Kommentar
Uebersetzung aus dem Englischen
Kommentar von Aktivisten des Schwarzen Blocks, Juli 21. 2001, Wir sprechen für einen Teil des schwarzen Blockes.
Wir sind mit der Absicht nach Genua gekommen, in die rote Sperrzone einzudringen, um den G8 Gipfel zu stoppen. Gestern ging die Polizei brutal gegen die Protestierenden vor. Sie wurden zusammengeschlagen, mit Tränengas und scharfer Munition angegriffen, nach Festnahme in der Haft gequält und es gab den Mord an einen Aktivisten.
Kommentar von Aktivisten des Schwarzen Blocks, Juli 21. 2001, Wir sprechen für einen Teil des schwarzen Blockes.
Wir sind mit der Absicht nach Genua gekommen, in die rote Sperrzone einzudringen, um den G8 Gipfel zu stoppen. Gestern ging die Polizei brutal gegen die Protestierenden vor. Sie wurden zusammengeschlagen, mit Tränengas und scharfer Munition angegriffen, nach Festnahme in der Haft gequält und es gab den Mord an einen Aktivisten.
Kommentar von Aktivisten des Schwarzen Blocks, Juli 21. 2001, Wir sprechen für einen Teil des schwarzen Blockes.
Wir sind mit der Absicht nach Genua gekommen, in die rote Sperrzone einzudringen, um den G8 Gipfel zu stoppen. Gestern ging die Polizei brutal gegen die Protestierenden vor. Sie wurden zusammengeschlagen, mit Tränengas und scharfer Munition angegriffen, nach Festnahme in der Haft gequält und es gab den Mord an einen Aktivisten.
Die Öffentlichkeit macht den Schwarzen Block als Hauptverantwortlichen für die Gewalt aus. Tag für Tag, produziert die kapitalistische Weltordnung Gewalttätigkeit vom unterschiedlichen Charakter. Armut, Hunger, Kriege, Polizeigewalt, Umweltvergiftung usw. bedeuten den Tod von Millionen Menschen. Hier wollen wir ansetzen.
Eingeschmissene Fenster von Banken und von multinationalen Konzernen sind symbolische Taten ,die von der Medienberichterstattung dankbar aufgegriffen werden (eigene Anmerkung) Selbstverständlich sind wir nicht mit der Zerstörung und dem Plündern der kleinen Läden und Autos einverstanden. Dieses ist nicht unsere Politik. Jedoch lassen wir uns auch nicht spalten. Widerstand zu teilen ist die übliche Art und Weise unseren Widerstand zu schwächen. Wir schätzen und zählen solidarische Kritik. Wir sind bestürzt und traurig über den Mord an Carlo Giuliane. Lasst uns unsere Trauer und Wut in Widerstand umwandeln.
If windows rattle then you cry, but you are silent when people die. History does never end. Viva la revolucion!
Wir sind mit der Absicht nach Genua gekommen, in die rote Sperrzone einzudringen, um den G8 Gipfel zu stoppen. Gestern ging die Polizei brutal gegen die Protestierenden vor. Sie wurden zusammengeschlagen, mit Tränengas und scharfer Munition angegriffen, nach Festnahme in der Haft gequält und es gab den Mord an einen Aktivisten.
Die Öffentlichkeit macht den Schwarzen Block als Hauptverantwortlichen für die Gewalt aus. Tag für Tag, produziert die kapitalistische Weltordnung Gewalttätigkeit vom unterschiedlichen Charakter. Armut, Hunger, Kriege, Polizeigewalt, Umweltvergiftung usw. bedeuten den Tod von Millionen Menschen. Hier wollen wir ansetzen.
Eingeschmissene Fenster von Banken und von multinationalen Konzernen sind symbolische Taten ,die von der Medienberichterstattung dankbar aufgegriffen werden (eigene Anmerkung) Selbstverständlich sind wir nicht mit der Zerstörung und dem Plündern der kleinen Läden und Autos einverstanden. Dieses ist nicht unsere Politik. Jedoch lassen wir uns auch nicht spalten. Widerstand zu teilen ist die übliche Art und Weise unseren Widerstand zu schwächen. Wir schätzen und zählen solidarische Kritik. Wir sind bestürzt und traurig über den Mord an Carlo Giuliane. Lasst uns unsere Trauer und Wut in Widerstand umwandeln.
If windows rattle then you cry, but you are silent when people die. History does never end. Viva la revolucion!
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Ergänzungen
wie recht ihr habt
gegen spaltung
wie immer gilt "ob friedlich oder militant - wichtig ist der widerstand" oder "es geht nicht um den unterschied zwischen gewalt und gewaltlosigkeit, sondern um neigung zur machtausübung und abneigung dagegen"
feuer und flamme für jeden staat!!
Das stimmt
Weiter so... DB
Kritik
Auch scheint es mir, dass ihr wenig oder gar keine Rücksicht auf die Demonstranten nehmt die friedlich bleiben wollen.
