Fahrrad Karawane zum G8-Gipfel nach Genua

karawanis 03.07.2001 23:41
Etappe frankfurt/Main - Landau 3.7.01
Bericht
Landau, den 3.7.01
Die Fahrradkarawane hat heute gegen 18 Uhr Landau erreicht. Ab Heidelberg ist sie um ein Gespann aus Bauwagen und Trecker angewachsen und zog somit auch deutlich stärkere Polizeipräsenz auf sich. Während die Etappe Frankfurt -. Heidelberg eher ruhig verlief gab es in Heidelberg gleich drei Kundgebungen mit recht guter Resonanz. Die geballt aufgetretene Staatsmacht in Form von Verfassungsschutz, Staatsschutz, Zivis und Streifenpolizei machten sich gleich gänzlich lächerlich , als sie die Personalienfeststellung damit begründeten, daß die Kundgebung dummerweise auf einem Platz stattfand, auf dem es schon viele Verbrechen gab.
Interessant war auch die Begründung der Speyrer Polizei für die Personalienfeststellung nach unserer dortigen Spontankundgebung. Schließlich hätte unser Bauwagen falsch geparkt und insbesondere der dortige Bischof fühlte sich durch das Megafon ,durch das in direkter Nähe des Doms Anti G-8-Inhalte verkündet wurden in seiner heiligen Ruhe gestört. Als die Inhalte dann recht lautstark ohne elektroakustiasche Unterstützung auf die Bischofsuntergebenen herniederschallten, mußte sich die Polizei damit abfinden.
In Landau verzichtete die polizei dann ganz galant auf die übliche Personalienferststellung - die ja inzwischen auch der Landespolizeibehörde bekannt sein dürfte.
Sehr positiv ist unsere Aktivität von HeidelbergerInnen aufgenommen war, nach dem dort ein recht restriktives Verhalten der Stadt alternative Positionen zum Mainstream nicht zuläßt. Abgesehen von dem überflüßigen, sinnlosen und belanglosen Generve dere Polizei scheint unser Konzept doch aufzugehen, durch viele Kundgebungen auch gerade in kleinen Städten entlang unserer Route die sonst niemals Anti G8 Positionen zu hören bekommen den Gipfel und die G 8 Politik schon im Vorfeld zu diskreditieren und für die Blockade zu werben.
Morgen gehts nach Karlsruhe : Die Stimmung ist gerade ziemlich gut.
Routenplan unter  http://www.huettendorf.de. Für ganz kurz Entschlossene das Karawanenhandy 0179/6268785
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Ergänzungen

Wow

tiger 04.07.2001 - 01:07
464 Zugriffe seit April, scheint ja ein irres Interesse da zu sein. Ich hab ca. 250 Zugriffe pro Tag, einmal hatte ich 1200. Naja, jeder wie er kann ;-)

Korrigiere:

Bödefeld 04.07.2001 - 02:20
471 Zugriffe seit April. Und einer davon von mir und ich war begeistert von euren Aktionen, besonders die Bilder von den immer wieder neu und immer wieder phantasievollen Dörfern waren beeindruckend. Klasse, dass ihr euch nicht unterkriegen lasst und euch dem Autobahnwahn konsequent entgegenstellt. No Pasaran, ihr GallierInnen.

