Aktion zum G8-Gipfel in Tübingen
In Tübingen trafen sich 20 Personen zu einer Kundgebung und Aktionen, um auf den G8-Gipfel, die Repression und die tötlichen Schüsse aufmerksam zu machen.
14:30 Uhr Marktplatz Tübingen: Eine überdimensionale, gelbe Puppe, die zum Widerstand gegen die Globalisierung aufruft, schiebt sich durch die Menschenmassen des Wochenmarkts. Um sie herum scharen sich adrett gekleidete Personen mit bunten Bauchläden. Sie preisen lauthals billige Arbeitskräfte, Luftverschmutzungsrechte und das genetisch makellose Wunschkind an.
Andere haben sich ein Fadenkreuz angeheftet und verteilen Flugblätter, in denen die Globalisierung, aber auch die Ermordung eines Demonstranten durch die Polizei, thematisiert wird. Außerdem wird durch Transparente und Infotafeln die Aufmerksamkeit der PasantInnen erregt.Die Aktion wurde schon vor einiger Zeit von "daheimgebliebenen" AktivistInnen als Ersatz für die Genuafahrt im Rahmen des globalen Aktionstages geplant.Damit sollte versucht werden, inhaltlich auf die katastropalen Folgen der Globalisierung einzugehen.
Völlig geschockt von den tödlichen Schüssen auf einen Demonstranten am Freitag wurde kurz vor Beginn der Aktion noch ein Flugblatt und eine Infotafel über die Polizeigewalt in Genua verfasst.
Während der Aktion kamen in diesem Zusammenhang Zweifel auf, in wie weit ironische Spaßaktionen angesichts der Vorfälle angebracht sind, doch in Anbetracht der Wichtigkeit beider Aspekte wurden auch die ursprünglich geplanten Aktionen durchgeführt.
Für den morgigen Sonntag sind weitere Aktionen geplant.
Andere haben sich ein Fadenkreuz angeheftet und verteilen Flugblätter, in denen die Globalisierung, aber auch die Ermordung eines Demonstranten durch die Polizei, thematisiert wird. Außerdem wird durch Transparente und Infotafeln die Aufmerksamkeit der PasantInnen erregt.Die Aktion wurde schon vor einiger Zeit von "daheimgebliebenen" AktivistInnen als Ersatz für die Genuafahrt im Rahmen des globalen Aktionstages geplant.Damit sollte versucht werden, inhaltlich auf die katastropalen Folgen der Globalisierung einzugehen.
Völlig geschockt von den tödlichen Schüssen auf einen Demonstranten am Freitag wurde kurz vor Beginn der Aktion noch ein Flugblatt und eine Infotafel über die Polizeigewalt in Genua verfasst.
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Ergänzungen