Hamburg: CDU versucht sich als Geheimdienst
In der heutigen Ausgabe des Hamburg Abendblattes (
http://www.abendblatt.de ) ist ein Hetzartikel gegen die Rote Flora (
http://www.roteflora.de ) erschienen. Ähnlich wie die Köpi in Berlin wird die Flora als Zentralle der "Gipfel-Hooligans" in Göteburg bezeichnet. Die meisten Informationen stamen, wie dem Artikel zu entnehmen ist, den investigativen Ermittlungen der CDU gegen die Flora. Unklar ist bisher nur, ob die CDU ihren Parteieigenen Geheimdienst benutzt hat, oder ob eine "unabhängige" Detektei beautragt wurde. Aber lest den Artikel selbst:
Göteborg - "Rote Flora" in Verdacht
CDU: Autonome konnten sich beim linken Szene-Treff zu "Aktionstrainingslager" anmelden
Der umstrittene linke Szene-Treff "Rote Flora" im Schanzenviertel gerät mal wieder in die Schusslinie - offenbar bestehen Verbindungen zu Widerstandsaktionen bei europäischen Gipfeltreffen wie dem in Göteborg, bei dem es zuletzt zu blutigen Auseinandersetzungen mit 77 Verletzten kam. In der bundesweit kursierenden Postille "Hoppetosse" des linksautonomen Spektrums wurde in einem "Widerstandskalender" zu einem "Trainingslager" (1. bis 4. Juni) für Gewaltaktionen nach Bielefeld eingeladen. Darunter steht: "Anmeldung: Direct Action Network, c/o Projektwerkstatt, c/o rote Flora, Schulterblatt 71, 20357 Hamburg".
In dem ominösen "Widerstandskalender" wurde der EU-Gipfel in Göteborg als besonderer Termin genannt.
Für den Hamburger CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz lassen diese Fakten nur eine Schlussfolgerung zu: Die "Rote Flora" ist eine zentrale Anlaufstelle linker und linksextremer Gruppen, die europaweit auch gewaltsame Aktionen gegen Gipfeltreffen organisieren. In einer Kleinen Anfrage verlangt er deshalb Aufklärung etwa darüber, "wie viele reisebereite Chaoten aus Hamburg" im Zusammenhang mit den Gipfeltreffen dem Landeskriminalamt und Verfassungsschutz bekannt sind.
Was im so genannten "Trainingslager" in Bielefeld eingeübt werden sollte, liest sich im Detail so: "direkte Aktionen", das "Anknabbern von DB-Eigentum, das Festketten, das massenhafte 'bargeldlose' Einkaufen". Eingeladen zum "Trainingslager" hatte die "Direct Action Network" (DAN). Hinter DAN verbirgt sich, so Warnholz, ein Zusammenschluss Autonomer. DAN ist im Internet präsent, aber nach CDU-Erkenntnissen auch in der "Roten Flora" ansässig.
In der Einladung wird überdies deutlich zu Aktionen gegen den Welt-Klimagipfel vom 16. bis 27. Juli in Bonn aufgerufen. Man wolle dort das Klima "versauen". Ebenso wird in dem "Widerstandskalender" der G-8-Gipfel in Genua (auch im Juli) genannt. Warnholz: "Die DAN und die Projektwerkstatt in der 'Roten Flora' stehen in den Internetseiten immer wieder in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den Ausschreitungen bei Gipfeltreffen in Europa." Eine besondere Rolle müsse dabei der "Roten Flora" zugerechnet werden. "Ein Trainingslager zu organisieren, auf dem das Plündern und das Zersägen von Eisenbahnschienen erlernt werden soll, ist nicht nur mehr Rebellion gegen eine marktwirtschaftlich organisierte Gesellschaft, sondern ist eindeutig der Aufruf zu Straftaten."
