusammenmischung von verschiedensten Menschen mit unterschiedlicher Ausrichtung. Mit dem Konstrukt schwarzer Block was geschaffen wird. Wird versucht einer Spaltung in die Hände zu arbeiten und vorallendingen Gründe für Inhaftierungen zu finden. Immer noch sitzen die meisten in Haft, weil sie dem schwarzen Block angehört haben sollen. Und selbst wenn dem so gewesen sein sollte, so ist gerade das Einschmeissen von Banken und Großfirmen kein Grund die Leute in Knast zu stecken. Das Smashen von kleinen Geschäften oder das wahllose Kaputthauen von allem was einem im Weg steht, hat sicherlich nicht ein Groß-Teil der Schwarz-gekleideten Menschen gemacht, sondern eher ein kleiner Teil, der mit Sicherheit zum Teil auch noch aus Cops bestand.
Zwei Artikel zu Thematik schwarzer Block
Hier und hier
Die Repression gegen die Anti-Neolib-(oder wie auch immer)Bewegung erreicht einen neuen Grad. Es ist nicht mehr so das du irgendwo hinfahren kannst mit dem Gedanken: "Mir passiert sowieso nicht mehr als ein paar blaue Augen oder schlimmstenfalls ein gebrochener Arm." Wir sind mit den Gedanken konfrontiert, dass die Schüsse auf Carlo oder die Menschen in Göteburg jeden von uns treffen können. Wir haben es mit einem ganz krassem Roll-Back der "demokratischen Grundrechte" zu tun. Auf den Wachen werden die Menschen gefoltert und psychisch fertig gemacht in einem Maße welches neu ist. Die Leute, die es getroffen hat, waren zur falschen Zeit am falschen Ort und jeden von uns hätte es genauso treffen können. Vor zwei Jahren war es noch relativ problemlos zu einer Großdemo in einem anderem Land zu kommen. Heute wirst du oft schon direkt an der Grenze festgehalten. Und wo bleibt der öffentliche Aufschrei, wenn Menschen bei Demos erschossen werden. Wieso ist in Italien oder Göteburg eigentlich noch niemand abgesetzt worden.
Anregung einer Allgemeinen Auswertung
Was das alles jetzt so mit sich bringt ist enorm wichtig zu diskutieren. Schauen wir uns an was bei den letzten Großereignissen so passiert ist, stellen wir eine enorme Steigerung der Repression gegen Globalisierungsgegner in Europa fest. Hier nun erstmal ein paar Fragestellung mit zugehörigen Gedanken die einer Gruppe von Menschen einfiel.*War Genua ein rein italienisches Phänomen?
ganz klar nein. Genua reiht sich in eine Reihe von immer stärkeren repressiv behandelten Protesten.
*Könne wir zu solchen Groß-Events eigentlich noch mobilisieren bzw. kommt überhaupt noch jemand wenn mensch im Hinterkopf hat das du ja erschossen oder zu Tode geprügelt werden könntest?
Diskussionen nach Genua - ergänzt am 7. Aug.
Was aber auch wieder wichtiger wird ist die frage der Anti-Repressionsarbeit.
Kann es den sein, dass in Göteburg grade die absolut krassen Urteile verhängt werden und sich fast niemand mehr drum kümmert.
Wir haben bei uns selber festgestellt, dass die persönliche Betroffenheit momentan bei der Soliarbeit eine große Rolle spielt. Dies ist natürlich verständlich, aber ist es nicht ein wenig arm, wenn Anti-Repressionsarbeit nur dann geleistet wird wenn unsere Freunde im Knast sitzen. Der Grund warum zu Genua gerade ist mehr Anti-Repres.Arbeit geleistet wird, als in Göteburg, ist sicherlich weil wir alle mehr betroffen sind. Aber verdienen die Leute in Göteburg genauso unsere Hilfe wie die Leute in Genua?
