Offenbar Demonstrant in Genua erschossen
Ein Z-Redakteur vor Ort meldet, bei Strassenschlachten in Genau habe die Polizei einen Demonstranten erschossen. Bestätigt wurde dies vom Nachrichtensender N-TV
Nachrichten Radio Z, 18 Uhr
Bei den Protesten in Genua ist offenbar ein Demonstrant erschossen worden. Das berichtete ein Radio-Z-Redakteur, vor Ort. Auch ntv meldet, dass nach AugenzeugInnenberichten ein italienischer Sicherheitsbeamter einem Demonstranten in den Kopf geschossen hat.
Die massiven Proteste der GipfelgegnerInnen begannen unmittelbar zum Auftakt des G8-Treffens heute mittag.
Unter massiven Protesten hat das G8-Gipfeltreffen der sieben führenden Industrieländer und Russlands heute Mittag in Genua begonnen.
500 Meter vor dem Konferenzgebäude kam es zu ersten Straßenschlachten zwischen italienischen Sicherheitskräften und GipfelgegnerInnen.
Die italienische Polizei setzt Tränengas ein, um die mehreren tausend Protestierenden vom Eindringen in die Hochsicherheitszone der Altstadt abzuhalten.
Bereits wenige Minuten nachdem die G8-Staats- und Regierungschefs im Palazzo Ducale in der Roten Zone zusammenkamen, waren in der Altstadt starke Rauchwolken zu sehen. Zahlreiche Geschäfte und Banken im nicht abgesperrten Teil der Altstadt wurden demoliert. Ein Radio-Z Redakteur berichtete, im Justizpalast brenne es. Derzeit bewegen sich von verschiedenen Stellen in der Stadt kleinere und größere Gruppen von GlobalisierungsgegnerInnen auf die rund zehn Kilometer umfassende Rote Zone zu. Einige DemonstrantInnen wurden bereits festgenommen und gefesselt abtransportiert. In Genua sollen sich derzeit circa
100 bis 150 000 GlobalisierungsgegnerInnen befinden. Sie kündigten an, das Konferenzgebäude zu stürmen.
Die Kritik der GipfelgegnerInnen richtet sich unter anderem gegen die Freihandelspolitik der G8, die die Kluft zwischen armen und reichen Staaten in den letzten Jahrzehnten stets vergrößert hat. Eine Forderung der DemonstrantInnen ist beispielsweise der totale Schuldenerlass für die Schuldnerstaaten des Trikonts. Das internationale Netzwerk Attac fordert, internationale Finanztransfers zu besteuern und die Erlöse zur Entwicklung der armen Staaten einzusetzen. Durch eine 0,1-prozentige Devisenumsatzsteuer würden laut Attac 100 Milliarden Dollar jährlich zusammenkommen. Neben der Wirtschaftspolitk ist die Flüchtlings- und Abschottungspolitik der Industriestaaten zentrales Thema der Proteste.
Bei den Protesten in Genua ist offenbar ein Demonstrant erschossen worden. Das berichtete ein Radio-Z-Redakteur, vor Ort. Auch ntv meldet, dass nach AugenzeugInnenberichten ein italienischer Sicherheitsbeamter einem Demonstranten in den Kopf geschossen hat.
Die massiven Proteste der GipfelgegnerInnen begannen unmittelbar zum Auftakt des G8-Treffens heute mittag.
Unter massiven Protesten hat das G8-Gipfeltreffen der sieben führenden Industrieländer und Russlands heute Mittag in Genua begonnen.
500 Meter vor dem Konferenzgebäude kam es zu ersten Straßenschlachten zwischen italienischen Sicherheitskräften und GipfelgegnerInnen.
Die italienische Polizei setzt Tränengas ein, um die mehreren tausend Protestierenden vom Eindringen in die Hochsicherheitszone der Altstadt abzuhalten.
Bereits wenige Minuten nachdem die G8-Staats- und Regierungschefs im Palazzo Ducale in der Roten Zone zusammenkamen, waren in der Altstadt starke Rauchwolken zu sehen. Zahlreiche Geschäfte und Banken im nicht abgesperrten Teil der Altstadt wurden demoliert. Ein Radio-Z Redakteur berichtete, im Justizpalast brenne es. Derzeit bewegen sich von verschiedenen Stellen in der Stadt kleinere und größere Gruppen von GlobalisierungsgegnerInnen auf die rund zehn Kilometer umfassende Rote Zone zu. Einige DemonstrantInnen wurden bereits festgenommen und gefesselt abtransportiert. In Genua sollen sich derzeit circa
100 bis 150 000 GlobalisierungsgegnerInnen befinden. Sie kündigten an, das Konferenzgebäude zu stürmen.
Die Kritik der GipfelgegnerInnen richtet sich unter anderem gegen die Freihandelspolitik der G8, die die Kluft zwischen armen und reichen Staaten in den letzten Jahrzehnten stets vergrößert hat. Eine Forderung der DemonstrantInnen ist beispielsweise der totale Schuldenerlass für die Schuldnerstaaten des Trikonts. Das internationale Netzwerk Attac fordert, internationale Finanztransfers zu besteuern und die Erlöse zur Entwicklung der armen Staaten einzusetzen. Durch eine 0,1-prozentige Devisenumsatzsteuer würden laut Attac 100 Milliarden Dollar jährlich zusammenkommen. Neben der Wirtschaftspolitk ist die Flüchtlings- und Abschottungspolitik der Industriestaaten zentrales Thema der Proteste.
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Ergänzungen
Laut N-TV
Der Tag wird kommen ...
Dazu fällt mir nur eins ein:
"In Erwägung: Ihr hört auf Kanonen -
Andre Sprache könnt ihr nicht verstehn -
Müssen wir dann eben, ja das wird sich lohnen
Die Kanonen auf euch drehn!"
Bertolt Brecht
witzig
ich weiss nicht ...
viel mut und kraft an die menschen nach genua.