die Dombesetzung vom 19.5.
ein ausführlicherer Bericht der Vorgänge nach der Residenzpflicht-Demonstration am Samstag...[audio/mp3]-report/impressionen:
http://alta.t0.or.at/imc/dompflicht.mp3
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Samstag 19.5. gegen 16:00; der Demozug hat den Zielort erreicht.
Während der Schlossplatz noch überfüllt ist von Leuten, die der Abschlusskundgebung lauschen, entsteht am Eingangsportal des Berliner Doms auf der anderen Seite der Strasse plötzlich Bewegung. Kurz darauf dann die Durchsage: der Altarraum des Doms ist von mehreren DemonstrationsteilnehmerInnen besetzt worden!
Etwa 20 Menschen war es gelungen, ohne den geforderten Eintritt in Höhe von 8.-DM zu bezahlen am Sicherheitspersonal vorbei in den Hauptraum der Kirche zu gelangen. Dort entrollten sie ein mitgebrachtes Transparent, um ihr Anliegen deutlich zu machen; wenige Minuten später war dann auch schon die Polizei vor Ort..
Über Lautsprecher wird darum von den OrganisatorInnen der Aktionstage dazu aufgefordert, ebenfalls zur Kirche hinüberzugehen, um eine Eskalation und Verhaftungen vermeiden zu helfen. Immer mehr Leute strömen nun über die Strasse, um der Immobilie Gottes ebenfalls einen Besuch abzustatten, werden jedoch bereits am oberen Rand der Treppe von der Polizei empfangen, die beginnt, den Eingangsbereich abzuriegeln; lediglich etwa 15 Personen - abgesehen von sich schon im Kircheninneren befindlichen BesetzerInnen - hatten es kurz zuvor noch geschafft, in den Vorraum des Domes zu kommen. Dort war dann versucht worden, mit dem anwesenden Wachschutzpersonal wegen des Einlasses ins Kirchenschiff zu verhandeln, aber umsonst: Die zu diesem Zeitpunkt das Gebäude stürmende Polizei demonstrierte mit einer spontanen Gewaltperformance ihre bevorzugte Variation von Konfliktmanagement. Dabei wurden einige Personen u.a. durch Schlagstockeinsatz leicht verletzt, eine Türglasscheibe ging bei dem Gerangel zu Bruch. Der Zugang zum Hauptschiff wurde in beide Richtungen abgeriegelt, es kam zu zwei Festnahmen.
Einer der Festgenommenen berichtete, dass ihm Landfriedensbruch mit Widerstand zur Last gelegt werde. Grund: Er hatte sich mehrmals nach der Dienstnummer eines behelmten Gewalttäters erkundigt, der kurz zuvor wild in die Menge der DemonstrantInnen geschlagen hatte. Ein zweiter Mann wurde festgenommen, nachdem er von einem Polizisten geduzt wurde und dieses Freundschaftsanbot durch abermaliges Duzen erwiderte - ihm wird nun Beamtenbeleidigung vorgeworfen. Beide Personen mussten sich den üblichen erkennungsdienstlichen Massnahmen unterziehen, waren aber glücklicherweise in Besitz deutscher Pässe.
Währenddessen hat sich eine grosse Menge von Menschen vor dem Dom versammelt; Transparente wurden entrollt, Sprechchöre fordern die Freilassung der eingeschlossenen DemonstrantInnen, es finden Diskussionen mit SpaziergängerInnen und verhinderten DombesucherInnen statt. Die den Eingang umgebenden Gitterportale wurden inzwischen von der Polizei trotz massiver Proteste der KundgebungsteilnehmerInnen geschlossen, denn für den gesamten Innenraumbereich dieses für alle offenen Ortes der Andacht sei von der Kirchenleitung ein 'Hausverbot für DemonstrantInnen und Presse' erteilt worden. Ausserdem läge - lt. Aussagen mehrerer Polizisten - ein Antrag des 'Hausrechtsinhabers' auf Anzeigen wegen Hausfriedensbruches gegen die im Hauptraum des Doms festgehaltenen Menschen vor. Diese Auskunft ist vor allem deswegen besorgniserregend, da sich unter den Eingeschlossenen ca. 15 Personen ohne deutschen Pass befinden, für die eine entsprechende Strafanzeige massivste Folgen bis hin zur Ausweisung nach sich ziehen könnte.
