Warum es sich trotzdem gelohnt hat: Genua
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die grossen Sachen ihre Wert geben. Auf der Heimreise aus Genua bedanken sich hier in Muenchen Menschen, dass ich fuer sie in Genua "gekaempft habe".
In Genua selbts schwirrten gestern Infos von bis zu drei Toten herum: Carlo, erschossen, ein Spanier vom Bullenauto ueberrollt und ein Mensch an Traenengas erstickt. Die Repression ueberstieg alles vorstellbare. Friedliche Demos und Strassenfeste mit Kindern und alten Leuten wurden von den Bullen regelrecht in Stuecke gehackt. Einzelne AktivistInnen auf der Strasse verpruegelt. Die friedliche Demo mit Traenengas eingehuellt.
Dass "Bullen auch nur Menschen sind, die ihren Job machen" glaube ich nicht mehr, weil ich sehe, wie sie in ihren Konvois sitzend an und uns vorbei fahren, die Fenster aufmachen und uns grinsend den Stinkefinger zeigen. Sie hassen uns und haben Spass daran, uns fertig zu machen. Das war mein Erlebnis.
Und doch hat sich die Reise fuer mich gelohnt, und trotz aller Wut bin ich ein bisschen gluecklich.
Bei der Heimreise in der S-Bahn hier in Muenchen traf ich eine Gruppe Junkies, die sich ueber Genua unterhielten. Als ich mich outete, dass ich gerade von dort komme, unterhielten wir uns laenger. Ihre Wut ueber das, was dort passiert ist war unermesslich. Es stellte sich heraus, dass einige von ihnen schon in Wackersdorf dabei waren. Das System hat diese Menschen derartig gefickt und zu dem gemacht, was sie heute sind. Aber sie geben die Hoffnung nicht auf. Zum Schluss bedankten sie sich bei mir, dass ich fuer sie in Genua gekaempft haette. Das war der Moment, wo ich wusste, dass alles richtig war. Und ein bisschen standen mir die Traenen in den Augen.
Der Kampf geht weiter, hasta la victoria - siempre!
Dass "Bullen auch nur Menschen sind, die ihren Job machen" glaube ich nicht mehr, weil ich sehe, wie sie in ihren Konvois sitzend an und uns vorbei fahren, die Fenster aufmachen und uns grinsend den Stinkefinger zeigen. Sie hassen uns und haben Spass daran, uns fertig zu machen. Das war mein Erlebnis.
Und doch hat sich die Reise fuer mich gelohnt, und trotz aller Wut bin ich ein bisschen gluecklich.
Bei der Heimreise in der S-Bahn hier in Muenchen traf ich eine Gruppe Junkies, die sich ueber Genua unterhielten. Als ich mich outete, dass ich gerade von dort komme, unterhielten wir uns laenger. Ihre Wut ueber das, was dort passiert ist war unermesslich. Es stellte sich heraus, dass einige von ihnen schon in Wackersdorf dabei waren. Das System hat diese Menschen derartig gefickt und zu dem gemacht, was sie heute sind. Aber sie geben die Hoffnung nicht auf. Zum Schluss bedankten sie sich bei mir, dass ich fuer sie in Genua gekaempft haette. Das war der Moment, wo ich wusste, dass alles richtig war. Und ein bisschen standen mir die Traenen in den Augen.
Der Kampf geht weiter, hasta la victoria - siempre!
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Ergänzungen
Kann es sein...
Newssperre?!
Jaja
Carlo nicht umsonst gestorben ?
Weiß jemand mehr ?
Carlo nicht umsonst gestorben ?
Weiß jemand mehr ?
Darwin Award