Aktionen in Hamburg (Update 4)
Eine Sammlung von Aktionen die zu Genua in Hamburg gelaufen sind.
Update 4: Donnerstag 26.07.01 18 Uhr 30
Update 4: Donnerstag 26.07.01 18 Uhr 30
In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu ersten Aktionen:
5 Leute machten sich auf den Weg zum italienischen Konsulat in der Villengegend Rotherbaum. Dort standen schon am Mittwoch die Absperrgitter bereit. Da sie ein Transparent dabei hatten nahm die Polizei ihre Personalien auf.
In Altona waren viele Leute unterwegs. Bei einer Haspa-Filiale (Hamburger Sparkasse) gingen die Scheiben kaputt. Bei einer anderen Haspa-Filiale und einer Deutscher Bank wurde nur die erste Schicht der Dreifach-Sicherheitsverglasung beschädigt. Eine weitere Sparkasse wurde bemalt. Ein Polizeiwagen wurde mit Farbbeuteln beworfen, ein anderer mit Bierflaschen. An der Hafenstraße brannten Müllcontainer, ebenso im Schanzenviertel. Diese Aktionen wurden von der Lokalpresse sofort ohne, dass es eine deutliche Bekennung gab als Reaktionen auf den Mord in Genua gewertet.
Um zwei Uhr fand ein 40-minütiger Taxikorso durch die City statt.
Am Samstag (21.07.01) kamen in Altona 500 Leute zur Demo. Die Polizei war massiv vor Ort präsent. Beschränkte sich aber auf Objektschutz. Der Versuch mit der Demo der S-Bahn Richtung Konsulat zu fahren scheiterte an der Sturheit des BGS.
Am Samstagabend, kurz vor Mitternacht, wurde ein Bauzaun auf die Hafenstraße gestellt. Die Polizei schien nur darauf gewartet zu haben – innerhalb einer Minute waren aus zwei Richtungen Einsatzzüge vor Ort. Sie verhielten sich sehr kooperativ. So konnte eine Mitternachtsdemo mit 150-200 Leuten von der Hafenstraße über die Reeperbahn durch St. Pauli und das Schanzenviertel stattfinden.
Ein Dank noch an die Band, die die ganze Zeit für gute Stimmung auf der Demo sorgte.
Am Dienstag (24.07.01) gab es eine erneute Demo in Hamburg. Diesmal nahmen zwischen 300 und 400 Leute teil. Anfangs nicht zu sehen war die Polizei später massiv präsent. Bei für Hamburg brüllender Hitze verlief trotzdem alles ruhig. Bilder gibt es hier und hier.
Sollte es in Hamburg noch mehr Aktionen geben, so wird dieser Artikel ergänzt werden.
Artikel in der Lokalpresse:
23.07.01: Taz, Abendblatt und Welt.
25.07.01: Taz und Abendblatt.
26.01.01: Welt und Abendblatt.
5 Leute machten sich auf den Weg zum italienischen Konsulat in der Villengegend Rotherbaum. Dort standen schon am Mittwoch die Absperrgitter bereit. Da sie ein Transparent dabei hatten nahm die Polizei ihre Personalien auf.
In Altona waren viele Leute unterwegs. Bei einer Haspa-Filiale (Hamburger Sparkasse) gingen die Scheiben kaputt. Bei einer anderen Haspa-Filiale und einer Deutscher Bank wurde nur die erste Schicht der Dreifach-Sicherheitsverglasung beschädigt. Eine weitere Sparkasse wurde bemalt. Ein Polizeiwagen wurde mit Farbbeuteln beworfen, ein anderer mit Bierflaschen. An der Hafenstraße brannten Müllcontainer, ebenso im Schanzenviertel. Diese Aktionen wurden von der Lokalpresse sofort ohne, dass es eine deutliche Bekennung gab als Reaktionen auf den Mord in Genua gewertet.
Um zwei Uhr fand ein 40-minütiger Taxikorso durch die City statt.
