Theater als terroristische Vereinigung angeklagt!
Das international besetzte Theater-Ensemble PublixTheatre ist im Zusammenhang mit dem Aufstand in Genua als kriminelle Vereinigung angeklagt. Das Theater stellt damit gut die Haelfte der momentan 49 Gefangenen. Die 25 Schauspieler tourten als aktionistische Performance-Karawane im Rahmen der No-Border-Kampagne durch Europa. Die Endstation, das Grenzcamp am Frankfurter Flughafen erreichten sie nicht. Stattdessen sitzen sie in den norditalienischen Haftanstalten Alessandria und Voghera. Ihre Haft wurde am Donnerstag vom Untersuchungsrichter um weitere 14 Tage verlaengert. Ihnen drohen Haftstrafen bis zu acht Jahren. Hauptbeweise sind ihre Theaterrequisiten sowie Fotos ihrer Theatervorfuehrungen.

Nahe Genua, an der Kuestenstrasse Richtung Sueden, hat sich in einer Kehreein Lokal eingenistet, das sich nach dem Kilometerstein benennt: KM 501. AmSonntag Nachmittag gibt es dort nichts zu essen. Die Publix Theatre-Karawanehat umsonst Halt gemacht. Mit ihrem riesigen Tourbus, einem ausgeschlachtetenStadtbus aus den 80er Jahren, sind sie vorgefahren. Die Theatercrew sitztzerstreut draussen unter den Baeumen und wartet auf Nachzueglerinnen. Zuvorhatte sich die Karawane geschockt aus Genua entfernt, nachdem die Horror-Berichteueber den in der vorangegangenen Nacht veruebten Carabinieri-Uebergriff aufdas Indymediacenter und die gegenueberliegende Schule wie Lauffeuer durch die Stadt zogen.
Ein weiteres Mitglied hatte besagte Nacht in Haft verbringen muessen. Er war schon am Nachmittag durch eine Gasgranate am Kopf schwer verletzt worden. Am Abend hatte die Exekutive Razzien in der Innenstadt durchgefuehrt und Verwundete wie ihn verschleppt. In Haft wurde er windelweich gepruegelt und tauchte erst am naechsten Morgen voellig benommen und erschoepft im Camp Ciclamini auf.
Das Ciclamini-Camp war die Woche ueber das Basislager des Theaters. Zusammen mit 1500der vom italienischen Innenministerium so gefuerchteten Griechinnencampierten sie dort in einem Riesenzelt. Die Griechinnen waren allerdings schon beiSonnenaufgang per Schiff auf den Weg in die Heimat. Einsam blieb die Karawaneim Riesencamp zurueck.

Kilometer 501: Endstation
In der Kehre KM 501 taucht auf einmal ein Alfa Romeo 156 mitCarabinieri-Aufschrift auf. Ein weiterer folgt. 3 Motorraeder folgen ebenfalls undversperren die Einfahrt. Die Karawane hat wohl mit ihrem Grafitti verzierten Bus dieGastwirtinnen in Aufruhr versetzt. Werden sich die Szenen aus dem nahen Genua,die auf RAI-TV in den vergangenen Tage uebern Schirm flimmerten, nun livevor ihrer Raststaette abspielen?
Nichts dergleichen. Die Schauspielerinnen geben oesterreichischenReporterinnen vom Oe1-Kunstradio gelassen ein Interview. »Bis auf einen waren allekoerperlich unversehrt.« koennen sich die Journalistinnen erinnern. Das war eineStunde spaeter nicht mehr der Fall. Zwar loeste die Polizei ihreimprovisierte Strassensperre sang- und klanglos wieder auf und verschwanden mitquietschenden Reifen. Auch die Radioleute dampften ab. Alles deutet darauf hin, dass die Carabinieri wenig spaeter mit Verstaerkung zurueckgekehrt sind. Vier Tage spaeterfindet der osterreichische Konsul in Mailand, Manfred Moritsch, teilweise schwerverletzte Landsleute in ihren Zellen vor.
