stadt land schluss
Europa gipfelt nicht nur in Schweden....
Vom 14. bis 16.06.2001 setzen sich die Chefs und Chefinnen der Euroländer mal wieder an einen Tisch, um die Zukunft des Projekts EU weiter in Beton zu gießen. Deshalb mobilisieren wir zu Gegenaktivitäten in Hamburg. Es ist uns nicht nur wichtig, die Politik hier vor Ort zu entlarven, sondern auch gemeinsam Auseindersetzungen und Perspektiven linker Kritik am Projekt EU zu diskutieren.
Vom 14. bis 16.06.2001 setzen sich die Chefs und Chefinnen der Euroländer mal wieder an einen Tisch, um die Zukunft des Projekts EU weiter in Beton zu gießen. Deshalb mobilisieren wir zu Gegenaktivitäten in Hamburg. Es ist uns nicht nur wichtig, die Politik hier vor Ort zu entlarven, sondern auch gemeinsam Auseindersetzungen und Perspektiven linker Kritik am Projekt EU zu diskutieren.
Ein Schwerpunkt: die Weiterentwicklung der Europäischen Verteidigungspolitik. Was sich dahinter verbirgt, wissen wir spätestens seit dem Angriffskrieg im Kosovo. Die Osterweiterung ist ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Hierbei geht es allerdings weniger um die perspektivische Abschaffung von Nationalgrenzen. Vielmehr geht es um die Erleichterung der kapitalistischen Ausbeutung, sprich den Zugang zu billigen Gütern, Rohstoffen und Arbeitskräften. Dabei stellt sich vor allem die Frage nach der EU-internen Bewegungsfreiheit. Selbstverständlich sind billige wie qualifizierte Arbeitskräfte willkommen. Aber alle ohne Verwertungsmöglichkeit bekommen weltweit die EU-Grenzen um so heftiger zu spüren. Dies zeigt, dass die Politik- und Wirtschaftsbosse die EU als Zusammenschluss repressiver Nationalstaaten verfestigen, deren Mobilisierung weiterhin patriarchal, rassistisch und völkisch bleibt.
Unsere Solidarität gilt allen, die gegen ein solches Zukunftsmodell kämpfen.
Europa ist auch vor der eigenen Tür zu treffen...
Deshalb mobilisieren wir zu Gegenaktivitäten in Hamburg. Es ist uns nicht nur wichtig, die Politik hier vor Ort zu entlarven, sondern auch gemeinsam Auseindersetzungen und Perspektiven linker Kritik am Projekt EU zu diskutieren.
Praktisch soll unsere Kritik am Hafenaktionstag werden, wohin ihr all das hinbringen sollt, was euch einfällt, um unseren Protest kreativ zu unterstützen.
Shut down the European Union!
People united will never be defeated!
Programm der Hamburger Aktionstage zum EU-Gipfel in Göteborg
Do 7.6. "Ein Schiff nach Göteborg"
Mobilisierungsveranstaltung nach Göteborg
20 Uhr Rote Flora
Do 14.6. "Stadt Land Fluss"
Europa: Visionen - Wirklichkeiten - Widerstand
Veranstaltung mit Anton Landgraf (jungle world)
20 Uhr Haus Drei
Fr 15.6. "Kleines Frühstück Osteuropa"
Die EU-Osterweiterung und die deutsche Außenpolitik
Veranstaltung mit Sebastian Schädlich (Osteuropa-AG, Berlin)
20 Uhr B5
Sa 16.6. "Hafenaktionstag"
Treffpunkt 12 Uhr Landungsbrücken
ab 22 Uhr "EU: Alt+F4"
Party in der B5
So 17.6. "Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel..."
Nachbereitungstreffen mit ersten Bildern aus Göteborg
17 Uhr Cafe Niemandsland Rote Flora
20 Uhr FrauenLesben Filmabend
Filme zum Thema im Cafe Knallhart, HWP
Unsere Solidarität gilt allen, die gegen ein solches Zukunftsmodell kämpfen.
Europa ist auch vor der eigenen Tür zu treffen...
Deshalb mobilisieren wir zu Gegenaktivitäten in Hamburg. Es ist uns nicht nur wichtig, die Politik hier vor Ort zu entlarven, sondern auch gemeinsam Auseindersetzungen und Perspektiven linker Kritik am Projekt EU zu diskutieren.
Praktisch soll unsere Kritik am Hafenaktionstag werden, wohin ihr all das hinbringen sollt, was euch einfällt, um unseren Protest kreativ zu unterstützen.
Shut down the European Union!
People united will never be defeated!
Programm der Hamburger Aktionstage zum EU-Gipfel in Göteborg
Do 7.6. "Ein Schiff nach Göteborg"
Mobilisierungsveranstaltung nach Göteborg
20 Uhr Rote Flora
Do 14.6. "Stadt Land Fluss"
Europa: Visionen - Wirklichkeiten - Widerstand
Veranstaltung mit Anton Landgraf (jungle world)
20 Uhr Haus Drei
Fr 15.6. "Kleines Frühstück Osteuropa"
Die EU-Osterweiterung und die deutsche Außenpolitik
Veranstaltung mit Sebastian Schädlich (Osteuropa-AG, Berlin)
20 Uhr B5
Sa 16.6. "Hafenaktionstag"
Treffpunkt 12 Uhr Landungsbrücken
ab 22 Uhr "EU: Alt+F4"
Party in der B5
So 17.6. "Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel..."
