Barcelona: Eine andere Welt ist möglich

Mr. Burns 26.06.2001 05:45 Themen: Globalisierung
Trotz Absage der Weltbank - oder gerade weil - fanden am Wochenende in Barcelona Aktionstage gegen die neoliberale Globalisierung statt. Etwa 30 000 Menschen beteiligten sich am Sonntag an einer Großdemonstration, damit kamen etwa doppelt so Viele nach Barcelona als erwartet. Im Gegensatz zu den "üblichen" Gipfelprotesten standen hier besonders Alternativen zum Bestehenden im Mittelpunkt.

Ausführlicher Überblick über die Ereignisse und Links: bei j25.org
Eine Woche nach Göteborg wollte die Weltbank in Barcelona vom 25. bis 27.6. ihren Gipfel abhalten. Mehr als 200 Gruppen und Organisationen, sowie viele Einzelpersonen planten für dieses Wochende einen Gegengipfel und umfangreiche Protestaktionen gegen die Politik der Weltbank.
Die Gipfel der Weltbank wurde jedoch abgesagt -offiziell aufgrund wegen "befürchteter Ausschreitungen". Die Aktionen unter dem Motto: "Eine andere Welt ist möglich" fanden trotzdem statt und waren erfolgreicher als erwartet...


Wer oder was ist die Weltbank?
Die Weltbank ("Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung") und der IWF wurden 1945 gegründet. In diesen Organisationen ist die Finanz-Elite der Welt vertreten. IWF und Weltbank sind also "institutionalisierter Kapitalismus ".
Eine der wichtigsten Aufgaben des IWF ist es Bedingungen für Kredite an Länder zu bestimmen. Zu den Bedingungen zählen Höhe der Zinsen, Rückzahlungsfristen und vor allem wirtschaftspolitische Aufgaben. Damit ist der IWF ein wichtiges Machtinstrument.
Die Weltbank ist diejenige Organisation, die dann die Kredite vergibt. Offiziell geht es darum, die "wirtschaftliche Entwicklung der 3. Welt" zu fördern. Was damit gemeint ist, bestimmt die Weltbank. Meist sind es exportorientierte Projekte - was besonders Konzernen, die billige Arbeitskräfte suchen zugute kommt.
Für die meisten Politiker und Wirtschaftsbosse sind IWF und Weltbank offiziell Organisationen, die die Weltwirtschaft zusammenhalten und die Globalisierung voranzutreiben.
Beide Organisationen werden von ihren Kritikern als die Hauptverantwortlichen für Hungersnöte, Ausbeutung und Kriege auf der ganzen Welt gehalten, da das gängige Entwicklungskonzept von IWF und Weltbank fast gänzlich außenmarktorientiert ist und nicht die Bedürfnisse der jeweils heimischen Bevölkerung decken kann.
Durch das Diktat der wirtschaftspolitischen Maßnahmen eines kreditsuchenden Landes, können zahlreiche Maßnahmen, die nur multinationalen Konzernen und westlichen Industriestaaten nützlich sind, durchgesetzt werden. Ähnlich wie bei der neoliberalen EU-Politik - die zuerst von Großbritannien umgesetzt wurde - geht es vor allem um die Privatisierung von staatlichen Betrieben, Rationalisierungen von Arbeitsplätzen, Zerstörung des Sozial- und Gesundheitssystems und der Zerschlagung von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen. Dies führt zu verschärften Lebensbedingungen der jeweiligen Bevölkerung.

Gerade während der letzten 15 Jahre konnten sich IWF und Weltbank selten ungestört treffen. In Westberlin kamen 1988 etwa 80 000 Menschen zusammen, um gegen die Organisationen zu protestieren. Und das, obwohl bürgerliche Medien und Politiker die Werbebotschaften von IWF und Weltbank als Tatsachen verkaufen.
Zum Thema Globalisierung, Neoliberalismus und IWF/Weltbank wurde und wird unglaublich viel geschrieben. Um anderswo besser gemachte Arbeit nicht doppelt zu machen, sind im folgenden einige Links zu diversen Texten aufgeführt:

- Zusammenfassung bisheriger Anti-Weltbank- Proteste
- Widerstände gegen die Globalisierung Thesenpapier von Jens-Uwe Kersten und Olaf Karsten (Uni Frankfurt)
- Vom Ultra zum Hyper - Das neue Gesicht des Imperialismus von Joachim Hirsch
- Globalisierung und Frieden vom Kasseler Friedensforum
- Globalisierung und Menschenrechte von J. Hirsch (aus dem Freitag)
- Positionspapier der Anti-WTO-Gruppe Zürich