Was uns auch noch aufgefallen ist, viel Anti-Repres.Arbeit läuft auf die Schiene:" Mein Freund ist doch gewaltfrei, wieso sitzt der jetzt im Knast." Klar sollten wir nicht irgendwelchen Leuten was anhängen, aber trotzdem müßte es doch noch zusätzliche Wege geben Anti-Repres.Arbeit zu machen.
Wichtig ist auf jedenfall erstmal das die Leute aus den Knästen kommen und dafür ist es auch ok, wenn ein Ströbele nach Genua fährt und sich einsetzt. Aber wir dürfen darüber nicht unsere Inhalte vergessen. Wir sollten gucken, das die Anti-Repressions-Arbeit wieder einen größeren Stellenwert in der Bewegung findet, auch abseits von der "Mein Kumpel ist im Knast"-Mentalität. Und Vorallendingen sollten wir sie wieder politischer machen. Aber trotz dieses Artikels nicht vergessen, die Leute im Knast haben Priorität, da könne wir auch mal Kompromisse und komische Geklüngel eingehen.
Eine Bewegung kann nur so stark sein wie ihre Anti-Repressionsarbeit.
p.s. Wie wärs den mal mit ´ner internationalen Kampagne zu diesem thema, oder wenigstens mit einer bundesweiten.
greetings die kopfrocker (mehr wird folgen)
guter artikel über den umgang mit traumas
Schon in Prag ging es los. Über 850 Menschen wurden eingeknastet, gefoltert und größtenteils ohne Verfahren wieder freigelassen. Es sind zwar alle Leute draußen, aber ca. 16 nur gegen Kaution. Die Repression hat fast die gesamte Szene in Prag zu Grunde gerichtet. Den Höhepunkt fand das ganze als wenige tage nach dem 26. September das Ladronka, ein besetztes Zentrum in Prag, geräumt wurde.
In Göteburg fanden die Repressionen ein etwas anderes Bild. Übelstes Geprügel auf der Straße. mehrere schwerstverletzte durch Schüsse und eine unglaubliche Prozesswelle mit drakonischen Haftstrafen. Aber hier wurde nicht nur dem örtlichem Widerstand der Prozess gemacht, sonder gleich der kompletten sogenannten Anti-globalisierungs-Bewegung. Viele Internationale AktivistInnen sitzen immer noch hinter schwedischen Gardinen und warten auf ihren Prozess. Die, welche schon verurteilt worden sind, haben jetzt längere Haftstrafen abzusitzen.
Nach Göteburg wurden die ersten stimmen Laut, die ein härteres Vorgehen gegen die sogenannanten "Polit-Holigans" fordern. Schilly spricht von einer europaweiten Krawallpolizei.
Und dann Genua. Eine Vermischung von beidem. Übelstes Geprügel auf der Straße. Tote(r). Das Stürmen von Unterkünften genau wie in Göteburg, bloß mit noch größerer Brutalität. Und dann, genau wie in Prag, kurz nachdem das Treffen vorbei ist, beginnt die große Verhaftungswelle. Und auch wieder systematisches Gefolter im Knast. Mittlerweile sind die meisten Menschen wieder frei. Aber bei denen die noch in den Knästen sitzen lässt die italienische Justiz ihre gesamte Härte spielen.
Und nach Genua werden die Stimmen der Regierungen lauter. "Weil es kann ja nicht so weiter gehen, mit den Polit-Holigans".
Dieser Artikel ist der Versuch einer kleinen Aufarbeitung der geschehenen Repression, und eine versuchte politische Einschätzung. Er ist ein bisschen aufgegliedert. Zuerst kommen die Fakten, und dann die Auswertung. Er erhebt nicht denn Anspruch auf Vollständigkeit.