...-Kirchenasyl?!...auch einige durch den Hinterausgang hinausgeschleuste DombesucherInnen, die sich selber als 'ChristInnen' bezeichnen, zeigen wenig Verständnis für die Situation der 'AsylantInnen':
'Wir zahlen 8.- DM um hier friedlich zu gucken', empören sie sich, mensch sei ja schliesslich nicht hergekommen, um sich so ein 'Remmidemmi' anzusehen; es gäbe schon genug Ärger auf der Welt und 'ein Haus Gottes sollte man damit nicht entweihen' - O-ton christl. Näxtenliebe. Ein 'deutscher Demonstrant' verbrennt derweil auf den Stufen vor dem Hauptportal seinen Reisepass.
Kurz nach Fünf: Im Inneren der Kirche verhandelt inzwischen der das Organisationsteam unterstützende Rechtsanwalt mit Polizei und BesetzerInnen; letztere waren zuvor auch nach mehrmaliger Aufforderung seitens ersterer nicht bereit, den Altarraum freizugeben. Sie hatten BesucherInnen sowie anwesendem Kirchenpersonal in der Hoffnung auf Unterstützung versucht, ihr Anliegen nahezubringen; erst nach dem Gespräch mit dem Anwalt erklären sie sich damit einverstanden, in den Bänken des Publikumsbereiches Platz zu nehmen um dort auf die Ankunft der schon zuvor erwähnten 'Gebäuderechtsinhaberin' zu warten; dadurch besteht auch die Chance auf Ver- und nicht erkennungsdienstliche Be-handlung.
Besagte Frau Hillmann rauscht dann endlich gegen halb sechs durch den Hintereingang herein.
Im Verlauf der folgenden Unterhaltung, so berichtete später eine Person, die im Dom mitdabeigewesen war, zeigte Hillmann sich verständnisvoll:
Sie sei selber auch - da aus der 'DDR' stammend - Flüchtling gewesen, wisse daher, was das heisse und garantiere den Festgehaltenen somit die Freiheit; es werde keine Anzeigen geben. Ausserdem versprach sie, der Kirche das Anliegen der BesetzerInnen zu vermitteln. Unklar blieb jedoch, von wem denn nun das Hausverbot erteilt bzw. der Antrag auf Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt worden war...können Christen lügen?..Oder hatte die Polizei sich selber den Einsatzbefehl erteilt?..ach, weiss GOTT...
Für die, die wollten, gab es dann noch die Möglichkeit, an einem kurzen gemeinsamen Gebet mit der Originalgebäuderechtsinhaberin teilzunehmen, anschliessend durften alle AktivistInnen die Heiligen Hallen unbehelligt -von div. blauen Flecken und bangen Wartezeiten abgesehen- verlassen.
Der Empfang draussen gestaltete sich aufgrund der immensen Erleichterung aller Beteiligten dann auch erstmal entsprechend ausgelassen; Jubel, Klatschen, Umarmungen von Menschen, die sich vorher noch nie gesehen hatten..
Trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack. Die Vorsichtsmassnahmen während der gesamten Veranstaltung wegen Übergriffigkeiten seitens der Polizei aufgrund von 'Verstössen gegen die Residenzpflicht' behielten weiterhin traurige Aktualität. Bis zur Abfahrt der Busse, die einen Grossteil der KampagnenteilnehmerInnen wieder nach nirgendwo-zu-hause brachten, blieb die Anspannung bestehen, die die ganzen Aktionstage meist mehr als weniger offen begleitet hatte; unsichtbarer Stacheldraht hatte die enggesteckten Grenzen klar markiert.
Während der Vorfälle am Dom brachte ein Bullizist die Situation auch im erweiterten Sinne recht schön auf den Punkt:
"Wir hatten eine angemeldete Versammlung und die hatte einen bestimmten Endplatz und das kann man nicht ohne weiteres ausdehnen. Das kostet hier auch Eintritt in der Kirche und da kann man nicht einfach so reingehen." ..- und nach D-land eben auch nicht.