Besonders Chomsky hat sich intensiv mit dem Thema Globalisierung auseinandergesetzt, daher einige Chomsky-Links:

- Interview in der Zeit über IWF und Weltbank
- Texte von Chomsky beim Gegeninformationsbüro

Viele Informationen zum Thema auch auch im Feature Göteborg - ein Rückblick


Im Folgenden noch einige Bücher zum Thema:

- Robert Kurz: "Schwarzbuch Kapitalismus" (Referat zum Buch und Verlagstext)
- Noam Chomsky: "Die politische Ökonomie der Menschenrechte"
- Hans-Peter Martin/Harald Schumann: "Die Globalisierungsfalle" (Rezension 1, Rezension 2 und Seite beim Verlag)
- Vivianne Forrester: "Der Terror der Ökonomie" (Rezension und Interview)
- Michael Wilk: "Macht, Herrschaft, Emanzipation" (Rezension und Seite beim Verlag)
- P.M.: "Subcoma" - Nachhaltig vorsorgen für das Leben nach der Wirtschaft!



Vorgeschichte der Aktionstage in BarcelonaBarcelona hat die momentan größte Hausbesetzer-Bewegung in Europa - etwa 100 Hauser sind besetzt. (Infos dazu unter squat.net). Etwa 200 Gruppen und Organisationen planten den Gegengipfel und die Proteste. Eine der wichtigsten Zusammenhänge in Spanien ist hierbei die MRG (Movimiento por la Resistencia Global - dt.: Bewegung für Globalen Widerstand), die Teil von PGA ist. Im Vorfeld kam es zu zahlreichen Repressionen gegen die Bewegung in Spanien. Dabei kam es auch zu mehreren Überfällen auf besetzte Häuser durch Polizei und Nazis. Für den Gipfel, zu dem 14 000 Polizisten eingesetzt werden sollten, wurde Schlimmes befürchtet.
Im Mai kam dann die Absage der Weltbank. Der offizielle Grund war, die angebliche Furcht vor "Ausschreitungen". Ob dies der einzige Grund ist, ist Spekulation. Trotzdem wurde weiter mobilisiert, nicht zuletzt deshalb weil die Bedeutung der Aktionen "nicht in unserer Wirkung auf ihre Zusammenkünfte, aber im Versprechen auf eine bessere Zukunft" (aus der Presserklärung) liegt.

Folgende Aktionen waren geplant:

- Im Vorfeld: am 2./3. Juni: Workshop zu zivile Ungehorsam als Vorbereitung für die spätere Aktionen. Vom 16. bis 21. Juni: Woche zur Intensivierung lokaler Aktionen, mit Schwerpunkt auf den 16. als Tag zum EU-Gipfel als Agent der wirtschaftlichen Globalisierung

- The "Counter-conference" sollte ein Treffen der Organisationen, sozialen Bewegungen und Menschen sein, welches zum Ziel hat, zusammen über ein alternatives Modell der Globalisierung zu diskutieren. Dieses Modell soll auf einer Ökonomie der fundamentalen Rechte der Individuen und Gemeinschaften basieren. Die Konferenz ist ist in sieben thematische Bereiche unterteilt: Migration, Umwelt, Militarismus, Frauen, soziale und Arbeiterrechte, Entwicklung, sowie Demokratie und Mitbestimmung.
- The Summer Solstice Party Zusammen mit einem großen traditionellen spanischem Fest, in dem nachts überall Feuer brennen, fand eine große Party der sozialen Bewegungen statt.
b>The Popular Tribunal sollte eine Möglichkeit für die Bürger bieten, die Hauptakteure der gegenwärtigen Globalisierung zu verurteilen.
- La Borsa o la Vida ist ein Programm, um die Rolle der der spanischen Börse (la Borsa) bei der Globalisierung zu aufzuzeigen. Dazu sollte ein Besuch der Börse mit Umwandlung in einen freundlicheren Ort stattfinden - inclusive Fiesta und Camping.
- Viele Kundgebungen diverser Gruppen

- Das genaue Programm, sowie der Inhalt der Workshops befindet sich hier
- Presserklärung Eine andere Welt ist möglich
- Mobilisierungstext von Gipfelsturm.net
- weitere Informationen von Gipfelsturm.net


- Erklärung zur Weltbankabsage
- Aufruf zur verstärkten Mobilisierung nach Barcelona




