NGOs wollen Spaltung!!!
Nicht nur PolitikerInnen und Medien betreiben die offensive Spaltung nach den Schüssen von Göteburg (und davor und sowieso ...), sondern auch die NGOs. Texte von ATTAC-Vordenkerin Susan George und Presseinfos von WEED zeigen das sehr offen.
Hallo,
zu den ganzen Debatten um Gewalt oder Nicht-Gewalt kommt mir immer stärker der Verdacht, daß z.B. der Text von Susan George mit der Distanzierung von Krawallmachern (in einer Beschreibung dieser, die aus der BILD-Zeitung abgeschrieben sein könnte) und die offensive Weiterverbreitung durch verschiedene Leute nicht nur aus Versehen, sondern ganz gezielt der Spaltung dient.
Gestern habe ich eine Infoveranstaltung gegen Ökokapitalismus, Agenda usw. in Freiburg gehabt. Dabei ging ein Text aus der Badischen Zeitung rum. In dem wurde unter anderem Peter Wahl (WEED, ATTAC, NGO-Bündnis zu Genua) zitiert, in dem dieser sich klar für eine Trennung aussprach. Außerdem gabs ein paar Zitate. Da ich den Text gerade nicht habe, hier sinngemäß:
· Die machen unsere tollen Erfolge kaputt.
· Wir werden sie demnächst offensiv aus unseren Demos usw. rausschmeißen und der Polizei ausliefern.
· Wir werden demnächst Frauen und Kinder um unsere Demos plazieren, um unsere totale Gewaltfreiheit zu zeigen.
Ich bleibe ein Gegner von Spaltung! Aber ich bin der Meinung, daß wir klarer und deutlicher eine Debatte brauchen ...
a. um die Vermittlung unserer Aktionen (siehe andere Mails der letzten Tage),
d.h. Gewalt ohne Aussage ist genauso Scheiße wie Gewaltlosigkeit ohne Aussage
b. um die Frage von Kooperationen, den Entwurf einer positiven Vision von Netzwerken, Vernetzung und Bündnisarbeit und eine klare Absage an diese Profiwendehälse der Marke Peter Wahl, die seit Jahren von EU-Geldern leben und dann EU-GegnerInnen öffentlich eine reinhauen, ohne überhaupt noch bereit zu sein, sich an Diskussionen mit diesen zu beteiligen. Ich stelle klar in Frage, ob es unter diesen Bedingungen sinnvoll ist, bedingungslos Kooperationen einzugehen, sich von Leuten wie Wahl erst die Zeit klauen zu lassen (im Vorbereitungskreis zu Genua hat explizit er immer wieder gegen die Benennung des Kapitalismus als ein grundlegendes Übel argumentiert) und dann in solchen Debatten die Spalterei zu erleben. Wer Kontinuität in der Solidarität mit den eigenen Geldgebern (Bundesregierung und EU) beweist und gleichzeitig so unsolidarisch ist, muß von uns nicht noch unterstützt werden!!! Ganz im Gegenteil. Aber nicht spalten, sondern mit ATTAC-Basisgruppen reden, damit sie sich von dem Schmusekurs von Susan George, Peter Wahl usw. endlich emanzipieren. Diesen GaunerInnen muß die Möglichkeit genommen werden, ständig in unserem Namen zu reden und gleichzeitig uns zwecks Kumpanei mit den Herrschenden zu ATTACieren.
Ich werde weiter mit allen reden, die von einer Veränderung träumen - egal welcher Gruppe sie angehören. Aber ich will deutlich äußern, daß ich von ihnen eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik ihrer Zentralen will - auch WEED und Peter Wahl, Susan George und andere zeigen einmal mehr deutlich, warum wir keine Zentralen wollen: Weil deren Politik immer wieder von Taktiererei, Denken an zukünftige Zuschüsse usw. geprägt ist (kleiner Hinweis: EU-Zuschüsse sind die optimale Geldquelle für international agierende Lobbygruppen ... dabei geht es um SEHR viel Geld, pauschale Zuschußanträge sind drin, die Jobs für viele Jahre absichern usw.).
Hinweis: Das "Hoppetosse - Netzwerk für kreativen Widerstand" führt auf der eigenen Mailingliste dauernd Debatten zu Strategie politischer Arbeit, darunter auch zu Göteburg und Konsequenzen. Ein Teil der Debatte ist im Diskussionsforum dokumentiert bzw. dort auch einsehbar. Dorthin gehts über www.hoppetosse.net.
zu den ganzen Debatten um Gewalt oder Nicht-Gewalt kommt mir immer stärker der Verdacht, daß z.B. der Text von Susan George mit der Distanzierung von Krawallmachern (in einer Beschreibung dieser, die aus der BILD-Zeitung abgeschrieben sein könnte) und die offensive Weiterverbreitung durch verschiedene Leute nicht nur aus Versehen, sondern ganz gezielt der Spaltung dient.
Gestern habe ich eine Infoveranstaltung gegen Ökokapitalismus, Agenda usw. in Freiburg gehabt. Dabei ging ein Text aus der Badischen Zeitung rum. In dem wurde unter anderem Peter Wahl (WEED, ATTAC, NGO-Bündnis zu Genua) zitiert, in dem dieser sich klar für eine Trennung aussprach. Außerdem gabs ein paar Zitate. Da ich den Text gerade nicht habe, hier sinngemäß:
· Die machen unsere tollen Erfolge kaputt.
· Wir werden sie demnächst offensiv aus unseren Demos usw. rausschmeißen und der Polizei ausliefern.
· Wir werden demnächst Frauen und Kinder um unsere Demos plazieren, um unsere totale Gewaltfreiheit zu zeigen.