denkt mal nach

ain destruktiver 04.07.2001 - 03:43
Also eure Diskussionen verlaufen zum Großteil auf einer Ebene die an Niveaulosigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Gelebte Utopie, Umverteilung, Freiräume schaffen etc. sind die Schlagworte die ich lesen muß auf diensen Seiten. Eas ist das ein Freiraum und was bitteschön ist gelebte utopie in einer Gesellschaft die einzig Verwertbarkeit uaf allen Ebenen kennt. Die total ist sich in alle Dnekformen durchzieht und auf allen ebenen Subjekte bestimmt? Wie willst Du ausbrechen? Wo ist die Insel wo ihr hinwollt? Sie kann es nicht geben. Freiräume sind bullshit und entbehren jeglicher linksradikaler Analyse. Die einzige Möglichkeit die es doch gibt gegen den totalen Kapitalismus ist Destruktion auf allen Ebenen. Kaputtmachen und nicht Utopien spinnen, die irgendwie gelebt werden müsse. Darum muß es gehen. wie können wir die Events des Summer of resistence nutzen um dies rüberzubringen? Es funktioniert nur in einer Entladung des Negativen. In dem die Events genutzt werden sich gegen alles zu stellen. Die Medienpräsenz ist beachtlich und greift jegliche Zerstörung auf. Egal ob dden tanteemmaladen die Bullen oder den Mercedes. In dem Moment wo Du militant bist, wirtst Du unweigerlich als das andere wahrgenommen. Du bist der oder die die sich verweigert. Du machst nicht mit. Darum muß es gehen. Es geht nicht um die verhinderung irgendwelcher Gipfel oder das Stoppen der Globalisierung. Das wäre Nazirethorik. Es geht darum zu zeigen, das wir außerhalb jedes Konsenses stehen und das ist auch git so. In dem Moment wo wir die treffen nutzen, sie zu einem Erlebnis der radikalen Kritik machen, wie der erste Mai in Berlin, sind wir dabei eine Praxis zu entwickeln, die die Abschaffung des Kapitalismus als Perspektive hat. In dem Moment wo wir nich eine Kritik an irgendwelchen Bonzen formulieren, also in dem Momen wo unsere Kritik keinen Adressaten mehr findet, wo sie nicht rumnörgelt und sagt so muß es besser sein, verweiggert sie sich der Mitarbeit an Staat, Nation und Kapital. Der riot ist der einzige Ausdruck der dies versucht herzustellen. Daher sind die Ausbrüche der Militanz das worum es der Linken zur Zeit gehen muß. Eine Diskussion um militane Propaganda anzufangen, die sich gegen den kapitalismus als ganzes richtet. Diese Diskussion gilt es zu organisieren und zu beleben. das event-hopping was hier auf dieser Seite kritisiert wird ist das beste Mittel überall das forum zu nutzen und zu sagen: Wir wollen alles kaputt machen. Wir sind immer dagegen und niemals dafür. für etwas zu sein als bürgerliches Subjekt in der totalen Vergesellschaftung heißt immer ja zu sagen zum Kapitalismus heißt immer dem Kapitalismus zu Modernisieren. Es gibt keine Utopie. Es gibt kein alternatives gesellschaftsmodel das in der lage ist von uns gedacht zu werden. Es gibt nur den riot, der apolitisch ist und sich dem mitmachen entgegenstellt. Auf nach Genua. genau kaputtmachen. die Cops angreifen. Das Gewaltmonopol in Frage stellen. Kapitalismus abschaffen. Für den Kommunismus

scheiss provos

xxx 04.07.2001 - 15:43
geh mal weg von hier! so ein unsinn: "gewaltmonopol abschaffen" aber für sinnentleerte gewalt (soldaten, kriege findste geil?) und kommunismus.....

Hallo Destruktiver

Dein Martin 04.07.2001 - 16:23
Also, so klasse ist dein Kommentar nicht, dass du den hier unter alle Artikel posten musst. Von mir aus kannst du gerne alles kaputt machen, aber bitte nicht diese Seite.

scheiß provoktion

Karl-Heinz 04.07.2001 - 16:52
geht nicht drauf ein. ich denke, es handelt sich hierbei wiedermal um so einen Provokatopnsversuch.und zwar einen extrem plumpen. von wem auch immer.
kennzeichen:
1)keinerlei zusammenhang zum obrigen text
2)wildes umsichschmeißen mit pseuedo-"Szenewörtern" (riot, Cops, gewaltmonopol...)
3)aussage: wir haben keine Inhalte, es kann/darf keine utopien geben (wer fühlt sich als linker nicht provoziert?)
4)aufgreifen der gewallt/friedens-debatte, die die Linke spalten soll
5)wirklich keinerlei sinn; was bleibt, ist provokation
jeder weiß, das ein mensch mit hirn so nicht ernsthaft denkt (bullen vieleicht?)