Prag 26.09.2000 Treffen von IMF/WB
Das anfängliche Staunen über die unerwartete Zurückhaltung der tschechischen Polizei gegenüber den Protestierenden wurde spätestens am 27.9.00, aufgrund des äußerst brutalen und völlig unverhältnismäßigen (Re-)Agieren der Polizei, von wachsendem Erschrecken abgelöst. Abends am 26. ging es los, das sie anfingen die Ersten einzufahren. Dies geschah selten aus einer größeren Menge heraus, sondern meistens aus kleineren Gruppen. Die Greiftrupps der Cops durchstreiften die gesamte Stadt und sackten alles ein was halbwegs links aussah. Auch Leute die nichts mit dem Widerstand zu tun hatten landeten in den Knästen. So kamen innerhalb von 24std 850 Gefangene zu stande. Das was die Polizei auf der Straße nicht rausgelassen hatte, wurde jetzt in den Gefängnissen nachgeholt.
*Frauen wurden von männlichen Offizieren entkleidet, perlustriert und mußten zu deren Unterhaltung körperliche Übungen vorführen.
*Vielen wurde Wasser, Essen und Schlaf verweigert; einigen war es nur gegen Bezahlung der Wächter möglich Essen zu bekommen, Frauen war es noch eher möglich an Wasser zu kommen.
*Viele Freigelassene berichteten, daß, bevor sie zur Polizeistation gebracht wurden, einzelne isoliert und heftig geschlagen worden waren.
*Zwei Leute aus Norwegen, die zur Polizeistation Prisparni-Straße in der Nähe von Vlatavska gingen, um ein Handy gestohlen zu melden, wurden ZeugInnen, wie hinter kurz geöffneten Türen, eine Gruppe Menschen mit Handschellen an die Wand gefesselt war und heftig geschlagen wurde. Viele Freigelassene berichteten, daß in den Verhörzimmern Gruppen von 40 bis 60 Personen mit ausgestreckten Armen und Beinen zu liegen hatten, während man sie schlug; ihre Köpfe wurden zurückgerissen und mit Füßen getreten. Einigen Männern wurde in den Unterleib getreten und die Genitalien verdreht. Außerdem wurden mit Handschellen Gefesselte die Stiegen hinunter gestoßen.
*Es gibt einen Bericht, daß 22 Menschen in eine 4-Quadratmeter-Zelle gestopft wurden.
*30 Leute wurden ohne Decken und Essen über Nacht im Hof des Olsanska Gefängnisses eingesperrt. Später brachte man sie nach Balkova, in der Nähe von Pilsen.
*Sieben Leute aus Deutschland, USA, Israel und Italien wurden mittwochs in Lupacova, Prag 3 inhaftiert, wobei der Mann aus Israel besonders brutal geschlagen wurde. Er hat Schwierigkeiten beim Gehen, ein blaues Auge und wahrscheinlich eine gebrochene Rippe. Ihm wurde medizinische Versorgung verweigert.
*Menschen mit Diabetes bekamen nichts zu essen, andere, die Medikamente brauchen, wurden diese verweigert, die britische Botschaft mußte intervenieren um Medikamente ins Gefängnis zu bekommen.
*Eine norwegische Frau, die mit 30 anderen Frauen eingesperrt war, bezeugt, daß einer deutschen Frau mit schwer verletztem Bein medizinische Hilfe versagt wurde.
*Das Recht auf einen Rechtsbeistand und Auskunft, sowie das Recht auf Übersetzung, das Recht auf Essen und Wasser, das Recht auf medizinische Grundversorgung sowie das Recht auf ein Telefongespräch wurden größtenteils verweigert.
*Tschechische und israelische Menschen werden mehr geschlagen und länger festgehalten.
*Viele Internationale wurden von lokalen Polizeistationen ins Gefängnis nach Balkova, in der Nähe von Pilsen, gebracht welches einen der schlechtesten Menschenrechtsberichte in Tschechien hat.
Seit Ende November sind alle Gefangenen wieder draußen. Aber gegen mindestens 16 laufen Verfahren. Die meisten von ihnen kamen nur gegen hohe Kaution wieder frei. Hauptsächlich Leuten aus Prag wird der Prozess gemacht und sie haben mit langen Haftstrafen zu rechnen. Die Polizei versucht hiermit den Prager Widerstand klein zu machen.
