1o Leute aus Deutschland wurden bei ihrer Abreise aus Genua unter Schlägen am vergangenem Sonntag festgenommen. Sie sitzen seit dem in den Knästen von Genua und fürchten um hohe Haftstrafen, weil ihnen die Mitgliedschaft im Black bloc unterstellt wird.
"Kriminelle" Garderobe
Auch Tage nach den eskalierten Protesten in Genua wurden zahlreiche GlobalisierungskritikerInnen verhaftet. Unter anderem am Sontag dem 22.Juli zehn Menschen aus Deutschland, die bei ihrer Abreise aus Genua von der Polizei unter Schlägen festgenommen wurden. Die zwei Wohnbusse, mit denen die sieben Frauen und drei Männer reisten, wurden durchsucht.
Die dabei gefundenen Hämmer, Fahrradketten und Messer, die zur üblichen Ausstattung eines solchen Wohnbusses dazugehören, sowie die laut Polizei die Anzahl der Personen übersteigende Stückzahl schwarzer Kleidungsstücke, reichten zur Anahme aus, dass es sich ei den Festgenommenen um Teile des "Schwarzen Blocks" handele. Dieser wird in Italien mittlerweile wie eine kriminelle Vereinigung geahndet.
Die Gefangenen wurden in die Gefängnisse von Marassi und Pontedecimo gebracht. Dort erwartete sie am Mittwoch und Donnerstag der Haftprüfungstermin. Ein angeblich in den Bussen gefundenes Foto, das Randaleszenen in Genua abbildet, wurde als ein weiterer Beweis für ihre Teilnahme an den Krawallen angelastet.
Die Haftdauer der zehn Festgenommenen wurde verlängert, da laut Justiz auf Grund fehlender territorialer Bindungen an Italien Fluchtgefahr bestehe. Hierbei hält sich die Justiz an überholte europäische rechtliche Vorgaben. Das Schengener Abkommen sieht vor, dass die Beschuldigten auch in Deutschland auf ihren Prozess warten könnten.
Desweiteren werden den Betroffenen Wiederholungsabsichten unterstellt. Anhand der gefundenen Objekte meint die italienische Justiz, die "Kriminelle Identität" der Beschuldigten erkennen zu können. Es scheint, als trage im Land der "Haute-Couture" der Besitz mehrerer schwarzer Kleidungsstücke ein kriminelles Vorzeichen.
Der nächste Haftprüfungstermin wurde auf den 8.7. festgelegt, obwohl die Inhaftierten Widerspruch gegen die Anklage einlegten und schon in den kommenden Tagen den Haftrichtern hätten vorgeführt werden müssen.Dieser Termin stellt sich als äußerst wichtitg dar, da dort entschieden werden soll, ob die zehn Gefangenen in Deutschland auf ihren Prozess warten können, oder ob sie bis zu einem Jahr in italienischer Untersuchungshaft beleiben müssen.
Inzwischen haben sich FreundInnen und Angehörige der Betroffenen eingeschaltet und versuchen eine breite Solidarität und politischen Druck über Parteienabgeordnete auszuüben. Nicht nur der Grünen-Politiker und Anwalt Ströbele hat bereits mit seinem Besuch bei den Inhaftierten konkrete Schritte geleistet. Die Bundestagsabgeordnete der PDS Heidi Lippmann wird am komenden Dienstag mit einer Delegation und in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat in Mailand nach Genua reisen, um einen Besuch bei den Inhaftierten zu erzwingen. Das Ziel ist, alle Gefangenen schnellst möglich aus den Knästen herauszuholen und längerfristige Untersuchungskomissionen über das faschistoide Verhalten der italienischen Polizei einzuberufen und durchzusetzen. Einige der Angehörigen werden ebenfalls in den kommenden Tagen nach Genua reisen, um vor Ort ihre Solidarität zu äußern, sowie die Bertoffenen zum Teil in Begleitung der PolitikerInnen zu besuchen.
Auch Tage nach den eskalierten Protesten in Genua wurden zahlreiche GlobalisierungskritikerInnen verhaftet. Unter anderem am Sontag dem 22.Juli zehn Menschen aus Deutschland, die bei ihrer Abreise aus Genua von der Polizei unter Schlägen festgenommen wurden. Die zwei Wohnbusse, mit denen die sieben Frauen und drei Männer reisten, wurden durchsucht.
Die dabei gefundenen Hämmer, Fahrradketten und Messer, die zur üblichen Ausstattung eines solchen Wohnbusses dazugehören, sowie die laut Polizei die Anzahl der Personen übersteigende Stückzahl schwarzer Kleidungsstücke, reichten zur Anahme aus, dass es sich ei den Festgenommenen um Teile des "Schwarzen Blocks" handele. Dieser wird in Italien mittlerweile wie eine kriminelle Vereinigung geahndet.
Die Gefangenen wurden in die Gefängnisse von Marassi und Pontedecimo gebracht. Dort erwartete sie am Mittwoch und Donnerstag der Haftprüfungstermin. Ein angeblich in den Bussen gefundenes Foto, das Randaleszenen in Genua abbildet, wurde als ein weiterer Beweis für ihre Teilnahme an den Krawallen angelastet.
Die Haftdauer der zehn Festgenommenen wurde verlängert, da laut Justiz auf Grund fehlender territorialer Bindungen an Italien Fluchtgefahr bestehe. Hierbei hält sich die Justiz an überholte europäische rechtliche Vorgaben. Das Schengener Abkommen sieht vor, dass die Beschuldigten auch in Deutschland auf ihren Prozess warten könnten.
Desweiteren werden den Betroffenen Wiederholungsabsichten unterstellt. Anhand der gefundenen Objekte meint die italienische Justiz, die "Kriminelle Identität" der Beschuldigten erkennen zu können. Es scheint, als trage im Land der "Haute-Couture" der Besitz mehrerer schwarzer Kleidungsstücke ein kriminelles Vorzeichen.
Der nächste Haftprüfungstermin wurde auf den 8.7. festgelegt, obwohl die Inhaftierten Widerspruch gegen die Anklage einlegten und schon in den kommenden Tagen den Haftrichtern hätten vorgeführt werden müssen.Dieser Termin stellt sich als äußerst wichtitg dar, da dort entschieden werden soll, ob die zehn Gefangenen in Deutschland auf ihren Prozess warten können, oder ob sie bis zu einem Jahr in italienischer Untersuchungshaft beleiben müssen.
Inzwischen haben sich FreundInnen und Angehörige der Betroffenen eingeschaltet und versuchen eine breite Solidarität und politischen Druck über Parteienabgeordnete auszuüben. Nicht nur der Grünen-Politiker und Anwalt Ströbele hat bereits mit seinem Besuch bei den Inhaftierten konkrete Schritte geleistet. Die Bundestagsabgeordnete der PDS Heidi Lippmann wird am komenden Dienstag mit einer Delegation und in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat in Mailand nach Genua reisen, um einen Besuch bei den Inhaftierten zu erzwingen. Das Ziel ist, alle Gefangenen schnellst möglich aus den Knästen herauszuholen und längerfristige Untersuchungskomissionen über das faschistoide Verhalten der italienischen Polizei einzuberufen und durchzusetzen. Einige der Angehörigen werden ebenfalls in den kommenden Tagen nach Genua reisen, um vor Ort ihre Solidarität zu äußern, sowie die Bertoffenen zum Teil in Begleitung der PolitikerInnen zu besuchen.
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Ergänzungen