Ich bin nun wirklich kein reiner Pazifist, aber ist es wirklich immer nötig Gewalt in dieser Form anzuwenden. Einige sollten sich darüber im klaren sein, dass Militanz nicht gleich Gewalt heissen muß!
geschichte
Aller Kampf beginnt mit Demonstrationen, und die Arbeiter merken, dass diese Demonstrationen nicht ausreichen um eine wirkliche Veränderung herbeizuführen. Das, was wir aus Genua zu lernen haben, sind zwei wesentliche Dinge:
1. Die Notwendigkeit einer globalen Veränderung aller bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse ist anerkannt, und offen ausgesprochen worden,
2. Diese Veränderung kann keine partielle, keine teilweise Veränderung sein. Sie sieht sich gezwungen eine vollständige, eine revolutionäre Veränderung zu sein. Denn das Elend der Menschheit ist nur der äußere Ausdruck der inneren ökonomischen Fehlerhaftigkeit der kapitalistischen Produktionsweise.
Und dieser Fehler wird sich noch weiter verstärken, und uns die notwendigen Waffen schmieden, mit denen wir gemeinsam -als globale Arbeiterklasse- eine neue Ära der Menschheitsgeschichte einläuten werden.
Mögen die herrschenden Klassen der bürgerlichen Gesellschaft vor der proletarischen Revolution erzittern, die Arbeiter haben in ihr nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
meine lieblingsfarbe ist nicht rot...
arbeiterklasse, wenn ich das schon höre! ich bin schülerin, bin vielleicht mal arbeitslos, vielleicht verdien ich auch mal ganz gut (bin ich dann ein schlechter mensch?)
was sollen diese ganzen schlagwörter immer?proletariat? ich bin keine proletarierin, ich bin ein mensch-MENSCHEN ALLER LÄNDER VEREINIGT EUCH!
was die spaltung in "militante" und friedliche demonstranten angeht:das was da abgelaufen ist und immer noch abläuft ist m.E. sehr gefährlich für die protestbewegung. wichtig ist jetzt ein dialog und keine gegenseitigen verurteilungen. für mich gibt es keine bösen und guten demonstranten.ich denke, die ziele waren die gleichen, über die mittel der einzelnen sollte man wohl in zukunft besser im vorfeld reden, damit während der demo nicht solche feindseligkeiten und ausgrenzungen innerhalb der bewegung entstehen.hunderttausendmenschen werden ich nie ganz einig sein, aber sie sollten sich gegenseitig respektieren und voneinander lernen-das ist gemeinschaft, und wir werden es nur gemeinsam schaffen....
lernen!
Agitation ist dran!
Agitation? keineswegs!
an robespierre
an buenaventura
für eine Welt ohne Herrschaftsstrukturen!
Keine Angst verehrte bürgerliche Ökonomen...
aufgegeben?
natürlich muss es den Menschen erst schlecht gehen, bevor sie was ändern wollen. nur muss man hier Überzeugungsarbeit leisten, sonst rennen sie eher zu den Faschos als zu uns. ich weiss nicht was du sonst von mir wissen willst. ein ökonomisches Konzept ist schwierig. die Kritik ist klar! Marktwirtschaft ist unbeständig, führt zur Ausbeutung und ist ein Selbstläufer. echte Demokratie muss her, und kein Putsch von einem Haufen Intellektuellen und ihrer Privatarmee. ich könnte natürlich jetzt mein gesamtes Konzept hier beschreiben. aber eigentlich bist du ja hier der Spitzenintellektuelle, und ganst dich wunderbar ausdrücken. dann bemühe dich mal deine Inhalte nicht hinter der Form zu verstecken. also Küsschen Robbes
Onslaught!
erste Erklärungen!
weiter gehts!
Ausserdem- wie könnte eine Entwicklung zum Sozialismus konkret aussehen? zu irgendeinem Zeitpunkt muss es so etwas wie eine Revolution geben, weil die Besitzenden nichts freiwillig hergeben. (was sich nicht mit dem widersprechen muss, was du sagtest) - wenn der Zeitpunkt gekommen ist, die Produktionsmittel sind Allgemeineigentum- was kann verhindern, dass sich Gruppen von Menschen exklusiv Produktionsmittel aneignen, und sich damit bereichern wollen? ein starker Staat kann ja nicht die Antwort sein.
immer noch enorm wichtig finde ich, dass ökonomische Mechanismen und alternative Gesellschaftskonzepte vermittelt werden. kann sein, dass es auch DAZU kommen MUSS. ohne A kein B. ich bin dir auch weiterhin dankbar, wenn du dich bemühst möglichst einfach zu schreiben. ein Teil des letzten Textes war schon etwas an der Grenze.