Quelle und mehr Infos.
Tatblatt artikel über die Repressionen in Prag
Fortsetzung
Göteburg 14.-16.06.01 EU-Gipfel
Auch von der schwedischen Regierung wurde eigentlich ein anderer Umgang mit den DemonstrantInnen erwartet. Doch die ach so liberalen Schweden langten ordentlich zu. Ein Außerkraft setzen des Schengener Abkommens führte dazu, das viele internationale AktivistInnen Göteburg gar nicht erst erreichten, sondern gleich an der Grenze abgefangen wurden. Diejenigen, welche über die Grenze kamen, wurden zum Teil ca.30 km vor Göteburg abgefangen und dann abgeschoben.
Die schwedische Polizei zeigte gleich auf den Aktionen ihre volle Härte. Höhepunkte waren die Schüsse bei der reclaim the street party am Freitag, bei denen 3 Menschen lebensgefährlich verletzt worden sind. Aber auch ohne Schußwaffen wurde ordentlich geprügelt. Viele Knochenbrüche, Platzwunden und Verletzungen wo die Leute ins Krankenhaus mußten. Auch die Außerkraftsetzung unserer Infrastruktur wurde durch die martialische Räumung einer Schule, die vielen als Unterkunft diente, und das umstellen und räumen des Convergence Centers auf eine neue Qualität gebracht.
Quellen und mehr Infos.
Aktueller Stand in Göteburg
Solikonto
Genua 19.-22.07.01
Berlusconi hatte zwar schon angekündigt das er hart Durchgreifen werde, aber mit dem was passiert ist hätte niemand gerechnet. Angefangen hat es schon im voraus. Polizeibekannte AktivistInnen hatten für die Zeit des G8-Gipfels Meldeauflagen gekriegt, so das sie ihren Heimatort nicht wirklich verlassen konnten. Und auch hier wieder ein außer Kraft setzen des Schengener Abkommens, allerdings nicht so stark wie erwartet.
Die ersten Versuche den Widerstand zu unterbinden startete die Polizei schon in den Tagen vor dem Gipfel mit den Versuchen mehrere Camps zu räumen und zu durchsuchen.
Die erste Großdemo am 19.07. verlief noch weitesgehend ruhig. Am 20.07. dann bei der Demo, die den Gipfel blockieren sollte, griff die Polizei hart durch. Auf allen Routen griff sie massiv mit Tränengas an. Auch die NGO´s wurden eingenebelt. Oft wurden einzelne Leute hinter eine Polizeikette gezogen und verprügelt. Die Polizei trieb die Menschen in Gruppen durch die Straßen und erlaubte oftmals auch den Rückzug nicht. Denn ersten traurigen Höhepunkt erreichte die Repression mit der Erschießung des Demonstranten Carlo. In der gleichen Situation wurde auch eine Frau von einem Panzer angefahren und bis heute ist nicht klar ob sie ihren schweren Verletzung erlegen ist. Aber dies war noch nicht alles. In der Nacht vom Sa. auf So. wurde das Gebäude des Genova Social Forum´s geräumt. Wie schon in Göteburg sollte die Struktur des Widerstand gebrochen werden. Doch in Genua ging die Polizei mit einer viel größeren Gewalt vor.
Hierzu gibt es einige sehr ausführliche Artikel.
Polizeiangriff auf Diaz-Schule, GSF und Indymedia
Ausfuehrlicher Bericht ueber den Ueberfal
Doch mit dem Überfall auf die Schule Diaz war es noch nicht zu Ende. Die Menschen die in den Tagen davor, in der Schule und in den Tagen danach verhaftet wurden, wurden auf den Polizeiwachen übelst gefoltert. Viele schwere Verletzung bis hin zu lebensgefährlich und ähnlicher Psycho Terror wie in Prag.
