Hungerstreik im Abschiebeknast Glasmoor
Seit 5.7.01 befinden sich im Hamburger Abschiebegefängnis Glasmoor anfänglich 5, dann 20, inzwischen noch 8 Personen in einem unbefristeten Hungerstreik mit der Forderung nach ihrer sofortigen Freilassung.
Am Donnerstag dem 5.7.01 traten fünf Gefangene des Abschiebetraktes der Hamburger Justizvollzugsanstalt Glasmoor in einen unbefristeten Hungerstreik. Ihre Forderung: sofortige Freilassung. Am folgenden Tag schlossen sich 15 weitere Häftlinge diesem Hungerstreik an.
Sowohl Justizsprecherin Simone Käfer als auch der Leiter der JVA Glasmoor Herr Steinmann sowie die Ausländerbehörde dementierten den Hungerstreik von Anfang an. Die bürgerliche Presse berichtete gut eien Woche nach Beginn des Hungerstreiks von nur noch zwei Gefangenen im Hungerstreik. Einige der Hungerstreikenden wurden in das Untersuchungsgefängnis Holstenglacies verlegt, einer sogar bis nach Eisenhüttenstadt (östlichstes Brandenburg, Nähe polnische Grenze) verschleppt. Das ist nur eine von zahlreichen Methoden, die Menschen voneinander zu isolieren und den Hungerstreik zu verschleiern. Besucherinnen, die Kontakt zu den Gefangenen suchen, wurde in den vergangenen zwei Wochen mit verschiedensten Begründungen der Besuch unmöglich gemacht. Zwei Gefangene wurden von Beamten des Abschiebeknastes gezwungen, Briefe zu schreiben, in denen sie aussagen mußten, sie wollen keinen Besuch. Ihnne wurde unter anderem damit gedroht, nie wieder irgendwelchen Besuch zu bekommen, solange sie sich in Abschiebehaft befinden.
Außerdem versuchen die Schließer die striekenden zu demotivieren, indem sie ihnen erzählen, es würde sowieso niemanden interessieren, ob sie "hier drin verrecken".
Pastoren und Mitglieder von peace world wide haben einige Hungerstreikende dazu überredet, den Streik abzubrechen, indem sie sie von der angeblichen Sinnlosigkeit dieser Aktion überzeugt haben.
Durch das Verhindern von Besuchen zu den regulären Besuchszeiten ist der Kontakt minimal. Informationen gehen jetzt nur noch durch Zurufen über den Zaun - wie bei dem monatlich stattfindenden Sonntagsspaziergang der Glasmoorgruppe am 15. juli und zwei spontanen Aktionen anläßlich des Hungerstreiks am 13.7. und am 21.7. am Zaun des Abschiebeknastes.
Am Freitag, dem 20. Juli fand eine Kundgebung vor der Hamburger Innenbörde sattt.
Die Verantwortlichen hüllen sich weiterhin in Schweigen.
Die Verschleierungstaktik der Behörden wird nicht hingenommen!!!
Um weiterhin die Isolation sporadisch zu durchbrechen und den Gefangenen zu zeigen und zu sagen, daß Menschen außerhaöb des Knastes von dem Hungerstreik wissen und versuhen weitere Öffentlichkeit zu schaffen, wird es am Samstag, dem 28. Juli eine Kundgebung statt mit anschließendem Spaziergang zum Knast: Treffpunkt ist: 11:00 am Bahnhof sternschanze in Hamburg und um 12:00 am U-Bahhnhof Ochsenzoll.
Sowohl Justizsprecherin Simone Käfer als auch der Leiter der JVA Glasmoor Herr Steinmann sowie die Ausländerbehörde dementierten den Hungerstreik von Anfang an. Die bürgerliche Presse berichtete gut eien Woche nach Beginn des Hungerstreiks von nur noch zwei Gefangenen im Hungerstreik. Einige der Hungerstreikenden wurden in das Untersuchungsgefängnis Holstenglacies verlegt, einer sogar bis nach Eisenhüttenstadt (östlichstes Brandenburg, Nähe polnische Grenze) verschleppt. Das ist nur eine von zahlreichen Methoden, die Menschen voneinander zu isolieren und den Hungerstreik zu verschleiern. Besucherinnen, die Kontakt zu den Gefangenen suchen, wurde in den vergangenen zwei Wochen mit verschiedensten Begründungen der Besuch unmöglich gemacht. Zwei Gefangene wurden von Beamten des Abschiebeknastes gezwungen, Briefe zu schreiben, in denen sie aussagen mußten, sie wollen keinen Besuch. Ihnne wurde unter anderem damit gedroht, nie wieder irgendwelchen Besuch zu bekommen, solange sie sich in Abschiebehaft befinden.
Außerdem versuchen die Schließer die striekenden zu demotivieren, indem sie ihnen erzählen, es würde sowieso niemanden interessieren, ob sie "hier drin verrecken".
Pastoren und Mitglieder von peace world wide haben einige Hungerstreikende dazu überredet, den Streik abzubrechen, indem sie sie von der angeblichen Sinnlosigkeit dieser Aktion überzeugt haben.
Durch das Verhindern von Besuchen zu den regulären Besuchszeiten ist der Kontakt minimal. Informationen gehen jetzt nur noch durch Zurufen über den Zaun - wie bei dem monatlich stattfindenden Sonntagsspaziergang der Glasmoorgruppe am 15. juli und zwei spontanen Aktionen anläßlich des Hungerstreiks am 13.7. und am 21.7. am Zaun des Abschiebeknastes.
Am Freitag, dem 20. Juli fand eine Kundgebung vor der Hamburger Innenbörde sattt.
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Um weiterhin die Isolation sporadisch zu durchbrechen und den Gefangenen zu zeigen und zu sagen, daß Menschen außerhaöb des Knastes von dem Hungerstreik wissen und versuhen weitere Öffentlichkeit zu schaffen, wird es am Samstag, dem 28. Juli eine Kundgebung statt mit anschließendem Spaziergang zum Knast: Treffpunkt ist: 11:00 am Bahnhof sternschanze in Hamburg und um 12:00 am U-Bahhnhof Ochsenzoll.
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Ergänzungen