Gelebter Neofaschismus: Wien "vertraut" Rom
17 der 25 Schauspielerinnen sind unter seiner diplomatischen Obhut. Der Restder Truppe stammt aus den USA, Deutschland, Australien und der Slowakei.Seine Chefin in Wien, Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner (OeVP), wird inFolge saemtliche Anstrengungen vermeiden, ihren Staatsbuergerinnen zur Hilfe zueilen. Eine diplomatische Intervention wie die ihrer europaeischen Kolleginnenist fuer sie nicht drin. Ihre rechts-rechtsextreme Regierungskoalitionzwischen der konservativen OeVP und der neo-liberal und hardcore-nationalistischen FPOe des Joerg Haider findet in der Regierung von Silvio Berlusconi eine Schwester im Geiste. Diepolitische Achse Wien-Rom nimmt gut 60 Jahre nach dem Sturz der Faschistischen Regime in beiden Laendern wieder konkrete Formen an.
Kunst + Politik = Terror
Ueber das Publix-Theater faellt Ferrero-Waldner nur schlechtes ein zu sagen. DieFestgenommenen seien "Autonome". "Die dürfen sich nicht wundern, dass sie von derPolizei festgenommen werden, sei es in Italien oder sonstwo!" Sie weistunermuedlich darauf hin, dass vier der Theaterleute "polizeibekannt" seien - wegen"Stoerung der oeffentlichen Ordnung" - ein Delikt, aufgrund dessenRegierungskritikerinnen im derzeitigen Oesterreich auffallend haeufig verurteilt werden. Dem italienischen Rechtsstaat bringt sie Verstaendnis und "vollstes Vertrauen" entgegen. Im kuenstlischen Potenzial des PublixTheatre erkennt sie vorallem ein kriminelles: "Wenn man heute mit einer Spielzeugpistole einenBanküberfall fingiert, darf man sich nicht wundern, wenn man verhaftet wird."
</ a>Living Theatre! No Border!
Die Dramaturgin x (auf wunsch herausgenommen) und einige ehemaligen Mitglieder des WienerSchauspielhauses hatten in Kooperation mit dem Wiener Institut fuer Theater-/ Film-/ und Medienwissenschaften das offeneTheaterprojekt ins Leben gerufen. Als globalisierungskritisches Karawane machten siesich in diesem Sommer auf den Weg an die Ostgrenze der Festung EUropa umtheateraktionistische "Anschlaege" an Grenzposten, Grenzcamps undWirtschaftsgipfeln durchzufuehren. Das ?Unsichtbaren Theaters/Living Theatre" von Augusto Boal erweckten die darstellerinnen dort wieder zu neuem Glanz, freut sich die GermanistinMarlene Streeruwitz.

Instrumente des Terrors
"Unsichtbares Theater"? "Living Theatre"? Fuer die oesterreichischen unditalienischen Behoerden ist das blanker Terrorismus. Bei der Durchsuchung desKarawanenbusses erblickten sie in der Requisitenkammer ein Waffenlager:Kuechengeschirr, Taschenmesser, Jonglierkeulen und eine kaputte Gasmaske sind nicht nurIndizien dafuehrt, dass das PublixTheatre an "Vandalismus, Störung der öffentlichenOrdnung, Plünderung" im Zuge der Proteste gegen das G8-Treffen teilgenommenhatten. Videoaufnahmen und Fotos ihrer performativen Darbietungen, die die Polizei im Bus und im Netz auf ihrer Homepage gefunden hatte, untermauern die Anklage.(Video/Audio Tagebuecher)

Kern des Black Bloc?
Ferrero Waldner empoert sich ueber "Holzstaebe, an deren Enden Petroleumgetraenkte Zylinder befestigt" seien. Hoert sich gemeingefaehrlich an, sind aber nurhandeluebliche Gartenfackeln! Besondere Aufmerksamkeit erweckten die schwarzenT-Shirts der Schauspielerinnen. Sie werden gleich als Beweis dafuer angefuehrt, dass essich beim PublixTheatre um einen organisierten Kern des so genannten ?BlackBloc? handeln muss. Das informelle anarchistisch-militante Netzwerk wird seit diesem Summer Of Resistance von der EU als Staatsfeind Nr.1 gehandelt. Die T-Shirtshandelte ihnen nun vor allem die Anklage auf Bildung einer kriminellen Vereinigungein. Drohung: 8 Jahre Haft. Gerhard Ruiss von der IG Autorinnen Autoren inWien kann es nicht fassen. Er fragt sich, ob es der Polizei noch nie aufgefallensei, dass schwarze Oberbekleidung "unter Theaterschaffenden ein beliebtesMarkenzeichen" sein.