über Rechtsradikalismus
quasi: Menschen muessen zusammenleben, raufen sich irgendwann zusammen, was voellig unabwendbar und eigentlich unbeeinflussbar ist. Das Faschismus nicht mehr moeglich ist, glaube ich nicht. diese Welt macht Angst, und es ist gut moeglich, dass ein ordentlicher Prozentsatz der Bevoelkerung sich daran klammert, einfach aus Panik.
jedenfalls sehe ich ueberhaupt nicht, dass das gegessen sein muss. sorry, deine Argumentation finde ich nicht so sonderlich zwingend. das ist alles moeglich, aber mehr auch nicht. dass alle Loesungsansaetze und Theorien sich aus dem Bestehenden entwickeln ist ja auch ganz klar. worauf sonst koennten Menschen aufbauen? ok, aber was macht dich so sicher, in welche Richtung sich alles Entwickelt. ich habe ja schon Schwierigkeiten, die kleinsten Dinge vorauszusehen, geschweige denn die gesamte Menschheitsgeschichte.
Aller Anfang ist schwer!
Was bedeutet das, dass sich die "Welt von allein reguliert"? War sie bisher etwa nicht reguliert? Zum Beispiel durch die Gesetze der Lohnarbeit? Oder heißt das, dass die Welt irgendwann einmal reguliert war, aber dann diese Regulation irgendwie verloren gegangen ist? Woher kam diese Regel, nach der sich die Welt einst richtete? Wer hat sie gemacht? Wie ist sie denn verloren gegangen? Zumindest kann sie keine wissenschaftliche Regel gewesen sein, denn die Wissenschaftlichkeit eines Gesetzes zeichnet sich ja gerade dadurch aus, keine Ausnahme von ihr zuzulassen, und ebenso nicht verlierbar zu sein. Ist sie aber keine wissenschaftliche Regel, so kann sie nur eine künstliche, vom Menschen geschaffene Regel sein, und dann stellen wir uns mal wieder auf den hegelschen Standpunkt von 1824, und müssen erklären, wie die Idee der Welt existieren konnte, bevor die Welt existierte. Das verstehe wer will! Deine Begründung ist schon irgendwie schlagend: "weil die Menschen keinen Bock drauf haben, sich ausbeuten zu lassen". Wenn sie aber keinen "Bock" drauf haben sich ausbeuten zu lassen, wieso haben sie dies dann die letzten 4000 Jahre mit sich machen lassen? "Menschen müssen zusammen leben" - das ist der einzige Satz, mit dem Du dir nicht selber ins Gesicht schlägst! Sie "raufen sich zusammen", aber haben sie das nicht schon einmal 1789 getan, als der feudalen Monarchie der endgültige Todesstoss versetzt wurde? Wie ich sehe, ist das Thema Faschismus sehr sensibel bei Dir ausgeprägt! Worin liegt hier eigentlich euer Problem? Ich habe nie gesagt, dass Faschismus nicht mehr möglich ist! Ich selbst erlebe seine biedere kleinbürgerliche Wiedergeburt jeden Tag. Ich habe aber sehr wohl gesagt, dass ein 2. Drittes Reich nicht mehr möglich ist. Und zwar im realen materiellen Sinne. Aber vielleicht hast Du ja eine Möglichkeit gefunden, wie Deutschland ein 2. Drittes Reich aufbauen könnte mit einem volkswirtschaftlichen Kapital, das zu 80% in ausländischer Hand ist! Vielleicht produzieren ja die ausländischen Firmen, welche in deutscher Hand sind, für uns die Rüstungsgüter, damit wir gegen die selben Firmen dann Krieg führen können. Welch eine Logik!
In der Tat, der Faschismus erlebt weltweit eine Renaissance. Aber nicht in der Form von 1933, sondern als kranke Ausgeburt eines vom Aussterben bedrohten Kleinbürgertums, von ewig gestrigen Konservativen, von Beamten und Angestellten, die so unglaublich viel Stolz auf unser geliebtes Deutschland empfinden. Aber mit bloßen nationalstaatlichen Phrasen kann man die Arbeiterklasse nicht mehr überzeugen. Sie ist die stärkste Kraft in der heutigen Welt. Sie fühlt diese Kraft täglich stärker und bewusster. Denn sie ist eine progressive Klasse. Sie weiß sich selbst als einzige praktische Befreiung vom Joch des Kapitals. Sie braucht nicht mehr auf die Hilfe von "außen" zu warten, denn sie hat begriffen, dass in ihr selbst alle notwendigen Mittel zur Befreiung vorhanden sind. Und sie setzt der Welt die Pistole auf die Brust: "Entweder du bist für mich, oder du bist gegen mich, und dann mach dich auf deinen Untergang gefasst!"
der Punkt ist,dass du mit einer geschichtlichen Zwangslaeufigkeit argumentierst. und die halte ich fuer Unsinn. so einfach ist die Welt doch nicht. und motz nur weiter, ich finde das inzwischen sehr lustig.
sehr induktiv!