Zella-Mehlis/Thür. 2 Banken geplättet
Im südthüringischen Zella-Mehlis kam es im Zusammenhang mit den Ereignissen in Genua zu mindestens zwei Anschlägen auf Filialen der Sparkasse und der Volksbank.
Vermutlich GlobalisierungsgegnerInnen haben am Wochenende im südthüringischen Zella-Mehlis mindestens 2 Bankfilialen angegriffen. Eine Filiale der Volksbank sowie der Sparkasse wurden entglast und mit Anti- Globalisierungsparolen (u.a. "Rache für Genua") bemahlt.
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Ergänzungen
Einfach lachhaft!
Gerade wenn man sieht, daß die Volksbank und die Sparkasse plattgemacht wurden, so muß man sich doch fragen, wo hier der Protest gegen die Globalisierung bleibt. Im Gegensatz zu z.B. den Großbanken wie Deutsche, Dresnder oder Commerzbank kann man diesen lokalen Bankinstituten noch am wenigsten (oder auch gar nicht) vorwerfen, Drittwelt-Länder zu unterdrücken oder sonstwie von der Globalisierung zu profitieren...
Na und ...
haste recht
Beschreib doch mal den vermeintl. Unterschied
Bankenorganisation
Vergl. dch ma Hypothekenzins bzw Guthabenzins
(Geld und Macht sind nich in den falschen Händen sondern Teil des Problems,- Image ist nicht alles un der Spiegel
keine Zeitung dder mensch Glauben kann. Auch wennas soll.)
volxbank, stadtsparkassen
Wald- und Wiesenbanken Volks- & Stadt-
sparkasse zu attackieren. Aber eine
Übernahme durch die Grossbanken ist bei
beiden systemen aufgrund ihrer struktur
(stadtsparkasse ist oeffentlich, volksbank
genossenschaftlich) und ihre Ausrichtung
auf den Kleinkunden (der der dresdner und Dbank
nur noch lästig ist und möglichst in billig-
ableger wie bank 24 mit unqualifizierten
personal abgeschoben wird) auch sehr uniteressant.
Also eine Aktion getreu dem Motto:
Boahh Globalisierung voll scheisse, bullenschweine
klatschen ....
Totally nuts !
Denn es arbeitet nur den Schill's und Schilly's in die Hände, sonst nichts.
Tut mir leid, ist wirklich ne dumme Aktion
Es nervt inzwischen wirklich, wie blind Aktionismus sein kann. Natürlich passieren mitunter auch Fehler, aber hier scheint es so, daß die Leute sich überhaupt noch nie mit der Sache beschäftigt haben. Die Sparkassen sind regional organisiert und gemeinnützig. Das heißt natürlich nicht, daß nur vernünftige Dinge aus den Gewinnen finanziert werden. Aber zumindest muß die Kohle in der Region bleiben. Also ein denkbar schlechtes Symbol für Antiglobaldiffusionen. Die Volksbanken sind in der Tat in der Deutschen Genossenschaftsbank zusammengeschlossen, der zumindest ein Unterlaufen des damaligen Boykotts gegen das Apartheid-Regime in Südafrika nachzuweisen ist. Ansonsten sind die genossenschaftlichen Strukturen aber auch da wesentlich lockerer und weniger zentral als bei den privaten Großbanken. Die sind daher als Symbole viel besser geeignet.
der kampf geht weiter!!!
der kampf geht weiter!!!
quatschtheke
an armer irrer
ich suche Streit seid 1stunde bitte
noch mehr Kasperle Theater
IHR KOTZT MICH SO AN !
...die banken sind schuld???
kapitalismus ist aber leider apersonale herrschaft. banken, supermärkte und tante emma-läden funktionieren alle nach dem selben prinzip (dem wertgesetz) und reproduzieren das kapitalistische system unaufhörlich. kapital wird akkumuliert und vermehrt sich durch ausbeutung von arbeitskraft. dieses prinzip gilt es anzugreifen - nicht banken!!!
an ulio Castro?!
Gewaltfrei oder militant, wichtig ist...
an xxx
Banken waren schon imma scheisse!
Ich finde schon dass sich hier in manchen Beiträgen eine gewisse Arroganz einiger Großstadtlinker widerspiegelt. Auch ihr müsstet nachvollziehen können das gerade in kleineren Städten oft nich das Potential und die Logistig besteht um mal eben ne bunte Spontandemo auf die Beine zu stellen oder in Windeseile inhaltlich anspruchsvolle Stellungnahmen und Flugis zu verfassen.
Ich habe mich hingegen echt gefreut das der Protest gegen G8 und das legale lynchen in Genua bis weithin ins "Hinterland" reicht. Und das dabei die Aktionsformen unterschiedlich sind akzeptiere und begrüsse ich.
Denn obwohl die Leute in Thüringen (und speziell in Zella-Mehlis und Umgebung, denn ich stamme aus einer Nachbarstadt) tag täglich Naziterror und starker Polizeirepression ausgesetzt sind lassen sie sich trotzdem nicht entmutigen.
Den Antisemitismusvorwurf im Zusammenhang mit Bankentglasungen finde ich schon etwas weit hergeholt. Aber noch schlimmer finde ich die Differenzierungen in "gute- gemeinnützige" und in "schlechte" Banken.
Ich bin mir sicher das in Z.M. weder Konsulate, noch Großbanken und Konzerne ansässig sind. Die Leute dort haben aus spontaner Wut über einen gefallenen Genossen gehandelt, ich denke das da eine Bank nicht das falsche Ziel ist.
Aber nochmal ne ernstgemeinte Frage: Entsteht bei einer Bankentglasung zunächst(!) ein materieller Schaden für die Bank oder für einen Versicherungskonzern?