Spontandemo in Oldenburg
Um ca 23.30 h demonstrierten rund 70 Leute in der Innenstadt. Vorher wurde während eines Hip -Hop Jams vor 400 Leuten auf dem Rathausmarkt (City), mit den MC`s eine Rede zu den aktuellen Ereignissen in Genua verlesen. Die Bullen waren anfangs ziemlich panisch, hielten sich aber komplett im Hintergrund.
Rede:
Bei den Protesten gegen das g-8 Treffen in Genua ist ein Demonstrant aus nächster Nähe erschossen worden. Es gibt eine weitere angeschossene Demonstrantin. Nach verschiedenen Medienberichten ist nicht sicher, ob sie noch lebt. Der seit Tagen aufgebaute Terror der Staatsgewalt hat seinen Ausdruck in der brutalen Erschießung gefunden. Der Demonstrant wurde aus nächster Nähe zweimal von Vorne in den Kopf geschossen, danach überfuhren die Polizisten noch mit dem Auto seinen Körper. Diese Tat kommt einer Hinrichtung gleich. Die Polizei schreckt vor nichts mehr zurück um jeglichen Widerstand gegen die Politik der reichsten Wirtschaftsnationen im Keim zu brechen. Was durch Sicherheitskontrollen, Demonstrationsverbote und Einreiseverbote nicht erreicht wurde, wird nun mittels brutaler Gewalt versucht durchzusetzen. Wir solidarisieren uns mit allen die in Genua ihren Widerstand auf die Straße tragen. Wir werden es nicht Hinnehmen, das DemonstrantInnen erschossen, verhaftet, niedergeschlagen mißhandelt und bedroht werden. Daher fordern wir alle dazu auf, sich dieser terroristischen Staatsgewalt entgegenzustellen.
Und wir fordern jetzt ebenfalls alle auf, sich der Demonstration nach dem Konzert anzuschließen um unsere Wut und Trauer auf die Straße zu tragen.
Liebe und Kraft allen GenossInnen, die in Genua sind!
Wut - Trauer - Widerstand
Rede:
Bei den Protesten gegen das g-8 Treffen in Genua ist ein Demonstrant aus nächster Nähe erschossen worden. Es gibt eine weitere angeschossene Demonstrantin. Nach verschiedenen Medienberichten ist nicht sicher, ob sie noch lebt. Der seit Tagen aufgebaute Terror der Staatsgewalt hat seinen Ausdruck in der brutalen Erschießung gefunden. Der Demonstrant wurde aus nächster Nähe zweimal von Vorne in den Kopf geschossen, danach überfuhren die Polizisten noch mit dem Auto seinen Körper. Diese Tat kommt einer Hinrichtung gleich. Die Polizei schreckt vor nichts mehr zurück um jeglichen Widerstand gegen die Politik der reichsten Wirtschaftsnationen im Keim zu brechen. Was durch Sicherheitskontrollen, Demonstrationsverbote und Einreiseverbote nicht erreicht wurde, wird nun mittels brutaler Gewalt versucht durchzusetzen. Wir solidarisieren uns mit allen die in Genua ihren Widerstand auf die Straße tragen. Wir werden es nicht Hinnehmen, das DemonstrantInnen erschossen, verhaftet, niedergeschlagen mißhandelt und bedroht werden. Daher fordern wir alle dazu auf, sich dieser terroristischen Staatsgewalt entgegenzustellen.
Und wir fordern jetzt ebenfalls alle auf, sich der Demonstration nach dem Konzert anzuschließen um unsere Wut und Trauer auf die Straße zu tragen.
Liebe und Kraft allen GenossInnen, die in Genua sind!
Wut - Trauer - Widerstand
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
So muss das sein!
so muss das ein!
Smash the legal police terror!
Trauer und Wut
Foto hat nichts mit dieser Demo zu tun
Polis? In Oldenburg?
und ausserdem ist die berichterstattung in der rede einseitig, ich denke, man sollte, auch wenn einem das nicht so in den kram passt, erwähnen, daß der tote in genua zuvor mit einem feuerlöscher auf einen attackierten polizeiwagen losgegangen ist. und, daß der tote ein opfer des globalen kapitalismus ist, halte ich für eine übertreibung.
niemand hat eine lizens zu töten.................
Bullenfoto aus Genua
axel springer springt vor freud
schönrederei = linke selbstverarschung
dazu kann mensch ruhig stehen, oldenburg ist nun mal provinz. was soll das denn bild ähnlich zu werden, die andere autonomen beeindrucken, oder wills du nur dich selbst verarschen.
wenn wir schon sowas wie indymedia haben, unsere "eigene" medien dan sollten wir nicht so wie die normale medien werden und halbwahrheiten im netz stellen. dann können wir genausogut weiter bild lesen
gridlock, ROCK!
und bei aller richtigkeit des protestes, man sollte trotzdem nicht übertrieben oder einseitig "berichten", das raubt nur die glaubwürdigkeit und den sinn für die realität.
viel spaß, bis dann