Steigende Anspannung in Genua
Die Anspannung in Genua erhoeht sich. Die Polizei errichtet Barrikaden und schraenkt den Zutritt zur roten Zone ein.
Die Anspannung in Genua erhoeht sich.
Seit gestern sind die Arbeitskraefte der Stadt unter Polizeiaufsicht damit beschaeftigt, Absperrungen zu errichten.
Das Betreten der roten Zone wird noch nicht verwehrt, aber im Uebergagsbereich zur roten Zone halten sich viele Polizeikraefte auf, um event. Schlupfloecher zu beseitigen und den Ueberblick ueber die Situation zu behalten.
Ein weiterer Grund fuer die angestiegene Spannung in der Stadt sind diverse wirkliche oder von Polizeikraeften herbeigefuehrte Explosionen vermeintlicher Bomben in verschiedenen Teilen der Stadt. Am Montagmorgen explodierte eine Briefbombe in einer oertlichen Polizeistation und verletzte den diensthabenden Polizisten. Das Genua Social Forum (GSF) verurteilte den Anschlag, bezog aber gleichzeitig Stellung gegenueber der Terror-Strategie der Behoerden (des Geheimdienstes ?) , die darauf abzielt, die Bewegung zu kriminalisieren und ihren Zusammenhalt zu schwaechen. Die Vorgehensweise der Polizei ist schwer zu durchschauen. Am Nachmittag wurde nach einem vermeintlichen Bombenalarm
die Tuer eines Lieferwagens gesprengt und einige Stunden spaeter wurde das Areal um das Carlini Stadion ( wo sich zu der Zeit etwa 300 Aktivisten aufhielten) nach einer Bombenwarnung durchsucht. Gefunden wurde nur ein verlassener Koffer, in dem sich aber keine Bombe befand.
Am gleichen Morgen wurden einige AktivistInnen der Tutti Bianche nach Verlassen eines Ladens in dem sie Plexiglass zur Herstellung von Material zum Selbstschutz gekauft hatten von der Polizei aufgehalten. Diese hatte die Absicht das Material zu konfiszieren. Das unterliess sie zwar, nahm aber gleichzeitig einen Menschen der Gruppe mit auf die Wache. Dort wurde ihm/ihr das Recht auf die Benachrichtigung eines Rechtsanwalts verweigert, was aber die anderen Mitglieder der Gruppe erledigten. Der Rechtanwalt traf den festgesetzen Aktivisten allerdigs nicht mehr an, da ihn die Polizei mittlerweile aus dem Hinterausgang hinausgefuehrt hatte. Daraus resultierte dann eine erlogene Geschichte mit der die Tutti Bianche des Diebstahls diffamiert wurden, und so eine weiterere Aktion gegen das Stadion Carlini gerchtfertigt wurde. Die offensichtliche Luege wurde dank der Aussage des Ladeninhabers allerdigs aufgedeckt.
Seit gestern sind die Arbeitskraefte der Stadt unter Polizeiaufsicht damit beschaeftigt, Absperrungen zu errichten.
Das Betreten der roten Zone wird noch nicht verwehrt, aber im Uebergagsbereich zur roten Zone halten sich viele Polizeikraefte auf, um event. Schlupfloecher zu beseitigen und den Ueberblick ueber die Situation zu behalten.
Ein weiterer Grund fuer die angestiegene Spannung in der Stadt sind diverse wirkliche oder von Polizeikraeften herbeigefuehrte Explosionen vermeintlicher Bomben in verschiedenen Teilen der Stadt. Am Montagmorgen explodierte eine Briefbombe in einer oertlichen Polizeistation und verletzte den diensthabenden Polizisten. Das Genua Social Forum (GSF) verurteilte den Anschlag, bezog aber gleichzeitig Stellung gegenueber der Terror-Strategie der Behoerden (des Geheimdienstes ?) , die darauf abzielt, die Bewegung zu kriminalisieren und ihren Zusammenhalt zu schwaechen. Die Vorgehensweise der Polizei ist schwer zu durchschauen. Am Nachmittag wurde nach einem vermeintlichen Bombenalarm
die Tuer eines Lieferwagens gesprengt und einige Stunden spaeter wurde das Areal um das Carlini Stadion ( wo sich zu der Zeit etwa 300 Aktivisten aufhielten) nach einer Bombenwarnung durchsucht. Gefunden wurde nur ein verlassener Koffer, in dem sich aber keine Bombe befand.
Am gleichen Morgen wurden einige AktivistInnen der Tutti Bianche nach Verlassen eines Ladens in dem sie Plexiglass zur Herstellung von Material zum Selbstschutz gekauft hatten von der Polizei aufgehalten. Diese hatte die Absicht das Material zu konfiszieren. Das unterliess sie zwar, nahm aber gleichzeitig einen Menschen der Gruppe mit auf die Wache. Dort wurde ihm/ihr das Recht auf die Benachrichtigung eines Rechtsanwalts verweigert, was aber die anderen Mitglieder der Gruppe erledigten. Der Rechtanwalt traf den festgesetzen Aktivisten allerdigs nicht mehr an, da ihn die Polizei mittlerweile aus dem Hinterausgang hinausgefuehrt hatte. Daraus resultierte dann eine erlogene Geschichte mit der die Tutti Bianche des Diebstahls diffamiert wurden, und so eine weiterere Aktion gegen das Stadion Carlini gerchtfertigt wurde. Die offensichtliche Luege wurde dank der Aussage des Ladeninhabers allerdigs aufgedeckt.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Wer ist hier eigentlich kriminell?
Und wieder eine Bombe...
1. Es müssen schon sehr schwachsinnige Linke gewesen sein, wenn überhaupt, was eigentlich ausgeschlossen ist.
2. Es war die rechtsgerichtete Berlusconi-Regierung, was in Anbetracht der Auswirkungen (nicht der direkten körperlichen Schäden!) sehr plausibel ist.
3. Genauso plausibel wäre es für das Gesamtinteresse der G8-Staaten, die in diesem "Kampf" klar als Sieger in der Öffentlichkeit dastehen wollen, sowie stärkeren Schutz genießen wollen.
4. Etwas weniger plausibel, aber dennoch möglich ist, dass es außerparlamentarische rechte Gruppierungen getan haben, um dem stark angekratzten Image der Globalisierungsgegner weiter Schaden zuzufügen.
Nehmen wir einmal an, es hätte sich tatsächlich um einen linken "Terrorakt" gehandelt. Wieso sind dann die körperlichen Schäden der Opfer so geringfügig?
Ich finde es einfach traurig, wie leichtfertig die Medien mit ihren Informationen umgehen...
Der Kampf ist NICHT national!!
Der Kampf ist INTERNATIONAL!! Keinen Platz den Nazis-auch in Genua nicht!!