Während der Schlossplatz noch überfüllt ist von Leuten, die der Abschlusskundgebung lauschen, entsteht am Eingangsportal des Berliner Doms auf der anderen Seite der Strasse plötzlich Bewegung. Kurz darauf dann die Durchsage: der Altarraum des Doms ist von mehreren DemonstrationsteilnehmerInnen besetzt worden!
Etwa 20 Menschen war es gelungen, ohne den geforderten Eintritt in Höhe von 8.-DM zu bezahlen am Sicherheitspersonal vorbei in den Hauptraum der Kirche zu gelangen. Dort entrollten sie ein mitgebrachtes Transparent, um ihr Anliegen deutlich zu machen; wenige Minuten später war dann auch schon die Polizei vor Ort..
Über Lautsprecher wird darum von den OrganisatorInnen der Aktionstage dazu aufgefordert, ebenfalls zur Kirche hinüberzugehen, um eine Eskalation und Verhaftungen vermeiden zu helfen. Immer mehr Leute strömen nun über die Strasse, um der Immobilie Gottes ebenfalls einen Besuch abzustatten, werden jedoch bereits am oberen Rand der Treppe von der Polizei empfangen, die beginnt, den Eingangsbereich abzuriegeln; lediglich etwa 15 Personen - abgesehen von sich schon im Kircheninneren befindlichen BesetzerInnen - hatten es kurz zuvor noch geschafft, in den Vorraum des Domes zu kommen. Dort war dann versucht worden, mit dem anwesenden Wachschutzpersonal wegen des Einlasses ins Kirchenschiff zu verhandeln, aber umsonst: Die zu diesem Zeitpunkt das Gebäude stürmende Polizei demonstrierte mit einer spontanen Gewaltperformance ihre bevorzugte Variation von Konfliktmanagement. Dabei wurden einige Personen u.a. durch Schlagstockeinsatz leicht verletzt, eine Türglasscheibe ging bei dem Gerangel zu Bruch. Der Zugang zum Hauptschiff wurde in beide Richtungen abgeriegelt, es kam zu zwei Festnahmen.
Einer der Festgenommenen berichtete, dass ihm Landfriedensbruch mit Widerstand zur Last gelegt werde. Grund: Er hatte sich mehrmals nach der Dienstnummer eines behelmten Gewalttäters erkundigt, der kurz zuvor wild in die Menge der DemonstrantInnen geschlagen hatte. Ein zweiter Mann wurde festgenommen, nachdem er von einem Polizisten geduzt wurde und dieses Freundschaftsanbot durch abermaliges Duzen erwiderte - ihm wird nun Beamtenbeleidigung vorgeworfen. Beide Personen mussten sich den üblichen erkennungsdienstlichen Massnahmen unterziehen, waren aber glücklicherweise in Besitz deutscher Pässe.
Währenddessen hat sich eine grosse Menge von Menschen vor dem Dom versammelt; Transparente wurden entrollt, Sprechchöre fordern die Freilassung der eingeschlossenen DemonstrantInnen, es finden Diskussionen mit SpaziergängerInnen und verhinderten DombesucherInnen statt. Die den Eingang umgebenden Gitterportale wurden inzwischen von der Polizei trotz massiver Proteste der KundgebungsteilnehmerInnen geschlossen, denn für den gesamten Innenraumbereich dieses für alle offenen Ortes der Andacht sei von der Kirchenleitung ein 'Hausverbot für DemonstrantInnen und Presse' erteilt worden. Ausserdem läge - lt. Aussagen mehrerer Polizisten - ein Antrag des 'Hausrechtsinhabers' auf Anzeigen wegen Hausfriedensbruches gegen die im Hauptraum des Doms festgehaltenen Menschen vor. Diese Auskunft ist vor allem deswegen besorgniserregend, da sich unter den Eingeschlossenen ca. 15 Personen ohne deutschen Pass befinden, für die eine entsprechende Strafanzeige massivste Folgen bis hin zur Ausweisung nach sich ziehen könnte.