Kritik am destruktiven

ein anderer destruktiver 04.07.2001 - 20:32
Bei aller Kritik am Artikel des Destruktiven hat er dennoch in den meisten punkten recht. Fragt Euch doch mal wer oder was die Schweine sind die ihr da angreift. Ein paar Charaktermasken die ihr personalisiert für das Kapitalverhältnis setzt. An anderer Stelle ist über diese Art des Antisemitismus in der linken schon geügend eingegangen. Und was der Destruktive meint wenn er sagt es gibt im Moment keine ALternative zum Bestehenden ist doch nur: Ein bürgerliches Subjekt kann keine alternative zum kapitalismus denken, sein Denken ist nicht in der Lage sich über die totale Vergesellschaftung mit allen Momenten hinwegzusetzen. Wenn er dann aber sagt Für den Kommunismus läßt er es abstrakt. Er versucht nur sich gegen konkrete Utopien zu wenden und durch etwas abstraktes nämhlich den Kommunsimus zu ersetzen. Und noch einiges zur Militanz: Die oben beschriebene Militanz, die keinen Adressaten braucht, die sich gegen Alles und Jeden richtet, genau diese Art des Ausbruchs ist derzeit die einzig mögliche Antwort auf Kapitalismus. Sie wendet sich nicht an das bürgerliche Subjekt, versucht nicht zu vermitteln und ist bewußt apolitisch. Sie versucht siich über das bestehende hinwegzusetzen. Und genau darum ist es sinnvoll für die radikale linke sich an Events wie dem in Genua zu beteiligen. Der Widerstand dagegegen wird als antikapitalistisch wargenommen. Auch wennn er das leider in den meisten fällen nicht ist. Ich meine es gibt in der Linken Leute die meinen sich gegen globalisierung zu stellen. Wie soll das aussehen und warum überhaupt? Wo ist da eine wirklich linksradikale Kapitalismuskritik? Sie ähnelt leider in vielen fällen der gängigen Nazirethorik. Gegen die Globalisierung der Herschenden. freiheit für die Völker etc. ihr wißt schon. Und genau dagegen müssen wir uns versuchen abzugrenzen und zu zeigen, das wir gegen alles sind und wie der destruktive sagt alles kaputt machen wollen. Ich finde es genau richtig auf diesen Seiten offen zur Militanz aufzurufen auch wenn es ab und an platt erscheint. Die Diskussion um diesen Begriff gibt es nicht mehr. Es gibt kein forum mehr in dem diskutiert wird außer Szeneblätchen wie die interim. RZ und Autonome sind Geschichte. Es gibt keine bewaffnet kämpfenden Arm der Bewegung mehr. Das verlangt nach aufarbeitung und Auseinandersetzung. Die riots z.B. in Göteborg oder am 1.Mai in Berlin machen aber den Begriff der Militanz für uns zugägig. Sie radikalisieren Menschen und vermitteln einigen das Gefühl des dagegen seins. Auf dieser Ebene dürfen wir zwar nicht stehen bleiben aber es ist ein Anfang. Also organnisiert die militante Propaganda. Kapitalismus abschaffen. Für den kommunismus.

an den provo mit verschied. namen

xxx 04.07.2001 - 21:11
du brauchst hier gar nicht unter verschiednen namen zu posten. keiner hat bock auf deine "wir wollen einen führer" ung "gewealt ist geil" - scheisse! für die anarchie!!

Was ist hier eigentlich militanz??

the uncontrolable 06.07.2001 - 16:37
Ich könnte kotzen wenn hier irgendwelche Leute von "militanz" reden & sinnlose Gewaltexzesse meinen. Militanz ist sehr viel mehr! In Genua ist es angebracht einfach zu zerstören, wenn überhaupt irgendwer reinkommt. Da wird sonst niemensch mehr erreicht. Doch an anderen Orten ist es genauso wichtig & auch militant (!) der Bevölkerung unsere Ziele zu verdeutlichen. Nur dagegen, nie dafür - das führt nicht weiter. Höchstens zum Selbstmord. Wie kannst du gegen etwas sein ohne eine Alternative zu bieten??? Wer soll das denn ernstnehmen?! Protest ja - Gewalt auch! Aber denken nicht vergessen!!!
Kleines Zitat am Rande:
Wer ist hier eigentlich militant?
Derjenige der die Scheiben der deutschen Bank einschmeißt, oder die Oma die Dir dann den Rücken freihält damit Du besser abhauen kannst?? :-)

Hey du kliener Szenie...

r.evolution a.ction f.orever 06.07.2001 - 18:18
Wer ist hier eigentlich ein Antisemit? Der der die Scheibe der deutschen Bank einschlägt, oder die Oma die schon 33 den Deportationen den rücken freigehalten hat?

denk nach Antiimp, überprüfe deine Ressentimenst. Ansonsten auf nach Genua. Genua in Schutt und Asche legen.

jaja die bullen und ihre provokationen

xxx 06.07.2001 - 20:05
denkt ihr wir wissennicht was militanz ist? militanz ist nicht gleich gewalT! du kannst hier 1000 mal posten, daß du gewalt geil findest und alles in schutt und asche legen willst... es wird kaum jemand auf solch stumpfe bullenscheisse hören! wir wissen, daß radikalität nicht ein mehr an gewalt bedeutet! gewalt ist "die neue mitte", gewalt ist, wenn du auf einer demo die demnonstranten verprügelst! fuck you! für die anarchie!

weiter so

oliver 19.07.2001 - 15:43
also, biken ist gut für die Gesundheit und macht spass. Sich dabei noch für eine gute Sache einsetzen find ich respektierenswert. Viel Erfolg mit Euren Aktionen wünsche ich auf diesem weg.


The more they beat us, the stronger we get.
They can´t bring us down. Keep on goin...