Regierung im Jagd-Fieber
Die oesterreichische Regierung allerdings sieht darin vor allemstaatsfeindliche Anarchistinnen herumlaufen. Schon im Vorfeld des Gipfels warenanscheinend mindestens vier Mitglieder des Theater-Ensembles auf schwarzen Listen vermerkt, die den italienischen Kollegen zugespielt wurden. Insider-Informationen zu Folgewird noch heute Nacht das Wiener Innenministerium einigen Journalistinnendie polizeilichen Akten der betreffenden Schauspielerinnen zuspielen. Schonmorgen wird der beruechtigte Schergen-Journalismus des Massenblatts Neue Kronenzeitung seine Jagd beginnen koennen. Die "Krone" ist inhaltlich mit der "Bildzeitung" der 60er und 70er-Jahre vergleichbar.
Ferrero-Waldner hatte schon vorher ihre Kampagne gegen die Kuenstlerinnengestartet. Sie zweifelt an den Berichten der Gefangenen, in ihrerGefangenschaft gefoltert worden zu sein. Flugs datiert sie deren schwere Verletzungen,von denen ihr Vertreter in Mailand berichtet, auf die Krawalle in Genua zurueck.Verstaendnis koennen die Theaterleute nicht von ihr erwarten. Stattdessen ein spaerliches Taschengeld: 250 Schilling (ca. 35 DM) liess sie ihren "Schuetzlingen" zukommen. Fuer Zahnpasta und Seife. So schmort die Theater-Karawane mindestens noch die naechsten zwei Wochen weiter in Haft und blickt in ungewissen Zukunft. Ein weiteres halbes Jahr Untersuchungshaft sind wahrscheinlich. Bis vor kurzen wurden noch nicht mal Verwandte an sie herangelassen.

Draussen laeuft die Diffamierungsmaschine
Nur ihren Anwalt Andrea Sandra, den Konsul sowie eineMenschenrechtsdelegation bekamen sie bisher zu Gesicht. Rechtsvertreter Sandra ist allerdings guter Hoffnung, dass der Spuk schon bald ein Ende hat. Er verweist auf dielaecherliche Beweislage. Ein unverbesserlicher Rechtsstaat-Optimist? Zumindest ister als verlaesslicher und realistischer Jurist in Italien bekannt.
Waehrenddessen wird draussen mit Diffamierungen auf sie geschossen.Kuensterinnen-Kollegen wie Emmy Werner vom Wiener "Volkstheater" fuehlte sich sogar zu der Klarstellung bemuessigt, dass ihre renommierte Institution nichts mitden nun Inhaftierten zu tun habe.
AUFRUF zur Unterstuetzung:
"WIR BRAUCHEN ca. 400.000 ATS" (ca. 60.000 DM)fuer Antwaltskosten!!! Equipment (die Karawane war mit Computern, Video- undFotoequipment ausgestattet) Rücktransport der beschlagnahmten FahrzeugeTelefon und Bürokosten
in Deutschland:
Kontonummer:885 367 - 435
Postbank Essen
Bankleitzahl: 360 100 43
Empfänger: A. Wolf
Stichwort: "Genua"
Kontakt: Solibüro Oberhausen
c/o Druckluft Oberhausen
Am Förderturm 27
46049 Oberhausen
Tel: 0208- 23037
Fax: 0208- 855965
in Österreich:
Kontonr: 000 786 538 43 BLZ 60.000 (PSK)
Verwendungszweck: noborder

AUFRUF: Sammlung von Entlastungsmaterial
Da ein Grossteil jenes Materials, welches den Einsatz der inkrimminierten Gegenstände im Zuge der Theater-Performances deutlich beweist, von den italienischen Behörden offenbar beschlagnahmt wurde, suchen wir dringend Photo- und Videomaterial. Solltet ihr in Besitz eines solche sein, bitte kontaktiert uns unter:
noborder@no-racism.net oder unter videofreundin@yahoo.com
Solidaritaet!
Public video exhibition from a performance of the Publixtheatrecaravan Kontakt
Protest-Faxe/Briefe/Mails/Fon
Solidaritaet per Signatur!
Berichte von aktuellen Entwicklungen:
No Border! No Nation!
indymedia.austria
Der Standard
Tagesanzeiger Zürich vom 9.8.2001
Widerstand-MUND
CeiberWeiber
Ballhausplatz
No Racism
Tatblatt
No Border! No Nation! No Prison!