*Scheinhinrichtungen
*sexuelle Mißhandlungen
*Nahrungs und Wasser Verweigerung
*Tränengas Einsätze direkt in die überfüllten Zellen.
*19std mit ausgestrecktem Armen und ohne zu trinken an der Wand stehen
*Zwang den Hitlergruß zu zeigen
diese Liste ist bei weitem nicht vollständig und wird sich in den näxten Wochen noch erweitern
Momentan sitzen noch 46 menschen in Haft und ca.100 werden vermisst.
Letzter Bericht des EA Milano
Vermistenliste
Ein nicht unwichtiger neuer Aspekt in der Repression nach Genua ist die Konstruktion des schwarzen Block als terroristische Vereinigung. "Der" schwarze Block wurde viel als Begründung für Verhaftung genommen. Aus dem Boden gestampft wurde er unter anderem mit dem Bild, das 10 Blockler in eine Polizeiwache laufen und sie zu klump hauen. Angeblich wirklich passiert stellt sich hier schon die Frage, inwieweit der schwarze Block aus Provokateuren bestand. Mal davon abgesehen, dass es "den" schwarzen Block gar nicht geben kann. Das was in Genua auf der blau-schwarzen Route lief war eine Zusammenmischung von verschiedensten Menschen mit unterschiedlicher Ausrichtung. Mit dem Konstrukt schwarzer Block was geschaffen wird. Wird versucht einer Spaltung in die Hände zu arbeiten und vorallendingen Gründe für Inhaftierungen zu finden. Immer noch sitzen die meisten in Haft, weil sie dem schwarzen Block angehört haben sollen. Und selbst wenn dem so gewesen sein sollte, so ist gerade das Einschmeissen von Banken und Großfirmen kein Grund die Leute in Knast zu stecken. Das Smashen von kleinen Geschäften oder das wahllose Kaputthauen von allem was einem im Weg steht, hat sicherlich nicht ein Groß-Teil der Schwarz-gekleideten Menschen gemacht, sondern eher ein kleiner Teil, der mit Sicherheit zum Teil auch noch aus Cops bestand.
Zwei Artikel zu Thematik schwarzer Block
Hier und hier
Die Repression gegen die Anti-Neolib-(oder wie auch immer)Bewegung erreicht einen neuen Grad. Es ist nicht mehr so das du irgendwo hinfahren kannst mit dem Gedanken: "Mir passiert sowieso nicht mehr als ein paar blaue Augen oder schlimmstenfalls ein gebrochener Arm." Wir sind mit den Gedanken konfrontiert, dass die Schüsse auf Carlo oder die Menschen in Göteburg jeden von uns treffen können. Wir haben es mit einem ganz krassem Roll-Back der "demokratischen Grundrechte" zu tun. Auf den Wachen werden die Menschen gefoltert und psychisch fertig gemacht in einem Maße welches neu ist. Die Leute, die es getroffen hat, waren zur falschen Zeit am falschen Ort und jeden von uns hätte es genauso treffen können. Vor zwei Jahren war es noch relativ problemlos zu einer Großdemo in einem anderem Land zu kommen. Heute wirst du oft schon direkt an der Grenze festgehalten. Und wo bleibt der öffentliche Aufschrei, wenn Menschen bei Demos erschossen werden. Wieso ist in Italien oder Göteburg eigentlich noch niemand abgesetzt worden.
Anregung einer Allgemeinen Auswertung
Was das alles jetzt so mit sich bringt ist enorm wichtig zu diskutieren. Schauen wir uns an was bei den letzten Großereignissen so passiert ist, stellen wir eine enorme Steigerung der Repression gegen Globalisierungsgegner in Europa fest. Hier nun erstmal ein paar Fragestellung mit zugehörigen Gedanken die einer Gruppe von Menschen einfiel.*War Genua ein rein italienisches Phänomen?
ganz klar nein. Genua reiht sich in eine Reihe von immer stärkeren repressiv behandelten Protesten.