Nachbereitungstreffen mit ersten Bildern aus Göteborg
17 Uhr Cafe Niemandsland Rote Flora
20 Uhr FrauenLesben Filmabend
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Freiburg, Hamburg, Göteborg
Alternativen
> die EU als Zusammenschluss repressiver
> Nationalstaaten verfestigen, deren Mobilisierung
> weiterhin patriarchal, rassistisch und völkisch
> bleibt
Hmm, ich würde es mal mit einer etwas realistischeren Variante der Gesellschaftsanalyse versuchen. Wer noch nicht mal das Problem erkannt hat (oder auch nur nicht benennen kann), wird bei der Bekämpfung desselbigen wenig Erfolge erzielen - Ihr wisst schon, mein Lieblingsthema: Mehr Grautöne in der Schwarzweissdikussion. Besonders amüsant fand ich übrigens die Reihenfolge bei den angeblichen Stützpfeilern der EU-Staaten: Die zwei Hauptstützpfeiler des EU-Gesellschaftssystems sind also Patriachat und Rassismus? Pardon, aber ich hab schon lange nicht mehr so einen Quatsch gehört.
Bliebe dann noch die Frage nach einer wirklichen (und nicht nur utopischen) Alternative. Ob aber Flora, B5 usw. mit ihrer "heimeligen" Athomsphäre geeignet sind, "normalen" Menschen solche Alternativen näher zu bringen ist wohl mehr als fraglich. Wer nimmt schon die Gesellschaftsideen von Menschen ernst, die in einer Ruine ihr "Hauptquartier" haben und das auch noch für Lifestyle halten. Es drängt sich also der Verdacht auf, das einige mal wieder nur zur Selbstinszenierung gen Schweden ziehen möchten (Die schwedischen Autonomen sind noch durchgeknallter als die deutschen und außerdem ist wohl keiner von denen über 18, es gibt also bestimmt eine paar abendnachrichtentaugliche Bilder und nutzlose News im Minutentakt bei Indymedia).
Es ist natürlich einfacher, mal wieder mit viel Getöse in die Schlacht zu ziehen, hinterher über die böse Polizei zu jammern und zur Belohnung ein paar Heldenfotos im Fernsehen oder der Zeitung zu sehen. Klar, kurzfristig werden uns vielleicht einige Leute die Empörung noch abnehmen, aber sie werden schnell feststellen, daß überhaupt nichts inhaltliches dahintersteckt - und sich wieder abwenden.
Damit libertäre Ideen überhaupt als ernstzunehmende Alternative wahrgenommen werden, gehören sie grundlegend und schonungslos hinterfragt. Die meisten dieser Ideen stammen noch vom Ende des vorletzten Jahrunderts. Seitdem hat sich so ziemlich alles grundlegend geändert: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, schlichtweg alles ist anders geworden. Doch anstatt die eignen Ideen ständig zu prüfen, blieb man mit einem unglaublichen Traditionsbewusstsein bei der reinen Lehre und man bleibt bis heute dabei.
Es kotzt mich echt an, mit welcher Leichtfertigkeit einige Leute bereit sind, Bürgerkriege im Kleinformat vom Zaun zu brechen (jaja, ich weiß - die Polizei hat provoziert, blablabla) ohne wenigstens ein grob umrissenes Ziel zu haben für das man solche Gefahren in Kauf nehmen würde. Aber weil ich eh nicht mehr an die Wandlungsfähigkeit der deutschen Libertären glaube gehe ich jetzt lieber ins Bett, sonst kriege ich noch Magenschmerzen.
Re. Marcel
Kritische Auseinandersetzung....
Diese wenigen hundert sind aber nicht zu unterschätzen! Diese sollten aber versuchen, stärker auf die anderen einzuwirken, ein Vorbild zu sein.
In's Bett gehen und...
Re: xxx
du kritisierst einmal zuwenig grautöne im einleitungstext: na, dann mach mal vor in so einem kurzen text ohne rückgriff auf floskeln auszukommen. außerdem ist das nicht alles, was veröffentlicht wird im rahmen dieser aktionstage. siehe z. b. ein längeres diskussionspapier der mittragenden gruppe arachne im bündnis: www.nadir.org/nadir/initiativ/arachne
oder dem ausliegenden vierseitigen flugblatt.
weiter kritisierst du die alten gesellschaftsideen aus dem vorletzten jahrhundert, die heute fast alle nicht mehr stimmen würden. stimme ich dir teilweise zu, aber bitte marx richtig lesen, bevor alles über bord geworfen wird. die fundamentalanalyse stimmt eben noch immer, denn trotz globalisierung, neoliberalismus, postmoderne und sonstigen begriffen liegt alldem in den letzten 100 jahren immer noch eins zu grunde: der kapitalismus.
weiter kritisierst du die ortwahl wie B5 oder flora. sicher nicht unproblematisch, aber die zielgruppe war (dieses mal) die sogenannte linke. für andere klientel braucht es konzepte, sehe ich auch so. aber in die fabriken zu gehen oder ein bißl spaßguerilla in der fußgängerInnenzone tuts auch nicht. vorschläge?
solidarische grüße!
dieser kommenmtar steht nicht fürs bündnis.
Einladung für marcel
Schlafengehen ist großartig--alles ...