...-Kirchenasyl?!...auch einige durch den Hinterausgang hinausgeschleuste DombesucherInnen, die sich selber als 'ChristInnen' bezeichnen, zeigen wenig Verständnis für die Situation der 'AsylantInnen':
'Wir zahlen 8.- DM um hier friedlich zu gucken', empören sie sich, mensch sei ja schliesslich nicht hergekommen, um sich so ein 'Remmidemmi' anzusehen; es gäbe schon genug Ärger auf der Welt und 'ein Haus Gottes sollte man damit nicht entweihen' - O-ton christl. Näxtenliebe. Ein 'deutscher Demonstrant' verbrennt derweil auf den Stufen vor dem Hauptportal seinen Reisepass.
Kurz nach Fünf: Im Inneren der Kirche verhandelt inzwischen der das Organisationsteam unterstützende Rechtsanwalt mit Polizei und BesetzerInnen; letztere waren zuvor auch nach mehrmaliger Aufforderung seitens ersterer nicht bereit, den Altarraum freizugeben. Sie hatten BesucherInnen sowie anwesendem Kirchenpersonal in der Hoffnung auf Unterstützung versucht, ihr Anliegen nahezubringen; erst nach dem Gespräch mit dem Anwalt erklären sie sich damit einverstanden, in den Bänken des Publikumsbereiches Platz zu nehmen um dort auf die Ankunft der schon zuvor erwähnten 'Gebäuderechtsinhaberin' zu warten; dadurch besteht auch die Chance auf Ver- und nicht erkennungsdienstliche Be-handlung.
Besagte Frau Hillmann rauscht dann endlich gegen halb sechs durch den Hintereingang herein.
Im Verlauf der folgenden Unterhaltung, so berichtete später eine Person, die im Dom mitdabeigewesen war, zeigte Hillmann sich verständnisvoll:
Sie sei selber auch - da aus der 'DDR' stammend - Flüchtling gewesen, wisse daher, was das heisse und garantiere den Festgehaltenen somit die Freiheit; es werde keine Anzeigen geben. Ausserdem versprach sie, der Kirche das Anliegen der BesetzerInnen zu vermitteln. Unklar blieb jedoch, von wem denn nun das Hausverbot erteilt bzw. der Antrag auf Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt worden war...können Christen lügen?..Oder hatte die Polizei sich selber den Einsatzbefehl erteilt?..ach, weiss GOTT...
Für die, die wollten, gab es dann noch die Möglichkeit, an einem kurzen gemeinsamen Gebet mit der Originalgebäuderechtsinhaberin teilzunehmen, anschliessend durften alle AktivistInnen die Heiligen Hallen unbehelligt -von div. blauen Flecken und bangen Wartezeiten abgesehen- verlassen.
Der Empfang draussen gestaltete sich aufgrund der immensen Erleichterung aller Beteiligten dann auch erstmal entsprechend ausgelassen; Jubel, Klatschen, Umarmungen von Menschen, die sich vorher noch nie gesehen hatten..
Trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack. Die Vorsichtsmassnahmen während der gesamten Veranstaltung wegen Übergriffigkeiten seitens der Polizei aufgrund von 'Verstössen gegen die Residenzpflicht' behielten weiterhin traurige Aktualität. Bis zur Abfahrt der Busse, die einen Grossteil der KampagnenteilnehmerInnen wieder nach nirgendwo-zu-hause brachten, blieb die Anspannung bestehen, die die ganzen Aktionstage meist mehr als weniger offen begleitet hatte; unsichtbarer Stacheldraht hatte die enggesteckten Grenzen klar markiert.
Während der Vorfälle am Dom brachte ein Bullizist die Situation auch im erweiterten Sinne recht schön auf den Punkt:
"Wir hatten eine angemeldete Versammlung und die hatte einen bestimmten Endplatz und das kann man nicht ohne weiteres ausdehnen. Das kostet hier auch Eintritt in der Kirche und da kann man nicht einfach so reingehen." ..- und nach D-land eben auch nicht.
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Ergänzungen
Polizei im Dom
kirche ist ein machtinstrument
entstand mE durch ausgrenzung->widerstand und angagierte pfaffen. sonst ist die kirche auch nur ein machtinstrument und immer bereit diese machtintressen zu waren. es ist sehr naive christliche naechstenliebe von der kirche zu erwareten, wenn das ihren status gefaerden koennte. christen sind faschisten!