Linke Gruppierungen wie der "Revolutionär-Sozialistischer-Bund" (RSB), "Attac" und "Linksruck-Netzwerk" sind auch in Hamburg mit der Planung von "Aktionen" zu Gipfeltreffen aktiv. Etwa mit Meetings am 18. Mai 2001 im "Café Knallhart" auf dem Uni-Campus oder im "Arbeitslosentreff" im DGB-Haus am Besenbinderhof (19. Mai), über Postillen wie "Ö-Punkte", die auch in der "Projektwirtschaft" in der "Roten Flora" zu kaufen ist. Oftmals würde unter dem Deckmantel gemeinnütziger Vereine zum Widerstand aufgerufen, und es würden Spenden gesammelt, weiß ein Verfassungsschutzexperte (Name der Redaktion bekannt). Er klagt an: "Das Schlimme ist, dass die 'Rote Flora' in einem internationalen Netzwerk linksextremer Gruppierungen eingebunden ist. Diese Entwicklung haben Innenbehörde und Verfassungschutz jahrelang vernachlässigt."
Diesen Vorwurf weist Manfred Murck, stellvertretender Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz in Hamburg, zurück. Die Zahl der militanten Linksextremisten sei in den vergangenen Jahren zurückgegangen. "Derzeit sind es in Hamburg 500", so Murck. Gleichwohl: Die Zahl linksextremistisch motivierter Gewalttaten stieg in Hamburg von 33 im Jahr 1999 auf 73 Straftaten im vergangenen Jahr an. "Natürlich ist die 'Rote Flora' seit Jahren ein Treff für linke Gruppierungen", räumt Murck ein. Der Hamburgische Verfassungsschutz habe indes derzeit keine Erkenntnisse, dass dort konkret Gewalttaten und Widerstandshandlungen im Zusammenhang mit Gipfeltreffen in der Vergangenheit geplant und später ausgeübt wurden oder für künftige Treffen in Planung seien, so Murck. Er betont: "Aber wir beobachten das sorgsam."
In Deutschland gibt es 7000 gewaltbereite Linksextremisten, davon sind 6000 so genannte Autonome. Droht nun eine neue Welle der Gewalt bei Gipfeltreffen, etwa in Genua? "Wir müssen davon ausgehen, dass ein solches Treffen auch von militanten Autonomen aus Deutschland wahrgenommen wird", sagte Ernst Uhrlau, Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, dem Abendblatt. Uhrlau: "Wir werden uns auf Ausschreitungen einstellen müssen."
http://www.abendblatt.de ) ist ein Hetzartikel gegen die Rote Flora (
http://www.roteflora.de ) erschienen. Ähnlich wie die Köpi in Berlin wird die Flora als Zentralle der "Gipfel-Hooligans" in Göteburg bezeichnet. Die meisten Informationen stamen, wie dem Artikel zu entnehmen ist, den investigativen Ermittlungen der CDU gegen die Flora. Unklar ist bisher nur, ob die CDU ihren Parteieigenen Geheimdienst benutzt hat, oder ob eine "unabhängige" Detektei beautragt wurde. Aber lest den Artikel selbst: Göteborg - "Rote Flora" in Verdacht
CDU: Autonome konnten sich beim linken Szene-Treff zu "Aktionstrainingslager" anmelden
Der umstrittene linke Szene-Treff "Rote Flora" im Schanzenviertel gerät mal wieder in die Schusslinie - offenbar bestehen Verbindungen zu Widerstandsaktionen bei europäischen Gipfeltreffen wie dem in Göteborg, bei dem es zuletzt zu blutigen Auseinandersetzungen mit 77 Verletzten kam. In der bundesweit kursierenden Postille "Hoppetosse" des linksautonomen Spektrums wurde in einem "Widerstandskalender" zu einem "Trainingslager" (1. bis 4. Juni) für Gewaltaktionen nach Bielefeld eingeladen. Darunter steht: "Anmeldung: Direct Action Network, c/o Projektwerkstatt, c/o rote Flora, Schulterblatt 71, 20357 Hamburg".
In dem ominösen "Widerstandskalender" wurde der EU-Gipfel in Göteborg als besonderer Termin genannt.
Für den Hamburger CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz lassen diese Fakten nur eine Schlussfolgerung zu: Die "Rote Flora" ist eine zentrale Anlaufstelle linker und linksextremer Gruppen, die europaweit auch gewaltsame Aktionen gegen Gipfeltreffen organisieren. In einer Kleinen Anfrage verlangt er deshalb Aufklärung etwa darüber, "wie viele reisebereite Chaoten aus Hamburg" im Zusammenhang mit den Gipfeltreffen dem Landeskriminalamt und Verfassungsschutz bekannt sind.