*Könne wir zu solchen Groß-Events eigentlich noch mobilisieren bzw. kommt überhaupt noch jemand wenn mensch im Hinterkopf hat das du ja erschossen oder zu Tode geprügelt werden könntest?
Diskussionen nach Genua - ergänzt am 7. Aug.
Was aber auch wieder wichtiger wird ist die frage der Anti-Repressionsarbeit.
Kann es den sein, dass in Göteburg grade die absolut krassen Urteile verhängt werden und sich fast niemand mehr drum kümmert.
Wir haben bei uns selber festgestellt, dass die persönliche Betroffenheit momentan bei der Soliarbeit eine große Rolle spielt. Dies ist natürlich verständlich, aber ist es nicht ein wenig arm, wenn Anti-Repressionsarbeit nur dann geleistet wird wenn unsere Freunde im Knast sitzen. Der Grund warum zu Genua gerade ist mehr Anti-Repres.Arbeit geleistet wird, als in Göteburg, ist sicherlich weil wir alle mehr betroffen sind. Aber verdienen die Leute in Göteburg genauso unsere Hilfe wie die Leute in Genua?
Was uns auch noch aufgefallen ist, viel Anti-Repres.Arbeit läuft auf die Schiene:" Mein Freund ist doch gewaltfrei, wieso sitzt der jetzt im Knast." Klar sollten wir nicht irgendwelchen Leuten was anhängen, aber trotzdem müßte es doch noch zusätzliche Wege geben Anti-Repres.Arbeit zu machen.
Wichtig ist auf jedenfall erstmal das die Leute aus den Knästen kommen und dafür ist es auch ok, wenn ein Ströbele nach Genua fährt und sich einsetzt. Aber wir dürfen darüber nicht unsere Inhalte vergessen. Wir sollten gucken, das die Anti-Repressions-Arbeit wieder einen größeren Stellenwert in der Bewegung findet, auch abseits von der "Mein Kumpel ist im Knast"-Mentalität. Und Vorallendingen sollten wir sie wieder politischer machen. Aber trotz dieses Artikels nicht vergessen, die Leute im Knast haben Priorität, da könne wir auch mal Kompromisse und komische Geklüngel eingehen.
Eine Bewegung kann nur so stark sein wie ihre Anti-Repressionsarbeit.
p.s. Wie wärs den mal mit ´ner internationalen Kampagne zu diesem thema, oder wenigstens mit einer bundesweiten.
greetings die kopfrocker (mehr wird folgen)
guter artikel über den umgang mit traumas
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Belgien
Ströbele-Arsch?
Tausend Dank an MdB Ströbele! An die Münchener Bürgermeister Monatzeder und Ude für den Einsatz für die Gefangenen des ÖB. An die MdB von der PDS etc etc. Man kann von parlamentarischem Engagement halten was man will, diese Leute haben einigen von unseren Leuten Kopf und Kragen gerettet vor zwei Wochen! RotFront!
Ströbele-Arsch?
Tausend Dank an MdB Ströbele! An die Münchener Bürgermeister Monatzeder und Ude für den Einsatz für die Gefangenen des ÖB. An die MdB von der PDS etc etc. Man kann von parlamentarischem Engagement halten was man will, diese Typen haben einigen von unseren Leuten Kopf und Kragen gerettet vor zwei Wochen! RotFront!
wohin mit gedächtnisprotokollen?
ströbele arsch!
und das ist nicht nur ein feindbild, sondern ich finde einfach diese leute sind arschlöcher, auch wenn sie mal was gutes tun.
bescheuert
Gedächtnisprotokolle
Oder zu sich kümmernden Gruppen in den Städten, aus denen die Inhaftierten kommen. Such dir einfach die projekte raus, zum Bsp. Rote hilfe, die können das dann schon weiterleiten.
Hallo Rämpos!
aber dann rumheulen, wenn´s was auf den arsch gibt, hehe
liebste grüsse