Sorry, ey
Ist schon interessant, wie sich die dogmatische Linke in Deutschland im Besitz der absoluten Wahrheit wähnt. "Alles Faschisten außer ich".....Betest Du nachts zu Stlin oder Mao?
Ich bin übrigens weder Christ noch sonstirgendwie Anhänger einer Lehre. Ich versuche selbst zu denken. Würde Dir auch gut tun!
jaja die deutschen wieder.....
christ nie!
werteordnung unterdruecken. christen tun das mit allen religionen, demokraten mit der minderheit und die nazis taten das mit ihrem rassenschwachsinn. schau dir die geschichte mal an und sag mir bitte wann und wo die kirche (christliche werte sind ja recht ok, aber zum grossen teil eingeschraenkt in der sichtweise und besonders in der anwendung) den menschen geholfen hat ohne sich selbst daran zu bereichern (macht/geld von neuen juengern). ich denke immer und immer selbst. ich glaube nicht an schuld. wenn du daran glaubst, hast du dir schon wesentliche christliche zuege abgeguckt. ich bin nicht dogmatisch, das ist das allerletzte. meine meinung wird durch meine erfahrungen und mein "wissen" eingeschraenkt niemals erweitert. ich bin ein dummer mensch, der es nicht verantworten kann von anderen menschen ernst genommen zuwerden. gleichzeitig lehne ich jeden zwang gegen mich von mir (da ich nicht schlauer als ich bin) und gegen andere ab. bitte fall nicht auf jemanden rein der dir sagt was ist oder was richtig (recht) ist rein.
das weiss keiner und kann auch keiner wissen. das einzige was fuer das tier mensch zaehlen darf ist sein gewissen. und da siehts recht gut aus, da menschen empatisch sind. nationen, staaten, religionen, kapital sind die fesseln der gesunden menschen. jegliche art von hierachie gilt es zubeseitigen um friedliche kooperation zwischen menschenmassen moeglich zu machen. ansonsten wollte ich dir nicht ans bein pissen, mich kotzt nur diese leier vom kirchlichen widerstand an, da ich haufenweise "christen" (nach der wende waren sie ploetzlich welche) kenne lernen durfte die genau dies von sich behaupteten und doch nichts getan haben und auch noch heute nicht tun. es war dann wohl doch eher der cia, der die freiwerden geldstroeme aus dem runtergefahren ruestungsprogramm ("die russen werden uns bald ueberholen") in den ost-deutschen widerstand steckte;)
christen
Kommentar
Christen sind Faschisten?
Was Faschismus ausmacht sind die Methoden - nicht allein die Ideologie dahinter.
ökostrom für katholiken
dummer ossi
was ist anti-ra? was wenn niemand etwas gegen ungerechtigkeit tut? ist er dann nicht mittaeter?
Typisch deutsche Linke
Anti-Ra heisst Antirassismus
Spaltung
Es hieß vom Lautsprecher aus, daß nur Leute "mit Papieren" zum Dom rübergehen sollten und sich die Migrant/innen weiter auf dem Schloßplatz aufhalten sollten.
Es hatten sich aber auch gegen Ende der Demo Provokateure unter die Demonstranten gemischt, die mit Holzlatten bewaffnet vom Schloßplatz zum Dom rüberlaufen wollten. Sie wurden beschimpft und ihnen die Latten abgenommen. Sie sind dann abgehauen.
Dies ist wieder mal ein Zeichen dafür, daß bestimmte Leute Interesse an einem eskalierenden Abschluß hatten. Daß die Situation entspannt blieb, war dem besonnenen Verhalten der Demonstranten zu verdanken, die tatsächlich einen Eindruck vermittelten, wie gewaltloser ziviler Ungehorsam aussehen kann.
Auf den Kirchentreppen wurde übrigens aus Protest gegen die Spaltung in deutsche Passinhaber/innen und Flüchtlinge sowie den rassistischen Sondergesetze von einer Frau ein Deutscher Pass verbrannt.
Spalter
Frage: kam es im lauf der aktionstage zu verhaftungen wg. residenzpflichtverstössen?
x a k