Was im so genannten "Trainingslager" in Bielefeld eingeübt werden sollte, liest sich im Detail so: "direkte Aktionen", das "Anknabbern von DB-Eigentum, das Festketten, das massenhafte 'bargeldlose' Einkaufen". Eingeladen zum "Trainingslager" hatte die "Direct Action Network" (DAN). Hinter DAN verbirgt sich, so Warnholz, ein Zusammenschluss Autonomer. DAN ist im Internet präsent, aber nach CDU-Erkenntnissen auch in der "Roten Flora" ansässig.
In der Einladung wird überdies deutlich zu Aktionen gegen den Welt-Klimagipfel vom 16. bis 27. Juli in Bonn aufgerufen. Man wolle dort das Klima "versauen". Ebenso wird in dem "Widerstandskalender" der G-8-Gipfel in Genua (auch im Juli) genannt. Warnholz: "Die DAN und die Projektwerkstatt in der 'Roten Flora' stehen in den Internetseiten immer wieder in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den Ausschreitungen bei Gipfeltreffen in Europa." Eine besondere Rolle müsse dabei der "Roten Flora" zugerechnet werden. "Ein Trainingslager zu organisieren, auf dem das Plündern und das Zersägen von Eisenbahnschienen erlernt werden soll, ist nicht nur mehr Rebellion gegen eine marktwirtschaftlich organisierte Gesellschaft, sondern ist eindeutig der Aufruf zu Straftaten."
Linke Gruppierungen wie der "Revolutionär-Sozialistischer-Bund" (RSB), "Attac" und "Linksruck-Netzwerk" sind auch in Hamburg mit der Planung von "Aktionen" zu Gipfeltreffen aktiv. Etwa mit Meetings am 18. Mai 2001 im "Café Knallhart" auf dem Uni-Campus oder im "Arbeitslosentreff" im DGB-Haus am Besenbinderhof (19. Mai), über Postillen wie "Ö-Punkte", die auch in der "Projektwirtschaft" in der "Roten Flora" zu kaufen ist. Oftmals würde unter dem Deckmantel gemeinnütziger Vereine zum Widerstand aufgerufen, und es würden Spenden gesammelt, weiß ein Verfassungsschutzexperte (Name der Redaktion bekannt). Er klagt an: "Das Schlimme ist, dass die 'Rote Flora' in einem internationalen Netzwerk linksextremer Gruppierungen eingebunden ist. Diese Entwicklung haben Innenbehörde und Verfassungschutz jahrelang vernachlässigt."
Diesen Vorwurf weist Manfred Murck, stellvertretender Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz in Hamburg, zurück. Die Zahl der militanten Linksextremisten sei in den vergangenen Jahren zurückgegangen. "Derzeit sind es in Hamburg 500", so Murck. Gleichwohl: Die Zahl linksextremistisch motivierter Gewalttaten stieg in Hamburg von 33 im Jahr 1999 auf 73 Straftaten im vergangenen Jahr an. "Natürlich ist die 'Rote Flora' seit Jahren ein Treff für linke Gruppierungen", räumt Murck ein. Der Hamburgische Verfassungsschutz habe indes derzeit keine Erkenntnisse, dass dort konkret Gewalttaten und Widerstandshandlungen im Zusammenhang mit Gipfeltreffen in der Vergangenheit geplant und später ausgeübt wurden oder für künftige Treffen in Planung seien, so Murck. Er betont: "Aber wir beobachten das sorgsam."
In Deutschland gibt es 7000 gewaltbereite Linksextremisten, davon sind 6000 so genannte Autonome. Droht nun eine neue Welle der Gewalt bei Gipfeltreffen, etwa in Genua? "Wir müssen davon ausgehen, dass ein solches Treffen auch von militanten Autonomen aus Deutschland wahrgenommen wird", sagte Ernst Uhrlau, Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, dem Abendblatt. Uhrlau: "Wir werden uns auf Ausschreitungen einstellen müssen."
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Ergänzungen
Tja, wies es aussieht...
