Report: Fahrrad Karawane nach Genua (Etappe Karlsruhe - Freiburg)
Bericht von der Etappe Karlsruhe - Freiburg
Freiburg, 7.7.01
Freiburg, 7.7.01
Nach der von der Polizei mit übertriebener Härte durchgeführten Auflösung einer Spontankundgebung in Karlsruhe hat sich die Situation inzwischen etwas entspannt. Die 5 Gefangenen befinden sich inzwischen auf freiem Fuß. Gegen alle wird der lächerliche Vorwurf des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz (Kundgebung in einer Fußgängerzone ohne Sondernutzungsgenehmigung) erhoben, ebenso wie gegen 2 Leute Widerstand und gegen jeweils einen Körperverletzung und Verstoß gegen das Kunsturheberrechtsgesetz (angebl. Portraitfotos von Polizisten).
Dieses Vorgehen der Bullen muß jedoch als Pyrrhussieg bezeichnet werden. Auch wenn ein großer Teil der Karawane im Knast war, gab es Dank der Unterstützung der örtlichen Szene in Karlsruhe eine gute Öffentlichkeitskampagne mit Flugblattverteilen, Liveberichte im Radio und besonders wichtig am nächsten Tag am gleichen Ort genau dieselbe Spontandemo wie tags vorher.
Die Polizei, die wohl nicht mit einer handlungsfähigen Gruppe gerechnet hatte, gab danach weitere Provokationen auf.
Auch in Freiburg konnte eine Spontankundgebung durchgeführt werden. Auf eine generelle Personalienkontrolle wurde verzichtet, nur eine formale Ansprechperson(keine/e Versammlungsleiter/in, kein/e Verantwortliche/r) mußte seine Personalien abgeben, die ja sowieso schon bekannt waren.
Natürlich hat uns diese Auseinandersetzung in Karlsruhe Zeit gekostet, was wohl auch eine Nebenintention des Staates war. Aber uns war das Durchziehen der "Kraftprobe" wichtiger, so dass wir dann den Zug bestiegen und am Freitag Abend in Freiburg ankamen.
Nun bereiten wir uns auf die Einreise in die Schweiz vor, die wohl am Sonntag stattfinden wird. Trotz Nachfrage von uns gibt es bislang keine Äußerungen von Grenzbehörden gegenüber unserem geplanten Grenzübertritt.
Dieses Vorgehen der Bullen muß jedoch als Pyrrhussieg bezeichnet werden. Auch wenn ein großer Teil der Karawane im Knast war, gab es Dank der Unterstützung der örtlichen Szene in Karlsruhe eine gute Öffentlichkeitskampagne mit Flugblattverteilen, Liveberichte im Radio und besonders wichtig am nächsten Tag am gleichen Ort genau dieselbe Spontandemo wie tags vorher.
Die Polizei, die wohl nicht mit einer handlungsfähigen Gruppe gerechnet hatte, gab danach weitere Provokationen auf.
Auch in Freiburg konnte eine Spontankundgebung durchgeführt werden. Auf eine generelle Personalienkontrolle wurde verzichtet, nur eine formale Ansprechperson(keine/e Versammlungsleiter/in, kein/e Verantwortliche/r) mußte seine Personalien abgeben, die ja sowieso schon bekannt waren.
Natürlich hat uns diese Auseinandersetzung in Karlsruhe Zeit gekostet, was wohl auch eine Nebenintention des Staates war. Aber uns war das Durchziehen der "Kraftprobe" wichtiger, so dass wir dann den Zug bestiegen und am Freitag Abend in Freiburg ankamen.
Nun bereiten wir uns auf die Einreise in die Schweiz vor, die wohl am Sonntag stattfinden wird. Trotz Nachfrage von uns gibt es bislang keine Äußerungen von Grenzbehörden gegenüber unserem geplanten Grenzübertritt.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
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Viel Erfolg, haltet uns auf dem laufenden!
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Das sind eben Polit-Hooligans