Am Samstag (21.07.01) kamen in Altona 500 Leute zur Demo. Die Polizei war massiv vor Ort präsent. Beschränkte sich aber auf Objektschutz. Der Versuch mit der Demo der S-Bahn Richtung Konsulat zu fahren scheiterte an der Sturheit des BGS.
Am Samstagabend, kurz vor Mitternacht, wurde ein Bauzaun auf die Hafenstraße gestellt. Die Polizei schien nur darauf gewartet zu haben – innerhalb einer Minute waren aus zwei Richtungen Einsatzzüge vor Ort. Sie verhielten sich sehr kooperativ. So konnte eine Mitternachtsdemo mit 150-200 Leuten von der Hafenstraße über die Reeperbahn durch St. Pauli und das Schanzenviertel stattfinden.
Ein Dank noch an die Band, die die ganze Zeit für gute Stimmung auf der Demo sorgte.
Am Dienstag (24.07.01) gab es eine erneute Demo in Hamburg. Diesmal nahmen zwischen 300 und 400 Leute teil. Anfangs nicht zu sehen war die Polizei später massiv präsent. Bei für Hamburg brüllender Hitze verlief trotzdem alles ruhig. Bilder gibt es hier und hier.
Sollte es in Hamburg noch mehr Aktionen geben, so wird dieser Artikel ergänzt werden.
Artikel in der Lokalpresse:
23.07.01: Taz, Abendblatt und Welt.
25.07.01: Taz und Abendblatt.
26.01.01: Welt und Abendblatt.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
idealbeispiel für szeneübergreifende aktion
natürlich waren die meisten szeneleute, aber nicht alle! ein schönes bsp. für alle, die immer noch glauben, dass linksradikale immer linksradikal aussehen müssen!
ein negativlob an alle checker (incl. mir!), die mal wieder zum tausendstenmal nicht weiter rausgekommen sind als das checken selbst, zumindest an diesem abend.
mal wieder wenn´s brennt hat sich gezeigt, dass der klägliche haufen aus restlinksradikale oder so erstens ohne strukturen und zweitens ohne zuwachs nicht weiterkommt.
aber ist ja auch klar... die leute sind eben alle beim megaplatten linksruck. und da die szene nicht mehr an der uni oder an schulen vertreten ist... kommt auch keiner. und die die kommen bekommen eins aufs dach, wenn sie den gesinnungscheck nicht gleich bestehen: fehler machen ist bei uns nämlich auch nicht erlaubt. erste unsicherheiten beim reinfinden, p.c.-verhaltenscodes (den brauchen vorallem männer, damit nicht auffällt, dass sie immer noch genauso sexistisch sind wie "vorher") noch nicht so verinnerlicht wie die szene-mäner, kulturell anderer background (nicht alle sind über punk und hardcore sozialisiert worden), etc. die ganzen diskussionen und geduld mit leuten, die notwendig ist um leute zu überzeugen(!) gibt es meiner meinung nach nicht oder zu wenig in der szene. wer nicht von vorneherein links ist kann sich doch verpissen. ist doch ganz einfach: wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
aber egal, dann landen wir eben auf dem müllhaufen der geschichte... NEIN NICHT EGAL!
wenn wir nicht in der postmoderne als politsekte weiterhin aufgehen wollen?!
bilder und text im pudel club aufgehaengt
Gestern am späten Nachmittag wurde ein junger Demonstrant in Genua erschossen.........
Der Mann wurde vermutlich erst per Kopfschuss (-quasi hingerichtet) und danach von einem Polizeijeep überrollt. Die Bilder von den Ereignissen sind so eindeutig - wie die Lügen der bürgerlichen Medien
Wut, Trauer und Fassungslosigkeit empfinden wir nach dem brutalen Mord an unserem Genossen. Wir rufen alle demokratisch denkenden Menschen auf, sich an den bundesweit stattfindenden Protestaktionen zu beteiligen.
Wandelt Wut und Trauer in Widerstand !
die djs.
Soliaktion in Hamburg
...Aufruhr! Wiederstand! es gibt kein ruhiges Hinterland!...
---Hoch lebe die internationale Solidarität---
wo gehts hin ?
(Hansastr 6).