Bus nach Genua mit Flüchtlingen: Bewegung muß nicht gestattet werden!
Am 15. Juli 2001 begibt sich ein unabhängiger Bus von Berlin aus auf den Weg nach Genua, um dort rechtzeitig zu den Protesten gegen den G8-Gipfel anzukommen. Organisert wurde dieser von einer von Parteien und Organisationen unabhängigen Vorbereitungsgruppe.
Der Bus dient nicht nur dem Zweck nach Genua zu gelangen, sondern soll gleichzeitig einen unserer Themenschwerpunkte praktisch umsetzen: Bewegungsfreiheit. In dem Bus sitzen Menschen verschiedenster Herkunft und es werden verschiedenste Sprachen gesprochen. Über die Hälfte der Plätze wurden Flüchtlingen und Menschen aus Osteuropa reserviert.
Der Bus dient nicht nur dem Zweck nach Genua zu gelangen, sondern soll gleichzeitig einen unserer Themenschwerpunkte praktisch umsetzen: Bewegungsfreiheit. In dem Bus sitzen Menschen verschiedenster Herkunft und es werden verschiedenste Sprachen gesprochen. Über die Hälfte der Plätze wurden Flüchtlingen und Menschen aus Osteuropa reserviert.
15 Flüchtlinge reisen mit uns, die auf die deutsche Apartheid-Politik hinweisen und vor allem das rassistische Residenzpflichtgesetz bekämpfen wollen. Am 19. Juli steht der Protest in Genua unter dem Thema "Migration" und Flüchtlinge aus aller Welt demonstrieren gegen ein rassistisches und kapitalistisches Europa. Durch gezielten "Zivilen Ungehorsam" brechen die Flüchtlinge die Residenzpflicht, um ihr Recht auf freie Meinungsäußerung durchzusetzen. Dazu gibt es einen Aufruf von The Voice.
Nicht nur Flüchtlingen ist es untersagt sich frei zu bewegen. Diese rassistischen Gesetze bestehen schon sehr viel länger, auch Menschen, die einen deutschen Pass besitzen, werden ihrer Bewegungsfreiheit beraubt, wenn sie ihre Stimme gegen das kapitalistische System erheben. Unserer Bewegungsfreiheit wurden wir beraubt, durch willkürliche Kontrollen, Speicherung von Daten in einer europaweiten Liste, Grenzkontrollen durch die Aufhebung des Schengen-Abkommens, Demonstrationsverboten in Genua, dem militärischen Abriegeln einem Großteil der Innenstadt, etc etc. Europäische Polizeien arbeiten vorzüglich zusammen, wenn es um die Bekämpfung des politischen Feinds geht.
Auch 15 Menschen aus Polen werden sich mit uns auf den Weg machen, denen ebenfalls Bewegung nur eingeschränkt möglich ist. Vor allem, da, durch das kapitalistische Europa mit seinen Außengrenzen als Schutzwall, die Reise nach Genua für sie allein nicht nur wegen der Finanzierbarkeit unmöglich wäre. Auch sie wollen ihre Stimme gegen die G8, die selbsternannten "Mächtigsten der Welt" erheben und dagegen protestieren. Dazu gibt es eine Erklärung einiger polnischer AktivistInnen. Jeder Protest gegen Ausbeutung und Unterdrückung ist legitim! Der Bus dient nicht nur dem Zweck nach Genua zu gelangen, sondern soll gleichzeitig einen unserer Themenschwerpunkte praktisch umsetzen: Es wird am Nachmittag eine Grenzaktion an der Grenze zwischen der BRD un der Schweiz geben. Dort wollen wir alle zusammen gegen Grenzen und für freies Fluten demonstrieren. Unterstützt von den Menschen vor Ort werden wir versuchen unser Recht auf Bewegung öffentlich auszuführen.
Weitere Mitteilungen darüber werden folgen. Wir laden die Presse und alle Menschen dazu ein am SONNTAG nachmittag an den Grenzübergang Weil am Rhein/ Basel zu kommen.
"operation gipfelsturm"
Nicht nur Flüchtlingen ist es untersagt sich frei zu bewegen. Diese rassistischen Gesetze bestehen schon sehr viel länger, auch Menschen, die einen deutschen Pass besitzen, werden ihrer Bewegungsfreiheit beraubt, wenn sie ihre Stimme gegen das kapitalistische System erheben. Unserer Bewegungsfreiheit wurden wir beraubt, durch willkürliche Kontrollen, Speicherung von Daten in einer europaweiten Liste, Grenzkontrollen durch die Aufhebung des Schengen-Abkommens, Demonstrationsverboten in Genua, dem militärischen Abriegeln einem Großteil der Innenstadt, etc etc. Europäische Polizeien arbeiten vorzüglich zusammen, wenn es um die Bekämpfung des politischen Feinds geht.
Auch 15 Menschen aus Polen werden sich mit uns auf den Weg machen, denen ebenfalls Bewegung nur eingeschränkt möglich ist. Vor allem, da, durch das kapitalistische Europa mit seinen Außengrenzen als Schutzwall, die Reise nach Genua für sie allein nicht nur wegen der Finanzierbarkeit unmöglich wäre. Auch sie wollen ihre Stimme gegen die G8, die selbsternannten "Mächtigsten der Welt" erheben und dagegen protestieren. Dazu gibt es eine Erklärung einiger polnischer AktivistInnen. Jeder Protest gegen Ausbeutung und Unterdrückung ist legitim! Der Bus dient nicht nur dem Zweck nach Genua zu gelangen, sondern soll gleichzeitig einen unserer Themenschwerpunkte praktisch umsetzen: Es wird am Nachmittag eine Grenzaktion an der Grenze zwischen der BRD un der Schweiz geben. Dort wollen wir alle zusammen gegen Grenzen und für freies Fluten demonstrieren. Unterstützt von den Menschen vor Ort werden wir versuchen unser Recht auf Bewegung öffentlich auszuführen.
Weitere Mitteilungen darüber werden folgen. Wir laden die Presse und alle Menschen dazu ein am SONNTAG nachmittag an den Grenzübergang Weil am Rhein/ Basel zu kommen.
"operation gipfelsturm"
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Ergänzungen
Italien schiebt Asylbewerber direkt ab
meine volle Solidarität gilt den geplanten Aktionen. Ich hoffe ihr habt keine Asylbewerber mit dabei,die werden nämlich von Italien direkt in ihre "Heimatländer" abgeschoben. Wir sehen uns in Genua.
Saludos
Berichtigung