Kurzer Überblick über die EreignisseNeben der Konferenz, mehrerem kleinen Demonstrationen, dem Besuch bei der Börse und dem geplanten Tribunal war das größte Ereignis die Demonstration am Sonntag, an der etwa 30 000 Menschen teilnahmen. Die Polizei verhielt sich äußerst aggressiv und griff nach der Demonstration unter Vorwänden eine öffentliche Versammlung in einem Park an.
Die Nachrichtenagentur AP (!) schrieb erstaunlicherweise unter anderem: "Zu den Krawallen kam es, als sich die Demonstranten im Anschluss an einen Protestmarsch in einem Park in der Innenstadt von Barcelona versammelten. Augenzeugen berichteten, die Polizisten seien in die Menge gestürmt, nachdem eine kleine Gruppe Maskierter ein Handgemenge gestartet habe. Bei den maskierten Männer und Frauen habe es sich offensichtlich um Polizisten gehandelt, und der Kampf sei inszeniert gewesen, hieß es. Die Bereitschaftspolizei sei erst eingeschritten, als sich Demonstranten in die Rauferei einschalteten. Die Polizei habe den Zwischenfall offenbar als Vorwand benutzt, die Demonstration aufzulösen, sagten Reporter vor Ort.
Tausende schreiender Demonstranten, einige mit kleinen Kindern, flohen in Panik, als die Polizisten hinter Schutzschilden Schlagstöcke schwangen und Warnschüsse abgaben. Die Protestaktion stand unter dem Motto «Eine bessere Welt ist möglich»."
Der vollständige Artikel ist hier


Zivilpolizei mit Totschlägern greift Demonstranten an


Auch eine weitere Demonstration der Anarchosyndikalisten, an der etwa 500 Menschen teilnahmen wurde angegriffen. Dazu erklärt die CNT (Übersetzung leider nicht sehr gut): "... Jedoch berichtete die Presse nicht von der Demonstration am Nachmittag, die von der libertaeren Bewegung organisiert wurde. Tatsaechlich gab es aber keine Demonstration. Etwa 500 Anarchisten und Anarchosyndikalisten haben sich friedlich am Nachmittag auf dem Plaza Universidad versammelt. Um etwa 17.00 Uhr griff die Polizei an und trieb ohne Warnung die Demonstranten auseinander. Als sie versuchten rennend die Umgebung zu verlassen, trafen sie auf mehr Polizei in den anderen Strassen, die unsere Genossen sprichwoertlich jagten und brutal pruegelten. Es gab keine Moeglichkeiten zur Selbstverteidigung und deshalb wurden viele verletzt. Trotz dass die Polizei die Demonstranten durch enge Gassen verfolgte, haben sie nicht versucht viele festzunehmen. Daher zeigt sich, dass es ihr Ziel war, die "Demonstration" aufzuloesen und uns nicht das Recht auf Versammlungsfreiheit zu lassen. Aufgrund dieser Ereignisse gab es etwa 50 Verletzte und 24 Festnahmen, unter den Festgenommenen zwei Genossen von der Gewerkschaft der CNT-AIT in Malaga.".....


- Hier eine Zusammenfassung der Ereignisse von j25.org
- auf IMC-Barcelona
- Auszug aus den gesammelten Breaking News
- Zusammenfassung bei Indymedia.de
- ein Bericht
- noch ein Bericht
- wie die Polizei die Versammlung angriff
- Video 1
- Video 2


Bilder von der Knastdemo und vom Börsen-Besuch am Montag:


Knast-Demo in der Nacht zum Montag

Montag

Montag: Besuch bei der Börse
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

externer artikel

robert 26.06.2001 - 11:34
hallo leute,

ich hab, bei all dem ernst der sache, mal einen etwas amüsanten text gefunden - besser hätte es die bild zeitung nicht schreiben können - hier ist der text jedoch wohl eher satirisch gemeint .... lachen und kämpfen sozusagen:


....................

Im fast wöchentlichen Takt geht es von EU-Konferenz zu EU-Konferenz. Quer durch Europa. Zumindest dieser eine Punkt eint die Regierungs- und Wirtschaftschefs und ebenso die sogenannten Globalisierungs - Gegner. Doch dazwischen liegen Welten. Die einen, ehrlich an einem Europa für alle Menschen in Sicherheit und Wohlstand interessiert, die anderen - ewig nörgelnde Jugendliche - vollkommen ohne politische Orientierung, nur auf Gewalt und Randale aus.

ganzer artikel auf  http://www.netzmuetze.de

EU Gipfel sind harmlos verglichen mit dem:

Dominik von Lavante 26.06.2001 - 13:49
Die meisten Besprechungen bei den EU Gipfeln sind absolut harmlos verglichen mit den Gesetzen, welche im Hintergrund beschlossen werden.
Allen vorran ist die ENFOPOL zu bekämpfen, welche hinter den Kulissen einen Gesestzesentwurf fertiggestellt hat welcher die TOTALE und KOMPLETTE ÜBERWACHUNG der Telekommuniktion ermöglicht!!
Alles zu lesen unter der sehr seriösen Computer Zeitschrift C't im web:  http://www.heise.de/newsticker/data/fr-26.06.01-000/