PublixTheatre-Karawane
Bordersounds
No Border

Berichte bei indymedia.germany
Berichte bei "Der Standard" (österr. Tageszeitung)
Berichte auf "Telepolis":
Genua: VolxTheater-Kulturkarawane weiter in Haft
Requisiten reichten den italienischen Behörden, um 17 Mitglieder einerösterreichischen Aktionstheatergruppe festzuhalten
Genua: Beweislage gegen VolxTheater-Karawane umstritten
Auch die deutschen Inhaftierten waren vermutlich Misshandlungen ausgesetzt; Wien interveniert - endlich
Bericht bei "Jungle World":
Italienisches Theater
Österreichische Schauspieler in Haft
Berichte bei Junge Welt
Suche nach Sündenböcke
Mitglieder einer freien Theatergruppe von italienischer Polizei gewaltsamgestoppt
Volxkünstler als gefährliche Gewalttäter
Mitglieder österreichischer Theatergruppe in Italien in Untersuchungshaft. Zustimmung aus Wien zu Justizwillkür
Bericht beim "Falter":
Sitzt der Black Block?
GENUA. 17 Demonstranten sitzen in U-Haft. Terroristen? Spassguerrilla? Nun gibt es erstmals entlastende Fotos. Doch anstatt aufgeklärt zu werden, verkommt der Fall zum Politikum: die Außenministerin verrät sensible EKIS-Daten, die Grünen rufen nach Interventionen bei der Justiz.
Ein Zeitunsartikel aus der Schweiz.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Personenkomitte
30.07.2001 10:22
"...weil wir sogar noch fürchten müssen, daß die Mitglieder der Tourneetheatergruppe „VolxTheaterKarawane“ als Vorzeigedemonstant/inn/en“ für gewaltbereites Demonstrieren „dienen“ sollen ..."
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Personenkomitte
zur Unterstützung der in Genua verhafteten Mitglieder der VolxTheaterKarawane
p. A. Gerhard Ruiss, A-1070 Wien, Seidengasse 13, Tel.: 01/526 20 44 DW
35, Fax-DW: 55
__________________________________________________
Aufruf von: Gerhard Ruiss, Margret Kreidl, Lucas Cejpek, Peter Paul Skrepek, Hannes Hofbauer u.a.
Appell und Unterstützungsliste zur Freilassung der in Genua verhafteten Mitglieder der
VolxTheaterKarawane
Fassungslos haben wir die Nachrichten von den Vorgängen in Genua zur Kenntnis nehmen müssen und fassungslos müssen wir das italienisch-österreichische Nachspiel von 17 verhafteten Mitgliedern der Tourneetheatergruppe „VolxTheaterKarawane“ zur Kenntnis nehmen, die nach dem Ende des G8-Gipfels am 22. Juli 2001 außerhalb Genuas verhaftet wurden und seit dem 26. Juli in Untersuchungshaft sitzen. Anstatt die üblichen diplomatischen Verkehrsformen mit der gebotenen Diskretion in Gang zu setzen, hat die österreichische Außenministerin ihrem italienischen Amtskollegen Renato Ruggiero heute, am 27.7.2001, gegenüber erklärt, daß schon das Richtige geschehen sei und weiterhin geschehen werde: „Ferrero-Waldner betonte gegenüber Ruggiero, daß sie allergrößtes Vertrauen in die italienische Justiz habe. Sie teilte auch mit, dass ‘einige Inhaftierte’ - eine Zahl wollte sie nicht nennen - offenbar bereits einschlägig aufgefallen und polizeilich vorgemerkt seien. ‘Diese Personen dürfen sich also nicht wundern, daß die von der Polizei untersucht werden.’“ (Austria Presse Agentur, 27.7.2001) Ein solches Vorgehen, bei dem sich eine Außenministerin als eine Art Belastungszeugin für einen ungenannt bleibenden Teil von „Vorgemerkten“ einer ganzen polizeilich und untersuchungsrichterlich belasteten Personengruppe zur Verfügung stellt, stellt wohl eine Einmaligkeit in den bilateralen Verkehrsformen dar.
