Verhaftungen
zwischen 50 und 100 Personen sind seit ueber 24 Stunden inhaftiert.
Im Augenblick werden im Stadtgebiet willkuerliche Verhaftungen, besonders von Auslaendern, vorgenommen.
Im Augenblick werden im Stadtgebiet willkuerliche Verhaftungen, besonders von Auslaendern, vorgenommen.
Von den Personen, die am Donnerstag bei der Raeumung des Convergence Centers festgenommen wurden sind noch immer ca. 50 in Haft.
6 von Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen, von den anderen ist nichts bekannt. Heute morgen wurde erstaunlicherweise ein Teil der Leute freigelassen, waehrend die restlichen heute vor einen Haftrichter gefuehrt werden sollen. Nach welchen Kritereien dabei vorgegangen wurde, ist nicht erkenntlich.
Laut Gesetz steht Verhafteten in Schweden ein Anwalt erst nach mehreren Tagen zu, deshalb kann kein Rechtsbeistand geleistet werden.
Auf den Strassen verhaftet die Polizei, auch in Zivil, willkuerlich Personen, die sie dem AktivistInnenkreis zuordnet, d.h. insbesondere AuslaenderInnen. Nach Angaben des Ermittlungsausschusses konzentrieren sie sich dabei ganz besonders auf Personen deutscher Nationalitaet und auf Angereiste aus Berlin und Kopenhagen.
Im Moment sind ca. 125 Personen deutscher Nationalitaet im Gefaengnis. Personen, denen eine Straffaelligkeit in der Vergangenheit nachgewiesen werden kann, werden ausgewiesen. Es gibt also eine Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei, die sie mit diesen detaillierten Informationen versorgt.
Auf den Demonstrationen am Donnerstag wurden hunderte von Leuten festgenommen, sowohl auf Demonstrationen als auch auf freier Strasse.
Da die Polizei keine Angaben macht, sind genaue Zahlen nicht bekannt.Es gibt aber eine Hotline der Polizei, ueber die man sich nach Vermissten erkundigen kann. Die Telefonnummer lautet +46-31-7393448.
6 von Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen, von den anderen ist nichts bekannt. Heute morgen wurde erstaunlicherweise ein Teil der Leute freigelassen, waehrend die restlichen heute vor einen Haftrichter gefuehrt werden sollen. Nach welchen Kritereien dabei vorgegangen wurde, ist nicht erkenntlich.
Laut Gesetz steht Verhafteten in Schweden ein Anwalt erst nach mehreren Tagen zu, deshalb kann kein Rechtsbeistand geleistet werden.
Auf den Strassen verhaftet die Polizei, auch in Zivil, willkuerlich Personen, die sie dem AktivistInnenkreis zuordnet, d.h. insbesondere AuslaenderInnen. Nach Angaben des Ermittlungsausschusses konzentrieren sie sich dabei ganz besonders auf Personen deutscher Nationalitaet und auf Angereiste aus Berlin und Kopenhagen.
Im Moment sind ca. 125 Personen deutscher Nationalitaet im Gefaengnis. Personen, denen eine Straffaelligkeit in der Vergangenheit nachgewiesen werden kann, werden ausgewiesen. Es gibt also eine Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei, die sie mit diesen detaillierten Informationen versorgt.
Auf den Demonstrationen am Donnerstag wurden hunderte von Leuten festgenommen, sowohl auf Demonstrationen als auch auf freier Strasse.
Da die Polizei keine Angaben macht, sind genaue Zahlen nicht bekannt.Es gibt aber eine Hotline der Polizei, ueber die man sich nach Vermissten erkundigen kann. Die Telefonnummer lautet +46-31-7393448.
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Ergänzungen
Das isses
zu et
überhaupt. woher willst du wissen ob die verhaftungen
wilkürlich waren oder nicht. warum soll schröder nicht
wissen wie er das macht, genauso wie mit hooligans,
ausreiseverbot.
Hallo X
Gerdi-superman kann alles
Ich erkenne einen Hooligan auf 100 Meter...
Wir befanden uns gerade auf dem Weg Richtung Demonstration (wir waren etwas zu spät...), als die Cops neben uns anhielten (wir waren zu zweit unterwegs, ca. 100m hinter uns ging eine weitere Gruppe mit 4 (?) Leuten), auf uns zustürmten und uns mit Gebrüll an die Wand drückten. Sie fanden recht schnell heraus, dass wir kein schwedisch, wohl aber deutsch sprachen. Es folgte eine unsanfte Festnahme inkl. Handschellen, würgen, auf die Strasse schmeissen und draufsetzen, in den Magen boxen, in den Wagen schleifen und mit dem Kopf ans Fenster knallen. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre presste "mein Freund" meinen Schädel mit seinem gepanzerten Unterarm für einige Zeit an ebenjenes Fenster und gab mir zu Verstehen: "You asshole, nobody is gonna see you again!" Andere wurden von den Cops als "Nazis" beschimpft. PassantInnen, die sich aufgrund der brutalen Maßnahme beschwerten wurden kurzerhand ebenfalls einkassiert.
Anschließend wurden wir auf einem ca 100m entfernten Platz abgelegt, wo sich bereits ungefähr 5-10 andere Festgenommene in liegender Position befanden. Mindestens ein Festgenommener wurde an diesem Ort misshandelt (sein Gesicht wurde durch den Dreck geschleift, so dass diverse Schürfwunden zurückblieben). Wir wurden vor Presse und PassantInnen abgeschirmt. Nachdem die Handschellen durch Plastikschnüre ersetzt worden waren wurden wir zu einer Gefangenensammelstelle gefahren. Dort wurde einigen von uns unterstellt, es seien Waffen in unseren Taschen gefunden worden. Sollte wohl der Versuch sein, uns zu irgendeiner Aussage zu bewegen. Fehlgeschlagen.
Die nächsten sechs Stunden verbrachten wir in Sammelkäfigen mit knapp 30 Personen. Nach und nach wurden wir einzeln dort rausgebracht, einige freigelassen, andere erhielten einen Ausweisungsbescheid, basierend auf der Tatsache, wir könnten uns an Ausschreitungen beteiligen wollen. Der nächste Aufenthaltsort waren Einzelzellen, in die wir teilweise zu zweit gesteckt wurden. Anwälte, Telefonate, Ärzte, alles wurde uns verweigert. Auch der weitere Verlauf unseres Aufenthalts wurde uns verschwiegen.
Am nächsten morgen gegen 10 Uhr wurden wir (15 Personen) per Flugzeug nach HH ausgeflogen und dort den deutschen Cops übergeben. Diese checkten erneut unsere Personalien (ein Eintrag in ihren Computer dürfte da wohl inbegriffen sein), wobei vier Leute erneut Probleme erhielten: die Schweden hatten ihre Pässe behalten. Auch andere Privatgegenstände waren in ihrem Besitz geblieben. Nach einigen "Formalitäten" durften wir schließlich doch alle gehen und zusehen, wie wir wieder in unsere jeweiligen Städte zurückkamen.
Den Aussagen eines schwedischen Anwalts zufolge werden die Kosten, die durch unsere Ausweisung etc. entstanden sind vom schwedischen Staat getragen werden müssen.