Ich bleibe ein Gegner von Spaltung! Aber ich bin der Meinung, daß wir klarer und deutlicher eine Debatte brauchen ...
a. um die Vermittlung unserer Aktionen (siehe andere Mails der letzten Tage),
d.h. Gewalt ohne Aussage ist genauso Scheiße wie Gewaltlosigkeit ohne Aussage
b. um die Frage von Kooperationen, den Entwurf einer positiven Vision von Netzwerken, Vernetzung und Bündnisarbeit und eine klare Absage an diese Profiwendehälse der Marke Peter Wahl, die seit Jahren von EU-Geldern leben und dann EU-GegnerInnen öffentlich eine reinhauen, ohne überhaupt noch bereit zu sein, sich an Diskussionen mit diesen zu beteiligen. Ich stelle klar in Frage, ob es unter diesen Bedingungen sinnvoll ist, bedingungslos Kooperationen einzugehen, sich von Leuten wie Wahl erst die Zeit klauen zu lassen (im Vorbereitungskreis zu Genua hat explizit er immer wieder gegen die Benennung des Kapitalismus als ein grundlegendes Übel argumentiert) und dann in solchen Debatten die Spalterei zu erleben. Wer Kontinuität in der Solidarität mit den eigenen Geldgebern (Bundesregierung und EU) beweist und gleichzeitig so unsolidarisch ist, muß von uns nicht noch unterstützt werden!!! Ganz im Gegenteil. Aber nicht spalten, sondern mit ATTAC-Basisgruppen reden, damit sie sich von dem Schmusekurs von Susan George, Peter Wahl usw. endlich emanzipieren. Diesen GaunerInnen muß die Möglichkeit genommen werden, ständig in unserem Namen zu reden und gleichzeitig uns zwecks Kumpanei mit den Herrschenden zu ATTACieren.
Ich werde weiter mit allen reden, die von einer Veränderung träumen - egal welcher Gruppe sie angehören. Aber ich will deutlich äußern, daß ich von ihnen eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik ihrer Zentralen will - auch WEED und Peter Wahl, Susan George und andere zeigen einmal mehr deutlich, warum wir keine Zentralen wollen: Weil deren Politik immer wieder von Taktiererei, Denken an zukünftige Zuschüsse usw. geprägt ist (kleiner Hinweis: EU-Zuschüsse sind die optimale Geldquelle für international agierende Lobbygruppen ... dabei geht es um SEHR viel Geld, pauschale Zuschußanträge sind drin, die Jobs für viele Jahre absichern usw.).
Hinweis: Das "Hoppetosse - Netzwerk für kreativen Widerstand" führt auf der eigenen Mailingliste dauernd Debatten zu Strategie politischer Arbeit, darunter auch zu Göteburg und Konsequenzen. Ein Teil der Debatte ist im Diskussionsforum dokumentiert bzw. dort auch einsehbar. Dorthin gehts über www.hoppetosse.net.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Leider absehbar
ATTAC und andere wollen sich der Politik und dem Kapital als Reformatoren anbieten, sie haben was gegen die "schlimmensten Auswüchse" des Kapitalismus, aber nicht gegen den Kapitalismus an sich. Letztlich wollen sie ihn einfach nur besser und "netter" machen, wie das auch GRÜNE und PDS tun.
Es ist also letztlich nur eine Frage der Zeit, bis ATTAC & Co. sich stark genug fühlen werden, um sich von den nicht-nationalstaatsfixierten und nicht-reformistischen Teilen der Antiglob-Bewegungen zu trennen.
Susan George ist dabei vielleicht besonders deutlich (sie hat auch überhaupt nichts dagegen, dass erklärte Rechte bei ATTAC mitarbeiten), aber sie steht bei den meisten ATTAC-Landesorganisationen bei weitem nicht alleine auf weiter Flur. Deswegen ist das halt auch nicht einfach ein Problem von "Führung" und "Basis", wie du das ja immer gerne siehst, sondern ein Problem der inhaltlichen Auseinandersetzung um Inhalte und politische Ziele.
Unser kleines böses Lieblingswort: Spaltung
In letzterem Fall finde ich, dass Dein Artikel hier nicht so richtig reinpasst.Mensch könnte auch sagen er ist ein bischen zu polemisch um wirklich unter Berichterstattung zu laufen.
So vonwegen der Ausrufezeichen und der GROSSBUCHSTABEN und so.
So ein Heuchler (ohne Ausrufezeichen)
hmm
!!!STÄRKE DURCH EINIGKEIT!!!
muss man noch mehr sagen?
radikalismus
Wat?
spaß
wenn immer einem auf diesem erdball der arsch juckt,egal!
man bzw. frau setzt sich einfach vorn pc und gibt sein mist hier zu protokoll!
egal ob das substanz hat oder nicht!
das ist keine mehr oder weniger linke news-seite,sondern lediglich ein treffpunkt der bescheuertsten und gestörtesten existenzen! wenn man oder frau etwas verändern will, dann bedient man sich anderer mittel anstatt hierum zu posen!ihr seid weder links noch radikal,ihr seid nur noch peinlich!also,während ihr noch vor dieser seite sitzt,machen wir lieber noch ein bißchen action!
nicht reden-handeln!
Ich könnte mal wieder ...
ich auch
ich glaube, wir sind auf der falschen Seite gelandet. Die Freaks hier sind irgendwie ungeil. Oh Gott, wie nass ich bin.
Intelligent?
der intelligente Indymedia-Filter ist ja noch dümmer als Du. Aber: Dumm fickt gut!
Für Spaltung
Dialektik