Kacke am Dampfen

26.06.2001 - 18:43

Kacke am Dampfen

Hotzenplotz 26.06.2001 - 19:01
Wenn das mit den Schüssen stimmt, können wir uns ja auf einiges gefasst machen - bei den schwedischen Bullen hab
ich diese "von der Situation überfordert" - Masche ja noch
halbwegs abkaufen können. Aber rumballern, bevor überhaupt
was militantes passiert( und die spanischen Bullen müssen doch einiges gewöhnt sein ), das ist ja ne ganz neue Eskalationsstufe. Mal sehen, wie weit sie die Gewaltschraube in Genua hochdrehen (300 Plastiksärge sind schon bereitgestellt worden).Ich persönlich hab in den Medien gar nix von den Protesten mitgekriegt, was mir doch einige neue Erkenntnisse über Notwendigkeit und Wirkung von militanten Aktionen verschafft hat. Die Bullen leben ihre Agressionen ja anscheinend auch ohne Provokation unsererseits aus.
Ich werd die neuen "Gewealttouristen gar nicht reinlassen oder wenigstens mit aller Härte raussprügeln"(so neu ist das ja gar nicht:-)) Taktiken erst mal in Salzburg testen, und das dann bis Genua auf mich wirken lassen.
Wir sehen uns da...........

fast richtig.

xxx 26.06.2001 - 19:11


in barcelona gab es auch militante aktionen. (plünderung einiger läden - aber nicht bei der demo selbst, die angriffe
der bullen liefen woanders) die formel: militantes kommt in den medien und nicht-militantes nicht geht leider nicht, ist sie
doch auch nur vorwand von einigen......

undercoverdemonstranten

schaf im wolfspelz 26.06.2001 - 19:55
zum thema kreative formen des widerstandes:
wie wärs wenn mal jemand die masche der bullen, sich getarnt unter die demonstranten zu schmuggeln, übernimmt und als eine art "undercoverdemonstrant" in ne bullenkette stellt und die dann im richtigen moment platzen lässt.
wär doch mal was! *g*

Deshalb ist jetzt Nachdenken angesagt

Berliner 26.06.2001 - 21:49
Meine Erfahrungen aus den letzten 15 Jahren zeigen eigentlich, daß der Staat dann am aggressivsten und härtesten vorgeht, wenn die Gefahr besteht, daß bestimmte Ideen über eine Szene hinaus in verschiedene Bevölkerungsschichten reingeht. Die da oben haben Angst vor politischer Instabilität. Aus diesem Grund versuchen die es auch mit dieser "Infowar"-Strategie: 1.) Gewalt wird in den Vordergrund gerückt, politische Inhalte negiert. 2.) Ausserdem wird versucht, die Bewegung als eine homogene Masse ("Autonome", Globalisierungsgner", "polit-Chaoten", "Anarchisten") dazustellen. Somit sind das für "Normalo" also die "Anderen" die da protestieren. Mit dieser Strategie wird versucht die Sache zu isolieren und Sympathien zu verhindern --> So wird die Atmosphäre geschaffen, die ein Wachstum der Bewegung verhindert und Repressionen vereinfacht. Gerade jetzt ist es nötiger denn je mit Verstand vorzugehen und miteinander nach Wegen zu suchen, um denen da oben die Sache zu vereiteln. (Sonst istdie Bewegung in 2 Jahren - samt Indymedia und PGA - wieder weg)

Guten Morgen Berliner

E T 27.06.2001 - 03:08
Das war bei den 68 ern so hat sich von denen gegen die Anti Atom Szene über die Jahrzehnte gerettet, zwischendurch kamen noch Böse Kurden und Fundi Islams und Sientology dazu, und nun gehts wieder mit Volldamf los gegen die Bösen Europa und Globalisierungs Gegener.

Infowar: Interessante Lektuere hierzu

foobar 28.06.2001 - 17:05
Hallo,

neben den taeglichen Lektuere von Telepolis:

Special: Echelon
 http://www.heise.de/tp/deutsch/special/ech/default.html

Special: Infowar
 http://www.heise.de/tp/deutsch/special/info/default.html


Kann ich - fuer die kritischen Leser - auch das Buch: Das RAF-Phantom. Wozu Staat und Geheimdienste Terroristen brauchen.
ISBN: 3426800101
 http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426800101/o/qid=/sr=8-1/302-9147460-9967223

empfehlen.

Dieses "Thema" muesste bei entsprechenden "Vorkommnissen" durch die "Medien" viel staerker ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden. Erschreckend!