Angst
Man hat weiterhin den Eindruck, daß die Herrschaft mittlerweile ANGST bekommt - nicht vor tieffliegendem Straßenpflaster - sondern vor der Tatsache, daß zunehmend mehr Leute an Protestaktionen teilunehmen. Durch das zunehmend brutalere Vorgehen der Staatsbüttel und die Kriminalisierung der öffentlichen politischen Meinungsäußerung durch Schröder u. Schily wird etwas erreicht, was eigentlich nicht im Interesse der Herrschaft ist: öffentliches Interesse. Wer Angst hat, macht strategische Fehler. Durch solche Fehler wäre ein "Kippen" der öffentlichen Meinung möglich, wie man dies ja manchmal in den Massenmedien verfolgen kann, etwa nach dem Prinzip: zuerst wird ein Star aufgebaut, um ihn dann genüsslich zu demontieren (oder umgekehrt!). Man konnte dies z.B. bei der Bild-Zeitung gut verfolgen, die während des Jugoslawienkrieges zuerst voll ins Horn der Kriegshetze geblasen hat, und dann nach einiger Zeit Bilder von toten Frauen und zerbombten Wohngebieten veröffentlichte, und z.B. über eine Antikriegsdemo in Berlin wesentlich besser berichtete als z.B. die unsäglicheTAZ.
Jede Sache ist medientechnisch zweimal zu verwerten: einmal als Verteufelung, einmal als Glorifizierung.
Also, ihr da oben, den ersten Schritt habt ihr dummerweise schon gemacht....nur weiter so!
kampfhunde & nazis
!!!LEGT IHNEN PFLASTERSTEINE IN DEN WEG!!!
ja klar...
dein posting liest sich, als würden wir kurz vor der revolution stehen. sieh es einfach ein, die masse der menschen ist NICHT links, und wenn es in deutschland nach der mehrheit der menschen ginge, würden hier tatsächlich mollis und steine fliegen. allerdings auf nicht-deutsche, juden, homosexuelle etc.
mopo
@Tom
Antwort
Nochwas
Fantasievoll ?!?
ein wichtiger teil ist die normale bevölkerung den wenn die ihrgendwo dabei is ist viell mehr zu erreichen siehe NPD DEMOS in berlin (die letztes jahr 15.12.2000 und noch eine)
da wahren normale bürger dabei und sind im einem mop von punx anarschos und autonomen "mitgerant" und die bullen haben sich zurück gehalten bis auf einzel fählle!
und übrigens der normal bürger ist oft auf unserer seite sie kritisieren nur die "linke gewalt"!
das hab ich vorallem bei fleyer aktion zu göteborg in potsdam wiederholt festgestellt da es dort viele gespreche gab und ich gleibe mann sollte anfangen sich eine breite öffentlich keit zu schaffen seid krativ macht zu aktuellen ereignissen *göteborg, g8-gipfel, demos, nazis, usw *
gsprächsrunden und fleyer aktionen.
-->solten übrigens auf den normal bürger anspreschen. nicht dehn szeni der kennt dieganzen riot aktions schon, denn leuten muss glar gemacht werden warum dort riots sind und warum dort leute demonstrieren und das wir keine Polit-hooligans" sind!!!!
LINKS HEIßT FANTASIE-VOLL SEIN
DIE REVOLUTION LÄST SICH NICHT PLANEN SIE PASSIERT!!!!
Frechheit
?
Verbieten noch zu Wenig
Sorry vergessen
zerfleischt euch doch
das Problem ist, das linke Inhalte nicht nur ausserhalb des Kontextes vermittelt werden. in der Zeitung lesen sie -Chaoten greifen wichtiges Gipfeltreffen an, fressen Kinder und so... naja ihr wisst schon. und wenn die mal was von uns in die Haende bekommen, ist es gespickt mit relativ dumpfen Parolen und Fremdwoertern. eine PR gruppe fuer Linke Inhalte faende ich gut. hat jemand Lust? oder gibts das schon? in dem Fall sind die nicht sehr oeffentlich.
ausserdem, kann mir mal irgendjemand genau sagen, was an Linksruck auszusetzen ist? und moeglichst ohne Beschimpfungen !