Spontane Demo in Hannover
In Hannover sind am heutigen Abend spontan ca. 100 Menschen gegen die tödliche Polizeigewalt in Genua und den immer agressiver agierenden Kapitalismus auf die Straße gegangen. Bei dieser Demonstration wurde folgendes Flugblatt verteilt:
Spontane Demonstration in Hannover
In Hannover sind am heutigen Abend spontan ca. 100 Menschen gegen die tödliche Polizeigewalt in Genua und den immer agressiver agierenden Kapitalismus auf die Straße gegangen. Bei dieser Demonstration wurde folgendes Flugblatt verteilt:
>>Im Laufe der antikapitalistischen Demonstrationen gegen den G8 Gipfel in Genua wurde heute (20.Juli) ein Aktivist von einer Polizei-Einheit zuerst abgeschossen oder brutal geschlagen und dann mit einem gepanzerten Polizei Jeep überfahren. Während sich die Herrschenden in ihren Festungen vor dem internationalen Widerstand verschanzen, werden Menschen, die ihren Unmut auf die Straße tragen geschlagen, gepeinigt, verfolgt und sogar getötet. Bereits vor Gipfelbeginn wurden international gegen Einzelne Reiseverbote erlassen, an den Grenzen wieder Kontrollen eingeführt. Ganze Stadtteile Genuas wurden hermetisch abgeriegelt und zur Verbotszone erklärt. Dies ist keine Szenerie aus einem schlecht gemachten Science-Fiction Film, sondern die Realität eines sich immer schärfer gebärdenden Kapitalismus, dessen unverhohlene Menschenverachtung nun auch die europäischen Metropolen erreicht hat! Wer/Welche sich gegen die kapitalistische Ausbeutung zur Wehr setzt, muss inzwischen wieder damit rechnen, auf offener Straße von den Staatsbütteln ermordet zu werden!
Organisiert den weltweiten linken Widerstand!>>
Am Samstag den 21. Juli ist eine weitere Demonstration auf dem Kröpcke Platz in Hannover geplant. Die Demo soll um 12.oo Uhr beginnen.
Hierzu eine Sprecherin der AAH: „Tod und Mordschlag, dass ist die Antwort der Herrschenden auf einen Protest gegen die Ausbeutung eines global agierenden Kapitalismus!. Es ist kaum verwunderlich, dass nun auch in den europäischen Metropolen geschossen wird; Reicht die Meinungsmache der Regierenden nicht mehr aus, so müssen Waffen her, die den Ansatz eines Protestes ersticken. Doch die Geschichte hat es gezeigt; Menschen werden immer wieder für ihre Rechte und für ihre Freiheit kämpfen...“
In Hannover sind am heutigen Abend spontan ca. 100 Menschen gegen die tödliche Polizeigewalt in Genua und den immer agressiver agierenden Kapitalismus auf die Straße gegangen. Bei dieser Demonstration wurde folgendes Flugblatt verteilt:
>>Im Laufe der antikapitalistischen Demonstrationen gegen den G8 Gipfel in Genua wurde heute (20.Juli) ein Aktivist von einer Polizei-Einheit zuerst abgeschossen oder brutal geschlagen und dann mit einem gepanzerten Polizei Jeep überfahren. Während sich die Herrschenden in ihren Festungen vor dem internationalen Widerstand verschanzen, werden Menschen, die ihren Unmut auf die Straße tragen geschlagen, gepeinigt, verfolgt und sogar getötet. Bereits vor Gipfelbeginn wurden international gegen Einzelne Reiseverbote erlassen, an den Grenzen wieder Kontrollen eingeführt. Ganze Stadtteile Genuas wurden hermetisch abgeriegelt und zur Verbotszone erklärt. Dies ist keine Szenerie aus einem schlecht gemachten Science-Fiction Film, sondern die Realität eines sich immer schärfer gebärdenden Kapitalismus, dessen unverhohlene Menschenverachtung nun auch die europäischen Metropolen erreicht hat! Wer/Welche sich gegen die kapitalistische Ausbeutung zur Wehr setzt, muss inzwischen wieder damit rechnen, auf offener Straße von den Staatsbütteln ermordet zu werden!
Organisiert den weltweiten linken Widerstand!>>
Am Samstag den 21. Juli ist eine weitere Demonstration auf dem Kröpcke Platz in Hannover geplant. Die Demo soll um 12.oo Uhr beginnen.
Hierzu eine Sprecherin der AAH: „Tod und Mordschlag, dass ist die Antwort der Herrschenden auf einen Protest gegen die Ausbeutung eines global agierenden Kapitalismus!. Es ist kaum verwunderlich, dass nun auch in den europäischen Metropolen geschossen wird; Reicht die Meinungsmache der Regierenden nicht mehr aus, so müssen Waffen her, die den Ansatz eines Protestes ersticken. Doch die Geschichte hat es gezeigt; Menschen werden immer wieder für ihre Rechte und für ihre Freiheit kämpfen...“
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
demo morgen
bis samstag, 12 uhr am kröpcke
ergänzung
Toter bei Demonstration in Genua
Am 20.7.01 wurde bei einer Demonstration gegen den G8-Gipfel in Genua
ein Demonstrant von der Polizei getötet.
Das ist eine weitere Eskalationsstufe in der Unterdrückung der Proteste
im Rahmen der weltweiten "Anti-Globalisierungs-Bewegung", die sich ja
nicht nur gegen die globalen Aktivitäten der Wirtschaft richtet.
Bereits vor Gipfelbeginn wurden international gegen einzelne Reiseverbote
erlassen, an den Grenzen Kontrollen wiedereingeführt,
Ganze Stadtteile Genuas zur Verbotszone erklärt.
Mit der Parole "Protest ja, Gewalt nein" versuchen Medien und Politiker
den Widerstand zu spalten. Doch wir sind gemeinsam stark und lassen
uns nicht in Gut und Böse aufteilen.
Über die näheren Umstände des Todes werden verschiedene Versionen gehandelt.
Unter anderem, ein Polizei-Fahrzeug hätte den am Boden liegenden überrollt.
Sicher werden die Medien ähnlich wie im Fall Göteburg einiges verschweigen
sicher werden wildeste Spekulationen in unseren Kreisen Blüte schlagen.
Sicher sollte aber auch sein:
1. Wir sollten diesen Tod eines Menschen nicht unbeantwortet lassen.
2. Wir sollten unseren Handlungsspielraum nicht angesichts des Todes
diktieren lassen.
3. Die Ziele, für die der getötete Mensch stand, sollten ob der Gewaltfrage
nicht untergehen.
Was tun ?
WAS TUN !
Anti-Globalisierung denken, lokal handeln, angreifen, demonstrieren, Phantasie
Die Adresse des italienische Konsulats ist:
Freundallee 27, 30173 Hannover, Telefon 0511-2837909
Fax 0511-28337930, email: italiaconsolato.hannover @tonline.de
Öffnungszeiten. Di-Fr 9-12 Mo+Mi 15-17
wut und taruer