Da wir nicht damit rechnen können
• daß die österreichische Regierung sich so verhält, wie sich die anderen europäischen Regierungen in den Fällen der aus ihren Ländern festgenommenen und inzwischen wieder freigelassenen Demonstrant/inn/en verhalten haben,
• weil wir sogar noch fürchten müssen, daß die Mitglieder der Tourneetheatergruppe „VolxTheaterKarawane“ als „Vorzeigedemonstant/inn/en“ für gewaltbereites Demonstrieren „dienen“ sollen,richten wir den dringenden Appell an die italienische Justiz, den österreichischen Anschwärzungen über „Vormerkungen“ keine Beachtung zu schenken, da es kaum einen Österreicher oder eine Österreicherin gibt, der oder die sich im öffentlichen Leben Österreichs bemerkbar gemacht hat, über den/die keine solchen „Vormerkungen“ existieren.
Wir appellieren weiters an die diplomatischen Vertreter und Vertreterinnen Österreichs in Italien, diese Äußerung der österreichischen Außenministerin nicht zu einer Vorgabe für ihr weiteres Handeln zu machen.
Und wir appelieren nicht zuletzt an das österreichische Parlament und an die Regierungen der anderen Staaten der EU, inklusive der Regierung Italiens, keinen österreichischen Sonderfall im Umgang mit dem Demonstrationsrecht und österreichischen Demonstranten im Vergleich zum Umgang mit dem Demonstrationsrecht und den Demonstranten aus den anderen Ländern der Europäischen Union zuzulassen oder zu schaffen.
Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren
Margret Kreidl, IG Autorinnen Autoren
Lucas Cejpek, IG Autorinnen Autoren
Peter Paul Skrepek, Musikergilde
Hannes Hofbauer, Promedia Verlag
Wien, Juli/August 2001
Frage zu Spenden
Spenden
weitere berichte
Konto in Deutschland sinnvoll
Wenn aber Einer
Gebühren
nach Oesterreich an (reine Abzocke, da mit der Euroeinfuehrung eine Ueberweisung iherhalb Europa, fuer
die Bank die gleichen Kosten anfaellt wie innerhalb D-lands). Ich check gerade an, ob es mit verrechnugschecks
billiger geht.
Karawane ist Spitze!!
So wie ich das sehe, hätte das jedeN treffen können!!!
Wir würden in solch einer Situation auf sie zählen können!!
Nelson
Solidarität mit allen!!!
der faschismus gewinnt in italien oberhand
es kann nicht angehen das kunst, auch wenn sie als agitationstheater aktiv wird, mit solchen represalien unterdrückt wird. kunst ist immer auch politisch /gesellschaftskritisch. wehrt euch gegen die anfänge !!!
oder noch besser noch mehr theater auf die strasse.
wie sagte schon beuys. " kunst muss nur als kunst deffiniert werden".
Konto?
solikonto
Heidi Lippmann MdB (PDS) versucht Kontakt !
Heidi Lippmann, PDS-Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen, versucht gerade Kontaktaufnahme zu den Volxtheater-Leuten in Genua. Haltet sie auf dem Laufenden. Sie ist da noch bis zum 4. August und die Frau ist ok. Früher als grüne Landtagsabgeordnete hatte sie schon stets bei Verhaftungen in der Türkei das nächste Flugzeug nach Istanbul oder Ankara genommen und ist da den Behörden auf den Pelz gerückt. Grüns nahmen ihr das später Übel, sie sollte sich mehr als Publicity-Frau für Migarationsfragen als Besucherin niedersächsischer Moscheen usw. verkaufen und nicht immer so linke Dinge tun.
Mehr zu Heidi in Genua unter:
Genua - Pressekonferenz morgen in Berlin
Ort: Reichstagsgebäude, Fraktionsebene der PDS
Zeit: 12.00 Uhr
Heidi wird dann von ihren Eindrücken, Gesprächen und Gefangenenbesuchen unmittelbar nach Rückkehr aus Genua berichten und auch eine Erklärung der Gefangenen der Volxtheater-Gruppe verlesen!
Heidi bittet gerade per Handy aus Genua, diese Nachricht an möglichst viele kritische JournalistInnen weiterzuleiten, damit die Solibewegung weiter verbreitet wird!
Heidis Telefonnummer noch in Genua findet Ihr unter:
Ekkehard
Antwort von Konsulat
videomaterial gesucht!!!!! dringend!!!!!
oder direkt bei :
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