Demos am vergangenen Wochenende in Berlin
Letztes Wochenende fanden in Berlin mehrere Demonstrationen und Straßenfeste statt.
Ursprünglich sollte am Samstag die Loveparade stattfinden und die Kasse ordentlich klingeln, doch ein Bündnis zur Rettung des Tiergartens hat für genau diesen Tag zu einer Demo am selben Ort aufgerufen. Zu dieser kamen etwa 1000 Menschen. Es waren weniger als erwartet. Grund: Viele andere Demos und Straßenfeste.
Fast zeitgleich sollte die Fuckparade stattfindet, die sich gegen Kommerzialisierung von Kultur, sowie die geplante Schliessung der wichtigsten Clubs in der Stadt wandte (betroffen sind: Eimer, Maria am Ostbahnhof, Ostgut, Casino, WMF, Pfefferberg, Yaam und andere). Doch die Demo wurde verboten. Die nun stattfindene Demo (etwa 1500 Teilnehmer - Motto "Für die freie Wahl der Mittel einer Demonstration") gegen das Verbot erhielt vom korrupten Berliner Verwaltungsgericht die Auflage, keine Musik auf der Demo abzuspielen. Das Verbot wurde von der Polizei durchgesetzt - Kassettenrecorder beschlagnahmt! Natürlich wird hier ausprobiert, inwieweit der rechtliche Rahmen "auszuschöpfen" ist, um künftig weitere Demonstrationen zu verbieten. Der Trend ist offensichtlich. Nie wurden soviele Demonstrationen verboten, wie 2001.
Am Kudamm gab es dann am Abend die Hedonisten-Demo für freie Liebe usw., die bei einigen Touristen für Verwirrung sorgte. Angemeldet wurde die Veranstaltung vom KitKat-Club, der vor einigen Wochen mit einem Gesetz aus dem Jahre 1922 vorrübergehend geschlossen wurde .
In Kreuzberg fand am Sonntag eine Demonstration gegen die Menschenjagd nach dem 1.Mai und kriminelle Politiker statt, an der ebenfalls mehr als 1000 Menschen teilnahmen. Motto: "Kriminell sind die, die uns reGIERen". Die Demo war ziemlich friedlich und ungewöhnlich bunt. Die Polizei hielt sich erstaunlicherweise zurück (relativ), obwohl sie mit vielen Hundertschaften vor Ort war, die im ganzen Bezirk (wie im Bürgerkrieg) mit ihren gepanzerten Fahrzeugen und Wasserwerfern patroullierten oder sich auf Hinterhöfen "versteckten". Ein Hubschrauber, der über der Demo kreiste, sorgte zusätzlich für Stimmung. Nicht nur aus Polizeiautos heraus, sondern auch von umliegenden Dächern und Balkonen filmte die Polizei für Otto Schilys Dissidenten-Kartei (die genaugenommen schon längst existiert). Teilweise wurde mit "Kameramann - Arschloch"-Rufen reagiert.
Nächstes Wochenende dürfte in Berlin einiges mehr los sein: Zum Globalen Aktionstag wegen Genua sind viele Aktionen geplant (Leute, hängt Transpi's raus!). Durch die Loveparade sind sehr viele Menschen in der Stadt, was die Aktionen erleichtern wird - letztes Jahr gab es mehrere Reclaim The Streets Aktionen, in die die Touris reingezogen wurden. Die Polizei hatte viel zu tun. Dieses Jahr wird zum Stören der LoveParade mobilisiert.... Treffpunkt gegen 14.00 am Tiergarten. Tip: stressfaktor ansehen.....
Fast zeitgleich sollte die Fuckparade stattfindet, die sich gegen Kommerzialisierung von Kultur, sowie die geplante Schliessung der wichtigsten Clubs in der Stadt wandte (betroffen sind: Eimer, Maria am Ostbahnhof, Ostgut, Casino, WMF, Pfefferberg, Yaam und andere). Doch die Demo wurde verboten. Die nun stattfindene Demo (etwa 1500 Teilnehmer - Motto "Für die freie Wahl der Mittel einer Demonstration") gegen das Verbot erhielt vom korrupten Berliner Verwaltungsgericht die Auflage, keine Musik auf der Demo abzuspielen. Das Verbot wurde von der Polizei durchgesetzt - Kassettenrecorder beschlagnahmt! Natürlich wird hier ausprobiert, inwieweit der rechtliche Rahmen "auszuschöpfen" ist, um künftig weitere Demonstrationen zu verbieten. Der Trend ist offensichtlich. Nie wurden soviele Demonstrationen verboten, wie 2001.
Am Kudamm gab es dann am Abend die Hedonisten-Demo für freie Liebe usw., die bei einigen Touristen für Verwirrung sorgte. Angemeldet wurde die Veranstaltung vom KitKat-Club, der vor einigen Wochen mit einem Gesetz aus dem Jahre 1922 vorrübergehend geschlossen wurde .
In Kreuzberg fand am Sonntag eine Demonstration gegen die Menschenjagd nach dem 1.Mai und kriminelle Politiker statt, an der ebenfalls mehr als 1000 Menschen teilnahmen. Motto: "Kriminell sind die, die uns reGIERen". Die Demo war ziemlich friedlich und ungewöhnlich bunt. Die Polizei hielt sich erstaunlicherweise zurück (relativ), obwohl sie mit vielen Hundertschaften vor Ort war, die im ganzen Bezirk (wie im Bürgerkrieg) mit ihren gepanzerten Fahrzeugen und Wasserwerfern patroullierten oder sich auf Hinterhöfen "versteckten". Ein Hubschrauber, der über der Demo kreiste, sorgte zusätzlich für Stimmung. Nicht nur aus Polizeiautos heraus, sondern auch von umliegenden Dächern und Balkonen filmte die Polizei für Otto Schilys Dissidenten-Kartei (die genaugenommen schon längst existiert). Teilweise wurde mit "Kameramann - Arschloch"-Rufen reagiert.
Nächstes Wochenende dürfte in Berlin einiges mehr los sein: Zum Globalen Aktionstag wegen Genua sind viele Aktionen geplant (Leute, hängt Transpi's raus!). Durch die Loveparade sind sehr viele Menschen in der Stadt, was die Aktionen erleichtern wird - letztes Jahr gab es mehrere Reclaim The Streets Aktionen, in die die Touris reingezogen wurden. Die Polizei hatte viel zu tun. Dieses Jahr wird zum Stören der LoveParade mobilisiert.... Treffpunkt gegen 14.00 am Tiergarten. Tip: stressfaktor ansehen.....
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Ergänzungen